8. Spieltag | SA 25.10.2025 15h30 | FC Augsburg - RB Leipzig

  • Normale Entwicklung, der Trainer ist ein Azubi, die Co-Trainer sind Azubis und sind halt klassisch ausgecoacht worden.

    Du bist hier manchmal schon ein Dampfplauderer, wenn nicht gar Dummschwätzer.


    Das ist überhaupt keine normale Entwicklung sich 6 Dinger gegen Leipzig zu fangen und nach 8 Spielen 20 Gegentore auf der Uhr zu haben. Der HSV hat z.B. 11 Gegentreffer und davon 5 in München gefangen.


    Da ist auch nichts mit ausgecoacht wenn man jedes Spiel mit derselben Ausrichtung angeht. Und auch Leipzig hat nicht groß anders gespielt als in den anderen Spielen diese Saison.


    Beim Rest stimme ich dir zu, trotzdem lachhaft welche Thesen du hier manchmal raushaust.

  • das ist leider das schlimme daran. Alle 5 Spiele mal 1 Sieg und ein Unentschieden und es wird daran festgehalten

    Weil deren Job ist, gute Entscheidungen zu treffen. Wenn möglich ohne Emotionen und mit der Professionalität und Erfahrung von teilweise mehreren Jahrzehnten. Ich kann die Emotionalität hier teilweise nachvollziehen, bin aber sehr froh, dass hier keiner das Sagen hat.

  • Man soll ja bekanntlich "Neulingen", wie Sandro Wagner ja zweifellos einer ist, auch immer etwas Zeit und Kredit einräumen. Nach heute tue ich mich damit aber wirklich zunehmend schwer.


    Für mich sah das so aus, als hätte SW die Leipziger lediglich bei deren 0:6-Niederlage in München gescoutet - wo sie ja tatsächlich komplett auseinandergespielt wurden. Und nachdem er ja offensichtlich der Meinung ist, dass der FCA qualitativ mit München auf Augenhöhe ist, lässt er das "natürlich" so spielen. Stellt sich halt die frage ob wir offensiv dieselbe Durchschlagskraft und Ballsicherheit haben. Wurde aber ja anschließend hinreichend beantwortet.


    Ganz ehrlich: mir tat zur Halbzeit die eigene Mannschaft fast schon leid, weil sie dieser Taktik blind gefolgt und damit ins Verderben gerannt ist. Man hatte auch nach den Gegentoren den Eindruck, dass sie selbst nicht so recht wussten, ob sie das jetzt sein lassen sollten, oder weiter (blindlings) nach vorne rennen sollen. Man kann ja durchaus - zumal in einem Heimspiel - mal einen mutigen Ansatz wählen, aber wenn man dann (für mich spätestens nach dem 0:2) merkt, dass das einfach nicht funktioniert, finde ich es schon fahrlässig an dieser Taktik festzuhalten. Vor allem, weil ja eigentlich seit jeher bekannt ist, dass die Dosen speziell dann stark ist, wenn ihnen Räume gegeben werden.


    Aber gut... Sandro Wagner wird wieder mal sagen, dass er noch viel lernen muss. Nur sehe ich uns ehrlich gesagt ungern als "Versuchskaninchen", zumal wir zuletzt einen Trainer hatten, der vielleicht keinen hyperattraktiven, aber zumindest erwachsenen, verlässlichen, (durchaus) erfolgreichen und vor allem bundesligatauglichen Fußball spielen ließ. Davon sind wir aus meiner Sicht aktuell meilenweit entfernt.

  • Punkte holt man in der Liga aber über ein gutes Defensivkonzept, nicht über Ballbesitzwerte, Passquoten und xG-Werte.

    Das ist ja das eigentliche Problem, denn wir haben nun aktuell nach 8 Spieltagen schon 20 Gegentore. Das sind nun so viele, wie die gesamte Rückrunde der letzten Saison (18). Das sollte man schleunigst angehen, sonst wird das nächsten Freitag gegen den BVB nicht besser aussehen. Und eine Rekordniederlage in den Geschichtsbüchern reicht nun erstmal wieder und macht schon etwas sprachlos aktuell.

