Beiträge von L-Blocker

    Ja wie soll man einen Vertrag verlängern wenn man nicht weiß ob man absteigt. Da muss auch der Weinzierl kein Raketenwissenschaftler sein um das zu wissen. Der FCA hat ihm diese Chance jetzt nochmal Bundesligatrainer zu sein und zu bleiben erst ermöglicht.

    Du hast aber recht, es ist definitiv nicht verwerflich, wenn er Kontakt zu anderen Verein hat oder hatte, das sehe ich genauso. Nur ist es schon ein Unterschied wie man seinen Abgang bewerten würde mit dem Wissen, dass er bereits vorher Kontakt hatte.

    Aber Hoffenheim dementiert das ja, von daher ist es vielleicht auch einfach eine Ente


    Wenn am Ende nur der Klassenerhalt Kriterium gewesen wäre hätte man doch einen Vorvertrag aufsetzen können, der nur bei Erreichen des Klassenerhalts aktiv wird. Der Klassenerhalt hat ja eindeutig eben nicht ausgereicht für eine weitere Anstellung. Das wird MW sicher im Laufe der Rückrunde auch gerochen haben.


    Ein auslaufender Vertrag birgt eben für beide Seiten Chancen und Risiken. Ich kann MW nachvollziehen, dass ihm die Wertschätzung gefehlt hat vorher keine Signale erhalten zu haben. Ich hatte auch mal einen befristeten Vertrag, der erst 2 Wochen vor Ablauf verlängert wurde. Auf so nen Scheiß hat niemand Bock und ich kann MW sowas von verstehen, dass er möglicherweise eine Alternative mit Planungssicherheit gewählt halt, falls ihm das parallel angeboten wurde.


    Bei dem Thema hat aus meiner Sicht auch die gesamte Presselandschaft gepennt. Ich war schon stark verwundert, dass das Thema Vertrag nirgendwo so richtig aufgegriffen wurde. Sonst interessiert sich die Presse doch auch für jeden Furz.

    Die Rhein-Neckar-Zeitung berichtet, dass Weinzierl kurz vor der Unterschrift steht.


    Dass das Ganze so fix über die Bühne geht (laut ihm hat er die Entscheidung, hier zu gehen, am Freitag gefasst, Samstag macht er das öffentlich, Dienstag schmeißt Hoffenheim Hoeneß raus und Mittwoch gibts die erste Meldung, dass Weinzierl mit Hoffenheim spricht) weckt irgendwie Zweifel an der Chronologie.


    Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ein Verein eine Trainersuche in der Sommerpause schneller abwickelt als während des laufenden Spielbetriebs.


    Mei, er wurde im Laufe der Rückrunde bzgl. Gespräche vertröstet. Finde das nicht verwerflich, wenn man für Angebote offen ist während der eigene Arbeitgeber bei einem befristeten Vertrag nicht in die Pötte kommt.


    Klar vielleicht gab es den Kontakt bereits letzte Woche, aber das kann man MW diesmal nicht vorwerfen aufgrund seiner Vertragssituation.

    Meinung: Unsere Augschburger und Markus Weinzierl zu begleiten auf unserer Europapokalreise war eine wahre Freude. Und ja, damals hätte ich ihm, trotz, und das scheinen hier viele verdrängt zu haben, zahlreicher grottiger Spiele in der zeitgleichen Bundesligasaison, mit einem ebenso knappen Bundesligaerhalt (38 Pkte, 2 vor der Relegation), einen Vertrag auf Lebenszeit gegeben. Bis…. Ja bis zu seinem glorreichen Abgang. Seinen Weggang zu Schalke hätte ich ihm ohne weiteres verziehen. Dies kurz nach der Vertragsverlängerung mit Augschburg zu tun, empfand ich jedoch als Schlag ins Gesicht jeden Augschburgers. Schließlich hatte er ja da den Abgang schon im Sinn, die Verlängerung war eine einzige Farce und demonstrierte aufs trefflichste seinen Charakter. Professionalität hin, Geschäftssinn her. Damals hätte ich ihm aufgrund seiner Verdienste einfach nur nichts gewünscht, aber sicher nicht seine Rückholung. Nun hat man ihn aber zurückgeholt. Er schaffte einen Klassenerhalt, den ich seinem Vorgänger ebenso zugetraut hätte. Er spielt eine Saison, in der er seinen Auftrag Klassenerhalt erledigt hat. In der er aber, wie die anderen Trainer vor ihm, zahlreiche Spiele zum Fremdschämen verantwortete. Und dies mit einem Kader, und damit widerspreche ich so manchem hier, meiner Meinung nach, einer der besten war, in elf Bundesligajahren. Eine Entwicklung mag erkannt haben wer will. Ich sah nur eine Mannschaft, die nur das nötigste leistete um das Saisonziel mit viel Glück gerade mal so zu erreichen. Und nun sein Abgang. Und meine Meinung hierzu: Erbärmlich und vereinsschädigend, nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Unabhängig von seinem Verhältnis zu SR, hätte er vielleicht auch mal an den Ferein denken können, der ihm Bundesliga überhaupt erst wieder ermöglichte. Und am Rande erwähnt, scheint es ja noch zahlreiche andere Vereine gegeben zu haben, die mit ihren Trainern erst nach dem letzten Saisonspiel gesprochen haben. Ich jedenfalls wünsche ihm alles, aber sicher nicht das Beste. Wobei? Das Beste wäre vielleicht ein MW als Trainer in Hoppelheim und diese mitten im Abstiegskampf hinter unserem FCA! Nur der FCA


