Präsident Klaus Hofmann

  • Zumindest hat Seinsch sich, soweit ich das beurteilen kann, deutlich mehr um das Alltagsgeschäft gekümmert, während Hofmanns Engagement sich darauf beschränkt, einmal pro Jahr mit Stammtischparolen das JHV-Publikum zu unterhalten und ab und zu auf der VIP-Tribüne kamerawirksam gegen Sitze zu treten.

    Klar der erste war auch Pensionär während letzterer ein vielbeschäftigter Mann ist - aber es stellt sich natürlich die Frage, ob man der richtige Mann für den Posten ist, wenn man keine Zeit hat, seinen Untergebenen ab und zu auf die Finger zu schauen und, wenn nötig, zu hauen.

  • Eigentlich sollte der Präsident auch unsichtbar sein. Vielleicht mischt sich Hofmann sogar zu viel ein, ich bin nach wie vor der Meinung, dass Weinzierl eine Herzensangelegenheit des Präsidenten ist. Ein Präsident sollte normalerweise gar nichts mit dem Tageschäft zu tun haben, aber weder Hofmann noch Seinsch waren "normale" Präsidenten, sondern ihnen "gehört" der Verein auch gleichzeitig und wenn man selbst viel Geld in etwas steckt, viel man natürlich auch auf allen Ebenen mitreden. Wenn es erfolgreich ist, lobt man ihn dafür, wenn nicht ist er halt ein Sonnenkönig. War bei Seinsch so und ist bei einem Kind in Hannover genauso.

  • Nun ist er wieder sichtbar geworden


    Trotz des desaströsen Saisonstarts hält der starke Mann beim FC Augsburg an seinen Führungsfiguren fest. Dennoch: Nach der jüngsten Niederlage "hat es mal richtig gekracht, in alle Richtungen".


    VON
    MARCO SCHEINHOF
    Der FC Augsburg hat einen desaströsen Start in die Bundesliga-Saison hingelegt: Drei von neun Spielen gingen mit vier Gegentoren verloren. Dennoch hält FCA-Klubchef Klaus Hofmann an seinem Führungspersonal fest, wie er unserer Redaktion sagte: "Eine Personaldiskussion gibt es nicht, weder auf der Position des Geschäftsführers Sport noch der des Trainers."

    https://www.augsburger-allgeme…n-Ruecken-id60887036.html

    Er hatte nur Fußball im Kopf, eine Augschburger Zunge und brasilianische Füße! Hemad, machs guat. :hutab:

    Ich bin ein FC Augsburger!


    Fußball ohne Gegner nennt man Training, darum achte ich jeden Gegner, denn mit ihnen macht es erst richtig Spaß!

  • Oh oh, dann wird's jetzt aber gefährlich für Reuter. Zwei Tage nach solchen Treueschwüren gegenüber Baum war selbiger weg. Okay, da war's Reuter in der Öffentlichkeit, aber jetzt sollte er sich so langsam Sorgen machen. Morgen und das nächste Ligaspiel noch zwei richtige Klatschen, dann werden Köpfe rollen im Verein. Und wenn der Herr Hofmann sich mal vereinsbedingt äußert und nicht nur über 50+1, seinen Leipzig-Mitgliedschafts-Traum oder ähnliches, dann scheint doch eine besondere Situation zu herrschen. :ernst:

  • Zumindest hat Seinsch sich, soweit ich das beurteilen kann, deutlich mehr um das Alltagsgeschäft gekümmert, während Hofmanns Engagement sich darauf beschränkt, einmal pro Jahr mit Stammtischparolen das JHV-Publikum zu unterhalten und ab und zu auf der VIP-Tribüne kamerawirksam gegen Sitze zu treten.

    Klar der erste war auch Pensionär während letzterer ein vielbeschäftigter Mann ist - aber es stellt sich natürlich die Frage, ob man der richtige Mann für den Posten ist, wenn man keine Zeit hat, seinen Untergebenen ab und zu auf die Finger zu schauen und, wenn nötig, zu hauen.


    Ich schreibe jetzt mal dem Hofmann als erfolgreichem, operativen Manager (geschäftsführender Gesellschafter) eines weltweit tätigen Unternehmens mit 1,7 Mrd. € Umsatz zu, daß er weiß, wie man kontrolliert, die entscheidungsrelevanten Zahlen und Aktivitäten im Griff hat und den enstprechenden leitenden Mitarbeitern "auf die Finger schaut/haut".


    Ich mich obigem Kommentar von ynwa an und bin auch der Meinung, daß ein Präsident kein Permanent-Lautsprecher zu sein hat, der sich laufend in das Tagesgeschehen einmischt - dazu hat er mit den Sport- und Kaufmännischen Geschäftsführern fähige Leute am Start. Was Hofmann intern abfragt und was da gesprochen wird, weiß niemand - aber ich denke doch, daß regelmäßige Management-Meetings (Online oder vor Ort) stattfinden, wo Relevantes besprochen wird.


    Soweit ich mich erinnere, waren die "Einmischungen" von Seinsch damals eher dahingehend, daß er eher peinliche "Briefe an die Fans" veröffentlicht hat.

    Wer braucht das?


    PS: neuestes Statement von Hofmann im kicker: "es habe ordentlich gekracht"

    https://www.kicker.de/hofmann-…richtungen-876511/artikel

  • Ich pack's mal hier rein.

    Geht zwar auch um Pepi, aber mehr um den Ferein. https://www.spiegel.de/sport/f…19-4ac2-a062-b08a288b2851


    Ich finde den Artikel nicht verkehrt.

    Günter Klein ist ein Reporter, der tatsächlich nah am Verein dran ist und auch langjährigen Fans noch etwas erklären/erzählen kann bzw. die Faktenlage genau so darstellt wie es eingelesene Fans täten. Anders als die 0815 Fußball Reporter der AAZ.