5. Spieltag | SA 27.09.2025 15h30 | 1. FC Heidenheim - FC Augsburg

  • Cool bleiben das wird schon. Aber weniger ist mehr. Wir sollten uns auf die alten Werte zurück besinnen. Mir ist das zu viel Öffentlichkeit - Bescheidenheit war eigentlich immer unsere Stärke. Das geht sich nicht mit ständiger Bild Präsenz aus.

  • Thorup war ein bescheidener Mensch, demütig und realitätsnah. Wagner ein Selbstdarsteller( geile Woche, genausogut wie die Bayern). Wir wollten besser Fußball spielen und nicht den Comedypreis gewinnen.

    Danke! Das hab ich von Tag eins an gesagt!


    Ich wollte nie Wagner! Ich will ihn nicht! Und ich werde ihn nie wollen!

    Er ist ein absoluter unsympath und hoffe er ist bald weg!

  • Aber ich hab das Gefühl das die Spieler zu jedem Spiel schlechter und, viel schlimmer, lustloser werden.

    Wann ist das nicht so und wann war nicht so beim FCA, wenn man eine Niederlagenserie bzw. Negativstrudel war. Ist doch völlig normal, genau wie das Gegenteil, wenn wie in Freiburg mit einen Erfolgserlebnis, läuft auf einmal alles im Spiel oder die Positivserie letzte Saison. Egal was man gemacht hat, irgendwie hat es funktioniert. Bis zum Kiel Spiel genau das Gegenteil, genauso unter Maaßen bis zum Darmstadt Spiel. Ich kenne den FCA gar nicht anders in der Liga die letzten Jahre, entweder gute Serien und Spieler funktionieren oder schlechte Serien und jeder Spieler gefühlt mit Kreisligafehlern.

    Wie es geht hat Gladbach gezeigt.


    Von keinem FCA Spieler hab ich auch nur im Ansatz so einen Willen gesehen wie bei den Gladbachern.


    Die FCA Spieler haben das heute, in meinen Augen, fast schon über sich ergehen lassen am Ende

    Platz 27: Nur noch 33 Punkte (bis Rotz Bull)/Sandro Wagner: 12 Spiele, 3-1-8 15:27 Tore (-12) 10 Punkte (0,9Ø)/Manuel Baum: 114 Spiele, 36-32-46 152:183(-31) 137 Punkte (1,3ø) /Aktuelles Buch: Thomas Pynchon: Mason & Dixon

  • Ich rede explizit von der zweiten HZ.


    Hätten die bis zuletzt so gespielt wie der FCA wäre das noch deftiger ausgegangen

    Platz 27: Nur noch 33 Punkte (bis Rotz Bull)/Sandro Wagner: 12 Spiele, 3-1-8 15:27 Tore (-12) 10 Punkte (0,9Ø)/Manuel Baum: 114 Spiele, 36-32-46 152:183(-31) 137 Punkte (1,3ø) /Aktuelles Buch: Thomas Pynchon: Mason & Dixon

  • Wagners Interview im Sportstudio wieder komplett daneben - er sieht sich immer noch als König - ich halte diese Selbstherrlichkeit kaum aus.


    Kritik an eigenen Entscheidungen - Fehlanzeige !


    Schuld sind alle. außer ihm, der ja alle Schuld auf sich nimmt. Ein Paradoxon das sich nur mit sofortiger Freistellung lösen läßt- dieses sich über die Realität stellen wird im Absturz mit " ich bin kein BL-Trainer mehr, jetzt hab ich endlich gelernt dass hier nicht die Playstation ist " enden.

    Je eher desto besser. Dann kann er endlich was lernen , ohne Videowand und x- Tablets die ihm zeigen warum die Mannschaft wie ein kopfloser Hühnerhaufen rumhüpft.


    Ich kann mit Wagner nicht !

  • Puhh... Jetzt weiß ich auch nicht.

    Sexy ist anders.


    Das Hauptproblem ist die Erwartungshaltung.

    ynwa hat das schon richtig analysiert. Im Prinzip ist es wie jedes Jahr.

    Wann ist das nicht so und wann war nicht so beim FCA, wenn man eine Niederlagenserie bzw. Negativstrudel war. Ist doch völlig normal, genau wie das Gegenteil, wenn wie in Freiburg mit einen Erfolgserlebnis, läuft auf einmal alles im Spiel oder die Positivserie letzte Saison. Egal was man gemacht hat, irgendwie hat es funktioniert. Bis zum Kiel Spiel genau das Gegenteil, genauso unter Maaßen bis zum Darmstadt Spiel. Ich kenne den FCA gar nicht anders in der Liga die letzten Jahre, entweder gute Serien und Spieler funktionieren oder schlechte Serien und jeder Spieler gefühlt mit Kreisligafehlern.

    Der Unterschied zu den letzten Jahren ist die Kommunikation des Vereins, in der man große Töne spuckt und dann ohne Not einen Trainer vor die Tür setzt, um dann einen Trainer zu holen, der Understatement nicht gerade seine Kernkompetenz nennen kann.

