• Weiterlaufend

    Vor allem in der ersten Hälfte gegen Mainz zeigte der FCA wie Fußball in Augsburg aussehen kann. Entscheidender als Abschlusspech aber ist, dass diese Spiele gewonnen werden. Mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen, gegen Mannschaften aus der zweiten Tabellenhälfte, ist der FCA weiter auf dem richtigen Weg.
    Bemerkenswert ist, dass die Mannschaft auch in anderer Besetzung überzeugt, und sich der breitere Kader bewährt.
     
    Die Tabelle der Bundesliga scheint sich weiter auseinander zu entwickeln. Die ersten sechs sind auf sechs Punkte zusammen. Großen Anteil daran hat auch Mönchengladbach, das zum fünften Mal Herbstmeister werden könnte.
    Paderborn verlässt erstmals nach dem fünften Spieltag das Tabellenende, und die letzten sechs Mannschaften sind auf sieben Punkte zusammen. München auf Platz 7, und vier Punkte zwischen 8 und 12. Am nächsten Spieltag folgt nun das Aufeinandertreffen der Mannschaften, die aktuell auf diesen Plätzen stehen.
     
    In der Bundesliga konnte der FCA bei vier Unentschieden noch nicht in Sinsheim gewinnen. Der letzte, der zwei Siege bei der TSG Hoffenheim datiert aus der Regionalligameistersaison: Der FCA gewann im Oktober 2005 durch Tore von Vaccaro, Thorandt und Löring mit 3:1.
     
    Mit neuem Trainer und ohne genau bestimmtes Saisonziel gingen die Kraichgauer in die neue Spielzeit. Alfred Schreuder folgt auf Julian Nagelsmann, der nach Hansi Flick und Ralf Rangnick seit 2000 am längsten bei Hoffenheim als Trainer tätig war.
    Nach schwächerem Saisonstart und zwischenzeitlichen vier Siegen gab es zuletzt zuhause eine Niederlage gegen Mainz und ein Unentschieden gegen Düsseldorf.
     
    Seit über zehn Jahren beim FCA, der Spieler, der am längsten im Team steht, denkt der Kapitän noch nicht an das Ende seiner Karriere. Daniel Baier hat nicht nur durch sein Auftreten auf dem Platz großen Anteil an der Entwicklung des FCA im letzten Jahrzehnt.
    Bei der Bestimmung der Elf der bisherigen FCA-Bundesligazeit sollte er genauso wenig fehlen wie bei der eines größeren Zeitraums.


    Ohnehin interessant sich zu überlegen, welche Spieler, in welcher Zeit am häufigsten für den FCA aufgelaufen sind. Unter den ersten Elf sind es sieben Spieler, die die Mehrzahl ihrer Einsätze in der Bundesliga absolvierten.
    In den letzten 25 Jahren wechselte der FCA viermal die Spielklasse – der längste Zeitraum am Stück in einer Liga ist seit 1994 die Erstklassigkeit.
    Und so schön eine Zeitreise durch die Liste der verdienten Namen ehemaliger FCA-Spieler ist, verweist sie nicht nur auf die Geschichte des Vereins, sondern wie diese immer weiterläuft.
     
    Ohne Berücksichtigung welcher Saisonstart in welcher der mittlerweile neun Spielzeiten in der ersten Liga am besten war, oder auf welchen Platz der FCA nach einem 15. Spieltag stand, ist es wieder einmal die gesamte Entwicklung, die die Mannschaft ausmacht. Nicht einzelne Spieler, sondern die Mannschaft, in der diese spielen, macht den Unterschied. Dazu kommt die Kaderzusammenstellung – aus dem bisher 25 Spieler eingesetzt wurden.
    Es sind noch drei Spiele vor der Winterpause, und unabhängig der anstehenden Gegner hat der FCA gute Chancen mit einem mindestens zufriedenstellenden Punktekonto in die Rückrunde zu gehen.
     
