16. Spieltag | SA 16.01.2021 15h30 | Werder Bremen - FC Augsburg

  • Was mir allerdings zu denken gibt, ist die Aussage unseres Torwarts im Sky-interview, Da stimmt es in der Mannschaft doch irgendwie nicht?

    Abgesehen davon, dass Interviews direkt nach dem Spiel ohnehin völlig unnütz sind, würde mich eine andere Aussage von Gikie auch wundern.

    Er ist gefühlt immer auf 180 und schafft es offenbar als einer der wenigen die Konzentration permanent beizubehalten. Wenn man dann Richtung Mittelinie läuft und andere Spieler plaudern nach diesem aus dem Hand gegebenen 0:0 Spiel fröhlich mit dem Gegner, wäre ich auch angefressen.


    Vielleicht knallt es mal richtig in der Kabine. Wäre sicherlich nicht nachteilig für die kommenden Wochen, wenn man sich an die konzentrierten Leistungen zu Beginn der Saison erinnert. Dass es die Mannschaft kann, hat sie bereits bewiesen.

  • Ich habe mich gestern schon dazu geäußert! Ich kann nicht verstehen, wie man die erste Hälfte so beherrschen kann und in der zweiten Hälfte die Spielphilosophie total verlässt und sich so zurückzieht! Was mir allerdings zu denken gibt, ist die Aussage unseres Torwarts im Sky-interview, Da stimmt es in der Mannschaft doch irgendwie nicht? Ich glaube auch immer noch, dass wir auf den Verteidigerpositionen, wenn Iago und Framberger nicht spielen, keinen adäquaten Ersatz haben, Muss allerdings auch sagen, dass mich der Frami auch nicht 100%ig überzeugt! Auch ein kreativer Mittelfeldmann fehlt ganz einfach, der die Stürmer auch besser einsetzen könnte, Nur auf die Stürmer zu schimpfen, ist nicht ok. Die brauchen auch Vorlagen, mit denen sie gefüttert werden, dann würden sie auch wieder treffen!

    Spielphilosophie? Taktik von Bremen in der ersten Halbzeit lassen wir sie kommen und in der zweiten übernehmen wir das geschehen und gewinnen. So einfach geht das bei einem Gegner bei der einige Spieler nach dem Schlusspfiff lachend vom Platz gehen.

    Bei der öffentlich berechtigten Kritik von unserem Besten ist bisher in der Buli immer die Folge, dass der Spieler oder Trainer geht.

  • Der Stein des Anstoßes scheint tatsächlich Uduokhai gewesen zu sein, der mit seinem Gegenspieler gewagt hat zu lachen, gerade als Gikiewicz dazu kam.
    Aber schlimmer als die Rüge vom unserem Torwart, fand ich den Einwand von Didi Hamann auf Sky, dass bei Augsburg ohnehin was brodelt in der Mannschaft.
    Wenn das wirklich so ist, besteht eine große Gefahr, auf die ein Verein schnellstens reagieren sollte.

    Ganz so schlecht, wie das Spiel gemacht wurde, war es sicher nicht. Wir waren nur am Ende die Dummen und sind Kohfeldt auf den Leim gegangen. Wenn dich Einer in der 1. Halbzeit machen lässt was du willst, dann musst du das besser nutzen und Tore machen.
    Daran scheitert es gewaltig und das hat mehrere Gründe. Vargas verliert beim Stoppen unheimlich oft den Ball, weil er das oft sehr schlampig macht. Da muss er einfach konzentrierter werden.
    Ein Khedira hat oft versucht, sich vorne mit einzumischen und ist viele Wege gelaufen, wird aber zu oft als Doppelpasspartner übersehen. Hier wurde der Vorwurf laut, dass er mit uns eh schon abgeschlossen hat, ich sehe das nicht so, er macht mit Gruezo einen gute Job auf der 6.
    Beim 1. Tor fehlt er aber, da muss er raus und die Flanke verhindern, denn Gumny stand allein gegen 2 Mann.