  • Es sind schon außerordentliche Parameter. Heute einfach mal die höchste Heimniederlage der Bundesliga Geschichte mitgenommen. Gegen Bayern, Mainz und Leipzig hätte man, wenn es blöd läuft, allein 20+ Tore zu hause fangen können. Das hat mit Bundesliga wenig zu tun. Aber wenn man dann heute nach dem dritten Konter-Gegentor zuhause nach nicht mal 30 Minuten nicht über seinen Schatten springt und Anpassungen vornimmt, wird das auch nichts mehr.

  • Das ist überhaupt keine normale Entwicklung sich 6 Dinger gegen Leipzig zu fangen und nach 8 Spielen 20 Gegentore auf der Uhr zu haben. Der HSV hat z.B. 11 Gegentreffer und davon 5 in München gefangen.

    Für dich vielleicht nicht, ich habe absolut nichts anderes erwartet, wenn man attraktiveren und offensiven Fußball spielen mit dem Team und die Vorbereitung gesehen hat, wie man man das machen will. Daher normale Entwicklung, dass man damit oft auf die Fresse bekommen wird, daher gibt es zwei Varianten, entweder man zieht das stur durch oder macht wenigstens Anpassungen innerhalb der Saison.


    Da ist auch nichts mit ausgecoacht wenn man jedes Spiel mit derselben Ausrichtung angeht. Und auch Leipzig hat nicht groß anders gespielt als in den anderen Spielen diese Saison.

    Das ist doch das Paradebeispiel von ausgecoacht werden und nein Leipzig hat anderes gespielt als in vielen Spielen, sie haben sogar teilweise ausgereizt Augsburg ohne Gegenwehr bis zu ihrem Strafraum spielen zu lassen und dann nur auf die Freiräume und 1gegen1 Duelle gewartet. Die können das auch anders und haben es auch auch anders gemacht. Daher klar ausgecoacht, weil es bewusst von Leipzig so gespielt wurde und der FCA ist naiv in Falle gelaufen.

  • Das ist überhaupt keine normale Entwicklung sich 6 Dinger gegen Leipzig zu fangen und nach 8 Spielen 20 Gegentore auf der Uhr zu haben. Der HSV hat z.B. 11 Gegentreffer und davon 5 in München gefangen.

    Für dich vielleicht nicht, ich habe absolut nichts anderes erwartet, wenn man attraktiveren und offensiven Fußball spielen mit dem Team und die Vorbereitung gesehen hat, wie man man das machen will. Daher normale Entwicklung, dass man damit oft auf die Fresse bekommen wird, daher gibt es zwei Varianten, entweder man zieht das stur durch oder macht wenigstens Anpassungen innerhalb der Saison.


    Da ist auch nichts mit ausgecoacht wenn man jedes Spiel mit derselben Ausrichtung angeht. Und auch Leipzig hat nicht groß anders gespielt als in den anderen Spielen diese Saison.

    Das ist doch das Paradebeispiel von ausgecoacht werden und nein Leipzig hat anderes gespielt als in vielen Spielen, sie haben sogar teilweise ausgereizt Augsburg ohne Gegenwehr bis zu ihrem Strafraum spielen zu lassen und dann nur auf die Freiräume und 1gegen1 Duelle gewartet. Die können das auch anders und haben es auch auch anders gemacht. Daher klar ausgecoacht, weil es bewusst von Leipzig so gespielt wurde und der FCA ist naiv in Falle gelaufen.

    Bloß blöd, dass der FCA quasi jedes Spiel in diese Falle tritt. Ein desolates Wolfsburg hatte auch Chancen für ein paar Tore. Hätte Köln die Umschaltqualität von Leipzig gehabt, wäre das auch düster ausgegangen. Man steht unfassbar hoch und stellt defensiv 1:1. Das grenzt an Wahnsinn.

  • Ganz ehrlich: Ich fand das heute gar nicht so übel. Und zwar im Rahmen dessen, was wir derzeit können und wollen.


    Zwischen den Strafräumen spielen wir gefälligen, aktiven Fußball. Wir haben 15:15 Torschüsse. Wir haben 12:9 Flanken. Wir haben 49% Ballbesitz. Wir haben 55% gewonnene Zweikämpfe. Wir haben 24:19 Dribblings. Wir sind 1 km mehr gelaufen.


