Beiträge von snookdog

    14 Bundesligisten sowie Zweitligist Hamburger SV wollen sich nach Informationen der „Bild am Sonntag“ an diesem Mittwoch in Frankfurt treffen, um dort über wichtige Themen des deutschen Profifußballs zu beraten. Die Zusammenkunft finde unter Führung der Spitzenklubs Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig, Borussia Mönchengladbach und Bayer Leverkusen statt, aber ohne Vertreter der Deutschen Fußball Liga.

    Nicht eingeladen seien die Bundesligisten FSV Mainz 05, FC Augsburg, Arminia Bielefeld und VfB Stuttgart, weil sie einem anderen Lager zugerechnet werden. Mainz, Stuttgart und Bielefeld sowie Klubs der 2. Liga sollen sich angeblich um eine Umverteilung der Fernsehgelder bemühen. Darum solle es bei dem Treffen am Mittwoch aber offenbar nur am Rand gehen.

    Schön, dass wir einem anderen Lager zugerechnet werden.

    mal schauen, wie lange der "zirkus bundesliga" noch offen hat.

    Am Wochenende siehts schon echt schlecht aus. Bis auf Sinsheim haben jetzt alle Städte mit Bundesliga-Heimspiel am Wochenende die 35er-Grenze gerissen. Manche interessiert das allerdings mehr, manche weniger. Hertha will selbst mit einer Inzidenz von 68,8 (Berlin-Neukölln aktuell mit über 150) noch vor 5.000 Zuschauern spielen.

    Kann mir jemand zeigen wo ich aktuell in einem Risikogebiet ins Theater oder in die Oper kann?


    Irgendwie steht diese Behauptung ja hier so im Raum. Also meiner Frau wurden ihre Musical Karten in Stuttgart storniert.


    Ich würde auch gerne ins Stadion, aber ein Fußballspiel mit 6000 Zuschauern wäre das falsche Signal. Bitte ab und zu die anderen Perspektiven einnehmen.

    https://www.staatsoper.de/spielplan/spielplan/alles.html gibt noch Restkarten für morgen :like:

    In einer Diskussion um den Umgang von Zuschauerausschlüssen bitten wir aber auch zu berücksichtigen, dass es sich bei unseren Bundesliga-Spielen um Freiluftveranstaltungen handelt, wir ein umfassendes Hygienekonzept erarbeitet und entsprechende Schutzmaßnahmen umgesetzt haben. Die Bundesliga hat in den letzten Wochen gezeigt, dass die Spiele für Zuschauer sicher sind. Daher hoffen wir, dass diese zum Teil emotionale Diskussion um die Zulassung von Zuschauern zukünftig objektiver geführt wird“, sagt Michael Ströll, Geschäftsführer des FCA.


    Sehr schade, diese Absage. Finde auch diesen Seitenhieb von Michael Ströll absolut berechtigt. ich weiß ja nicht wies in anderen Stadien aussieht, aber viel sicherer als gegen Dortmund kann man sowas eigentlich nicht machen. Wir sind zu zweit mit dem Auto angereist und hatten über den ganzen Aufenthalt eigentlich mit niemandem Kontakt.

    Mich kotzt die Absage auch extrem an, aber ich kann es schon nachvollziehen. Die verkündeten Maßnahmen sind noch schwerer zu erklären, wenn im Gegenzug 6.000 Leute beim Fußballspiel sitzen. Das sehen wir als Fans wahrscheinlich anders, aber gesamtgesellschaftlich ist das so eine Sache. Und das Hygienekonzept bei uns war auch deutlich ausbaufähig und keineswegs perfekt, aber das spielt ja eh keine Rolle, weil eben diese Kennzahl der 7-Tages-Insidenz vereinbart wurde.

    Am Rande: es gab am Wochenende in München schon die Kritik, dass das Spiel im Grünwalder keine Zuschauer hatte, aber die Staatsoper 500 Leute reinlies:

    Ich war Anfang September in der Staatsoper, als die Testphase mit 500 Besuchern gestartet ist. Das war ganz schön absurd. Der Abstand zu den Personen schräg vorne und schräg hinten beträgt da weniger als einen Meter. Das Ganze natürlich am Platz ohne Maske und mit einem Publikum, das doch -etwas- älter ist. Das Verlassen des großen Saals war auch eher unkoordiniert.


    Letztendlich gings mir aber ähnlich wie beim ersten Stadionbesuch - ich war einfach froh, dass es wieder Kultur in angemessenem Rahmen zu sehen gab. Dass ausgerechnet die Hochkultur den ersten Schritt in Richtung größere Besucherkapazität macht, hinterlässt aber schon einen deutlich faden Beigeschmack.

    Das mit den Bestätigungen war letztes mal auch verzögert. Solang die Bestellung unter "Meine Bestellungen" auftaucht, ist alles bestens.


    Bei mir ist sie leider nicht mal in den Bestellungen und meine DK ist auch immer noch blockiert. Ich habs eben bei LMS versucht und die gute Frau meinte auch, sie würde sich drum kümmern. Wird schon.

    Eigentlich waren es nur unwesentlich mehr als 20% (5.000 statt 4.800). Im Endeffekt sah es wahrscheinlich voller aus, weil das Stadion deutlich mehr Steh- als Sitzplätze hat (18000 vs knapp 4000).

    Schwierige Sache, wie man da alle unter einen Hut bringen will. Es bräuchte meiner Meinung nach eine Lösung, die DK-Inhaber, Mitglieder und eigentlich auch Gelegenheitsbesucher mitnimmt, weil niemand ausgeschlossen werden sollte. Vielleicht kann man das ja über eine (natürlich virtuelle) Lostrommel machen? Also:


    - DK-Verlängerer = 3 Lose

    - Mitglieder = 2 Lose

    - Jeder = 1 Los


    Als Mitglied und DK-Verlängerer hätte man dann 6 Lose, als reines Mitglied 3, als reiner DK-Verlängerer 4 und sonst eben 1. Praktisch sehe ich bei uns aber eher eine Lösung wie: Alle DK-Verlängerer oder Mitglieder können sich über den Shop registrieren und dann wird verteilt.

    Ich kapiere immer noch nicht, wie man einen Tag vor dem totalen Lockdown ein wohl für lange Zeit letztes Spiel vor 68.000 Zuschauern mit vollbesetzten U-Bahnen austragen konnte und es trotzdem zu keinem Hotspot gekommen ist. Und nun wo man ein halbes Jahr weiter ist, lässt man unter freiem Himmel nicht mal ein paar Hundert rein. Alles blizzar! :traurig0:

    Woher kommt die Annahme, dass es zu keinem Hotspot gekommen ist? Mal einige Faktoren die man berücksichtigen sollte:


    - Vorab: Bayernfans kommen aus der ganzen Republik, nicht nur aus München

    - Damals wurde nur getestet, wer Symptome gezeigt hat oder direkten Kontakt zu einem positiv getesteten hatte

    - Die Dunkelziffer lag im März deutschlandweit sicher 5x so hoch, ablesbar an der Sterberate

    - München hatte am 18.3., also 8 Tage nach dem Spiel, die mit Abstand höchste Zahl an Neuinfektionen


    Das heißt jetzt nicht, dass es definitiv am Spiel lag. Die Argumentation, dass es damals zu keinem Hotspot gekommen ist, ist aber so nicht haltbar.