    Viele Dinge scheint unser Trainer scheinbar anders zu sehen, als die meisten hier. Aber der Knackpunkt war gestern, dass er Caligiuri bereits in der 57. Minute raus nehmen "musste", wenn er nicht erneut eine Gelb-Rote in Kauf nehmen wollte. Da hätte ich gleich auf eine 4er Kette umgestellt, aber lass mer das.

    Nun kommen jedenfalls die leichtesten Spiele der Saison, einfach weil du da eher verlieren darfst und jeder Punkt eine Überraschung ist. Augenblicklich haben wir jedenfalls 4 Punkte weniger , als letzte Saison.
    Bis zum 23. Spieltag hatten wir letzte Saison nur 27 Punkte, das kann man also schon auch bei den Gegnern schaffen.
    Auf gehts, kämpfen und siegen.

    Er hatte nur Fußball im Kopf, eine Augschburger Zunge und brasilianische Füße! Hemad, machs guat. :hutab:

    Ich bin ein FC Augsburger!


    Fußball ohne Gegner nennt man Training, darum achte ich jeden Gegner, denn mit ihnen macht es erst richtig Spaß!

  • lesenswert und trifft die aktuelle Situation sehr gut:

    https://www.daz-augsburg.de/ko…fussball-anziehend-macht/

    Nö! Kann man nach dem fettgedruckten wieder zumachen.
    Hoffentlich wird der Autor genauso gemessen und entsprechend selbst rausgeschmissen wie er es verlangt. Bekommt der Geld hierfür???

    Nachtrag: Wurde schon im Medien-Fred diskutiert, wo es hingehört.

  • Jetzt hab ich mich dazu hinreissen lassen den Dreck zu lesen.


    Der Typ ist noch schlimmer als früher.


    Union hatte am 1 Spieltag ja bestimmt chancen für die ganze Saison. Und das der BVB mehrer gute Chancen haben wird war ja klar.


    Nach den zwei lächerlichen Absätzen hab ich es mir dann nicht mehr geben können


    Ein Hetzer der sogar den BILD Reichelt vor Neid erblassen lässt

    Platz 28: Nur noch 80 Punkte (bis Hansa Rostock) /Heiko Herrlich: 41 Spiele, 11-10-20, 40:57 Tore (-17), 43 Punkte (1,1 Ø)/Markus Weinzierl: 148 Spiele, 49-34-65, 175:218 Tore, (-43), 181 Punkte (1,3 Ø) / Aktuelles Buch: Harald Nicolas Stazol - Affairencharakter

  • Union hatte am 1 Spieltag ja bestimmt chancen für die ganze Saison. Und das der BVB mehrer gute Chancen haben wird war ja klar.

    Hätte man (im Gegensatz zu Zagler) etwas Ahnung von der Materie und würde als "Journalist" etwas tiefer einsteigen, könnte man so ne Aussage faktisch untermauern. Schaut man sich nicht nur stumpf die Torschussstatistik vom Kicker an, sondern um die Chancenqualität bereinigtere Daten (zB xpected goals), käme man drauf, dass die zwei Siege völlig in Ordnung gehen.


    Dass man bei zwei Spielen in Folge, die man jeweils sogar mit zwei Toren Vorsprung gewonnen hat, aus dem Blauen heraus und ohne Argumentation den Gegner zum eigentlich verdienten Sieger erklärt, ist schon ne Nummer. Wenn man sowas dem Chefredakteur eines halbwegs seriösen Mediums präsentiert, "darf" man anschließend wohl erstmal ein Jahr Praktikum in der Anzeigenabteilung machen...

  • Der Rafal bringt es auf den Punkt. Wenn ich nach so einer Leistung nach dem Spiel lachend auf dem Rasen stehe dann stimmt etwas an der Einstellung nicht. Was - das soll sich jeder selber denken.

    Bevor er seine eigenen Mitspieler ÖFFENTLICH kritisiert (geht gar nicht), sollte er sich an die eigene Nase fassen.