    Der Unterschied zu Leipzig ist: Am gegnerischen Strafraum sind wir komplett überfordert, sodass wir gar nicht in Schusspositionen kommen. Claude-Maurice läuft lieber alleine gegen 3 Gegenspieler, statt den Pass zu spielen. Um offensiv erfolgreich zu sein, brauchen wir in dieser taktischen Formation geniale Einzelaktionen. Dafür haben wir aber offenbar nicht das Personal.


    Tja, und dann gibt es da noch die Defensive. Beim Gegner, nicht bei uns. Wir spielen in dieser Saison ohne. Sandro Wagner hat nach dem Spiel wieder kein taktisches Problem gesehen. Die Gegentore beruhen angeblich alle auf individuellen Fehlern. Man kann kaum widersprechen. Man könnte aber auch die Frage stellen, warum nach fast jedem individuellen Fehler direkt der Gegner jubelt. Es soll Mannschaften geben, in denen individuelle Fehler von Mitspielern ausgebügelt werden (können). Darauf ist unser Spiel aber nicht ausgelegt.


    Ich schreibe immer den gleichen Mist: Wir laufen seit der Vorbereitung in einen Konter nach dem anderen. In der Frage gibt es auch keine Verbesserung, es gibt nur Gegner wie Wolfsburg, die zu schlecht sind, die offenen Scheunentore zu nutzen.


    Was bleibt? Eine tatsächlich aktive Spielweise. Für neutrale Zuschauer spielen wir viel unterhalsamer als letzte Saison. Auch als FCA-Fan langweilt man sich nicht. Selbst bei der höchsten Heimniederlage der Vereinsgeschichte gab es kaum Pfiffe. Ich selbst bin auch nicht enttäuscht, weil das okay war. Ich weiß nur nicht, welche drei Mannschaften am Ende hinter uns stehen sollen.

  • Wir haben auch letzte Saison gegen Kiel einen auf den Sack bekommen.


    Bzw haben wir schon öfters hoch verloren als hoch gewonnen.


    Nicht schön aber jetzt schon wieder das Handtuch zu werfen ist noch viel zu früh


    Ich bleib dabei das heute die Mannschaft auch einen großen Anteil hat. Und ich finde auch das die Spiele gegen Wolfsburg und Köln nicht nur pures Glück waren wie das hier jetzt schon wieder durch klingt.

    Platz 27: Nur noch 26 Punkte (bis Rotz Bull)/Sandro Wagner: 12 Spiele, 3-1-8 15:27 Tore (-12) 10 Punkte (0,9Ø)/Manuel Baum: 109 Spiele, 34-30-45 139:175 (-36) 129 Punkte (1,3ø) /Aktuelles Buch: Thomas Pynchon: Mason & Dixon

  • Wie sexy findet Ströll Abstiegskampf?


    Als man angekündigt hat sexy zu werden und mit der Genschere die FCA-DNA auf links gedreht hat und einen vermeintlich großen Namen holte, hat man durchaus gewisse Erwartungen geschürt.


    Wobei jedem mit etwas Realismus klar war, dass die Nummer nach hinten losgeht und das Ergebnis heute überrascht mich nicht.

  • In der Vergangenheit hat der FCA schon oft prekäre Situationen zu überstehen. Die Verantwortlichen habe bisher immer richtig, auch mit Glück, reagiert.

    Laut Weber und Wagner war es ja ein gutes Spiel, bis auf die 6 Gegentore.

    Das halte ich für einen eklatanten Realitätsverlust und das ist sehr gefährlich.

    Ströll wird weiterhin an Wagner festhalten, was aus seiner Sicht ja die Trainer Verpflichtung des Jahres war und Wagner ist zu 100% von seinem Weg überzeugt.

    Sicher ist, dass die Mannschaft nicht in der Lage ist, das System Wagner jetzt und auch nicht im März, erfolgreich umsetzen wird. Dazu braucht es eine Abwehr die mindestens 150 Mio. kostet.

    Bin schon auf das oberschlaue Blabla nach der Niederlage gegen Dortmund gespannt.