    100% treffende Einschätzung. Thread kann damit zu Ehemaligen geschoben werden.

    Wir haben ihn 2x aus der Versenkung geholt und er dankt es mit 2 peinlichen Abgängen.

    Auf das es kein erneutes Comeback bei uns gibt, nachdem MW in Hoffenheim, oder sonst wo wieder gescheitert ist.

    Deswegen am Besten nur an Fakten halten und die sagen unter Reuters sportlicher Leitung hat man jetzt 10 Jahre am Stück 1.BL in Augsburg.

    Meistens mit einem Etat , der unter den letzten drei der jeweiligen Spielzeit gelegen hatte.


    Na dann ist doch alles paletti wenn einzig der Klassenerhalt das Bewertungskriterium für Erfolg ist.

    Dann kann man die Diskussion beenden, weiterhin jedes Jahr einen Trainer verschleißen, Spieler sich wegstreiken lassen, Spielsysteme beliebig ändern, die fehlende Integration des Nachwuchs ignorieren oder über Transfer-Faux Pas hinwegsehen.


    Bzgl. Finnbo und Moravek frage ich mich ernsthaft, wieso es überhaupt den Hauch einer Überlegung gibt mit denen zu verlängern. Die Spieler haben nachhaltig bewiesen nicht länger als 3 Wochen am Stück die volle Leistung abrufen zu können. Selbst wenn Zeqiri und Niederlechner den Verein im Sommer verlassen ändert es nichts ,dass Finnbo 80% seiner Zeit in der Hessing-Klinik oder auf der Bank verbringt.


    Für mich wäre hier sowieso nur ein Vertrag eine Option, der einen hohen variablen Anteil gemessen an Einsatzzeiten hat. Und für diese Erkenntnis braucht man nicht bis Ende Mai warten.

    Es ist nicht alles Sch... ich verstehe einfach nur nicht, warum man jeden Stein umdreht und dabei das Steinchen vom Reuterle vergisst.

    Ich würde einfach nur gern nachvollziehen weshalb ein Reuter es schafft sich jedes Mal aus der Schlinge um seinen Hals zu befreien.

    Er soll gehen weil im Verein zu viel Unruhe herrscht und hier die meisten Spuren zu ihm führen.


    Wieso setzen wir überall das Leistungsprinzip an (Trainer, Scouts, Nachwuchs, Spieler) und nur der Manager genießt trotz nachweisbarer Fehler Immunität.


    Andere Frage Kirsche: Nenne mir Fakten, wo Reuter einen guten Job macht?


    Ich höre jede Saison was von schonungsloser Analyse und Aufarbeitung. Ja wo bleibt die denn immer?


    Definiert sich ein guter Job über einen Klassenerhalt für den ein Trainerwechsel pro Saison notwendig ist?


    Der Klassenerhalt alleine kann es nicht sein sonst hätte man Weinzierl im April eine Verlängerung angeboten. Ist Stagnation auf Platz 13-15 gut oder schlecht?


    Ich vermisse eine Vision und Handschrift was den Verein ausmachen soll.


    Nochmal, ich rede von der Entwicklung der letzten 3 Jahre. Verstehe nicht wieso man da immer mit der 10 Jahressicht ankommt.


    Das ist doch kein Automatismus das 5 gute Jahre für einen Freifahrtschein bis zum Rentenalter reichen.


    Von Zusammenhalt ist doch keine Spur mehr beim FCA. Dabei hat das uns immer gezeichnet.