    Er wurde vom Schiri ungefähr in der 60-sten Minute ermahnt, nicht auf Zeit zu spielen. Was ist das für eine Einstellung zu einem Zeitpunkt wo der FC A das Spiel kontrollierte und wie wirkt das auf die Mitspieler. Vor allem, wo zeigt sich da der Siegeswille, den er immer ÖFFENTLICH heraushängen lässt?

    unsere heimat, unsere liebe,
    in den farben rot-grün-weiss,
    neunzehnhundert null sieben,
    nur damit es jeder weiß!

  • Der Stein des Anstoßes scheint tatsächlich Uduokhai gewesen zu sein, der mit seinem Gegenspieler gewagt hat zu lachen, gerade als Gikiewicz dazu kam.

    Genau deshalb sollte man so etwas intern ansprechen wenn man es will und nicht vor Kameras. Da kommt nur Unruhe rein, für etwas was nicht der mal Rede Wert ist und was nach jedem Bundesligaspiel passiert. Spieler unterhalten sich nach dem Schlusspfiff, hat in Bielefeld und Köln auch gesehen, die waren auch nicht alle zu Tode betrübt, weil sie ein Spiel verloren haben. War eine normale Niederlage und niemand ist abgestiegen. Es gibt halt einfach völlig unterschiedliche Spielertypen und vor allem Menschen. Die einen nehmen jede Niederlage persönlich und sind nicht ansprechbar, die anderen können nach Schlusspfiff das Spiel abhaken, weil man es nichts mehr ändern können. Wieder andere sind absolut verbissen und richtige Arschlöcher auf dem Platz, kaum kommt der Schlusspfiff sind das die nettesten Leute der Welt. Kennt jeder der selbst mal gespielt hat in einer Mannschaft und ist bei Fans nichts groß anders. Die einen sind nach Niederlagen nicht ansprechbar auf die Mannschaft und würden am liebsten alle entlassen, die anderen regen sich nur während des Spiels auf und können nach Schlusspfiff das ganze schon wieder vergessen und abhaken. Udkokhai ist halt ein eher introventierter Typ, der kann trotzdem jedes Spiel gewinnen wollen, kann trotzdem sich voll mit FCA indentifizieren und Leistung bringen, wird aber halt niemand auf dem Platz zusammen stauchen und wird nach jedem Spiel ob Sieg oder Niederlage auch jedem die Hand geben und mit jedem reden. Es muss nicht jeder gleich sein und kann trotzdem gewinnen wollen und das Beste für den Verein wollen. Die am lautesten schreien, haben auch nicht immer Recht. Daher gilt es die Leistung zu beurteilen und sich nicht selbst völlig sinnlose Baustellen aufzumachen.

  • Tacheles!

    Analyse des Spiels SV Werder Bremen – FC Augsburg (16. Spieltag, Bundesliga Saison 2020/21)