    Ob dies im Laufe der bisherigen Spielzeit immer so zu erwarten war, oder auch nicht, der FCA hat wieder einmal gezeigt, was die Mannschaft ausmacht. Dies fortführend könnte es auch am Freitag wieder etwas werden. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

  • Nachgehakt


    Man kann es gar nicht oft genug betonen: Lasst die Verantwortlichen in Ruhe ihren Job machen und wenn nicht alles gegen den Trend läuft sind dann die Voraussetzungen gut, dass sich der Erfolg über kurz oder lang einstellt. Über kurz oder lang – das ist der Punkt, an dem sich die Welt der Fußballkrösusse von derjenigen der Fußballzwerge unterscheidet. Die Kurz-, Mittel- oder auch Langfristigkeit, mit der eine Entscheidung für oder gegen einen Transfer fällt, ist direkt proportional zum Bankkonto bzw. der dahinter stehenden oder zumindest vermuteten Bonität. Wenn es bei den Roten nicht passt, wird eben ein Weltstar aus seinem Vertrag gekauft. In aller Regel geht das gut, derzeit hakt dieses Prinzip ein wenig, was ja offensichtlich durchaus positive Auswirkungen auf die Liga haben kann. Der biedere Durchschnittsverein, der auf sein Renommé als verlässlicher Unternehmer achten und sich das dazugehörige Standing sorgsam aufbauen muss ist zwangsläufig gehalten, mittel- bis langfristig zu denken im Zusammenhang mit seinen Transfers und nimmt dabei natürlich auch ein hohes Risiko, ob die getätigten Verpflichtungen die in sie gestellten Erwartungen zu erfüllen imstande sind oder sich letztlich als Flops erweisen. Nicht selten fehlt auch einfach die Geduld, Gelassenheit habe ich das an anderer Stelle einmal genannt, die Protagonisten sich entwickeln zu lassen, ihnen das unaufgeregte Umfeld zur Verfügung zu stellen, das Voraussetzung ist für eine positive Entwicklung.


    Am Beispiel FC Augsburg kann man aktuell sehr gut sehen, wie eine solche Entwicklung verlaufen kann. Und, das darf man nicht außer acht lassen, wir sind ja keineswegs am Ende dieses Prozesses. Die Anzahl und vermutete Qualität der noch nicht zum Einsatz gekommenen Spieler lässt vermuten, dass da noch viel Potential schlummert in der Mannschaft. Also ist Unterstützung und Support in jeder Hinsicht angesagt; alles spricht dafür, dass sehr viel richtig gemacht wurde im Team hinter dem Team. Vielleicht können wir ja schon nach der Hoffenheim-Begegnung diesen Aufwärtstrend bestätigt sehen, vielleicht auch nicht. An der generellen Tatsache, dass wir auf einem sehr guten Weg sind, ändert das null-komma-nix!


    Gutes Spiel – nur der FCA!

  • Wesentliches

    13 Punkte aus den letzten 15 Spielen, die zweithöchste Punkteausbeute aller Teams in diesem Zeitraum, der FCA entfernt sich wieder etwas von den hinteren Plätzen. Und es war in vielerlei Hinsicht ein interessantes Spiel, bei dem aus Augsburger Sicht fast ein Höchstmaß an Effizienz zu erkennen war.

    Dabei zeigte sich wieder die Qualität einzelner Spieler, die aus einer intakten Mannschaft besonders herausragten. Aus der Grundausrichtung der gesamten Mannschaften waren dies Philipp Max und Florian Niederlechner. Vor allem letzterer stieg dadurch deutlich in der Vorlagenstatistik der Liga auf.

    Ob aus der taktischen Ausrichtung, der Spielanlage des Gegners, oder auch teilweise intuitiv, die Wahrheit war hier auf dem Platz zu sehen: Schnelle, direkte Umsetzung und Genauigkeit - es war nicht nur schön anzusehen. Erwähnenswert auch das Timing von Frederik Jensen einschließlich Abschluss beim zwischenzeitlichen 3 : 1.
    Durch das 4 : 2 von Iago sind es insgesamt zehn Torschützen in der Mannschaft - und der FCA steht nach dem 15. Spieltag mit ausgeglichener Spielbilanz und 20 Punkten auf Platz 11.

    Ein bemerkenswertes Spiel, in dem auch Hoffenheim, vor allem in der erste Halbzeit, immer wieder versuchte die eigene Spielidee vorzutragen. Und wenn offensiv alles beim FCA an diesem Abend klappte, zeigte sich auch defensiv, wie eine Mannschaft, die an sich glaubt, funktionieren kann.

    Allgemein besteht die Kunst darin die unterschiedliche Fähigkeiten von Spielern zu bündeln und in Einklang zu bringen. Darauf aufbauend eine passende Spielidee, diese am eigenen Vorhaben und dem erwarteten Auftreten des Gegners anzupassen, ist einer der nächsten Schritte.
    Ohne Berücksichtigung der kompletten Auftritte in den letzten Spielen lassen sich nicht nur in der Entwicklung der einzelnen Akteure, sondern in der der Mannschaft, sowohl in spielerischer als auch in taktischer Hinsicht, klare Fortschritte erkennen. Daraus dürfen auch Rückschlüsse auf Teammanagement und -betreuung gezogen werden. Entscheidend ist eben doch - was am Schluss herauskommt.