    Dass sich dann bei den Fans auch bei gewohnten Negativereignissen schnell Unmut breit macht, ist nachvollziehbar.

    Denn Verein und Trainer haben den Mund sehr voll genommen, haben damit eine gewisse Erwartungshaltung bei den Fans verursacht und liefern jetzt nicht. Ungünstig.


    Jetzt gibt es für den Verein etwas, das er mal konnte und jetzt wieder lernen muss: Sich in Demut üben.

    Für die Fans gibt es auch etwas, das sie mal konnten und wieder erlernen müssen: Erwartungshaltungsmanagement.


    Dann kommen wir wieder dahin, dass Niederlagen verziehen werden und selbst ein Abstieg kein Worst Case ist.

  • damit liegt Zodiac absolut richtig !

    Und wir sind sehr selten einer Meinung.

  • Natürlich muss man Wagner noch einige Spiele zugestehen wenn man von dem Projekt überzeugt ist.

    Das ist jetzt ein Ritt auf der Rasierklinge für die Verantwortlichen nicht zu schnell die Trainerhoffnung fallenzulassen oder aber die Erkenntnis das ein Wechsel alternativlos ist viel zu spät zu bekommen.


    Die letzten beiden Spiele waren aber so Vogelwild, dass man zurecht sehr besorgt sein darf.

    Ich kann mich an keinen Trainerwechsel bei uns erinnern, wo schon so früh Auflösungserscheinungen zu sehen waren.


    Das kommende Programm hat es in sich. Wenn es nicht für Punkte gegen Pauli, Mainz oder Heidenheim reicht frage ich mich wie das gegen Leipzig, Köln, Stuttgart oder Dortmund besser laufen soll.

  • ZodiacAss Erwartungsmanagement schön und gut. Die Siegesserie hat viele inkl. mir von höheren Träumen lassen. Was lernt man ? Man muss bei sich selber anfangen und feststellen das Träume Schäume sind, und der FCA ist und bleibt was er ist. Vielleicht liegt der Ströll ja heute schweißgebadet im Bett und träumt vom Rumpelfussball der letzten Jahre (glaub ich aber nicht)

  • Wenn man offensiver spielen will ist das toll.

    Wenn ich vorne drei Tore schieße oder mir Chancen erarbeite und hinten dann zu offen bin und Gegentore kassiere, weiß ich zumindest wo ich ansetzen kann.

    Aber wir finden offensiv nicht statt und defensiv auch nicht…

    Als Laie tu‘ ich mir momentan schwer ein Konzept, einen Plan zu erkennen.Es werden wieder halbhohe Bälle gechipt, man versucht einen Spieler wie Essende mit unmöglichen Bällen zu schicken. Kreativität nicht vorhanden.

    Ist mir ein Rätsel, wie man nächstes Wochenende punkten will, da ich auch in kämpferischer Hinsicht, Körpersprache usw. m,E. Luft nach oben ist.

    Unseren Kader finde ich eigentlich gut, mit Ausnahme, dass man im Sturm nicht tätig geworden ist….

    Bin ratlos….


  • Dank Euch für treffende Beschreibungen, und der Gedanke mit der Geduld und Demut hat immer etwas.


    Vielleicht geht es aber auch einfacher nach Ansicht von sechs Pflichtspielen und ohne Berücksichtigung vom "medialem Aussenrum"-

    Idee Trainer - erkennbar

    Umsetzung - Antwort "verschiedene"

    Einstellung Team "die eienen sagen so, .."

    ... usw.


    "Erwartungshaltungsmanagement" mag ich, vorallen als FCAler - ist die konkrete Erwartung nach sechs Punkten zu diesem Spieltag schon zu hoch gegriffen?

    Als Fan von Entwicklung, Spielkultur und Jugendförderung habe ich mir nicht meinen Herzensverein nicht ausgesucht, werde aber länger da sein als alle Versuche, dies zu schaffen, und darf einfach auchmal ernüchtert entäuscht sein ...


    Und nu, wie geht's weiter? Einfach nur auf dem Platz, ohne wer sich vor wen stellt. Entwicklung oder Ergebnis? Best Case wäre beides.

    Nächster Samstag ... sorry.


    Auch Enttäuschung braucht einen Platz.

  • Ich habe grundsätzlich nicht viele Erwartungen in Sachen Spielweise an den FCA. Mit Kampf und Leidenschaft erzwingt man sich das Spielglück von alleine. Gestern war, bis auf die Grätsche von Massengo nicht viel Positives (wackelige Defensive, wenig Druck nach vorn) zu erkennen, außer das der Großteil der Fans nach wie vor positiv unterstützt - bis zum Ende des Spiels.


    Gegen Wolfsburg muss es eine Reaktion geben. Falls nicht, kann das durchaus kippen...