  • Alles dem Ziel attraktiver zu spielen unterzuordnen ist so ziemlich das dümmste, was man machen kann. Kann ja kaum das Ziel sein, dass wir nur Punkte holen können, wenn der Gegner seine Chancen nicht macht. Das war nunmal in jedem Spiel so bisher. Warum sollte ich Geduld haben, wenn die Verantwortlichen alles aufs Spiel setzen, nur damit man nach jedem Spiel sagen kann, man hätte ja schön gespielt. Wir haben so viele Aufsteiger kommen und wieder gehen sehen, die attraktiven Fußball spielen wollten. Und das Ergebnis war fast immer gleich. Ein paar gute Spiele mit Siegen und bei den anderen Spielen ein Sonderlob und die Teilnehmerurkunde. Nur hatten die zumindest meist einen Trainer mit Erfahrung. Wir haben ja nichtmal das. Sondern eine Trainer der sich und die Mannschaft zusätzlich dauernd noch angreifbar macht und denkt er hätte das Spiel entschlüsselt. Was hat man sich denn gedacht? Man hat den Heiligen Gral der Trainer gefunden und tauscht seinen Trainer dafür aus? Ich hab’s vor der Saison geschrieben und auch nach Freiburg und Köln. Mit dieser Ausrichtung holt

    man nur was, wenn der Gegner seine Chancen nicht macht. Was soll sich denn ändern? Wir spielen weiterhin so riskant, dass jeder Ballverlust potenziell Gefahr bedeutet. Wenn es so einfach wäre, würde das jeder spielen.
    diese Spielweise wird immer dazu führen, dass man sagen kann: „Eigentlich wars ja ganz gut, aber…“ und nach jedem
    Punkt sieht man dann „Eine Entwicklung“ oder dass es ja prinzipiell funktionieren würde. Und so geht es dann halt einfach weiter.
    Natürlich war jedem Klar, dass es Zeit braucht, aber was wir aktuell erleben ist einfach, wie ein Azubi sich mal ausprobiert in Liga 1. Und ja, Azubi passt schon, weil das genau seiner Erfahrung entspricht.
    Das ist wie wenn du ein Malerbetrieb hast und dem Kunden erklären willst, dass seinen Großauftrag jetzt der Azubi im dritten Jahr (oder frischer Geselle) ausführt, weil dir der alte Meister nicht schnell genug war (trotz gutem Ergebnis) und der Azubi ja jetzt schonmal 2 Wände daheim gestrichen hatte, die er ratzefatz erledigt hatte und in der Theorie ja einen spitzenmässigen Plan hat wie er den Großauftrag ausführen würde. Und der Kunde solle ja jetzt Geduld haben.
    Das kann man sagen, wenn man einen neuen Meister einstellt, der sich an die Strukturen der Firma gewöhnen muss und es deswegen erstmal stottert, nicht wenn man grundlos einen Azubi hinstellt.

    Ich sehe uns Fans jetzt natürlich nicht als Kunden, aber auch als Außenstehendem wird sich diese Logik nicht erschließen. Ich hab kein Bock ein Experiment und Spielball eines Egozentrikers zu sein und schon gar nicht Geduld eingefordert zu bekommen, wenn man ohne Not so einen Wechsel vollzieht

  • Und jetzt direkt bei Kicker gelesen:

    ….“Die vier Gegentore aus der ersten Halbzeit seien alle in defensiven "Detailthemen" begründet gewesen. Themen, die unter der Woche auch ausreichend diskutiert worden seien: "Das ist bitter, dass wir da so bestraft wurden. Die Fehler haben wir ganz klar angesprochen." Im Umschaltspiel sei seine Mannschaft "brutal erwischt" worden, konstatierte Wagner.“..


    ..“Stattdessen rückten die bereits angesprochenen "Detailthemen" in den Vordergrund: "Heute haben wir in ein, zwei Situationen geschlafen, was das Durchdecken und Absichern angeht. Da musst du besser werden." Man wolle aber jetzt nicht "alles umwerfen" und den eingeschlagenen Weg mit den jungen Spielern überdenken: "Das bin ich nicht. Das wollen wir auch nicht als Gruppe. Wir wollen weiterhin unseren Jungs vertrauen, auch wenn sie mal einen Fehler machen. Und einfach aus diesen Dingen lernen."


    genau das wird die Erklärung für jede Niederlage sein. Eigentlich funktionierts ja, aber die Spieler haben es falsch umgesetzt.


    und es gibt keine logische Erklärung, warum er seine Mannschaft nach so einer Packung alleine zu den Fans gehen lässt