    Fußball ist so vieles, und jedes Spiel kann als einzelnes Werk betrachtet werden. Auch mag es ganz unterschiedliche Möglichkeiten des Herangehens, unabhängig von grundsätzlichen Systemfragen, an ein Spiel geben oder dieses zu analysieren.
    Es gibt nicht nur Spiele, die von der Taktik oder zwischenzeitlichen anderen Abläufen geprägt sind, andere, die fast nach Drehbuch laufen - es gibt manchmal Spiele, die oft aus einfacheren Gründen schön anzusehen sind, und im Gedächtnis haften bleiben.

    Nicht nur ein einzelnes Stück, sondern Teil einer größeren Kultur - Fußball ist Strategie, Kunst und manchmal vieles mehr. Die Besonderheit des Spiels ermisst sich aus dem Sport, der eigenen Ästhetik und der jeweiligen Interpretation. Und nicht nur manchmal aus dem damit verbunden Hoffnungen.

    Einen Punkt holte die Fortuna vor zwei Wochen in Hoffenheim, ansonsten meinte es der Spielplan mit den Düsseldorfern nicht so gut: 0 Punkte und 0 : 12 Tore in den Spielen gegen München, Leipzig und in Dortmund. Die wichtigeren Spiele scheinen in dieser Woche in Augsburg und gegen Union Berlin zu sein.
    Vor allem die Art und Weise des Auftretens im letzten Spiel missfiel dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Röttgermann . Mit über 500 Bundesligaspiele als Trainer hat der mittlerweile 66jährige Friedhelm Funkel einen eigenen Blick: Auch wenn sich die englische Woche nicht mit der der letzten Spielzeit vergleichen lässt, stehen auch in diesem Jahr zur Winterpause keine unveränderbaren Entscheidungen an.

    Unter der Woche, zum letzten Heimspiel der Vorrunde gegen die Fortuna, kann der FCA seinen aktuellen Leistungsstand aufzeigen, und dafür sorgen, dass nicht nur das Kalenderjahr gut endet, sondern dass sich auch die Voraussetzungen für den Start in die Rückrunde für die Mannschaft weiter verbessern. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

  • Nachgehakt:


    Es ist das nicht nur von mir erhoffte Ergebnis geworden in Hoffenheim, endlich ein Auswärtssieg dort. César Menotti hat sich die Mühe gemacht, noch einmal die Puzzleteile aufzuzählen, die es braucht, um aus einem scheinbar banalen Fußballspiel ein Gesamtkunstwerk zu legen. Das mit dem Kunstwerk soll man zwar nicht allzuhoch hängen; dass ein solcher Erfolg aber durchaus Züge eines Kunstwerks im Sinn eines ästhetischen Genusses in sich trägt, liegt auf der Hand. Und wie bei jedem Künstler steckt neben dem Schuss Genialität, der jedem als solchem anerkannten Kunststück notwendigerweise innewohnt, auch biederes und solides Handwerk dahinter. Es muss immer eine Hand geben, die in der Lage ist, die zugrunde liegende Idee auch umzusetzen. Es nutzt dem Pianisten wenig, wenn er den Part eines Klavierkonzerts zu singen imstande ist, seine Finger müssen die Klaviatur beherrschen, um das Werk auch wirklich zum Klingen zu bringen. Gleiches gilt für den Maler; ist er nicht in der Lage, den Pinsel angemessen zu führen, wird es ihm nicht gelingen, sein im Kopf existierendes Gemälde umzusetzen.


    Je näher sich in einer Kunstgattung das Genie am Handwerk orientieren muss, umso weniger exklusiv ist das entstehende Gesamtkunstwerk, umso wichtiger wird aber auch, unter welchen Umständen ein solches entsteht. Stichwort Ruhe, die nötig ist, um kreativ sein und die immer am Anfang stehende Idee umsetzen zu können, ja, erst einmal die grundsätzliche Möglichkeit zu haben, sich gebührend auf die anstehende Herausforderung einzustellen. Jeder einzelne Schritt ist dabei wichtig, gleichzeitig ist er auch eine Fehlerquelle. Je komplexer das Problem beschreibbar ist, desto fehleranfälliger ist seine Analyse und die von außen noch hinzukommenden Störfaktoren gewinnen an Einfluss; Glück zum Beispiel, um nur einen davon zu nennen.