    Gute Besserung an den Heidenheimer, der vom Zaun gestürzt ist. Mir war das Spiel ab diesem Zeitpunkt egal...

  • Wir müssen wieder härter werden.

    Hier werden keine Lösungen angeboten, sondern nur biblisches Wehklagen von sich gegeben.

    Mein 10 Punkte Sofortplan (Erfolgsgarantie):

    1. Medien übernehmen. Die AZ ist froh um jeden kostenlosen Artikel. Die Jugendtrainer des FCA könnten vertraglich verpflichtet werden, einen "Hurra"-Artikel pro Woche an die AZ zu schicken. Inhaltsbeispiel "Wir machen keine Rückschritte, wir nehmen Anlauf!".

    2. In einfacher Sprache sprechen. SW lebt es uns vor. "Geile Woche". Ich lese hier zu viel Geschwurbel, um Dinge klar zu benennen.

    3. Wenn Dinge klar benannt werden, ist das zwar gut, aber nicht in unserem Sinne. "Die Leistung war scheiße" mag inhaltlich Stimmen, aber passt nicht zum neuen FCA. Also muss an der Rhetorik gefeilt werden. "HDH war unser Pearl Harbour - schlimm, aber ein Wendepunkt im Bundesligakrieg." Wir fangen bei uns selbst an. Die "Marketing Abteilung" wird zum "Kriegsministerium". Das nächste Spiel gegen Wolfsburg wird kein "Heimspiel", sondern wir rufen zur "Wolfsjagd" ("die Schonzeit ist vorbei").

    Als Einkaufmusik könnte man nach der Hymne noch Rammsteins "Waidmanns heil" anspielen, um die Marschrichtung vorzugehen.

    3. Gemeinsames Feindbild schaffen, um von internen Problemen abzulenken. "Der Scheich aus München ist dafür verantwortlich, dass Augsburger Schulen marode und der Fußball unterirdisch ist".

    "Solange Söder Millionen in den Isarsumpf pumpt, ist es die Pflicht eines jeden Augsburgers, alles - bis zum letzten Riegeletropfen - für den FCA zu geben!"

    4. Identität stiften: "Auf dem Plärrer sollten schwäbische Jugendlichen weder kulturelle Aneignung noch modische unterjochung zeigen. In Augsburg gibt's nur eine Tracht - und das ist ne Tracht Prügel".

    5. Gespielt wird nur noch old school. Schwarze Fußballschuhe, Schraubstollen (selbstredend). Libero, Manndecker (Raumdeckung nur beim Häuserbau), Spielmacher und als Mittelstürmer irgend ein bulliger Südamerikaner mit möglichst geringem IQ.

    6. Was haben unsere Spieler für Frisuren? Ab sofort nur noch Boxerschnitt oder Vokuhila. Für einen Edgar gibt's in Augsburg keinen Platz.

    7. Qualitätskontrolle bei der Musikauswahl für Spieler. Viele Spieler reisen im Bus mit Kopfhörern an. Das gemeinsame Singen von deutschen Schlagern ("heißer Sand", "wir lagen vor Madagaskar", etc...) ist nicht mehr angesagt. Auf ihren mobilen Abspielgeräten läuft aber weder die Chaos AD von Sepultura, noch the bleeding von Cannibal Corpse oder irgendwas von Body Count.

    Da kann es auf dem Platz nichts werden. Teilweise halten manche Spieler "Circle Jerks" für eine jugendliche Bewegung und nicht für eine Hardcoreband.

    8. Tattoos müssen nicht auf die Sommerpause verschoben werden. Der Gablinger Knast bietet nicht nur menschenunwürdiges Verhalten durch JVA Beamte, sondern auch einige der besten Knast-Stecher süddeutschlands. Knasttattoos machen Eindruck, schüchtern Gegner ein und sind ein Statement (Ein Mann ohne Knast ist wie ein Baum ohne Ast).

    9. Beim Tättowieren können sie dann auch gleich beim Knastsport mitmachen. Sport hält fit und steigert die Leistungsfähigkeit.

    10. Leidenschaft ist was man aus Leiden schafft.

    Wir müssen uns straffen. Zäher werden. Beißen. Der Gegner muss nach 90 Minuten freiwillig auf die Nachspielzeit verzichten und fluchtartig das Stadion verlassen.


    Ende.

  • 12 Mann wird sind der 12 Mann des Fussball Club Augsburg :!:


    Das bedeutet 11 Mann auf dem Platz gegen Wolfsburg müssen in der aktuell schwierigen Situation bedingungslos Unterstützt werden.


    Wer aktueller Trainer ist völlig egal,

    wer aktuell Manager ist völlig egal,

    wer aktuell Präsident ist völlig egal.



    Tipp für unseren aktuellen Trainer


    Arbeiten, Arbeiten, Arbeiten

    und was mir persönlich ganz wichtig ist

    Reden ist Silber und Schweigen ist Gold.


    Gegen Wolfsburg müssen 3 Punkte her egal wie!!!