Catering im Lechfeldstadion

  • ernsthafte frage:
    hat schon jemand seine forderung des lew/stadionkarten-guthabens beim insolvenzverwalter angemeldet? wenn ja, wie und wo genau?


    Die Portokosten werden voraussichtlich die zu erwartende Quote übersteigen.

    Ich warte erst mal bis Juli ...


    ... und dann fordere ich - je nachdem, was sich die (nicht) einfallen lassen - ggf. mein Geld von den SWA!
    Die ist nämlich meines Wissens nicht insolvent und von denen ist meine Karte.


    Ich fordere demnächst das Finanzamt auf, mir meine letztes Jahr gezahlten Steuern zurück zu zahlen.

    "Einige Leute glauben, Fussball ist eine Frage von Leben und Tod. Ich bin von dieser Einstellung sehr enttäuscht. Ich kann Ihnen versichern, es ist viel, viel wichtiger als das."
    - Bill Shankly, 1959-74 Manager des FC Liverpool -

  • Ehrlich gesagt erwarte ich vom FCA bzw. dem Caterer, dass er JETZT (!) alle Karteninhaber anschreibt, um sich deren Forderungen abtreten zu lassen und dann als "Großgläubiger" im Insolvenzverfahren aufzutreten - auch um ggf. im Gläubigerausschuss Einfluss auf den Verfahrenslauf nehmen zu können.


    Wenn man erstmal wartet, bis das Verfahren eröffnet ist, dann ist das ZU SPÄT (oder wie ein großer Literat mal sagte "fürn Arsch")!

  • Ehrlich gesagt erwarte ich vom FCA bzw. dem Caterer, dass er JETZT (!) alle Karteninhaber anschreibt, um sich deren Forderungen abtreten zu lassen und dann als "Großgläubiger" im Insolvenzverfahren aufzutreten - auch um ggf. im Gläubigerausschuss Einfluss auf den Verfahrenslauf nehmen zu können.


    Wenn man erstmal wartet, bis das Verfahren eröffnet ist, dann ist das ZU SPÄT (oder wie ein großer Literat mal sagte "fürn Arsch")!


    Genau das hab ich mir auch gedacht! Wär die einzige Chance, noch was zu kriegen...

  • Von 98% (oder mehr) der Karteninhaber kennt der Caterer weder Name noch Adresse. Man ging ja hin und ließ sich die Karte schweigend für 2€ Pfand geben und fertig. Wie soll das also gehen? Der einzige Nachweis eines Guthabens ist eben die Karte per se und die gibt keiner aus der Hand, der von seinem Geld noch was sehen will.


    Dieses Egal-was-kommt-wie-bei-Hertha will der FCA halt vermeiden, um sich nicht überhöhten Forderungen auszusetzen, weil "auf seiner Homepage steht, er zahlt alles!"


    Umgekehrt ists aber auch so: wenn der Insolvenverwalter demnächst verkündet, der Betrieb sei gesichert und kein Insolvenzverfahren mehr nötig, dann hat der FCA den sicherlich nicht billigen Aufwand mit den Gläubigerabtretungen umsonst vorgenommen. Das Gschrei dann möchte ich nicht hören.


    Ich jedenfalls harre der Dinge, bis die Parteien sich äußern. Dann können wir unseren Forenanwalt immernoch belästigen.

    Ticketverkäufe via unautorisierter Plattformen sind > atgb@fcaugsburg.de < mit Link, Screenshot o.ä. zu melden!
    "Wenn man keine Ahnung hat: Einfach mal die Fresse halten!" - Dieter Nuhr :flag_de: Meinung ≠ Ahnung | Wetter ≠ Klima | Gefühl ≠ Fakten

  • Vielmehr habe ich das Geld doch eigentlich zu treuhänderischen Zwecken auf die Karte geladen?

    Leider keine echte Treuhand. Du hast PS das Geld als Vorauszahlung für künftige Abrechnungen gegeben. PS hat es im Unternehmenshaushalt verwendet und sich verpflichtet, dem Caterer seine später entstehenden Forderungen auszubezahlen. Jetzt kann PS das nicht mehr. Der Rückzahlungsanspruch wird also mit Eröffnung eine Insolvenzforderung - genauso wie alle Forderungen von Caterern, die von PS nicht mehr beglichen wurden, die Forderungen des Stromlieferanten von PS, die ausstehende Umsatzsteuer und die ausstehenden Entgelte der PS-Arbeitnehmer (bzw. der Arbeitsagentur nach der Auszahlung des Insolvenzgelds).


    Von 98% (oder mehr) der Karteninhaber kennt der Caterer weder Name noch Adresse. Man ging ja hin und ließ sich die Karte schweigend für 2€ Pfand geben und fertig. Wie soll das also gehen? Der einzige Nachweis eines Guthabens ist eben die Karte per se und die gibt keiner aus der Hand, der von seinem Geld noch was sehen will.

    Dann sollen sie die Karteninhaber per Homepage dazu auffordern. Geht nicht gibt's nicht.


    Dieses Egal-was-kommt-wie-bei-Hertha will der FCA halt vermeiden, um sich nicht überhöhten Forderungen auszusetzen, weil "auf seiner Homepage steht, er zahlt alles!"

    Aus wirtschaftlicher Sicht kann ich das verstehen - Verständnis hab ich dafür aber keines. Die FCA-Fans haben doch nur deswegen Kohle auf die Karte geladen, weil FCA/SWA das zur Voraussetzung für die Verpflegung gemacht haben. Sich jetzt zurückzulehnen und abzuwarten, ist daneben.


    Umgekehrt ists aber auch so: wenn der Insolvenverwalter demnächst verkündet, der Betrieb sei gesichert und kein Insolvenzverfahren mehr nötig, dann hat der FCA den sicherlich nicht billigen Aufwand mit den Gläubigerabtretungen umsonst vorgenommen. Das Gschrei dann möchte ich nicht hören.


    Ich jedenfalls harre der Dinge, bis die Parteien sich äußern. Dann können wir unseren Forenanwalt immernoch belästigen.

    Der Betrieb wird nicht weitergeführt werden. Irgendwann wird (vermutlich) das Verfahren eröffnet. Dann beginnt eine Frist zur Anmeldung der Forderungen zu laufen (vier oder sechs Wochen oder so). Wer diese Frist versäumt, muss eine Nachprüfungsgebühr (€ 15) bezahlen, um später noch anmelden zu können - bei € 20 Guthaben und einer Quote von X % ist das also schon mal sinnlos. Daher ist Zeit in diesem Fall Geld, denn innerhalb von vier Wochen bekommt man eine solche Aktion beim FCA sicherlich nicht abschließend gebacken.



    Edith meint: Vielleicht ist Catering ja eh nicht mehr sinnvoll, nachdem in der Bundesliga an einigen Standorten offenbar Shice auf dem Brötchen serviert wird.
    http://www.spiegel.de/sport/fu…en-stadien-a-1150397.html