    Viel Glück und gutes Spiel gegen die Düsseldorfer - nur der FCA!

  • Vorgedacht:


    Platz 10, Anführer der zweiten, der Tabellenhälfte der Loser. Außerdem: Im Flow: "Ist ja fast schon schade, dass bald Winterpause ist in der Bundesliga! Ist schon ein cooler Flow... ". So schrieb Sven im Liveticker in der 64. Minute des Düsseldorf-Spiels. Recht hat er. Aber mit Nagels Leipzigern wartet am Samstag eine nahezu unlösbare Aufgabe. Wirklich? Warum ging denn den Dortmundern exakt die power verloren letzte Saison, als es ihnen scheinbar gelungen war, sich uneinholbar von den Bayern abzusetzen? Warum jagte Uli Hoeneß 1976 im Team der Nationalmannschaft den Elfer in den Nachthimmel, warum scheiterte Matthäus exakt vor seinem Wechsel zu den Bayern als Elferschütze bei Gladbach, warum wurde weiland Schalke der Meister der Herzen? Weil unvorhergesehene Dinge passiert sind, weil im Fußball auch immer der Zufall ein gewichtiges Wort mitspricht.


    Es ist völlig egal, ob die Truppe ausgerechnet in Leipzig etwas putzt. Sie hat, und es sah lange, sehr lange, zu lange danach aus, als würde das nicht gelingen, ihr Soll erfüllt nach holprigem Anfang. Holprig ja, aber immer auch erklärbar; das, darauf bestehe ich, habe ich immer thematisiert in diesem Forum und im Ticker. Die Gründe waren real, lagen auf der Hand und es ist keineswegs selbstverständlich, dass die Dinge jetzt derzeit so gut laufen wie sie laufen. Wir haben eine bärenstarke, nicht ausrechenbare Truppe; der Abstand zu den richtig großen, reichen, nicht von Existenzproblemen bedrohten, wenigen privilegierten Bundesligamannschaften ist natürlich weiterhin unüberbrückbar. Auf lange Sicht gesehen, wohlgemerkt. Aber: An einem guten Tag sind wir auch für die totale Überraschung gut. Stellt euch einfach mal vor, am 21.12.19 ist so ein Tag. Dann, ja dann – herrschte Freude pur; Weihnachten halt.


    Gutes Spiel – Nur der FCA!

  • Ende gut

    Es war wieder ein anderes Spiel, indem der FCA, unabhängig des Gegners, sich beweisen konnte. Die Mannschaft hat diese Aufgabe angenommen und kann schon vor dem letzten Hinrundenspieltag auf eine erfolgreiche Halbserie zurückblicken.

    Gerade der Zusammenhang mit den anfänglichen Fragen bestätigt eine Entwicklung, die sich in der Rückrunde noch weiter fortsetzen könnte.

    Dieser Erfolg wurde als Mannschaft erreicht, auch wenn dieser sich beim vergangenen Spiel wieder exemplarisch an den Auftritten von Max und Niederlechner erkennen ließ.


    16 Vereine waren bisher Herbstmeister, eine Bezeichnung für den Tabellenführenden vor Weihnachten. Sind bis dahin keine 17 Spieltage absolviert, gibt es eben im Januar noch einen Wintermeister dazu.

    Nach dem ständigen Rekordhalter konnten sich Dortmund, Bremen und Mönchengladbach am häufigsten in dieser Liste eintragen. Auch wurde in den meisten Fällen der Führende im Winter später auch Deutscher Meister.

    Am Samstag kann der FCA auch Einfluss auf den Ausgang dieses Zwischentitels mit Statistikwert nehmen - entweder Mönchengladbach oder Leipzig können Vorrundenerster werden.


    Um eigene Wertigkeiten spielt der FCA in der Liga: Erstes Ziel sind immer die Punkte für den Klassenverbleib - und dann sind im Idealfall noch genügend Spiele für die Kür übrig. In dieser Saison könnte es wieder einmal so sein, das,nach einem hoffentlich erfolgreichen Rückrundenstart wieder Luft nach oben ist.


    Vielleicht sollte man sich aber zunächst noch einmal die Entwicklung der Mannschaft im Kalenderjahr an ausgewählten Spielen in Erinnerung rufen.