    Jetzt habe ich einen Tag vergehen lassen, aber das hat meine Gedanken zum Spiel gestern nicht abgemildert. Kurz nach dem Spiel hatte mich noch das Interview mit Rafa Gikiewicz etwas beschwichtigt, mittlerweile ist auch dieses Thema Grund sich zu echauffieren. Aber der Reihe nach...
    In den ersten 45 Minuten durfte der hartgesottene Zuschauer so etwas wie die Neuerfindung des Anti-Fußballs erleben. So etwas habe ich selten gesehen. Werder Bremen hat an diesem Spiel einfach nicht teilgenommen. Einfach so. Nicht mitmachen. Was nach einem Akt tibetanischen Protestes durch Frieden klingt, war einfach eine Unverschämtheit dem (für Sky) zahlenden Publikum gegenüber. Man sollte meinen, dass der FCA dann seinerseits glänzen konnte. Weit gefehlt. Im Kontrast zu dem Satz im Nachbericht in der FCA App (“über weite Strecken zeigte der FCA eine gute Leistung”) war davon in der realen Welt leider nichts zu sehen. Gigantische Ballbesitzwerte, die groteskerweise dadurch zustande kamen, dass der Gegner teilweise annähernd jeden zweiten Ball zum Gegner spielte. Ich kann mich nicht erinnern das so je gesehen zu haben, 70% Ballbesitz, weil der Gegner einem den Ball fast schon zuspielt.
    Das klingt ja erst mal toll, wenn der Gegner sich so völlig verweigert dieses Spiel zu spielen, das da Fußball heißt. Allerdings erfordert das dann, dass man selbst das Spiel anders interpretiert. So war der FCA zwar die “bessere” Mannschaft, aber eben nicht einmal in der Lage auch nur einen einzigen wirklich gefährlichen Angriff vorzutragen. Die Bremer standen tief und extrem diszipliniert hinten drin. Die einzige Chance so etwas aufzulösen ist Tempo. Schnelle Pässe, Seitenwechsel, so lange, bis sich die Reihen des Gegners durch Verschieben aus Ihrer Ordnung begeben. So die Theorie. In der Praxis kann man aber auch einfach immer wieder auf dieses Bollwerk zu rennen. So gesehen gestern in Bremen. Und so blieb es auch beim 0:0 gegen einen Gegner, der Mühe haben wird, diese Leistung je zu unterbieten.
    Besonders deprimierend: die Besserung nach der Halbzeit war ausschließlich den Bremern geschuldet, die nach der Pause wohl auch bemerkten, dass man a) für seine Fans spielt, und b) selten so leicht den zweiten Heimsieg einfahren konnte. Es kam mehr Bewegung ins Spiel, weil Bremen durch jetzt fußballartiges Verhalten den FCA schlichtweg nötigte etwas mehr zu tun. Die Mannschaft des FC Augsburg entfachte zu keiner Zeit aus sich heraus ernsthaft Tempo, Ideen, kompromisslosen Siegeswillen. Und so kam es am Ende wie es kommen musste, der FCA verlor noch durch 2 Gegentore in der Schlussphase ein Spiel, das man niemals, unter gar keinen Umständen verlieren darf, wenn man ein Bundesligist sein möchte.
    Hierbei könnte ich es belassen, leider muss ich aber noch 2 Themen aufgreifen. Seit Wochen versuche ich Tim Civeja “herbeizuschreiben”, einfach weil er ein Spieler ist, der in Tests gezeigt hat, dass er eventuell die kreative Brache im Mittelfeld beenden kann. Er saß wochenlang nur auf der Bank. Auf Rückfrage diktierte Heiko Herrlich dann kürzlich in die Blöcke der Journalisten, dass sich einfach noch keine passende Gelegenheit ergeben hätte. Zu Deutsch: eine Spielphase in der es um nichts mehr geht. Fand ich schon schräg, nach dem Spiel gegen Leipzig im Pokal, aber egal. Der Trainer ist der Meinung, dass die Einwechslung als Risiko zu sehen ist. Ok, legitim. Aber Tim Civeja dann gestern in der Schlussphase beim