Doping

      Der Druck der Öffentlichkeit hat gewirkt: Das Bundesinstitut für Sportwissenschaft hat die brisante Studie zum Doping in der Bundesrepublik Deutschland veröffentlicht. Der Bericht ist allerdings deutlich gekürzt worden - es fehlen laut der "Süddeutschen Zeitung" Namen von einflussreichen Politikern.

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      Unbequeme Worte für Thomas Bach: Ex-Leichtathletin Heidi Schüller hat den Umgang des DOSB-Chefs mit dem Thema Doping scharf kritisiert. Bach habe "mehr gewusst, als er zugibt". Derweil herrscht in der Politik Ärger darüber, dass die Studie zum Westdoping nur gekürzt veröffentlicht wurde.

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      Doping im Fußball - und dann noch in Westdeutschland: Ja, das gab es. Bei drei Spielern der deutschen WM-Elf von 1966 wurden Spuren eines verbotenen Schnupfenmittels gefunden. Konsequenzen hatte das keine. Der DFB weist den Dopingverdacht bis heute zurück.

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      Man befinde sich "in den letzten Verhandlungen mit dem DFB" und gehe davon aus, "die Bluttests in der aktuellen Saison 2013/2014 im Profifußball" anwenden zu können, sagt die Nada. Solange das Blut der Bundesliga-Spieler nicht kontrolliert wird, bleiben zahlreiche Dopingsubstanzen- und methoden nicht nachweisbar.
      [...]
      Der DFB möchte nicht mehr Gelder bereitstellen.
      [...]
      Bislang nahm sie nur rund 500 Trainingskontrollen pro Jahr bei geschätzten tausend Athleten.
      Und so gilt auch in der neuen Spielzeit: Wenn jemand im Fußball intelligent dopen sollte, wird er wohl nicht erwischt. Dafür bleiben die Kontrollen im Fußball zu berechenbar.

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      Die Vereine setzen Milliarden um, aber für Dopingproben ist zu wenig Geld da - und das in einer Zeit, in der die Sportwelt wöchentlich mit neuen Dopingenthüllungen konfrontiert wird. Man rühmt sich für die Einführung von Blutproben, dabei kommen diese noch gar nicht zum Einsatz.
      Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich mit der Nationalen Anti-Doping-Agentur (Nada) auf die Einführung von Bluttests im Training der Bundesliga-Clubs geeinigt. Noch im August könnten die ersten Proben genommen werden.

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      Ab und zu ein Pillchen: Der frühere niederländische Fußballstar Johnny Rep hat die Einnahme von Dopingmitteln eingeräumt. Das sei in den siebziger Jahren nichts Ungewöhnliches gewesen, sagt er. Im WM-Finale 1974 gegen die Deutschen habe Doping aber keine Rolle gespielt.

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      Aktuell ZDF-Text Seite 218!

      "DFB und NADA: Bluttests kommen

      Nach dem DFB hat auch die Nationale Antidoping Agentur (NADA) den neuen Vertrag über 500 Dopingkontrollen in dieser Bundesliga-Saison bestätigt. Erstmals werden im deutschen Spitzensport auch Bluttests vorgenommen. "Es ist der erste Schritt in die richtige Richtung. Es trägt zur Glaubwürdigkeit im Anti-Doping-Kampf bei", sagte NADA-Vorstand Lars Mortsiefer.

      Allerdings werden nur 15 Prozent der ausschließlich im Training der Vereine sowie der Nationalmannschaften vorgenommenen Kontrollen Bluttests sein. Jeder der 36 Klubs wird weniger als :ernst: zwei Kontrollen pro Jahr :!: zu erwarten haben."

      Nicht schlecht, Herr Specht. Da meint es der DFB aber mal so richtig ernst! Sehr glaubwürdig! :hutab:
      "Das ist Ihre ganz persönliche Meinung, Herr Doktor Klöbner, aber man darf ja wohl noch anderer Ansicht sein!" (Müller-Lüdenscheidt)
      "Ach was!" (Dr. Klöbner)
      :hutab:

      Sportstudio schrieb:

      Beckenbauer: Natürlich haben wir auch unsere Vitaminspritzen bekommen. Keine Ahnung. Der Doktor hat gesagt: Das ist eine Vitaminspritze.
      Steinbrecher: Aber so genau wusste man das nicht.
      Beckenbauer: Ist eine Vitaminspritze leistungssteigernd oder ist das Doping? Was ist denn Doping?
      Steinbrecher: Also Sie haben etwas bekommen aber wussten nicht genau, was drin war?
      Beckenbauer: Ich bin kein Arzt. Natürlich haben wir auch unsere Vitaminspritzen bekommen.

      Stern.de schrieb:

      Der Vertrag zwischen dem DFB und der Nationalen Anti-Doping-Agentur Nada über die Einführung von Blutkontrollen ist das Papier nicht wert, auf dem er schriftlich fixiert worden war.

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      Zu wenig Geld für die Nationale Anti-Doping-Agentur, immer noch keine gesetzliche Handhabe: Clemens Prokop sieht hierzulande Defizite im Kampf gegen unerlaubte Verfahren zur Leistungssteigerung. Der Präsident des Deutschen Leichtathletik-Verbandes fordert Mindeststandards bei Kontrollen.

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      Die Welt-Anti-Doping-Agentur hat Jamaika mit dem Ausschluss von Olympia 2016 in Rio de Janeiro gedroht. Die Anti-Doping-Behörde der Karibikinsel soll laut Wada-Generaldirektor David Howman ein völlig unzureichendes Testprogramm haben.

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      Dass Sprinter Tyson Gay gedopt hat, war bereits klar - nun ist auch bekannt, mit was: Der US-Amerikaner soll ein anaboles Steroid eingenommen haben. Das geht aus einem Schreiben der Usada an den 30-Jährigen hervor.

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      Ich find es immer witzig wenn ich lese das dieser Thread im Forum "Sonstiger Sport" steckt. So kann man es natürlich auch sehen :mrgreen:
      Platz 30: Nur noch 13 Punkte ( bis Kickers Offenbach ) / Dirk Schuster: 14 Spiele, 3-5-6, 11:16 Tore (-5), 14 Punkte / Manuel Baum: 34 Spiele, 12-10-12, 45:51 Tore (-6), 46 Punkte / Aktuelles Buch: Stephen King, Peter Straub - Das Schwarze Haus
      Es ist ein Problem, welches sich als Folge der Kommerzialisierung, in allen Sportarten eingenistet hat.
      Es ist weder ein reines FCA-, noch ein reines Bundesliga-, noch ein reines Sonstiger Sport-Problem, Doping ist überall in mehr oder weniger schlimmen Ausmaß Realität.
      Ich finde die kommerzielle Entwicklung des Sports und insbesondere des Fußballs zutiefst bedauernswert und bin auch überzeugt, dass sich viele Sportarten dadurch langfristig selbst auslöschen werden, wenn die Sponsoren und Fans den Hahn zudrehen, weil Wettbetrug und Doping über das Schicksal der Sportart entscheiden.
      Vielleicht kommen irgendwann wieder bessere Zeiten für den Sport, solange es nur um Selbstbereicherung geht, wird die Spirale weiter zu Repression gegen Fans, Spielmaipulationen und Dopingvergehen weitergehen.

      Aber immer schön falsch weitermachen, DFB, klimpert ja in der eigenen Tasche!