    Nach einer Rückrunde mit sehr schwankenden Resultaten und Auftritten, in der auch der Trainer gewechselt wurde, hatte die Mannschaft nach dem 34. Spieltag 32 Punkte, was zum Klassenerhalt reichte.

    Dabei standen die Spiele in Bremen, Freiburg und Nürnberg denen gegen Dortmund, Hannover und Stuttgart gegenüber. Als es darauf ankam lieferte der FCA, und erreichte am 32. Spieltag das Ziel. Dem Heimauftritt gegen die Hertha folgte dann allerdings noch die höchste Bundesliganiederlage in Wolfsburg.


    Zur neuen Saison wurde der Kader verändert und vergrößert. Es dauerte jedoch einige Zeit bis die einzelnen Teile begannen sich zu einem Puzzle zusammenzufügen. Nach dem Pokalaus in Verl und der Niederlage in Dortmund konnte in den Heimspielen gegen Union und Frankfurt gepunktet werden, bevor auch in Freiburg der erste Auswärtszähler folgte.


    Nach den schwächeren Spielen gegen Leverkusen und in Mönchengladbach folgte der Punktgewinn durch Last-Minute-Ausgleich gegen München.


    Nach dem Unentschieden in Wolfsburg und der Niederlage in Schalke begann mit dem Auftritt in Paderborn eine Serie von bisher sechs ungeschlagenen Spielen mit 16 Punkten. Mit mittlerweile 23 Punkten hat der FCA bereits jetzt eine seiner erfolgreichsten Bundesligavorrunden gespielt.


    Eine Bilanz mit mehr Siegen als Niederlagen, dreimal zu Null gespielt sowie bisher, die fünftmeisten geschossenen Tore - der FCA hat seine Ligatauglichkeit wieder mal unter Beweis gestellt.


    Die Mannschaft hat sich in allen Bereichen entwickelt, und auch die Fehlerquote wurde immer weiter reduziert. Parallel zu den erkennbaren Spielideen hat sich auch das individuelle Engagement der Spieler, sichtbar an Einsatz und Gestik, erhöht.

    Es scheint eine Mannschaft zu wachsen, die auch im Gesamten weiteres Potential erkennen lässt.


    Die Besonderheit liegt aber nicht nur in den heraus wirkenden Leistungen Einzelner, sondern im gesamten Verbund: Spiele werden gemeinsam verloren, oder zuletzt wieder häufiger gewonnen.


    Am Samstag geht es am letzten Spieltag des Jahres nach Leipzig. Mit dem zuletzt gezeigtem Auftreten hat die Mannschaft auch hier Ihre Chancen und kann weiter punkten.

    Schwung, Zusammenspiel und Motivation mitnehmend lässt sich nicht nur die Ausgangssituation für die Rückrunde weiter verbessern, sondern ein wechselhaftes, und zum Ende gut gewordenes Jahr des FCA abschließen. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

  • Auf ein Zehntes

    Nach den letzten Auftritten, Platz 10 und 23 Punkten zum Ende der Vorrunde, geht der FCA mit einer guten Ausgangsposition in die Rückrunde.
    Die Frage was mit dem Kader in dieser Saison noch möglich sein könnte, sollte allerdings noch im Hintergrund stehen, geht es doch zunächst darum die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.

    Es bleibt dabei, dass das primäre Ziel 40 Punkte sind, und dann noch hoffentlich genügend Spiele für die Kür bleiben.
    Ein Gedanke, der angesichts des aktuellen Kaders entstehen darf, ist ein vorsichtiger Blick in die Zukunft.
    Aufbauend darf durchaus die Hoffnung gehegt werden, dass es gelingt eine Mannschaft zu formen, die konstellationsunabhängig an Konstanz und Stabilität gewinnt, und dazu beitragen könnte, gedankenoffener in eine Saison zu starten.
    Dies könnte dann als eine der nächsten Stufen der Etablierung gesehen werden.

    Zunächst aber zum Rückrundenauftakt gegen Borussia Dortmund. Ein Spiel, bei dem sich, nicht nur durch die letzten Erfolge, die Entwicklung der gesamten Mannschaft im Vergleich zur Vorrunde zeigen könnte.