Spielstand von 1:0 für Bremen einzuwechseln, das grenzt an eine Unverschämtheit. In der 87. Minute bei einem Tor Rückstand zum ersten mal einwechseln? Echt jetzt? Maximaler Druck auf einem 19-jährigen Spieler, der soll es dann richten? Wenn man ihm das zutraut, dann hätte er seit Wochen in der Startelf stehen müssen! Das empfinde ich als einen Affront gegenüber diesem Spieler. Was ist dann mit diesem “langsam an die Bundesliga heranführen” und all diesen Floskeln? Ich könnte noch 3 Absätze dazu schreiben, weil mich das wirklich sauer macht. Gut, so hat man jetzt also Tim sein Debut versaut, er hatte sicher viel “Spaß”. Falls es Psychologen im Team gibt, würde ich mal die Vertragslaufzeit derer überprüfen. Aber für diese Einwechslung ist am Ende immer noch der Trainer verantwortlich.
    Nach dem Abpfiff konnte man noch Rafa Gikiewicz erleben, der sich, massiv aufgebracht ob der völlig unnötigen Niederlage, über Mitspieler beklagte, die nach dem Schlusspfiff gleich lachen konnten beim Abklatschen mit dem Gegner. Da bin ich bei ihm, das geht gar nicht. Wenn ich ein Spiel gewinnen wollte, ich hab’ alles gegeben, und am Schluss verloren, dann habe ich Momente des Frusts und der Leere. Da ist mir erst mal nicht zum Lachen zumute. Rafa Gikiewicz hat gezeigt, warum man ihn geholt hat, ein Führungsspieler mit toller Einstellung. Dachte ich. Bis kurz darauf dann Stefan Reuter auf Nachfrage konstatierte: “Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass einer das locker nimmt oder irgendjemand lacht.”. Klingt nicht schlimm, heißt aber: ich glaube der Rafa Gikiewicz redet Schmarrn.
    Vielleicht hätte Stefan Reuter ja das anschließende Interview mit Rani Khedira ansehen sollen. Ein seltsam blutleeres Interview, das mich ratlos zurückließ. Was hat dieser Khedira nicht schon für Schlachten für den FCA geschlagen?! Wille, Einstellung, Kampf, Leidenschaft. Alles, hat er schon für den FCA gezeigt. Wo ist das hin? Was ist passiert? Was stimmt da nicht?
    Die Frage kann ich nicht beantworten, aber ich kann feststellen, dass sehr vieles nicht stimmt. Wenn man nach diesem Spiel schreibt, “der FCA hätte über weite Strecken ein gutes Spiel gemacht”, dann mangelt es an Respekt vor dem Fan, und an Selbst-Reflexion. Dann wüsste ich auch nicht wie es besser werden sollte. Wer das gut fand hat auf jeden Fall eine Idee von Fußball, die nicht mit meiner kompatibel ist.
    Wochenlang haben sich viele am guten Punktestand des FCA nach dem tollen Start festgehalten. Spätestens seit gestern hat sich das jetzt auch erledigt. Ein Blick auf den Spielplan lässt einen erahnen, wo wir in ein paar Wochen stehen.
    Es heißt “Fußball spielen”. Ja, “spielen”. Es ist ein Spiel. Es soll, ja es muss Freude machen, bei allen Millionen um die es da mittlerweile geht. Und wenn eine Mannschaft keinen Spaß daran hat am Wochenende für uns, die Fans, Fußball zu “spielen”, keine Freude am Beruf (der ein extrem privilegierter ist) - dann kommen solche Spiele dabei heraus.
    Nach dem guten Start geht es, abgesehen von wenigen Ausnahmen, stetig bergab. Kein Spieler wird besser, die Mannschaft ist keine Einheit. Zu ergründen warum das so ist, ist nicht mein Job. Aber es gibt Leute, deren Job das ist. Und es ist an der Zeit sich diese Fragen zu stellen, sie intern zu beantworten und für Besserung zu sorgen!
    Und so schließe ich heute mit diesem Satz: Nein, der FCA hat gestern nicht über weite Strecken gut gespielt!