    Ich stelle aber hiermit mein Reuterle Gebashe ein. Schlimmer geht immer. Im Transfermarkt Forum hat jemand Horst Heldt ins Gespräch gebracht. Und das kann nun niemand wirklich wollen :biggrin0:

    10 Jahre Bundesliga als Hasenpisse zu bewerten ist schon interessant.


    Ich rede von der Entwicklung auf der Trainerposition in den letzten 3 Jahren.
    Reuters Beitrag zum FCA Erfolg im Allgemeinen, vor allem aber in den ersten Jahren stelle ich nicht in Frage. Auch wenn man ruhig erwähnen kann, dass Reuter nicht für Weinzierls erste Einstellung verantwortlich war (man kann ihm aber zugute halten, ihn nicht verfrüht entlassen zu haben).


    Ich vermisse halt die Selbstreflexion. Ein Löw hat das auch erkannt (wenn auch einen Tick zu spät). Hier argumentiert man doch auch nicht, dass er aufgrund von 8 geilen Jahren einen Freifahrtschein hatte.

    Der Slogan "Reuter muss jetzt liefern" ist halt auch wie ne Schallplatte, die seit 2-3 Jahren nen Sprung hat.


    Er musste liefern als man sich gegen das System Baum entschieden hat.

    Er musste liefern, als Martin Schmidt nicht eingeschlagen ist.

    Er musste liefern, als bei Herrlich die Gefahr bestand, dass der Ferein samt Fans kollektiv in einen Dornröschenschlaf fällt.

    Und jetzt soll er wieder mal liefern unser Lieferando Mann. Ob aus Reuter nochmal ein Gourmetkoch wird wenn er uns mehrere Jahre aufgewärmte Hasenpisse angedreht hat?

    Also mit ein paar Tagen Abstand, diversen Artikeln und Podcasts kann man die Sache etwas differenzierter sehen.

    Vielleicht gab es tatsächlich eine Verkettung unglücklicher Umstände, die zeitlich suboptimal abgelaufen sind.

    Weinzierl war schon immer ein verschrobener Dickschädel, passte dadurch auch ganz gut nach Datschiburg. Mit Hofmann hat es nicht erst seit gestern geknirscht.

    Nüchtern betrachtet war eine Weiterbeschäftigung von Weinzierl eine 50/50 Geschichte.


    Vielleicht ist es also doch nicht die ganz große Verschwörung und kein Fall für TKKG oder die drei ???, sondern einfach nur das Resultat einer schleichenden Entwicklung.

    Was sich aber auch 4 Tage später bei mir nicht geändert hat ist meine Meinung zu Reuter. Empathisch wie ein Stein und kommunikativ wie ein Norddeutscher Grottenolm scheint er überall anzuecken und beschädigt mit seinem fragwürdigen Verhalten immer mehr das Ansehen des Vereins.


    Ob Lappalien wie fehlende Spielerverabschiedungen, wiederholte Trainer-Fehlgriffe oder die mehrfachen Eskalationen bei wechselwilligen Spielern, Don Reuter hat den Laden aus meiner Sicht schon länger nicht mehr im Griff.


    Ich würde mir einfach wünschen, dass Reuter die Zeichen der Zeit erkennt und seinen Abschied zeitnah selbst wählt solange noch die positiven Aspekte seiner langjährigen Arbeit hier überwiegen.

    Aktuell wirkt er mehr denn je wie ein machtbesessener Kontrollfreak über seinem Zenit, der nicht loslassen kann.


    Es geht aktuell um die zukünftige Ausrichtung des Fereins und es werden wichtige Weichen gestellt. Ich habe große Zweifel, dass Reuter für diese neue Ära die geeignete Personalie ist. Dazu ist zu viel vorgefallen und die Stimmung nachhaltig im Keller.


    Na da haste aber schön 1:1 den "FuF" Podcast zitiert. Normalerweise finde ich den Feuer und Flamme Podcast haushoch der "Viererkette" von der AZ überlegen.
    Aber die AZ hat sich gestern getraut mit Fingerspitzengefühl den Finger in die Wunde zu legen ohne Spekulatius zu betreiben.

    Beim FuF ging es gestern zu 50% darum, wie böse doch die Kommentare bei Social Media sind. Aber Störmann verliert eh nie auch nur das geringste negative Wort über seinen Teilzeitarbeitgeber.

    Weiß nicht, ob das irgendwo schon gepostet wurde; ich haus mal hier rein:


    "Nicht nur Markus Weinzierl störte sich beim FC Augsburg über die Art und Weise der Kommunikation von Manager Stefan Reuter. Auch die langjährigen Spieler Alfred Finnbogason und Jan Moravek warten seit Wochen auf Klarheit."