    Mit sieben Punkten Rückstand auf Platz vier stehend ist die Ausgangsposition des Meisterschaftsanwärters schlechter als vor einem Jahr. Damals hatten die Dortmunder mit 42 genau zwölf Punkte mehr.
    Kämpferisch optimistisch äußerte sich zuletzt Trainer Favre, dessen Team in der Vorrunde zu oft noch Punkte liegen gelassen hat. Neue Hoffnung entsteht auch durch die Verpflichtung von Erling Haaland, der in allen Wettbewerben, einschließlich Champions Leaque, in der Vorrunde mehr Tore erzielte als er Spiele hatte.

    Früher fanden Saisonvorbereitungsspiele in der näheren Umgebung statt, und konnten auch als Werbeveranstaltungen in der Region gesehen werden. Ab und an gab es dann Vergleiche gegen einen Bundesligisten. Nachdem zwischenzeitlich Trainingslager für Mannschaften ab der dritten Liga obligatorisch wurden, fanden diese Spiele zunehmend auch in südlicheren Regionen statt.

    Im Zuge allgemeiner Marketingaktivitäten und Verbandsabsprachen haben Testspiele nun weitere Bedeutung erlangt. Nur noch eine Frage der Zeit bis dann noch unliebsamere Spielorte auf der Agenda stehen werden.

    Der Teilnahme am Ende der Saison, parallel zu möglichen Relegationsspielen, zuzusagen, hat aber noch eine weitere Qualität - Fußball, quo vadis? Wieviel nutzloser und deswegen schöner wäre doch da ein Vergleich gegen einen regionalen Kreis- oder Bezirksligisten?

    Gleich ob die Zählwiese für ein neues Jahrzehnt dieses oder nächstes Jahr beginnt, der FCA ist auf einem guten Weg sich für ein zehntes Jahr Bundesliga in Folge zu qualifizieren.
    Dies bedeutet, in der Umkehrung früherer Phrasen aber auch, dass es eine neue Fangenerationen gibt, die den Verein nicht anders erlebt hat. Trotz aller Erinnerungen an vergangene Spiele und -zeiten drückt nichts den mittlerweile vollzogenen Wandel besser aus.

    Fast die ganze Zeit, die sich auch mit dem Umzug ins neue Stadion verbinden lässt, mit auf dem Platz steht Daniel Baier, der sich zwischenzeitlich für eine weitere Saison beim FCA entschieden hat, und prägenden Anteil an der sportlichen Entwicklung des Vereins hat.

    Weniger um Nostalgie und bisher geleistetes geht es am kommenden Samstag, wenn der FCA durchaus an die Leistung beim letzten Auftritt gegen den BVB in Augsburg anknüpfen darf, und mit einem guten Start dazu beitragen kann die Richtung für die Rückrunde vorzugeben, die zunächst Qualifikation für ein zehntes Jahr erste Liga sein sollte. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

  • Nachgehakt:


    Dieser Rückrundenauftakt hat es in sich, davon bin ich felsenfest überzeugt. Während das Heimspiel in Dortmund für die Westfalen ganz klar der Beginn der Jagd auf die Bayern war, stellte es sich für uns als Wundertüte mit in keinster Weise einschätzbarem Inhalt dar. Bei den Gelb-Schwarzen ist Ernüchterung eingekehrt angesichts der vielen Ausrutscher, die sie sich bisher leisteten, wenn man an so manche Aussage um die JHV herum denkt könnte man sogar daraus schließen, dass es dort hinter den Kulissen ganz schön knirscht. Ganz anders sieht das im Augsburger Lager aus. Der Inhalt der Wundertüte wurde schnell und zielgerichtet in einer Weise sortiert, die Hoffnung auf mehr macht. Dazu gelang mit der Verpflichtung von Edu Löwen in der Winterpause, soviel war bei den Vorbereitungsspielen, die man ansonsten wie immer nicht allzu hoch hängen sollte, eine substantielle Verbesserung sowohl was die individuelle Qualität als auch die mannschaftliche Variabilität betrifft. Ich freue mich narrisch auf dieses Spiel. Es wird, unabhängig vom Ergebnis – nicht immer sagen die Ergebnisse etwas über die wahre Stärke und Konstanz aus – zeigen, in welche Richtung wir uns weiter bewegen diese Spielzeit. Wir verfügen über den stärksten Kader unserer jüngeren Fußballgeschichte und sind auf einem guten Weg, auch ein richtiges Team zu werden, das über die Summe einzelner Fähigkeiten hinaus auch als Kollektiv eine zusätzliche Kraft und Dynamik entwickeln kann. Das lässt hoffen und verheißt - im Idealfall - nichts Gutes für den Gegner.


    Gutes Spiel - nur der FCA!