    Nur der FCA!

    Euer Sven Exenberger


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  • Gut, so hat man jetzt also Tim sein Debut versaut, er hatte sicher viel “Spaß”. Falls es Psychologen im Team gibt, würde ich mal die Vertragslaufzeit derer überprüfen. Aber für diese Einwechslung ist am Ende immer noch der Trainer verantwortlich.

    Wenn man sich das Interview mit ihm anschaut, dann kann man sich sicher sein, dass man da nichts versaut hat. Der wird das trotz dem Ergebnis, immer in bester Erinnerung behalten. Das Ergebnis ist in dem Fall völlig nebensächlich. Da braucht es keinen Psychologen um zu sehen, dass er sich sehr gefreut hat, dass er endlich ran durfte.

  • Vor allem da er sich schon fertig gemacht hat als es noch Unentschieden stand.

    Platz 28: Nur noch 80 Punkte (bis Hansa Rostock) /Heiko Herrlich: 41 Spiele, 11-10-20, 40:57 Tore (-17), 43 Punkte (1,1 Ø)/Markus Weinzierl: 148 Spiele, 49-34-65, 175:218 Tore, (-43), 181 Punkte (1,3 Ø) / Aktuelles Buch: Harald Nicolas Stazol - Affairencharakter

  • Lange Zeit stand der FC Augsburg gegen Bremen in der Defensive stabil. Dann wurde das Team zu passiv und machte fatale Fehler, die zu einer 0:2-Niederlage führten. Bei den Gegentoren sahen auch die Außenbahnspieler Robert Gumny und Mads Pedersen nicht gut aus.


    Lesen Sie hier die vollständige Meldung: https://www.kicker.de/794855/a…e-fuer-gumny-und-pedersen


    So viel zum Thema Selbstreflexion. Ja, das waren Fehler unserer Spieler. Mir fehlt aber langsam die Selbstkritik, dass wir spielerisch echt scheiße aussehen. Hauptsache sich gegen Bremen einen Punkt ermaueren? Ist das mittlerweile der Anspruch des Fereins? Der Mannschaft? Nein man haut auf die Spieler ein. Dadurch verunsichert man sich selber weiter.

  • besser kann man es nicht Beschreiben :thumbup::thumbup::thumbup:

  • Wie sagte einst der große Tobi Werner:

    "Es spielen nicht die besten elf, sondern die beste Elf!"

    Das vermisse ich seit längerem bei uns.

    Andererseits machen Reuter und Co. seit Jahren einen top Job aber dieses Kämpfen auf dem Platz vermisse ich auch. Vlt. fehlt den Jungs auch der 12. Mann der sie beflügelt?

  • Nö! Kann man nach dem fettgedruckten wieder zumachen.
    Hoffentlich wird der Autor genauso gemessen und entsprechend selbst rausgeschmissen wie er es verlangt. Bekommt der Geld hierfür???

    Nachtrag: Wurde schon im Medien-Fred diskutiert, wo es hingehört.

    Die DAZ bringt es eben doch genau auf den Punkt. Du musst einfach die Kommentare länger verfolgen....es gibt kaum eine bessere Spielanalyse.......

    Das was in der Augsburger Allgemeinen steht ist meist uninteressant und schlecht analysiert.


    Sollte HH auch mal lesen......verstehe die Leute nicht die so einem Trainer, ohne Ausstrahlung und Spielsystem etwas abgewinnen können.


    Wo ist den da der Ansatz einer Spielphilosophie zu erkennen....etwa den Ball an der Mittellinie tausend mal hin und herschieben......


    Wer an diesem Spiel gegen Bremen irgend etwas gut fand, außer dem ehrlichen Aufschrei des Torwarts, der hat keine Ahnung von Fußball geschweige denn selbst gespielt.....grauenhaft selbst für den härtesten FCA Fan...


    Die meisten Spieler sind sichtbar gehemmt, Stichwort Sicherheitsfußball. Kein kreativer Pass in die Spitze aber auch kein anbieten bzw. cleveres Freilaufen der Stürmer...... nur ein Beispiel der vielen Baustellen in der Mannschaft.

    Das ist aber auch Aufgabe des Trainers so etwas zu sehen und zu reagieren....

    Ich denke (weiß) unsere Spieler können es besser aber der Trainer leider nicht!

  • Liegt es eurer Meinung nach wirklich an HH? Der hat seine Mannschaften vor uns gut gecoached mit schönem Fußball. Ich mag seine Ausstrahlung auch überhaupt nicht aber schlecht ist er als Trainer meiner Meinung nach nicht. Er kann das doch nicht verlernt haben...


    Woran es aber liegt, dass wir so spielen wie wir spielen. Keine Ahnung. Haben wir Spieler, die überfordert sind oder einfach keine Lust haben, das umzusetzen was HH vordert? Dann muss man darauf reagieren. Eine Antwort darauf hat von uns vermutlich keiner. Am ehesten noch die Internen im Verein. Die werden schon mitbekommen und daran arbeiten, hoff ich doch Mal.


    "Taktik-Check: Heiko Herrlich hat Bayer Leverkusen auf Trab gebracht - Eurosport" https://www.eurosport.de/fussb…to6427588/story-amp.shtml