    Lesen Sie hier die vollständige Meldung: https://www.kicker.de/902458/a…ch-von-reuter-hingehalten


    Das könnte! man damit begründen, dass es keinen Trainer gibt, der entscheidet ob die Spieler gebraucht werden. Das wiederum ist aber auf Reuters Mist gewachsen. Zum Saisonende ohne Trainer dazustehen ist für die Planung nicht vorteilhaft.

    Im Endeffekt dürfte seit Monaten die Trainerposition kein Mitspracherecht gehabt haben für die Kaderplanung in der kommenden Saison und wir treten hier auf der Stelle.

    Kirsche: Mir geht es erstmal gar nicht um die Entscheidung Pro / Contra Weinzierl. Es lässt zwar die Arbeit von Reuter nicht besser aussehen jedes Jahr den Trainer zu wechseln, aber es gibt für beide Entscheidungen Argumente.


    Was mir so übel aufstößt ist das Zwischenmenschliche. Der Ton macht die Musik. Hier scheint Reuter massive Defizite zu haben.

    Es geht einfach nicht, den Trainer bzgl. der Vertragsgespräche so auflaufen zu lassen oder ihn unvorbereitet in die letzte Spieltags-PK zu schicken.

    Wie hieß es treffend im FCA Podcast: "Keine Kommunikation ist auch eine Art von Kommunikation".


    Ein Reuter hat wie viele Andere im Verein auch eine Vorbildfunktion. Das Gespräch mit Reuter hätte spätestens nach dem Leipzig-Spiel stattfinden müssen. Aber eigentlich schon Wochen vorher. Reuter wird nicht erst am 08.05. entschieden haben ohne Weinzierl zu planen. Das hinterlässt in der Außendarstellung einen sehr unseriösen Eindruck und fördert sicher nicht das Arbeitsklima.

    Und dann hängt das doch wieder irgendwie alles mit dem Präsidenten zusammen. Ohne Präsident keine 2. Amtszeit von Weinzierl hier und spätestens nach seinem Rücktritt keine Befürworter mehr von Weinzierl.


    Was kann den Reuter bitte noch für sich als Argumente verbuchen. Seine Erfolge liegen genauso weit zurück wie die von Weinzierl. 80% der Unruhe im Verein in den letzten Jahren hängt indirekt mit seinem Aufgabengebiet zusammen.


    Um mal die selben Maßstäbe bei Reuter wie bei Weinzierl anzusetzen:
    Er hat Vertrag bis 2023 und ich sehe Stand heute keinen Grund diesen Vertrag zu verlängern. Jetzt ist es an der Zeit eine neue Ära beim FCA einzuläuten und für diese Aufgabe ist Reuter genauso falsch besetzt wie es aus seiner Sicht Weinzierl war.


    Glaubst du auch noch an den Weihnachtsmann oder bist du wirklich davon überzeugt, dass Reuter eine einwandfreie Performance liefert?

    L-Blocker Das sind keine Fakten, sondern persönliche Interpretation und Befindlichkeiten. Auch wichtig, rechtfertigen meiner Meinung nach nicht die - aktueller Stand - Unterstellungen.


    Ich werde mich an dieser Diskussion sicher nicht weiter beteiligen und gehe auch in die Sommerpause. Man liest sich wieder zu Sasisonstart.

    Man kann zig Gründe aufführen. Wie wäre es damit, dass man total ohne Not die sportliche Planung für die kommende Saison eingerissen hat?

    Kein Trainer da, Spielerverträge wie es aussieht auf Eis.

    Das muss Reuter angelastet werden und gehört in seinen Kompetenzbereich. Er hat augenscheinlich ohne Weinzierl geplant und es nicht geschafft frühzeitig Klarheit zu schaffen. Von der katastrophalen Außendarstellung ganz zu schweigen. Mich würde es nicht wundern, wenn jetzt Spieler einen Wechselwunsch äußern und es Rückgänge bei der Mitgliedschaft gibt.


    Wären es alleine gesundheitliche Gründe hätte er sicher noch das Spiel gegen Fürth und die Abschlussfeier mit über die Bühne gebracht und wäre danach deutlich geräuschloser abgegangen.

    Ich glaube sogar, dass es gesundheitliche Gründe sind. Ein vergiftetes Arbeitsklima fällt leicht darunter.
    Vielleicht war es der "dicke Hals", den Hofmann jedes Mal bekommen hat wenn er die Grinsefresse vom Reuterle gesehen hat.


    Das Dementi ist eher halbherzig, ich würde solche Vorwürfe mit rechtlichen Schritten kontern wenn ich 100% davon überzeugt bin, dass diese falsch sind. Aber so lange das bei diesem Artikel bleibt möchte ich das nicht glauben.