Beiträge von Trollomos

    Linienrichter sind jeweils für eine Hälfte des Spielfelds zuständig. Somit kann da immer nur einer entscheiden. Machst Du das bei den Feldschiedsrichtern auch so, hast Du das genannte Problem der möglicherweise komplett unterschiedlichen Auslegung bei den beiden Schiris, lässt Du beide über den gesamten Platz entscheiden, wird man automatisch das Problem haben, dass Situationen auftreten, in denen der eine "weiter" ruft bzw. anzeigt, der andere aber abpfeift. Was glaubst Du, was da dann abgeht? Sturmlauf auf den Abpfeifenden mit Verweis auf den, der auf weiterspielen entschieden hätte. Wie geschrieben, das funktioniert in Sportarten, bei denen man die Entscheidungen respektiert und akzeptiert, also eigentlich überall außer im Männerfußball, aber genau da wäre dann bei jedem Spiel die Luzi los, wenn auch nur eine voneinander abweichende Entscheidung getroffen würde.

    Wieso schickt man nicht den vierten Offiziellen mit aufs Feld als zweiten Schiedsrichter. Funktioniert beim American Football auch hervorragend. Ein Schiri allein kann niemals alle Facetten des Spiels checken, allein schon weil er oft zu weit weg vom Geschehen ist oder einen ungünstigen Winkel auf das Geschehen hat. Da wäre in zweiter oder gar dritter Schiri denkbar, die sich das Feld aufteilen und bei Standards sich ergänzen. Sobald einer pfeift ist es Foul und bei besonders strittigen Aktionen wird kurz gesprochen und der Hautpschiri entscheidet dann. Auf Emotionen will und kann ich nicht verzichten, dann verzichte ich lieber auf professionellen Fußball.

    Bei aller Liebe, aber wie soll das Laufen? Ist im Endeffekt das gleiche in grün. Der eine Schiri pfeift in der einen Feldhälfte Kleinigkeiten ab, der andere lässt eher laufen. Da ist das Chaos auf dem Platz vorprogrammiert, weil sich ständig jemand beschweren wird. Ja, beim Football klappt das, aber da ist das auch notwendig, weil es viel mehr zu beachten gibt. Die dürfen sich gezielt umhauen, da muss man genau hinschauen, wer die Regeln verletzt und wer nicht.


    Meiner Meinung nach ist das Hauptproblem das ständige Gemaule, egal welcher Schiri was entscheidet. Es wird im Endeffekt doch nur darauf gewartet, dass man Ärger machen kann. In keiner Sportart sind die Spieler größere Assis was die Schauspielerei und das Gemaule gegen die Schiris betrifft als im Männerfussball. Da spielen Weicheier, die bei einem Windhauch sterben, da wird mit aggressivem Verhalten das Publikum noch schön mit aufgehetzt und die Zuschauer tun ihr übriges. Ich wüsste keine andere Sportart, bei der mehr Randale angezettelt werden als beim Fußball. Schöne TV-Sendungen wie der Doppelpass, in denen dann sogar abhgehalfterte Promis, die nichts mit dem Sport zu tun haben (z.B. der Pocher) oder ganz lustige Typen, die die Sendung mit Imitationen aufheitern, aber eben auch Ehemalige usw., die sich mal wieder in der Öffentlichkeit präsentieren wollen, regelmäßig über den Äther flimmern, generieren dann auch noch schön Geld und Aufmerksamkeit und sorgen Woche für Woche dafür, dass alles nochmal schön aufgeheizt wird. Der Oberknaller ist ja eh der Wasserzieher. Der will gar kein Interview, den interessieren keine Fakten über Spiele, der hat ausschließlich das Ziel, mit seinen Dünnschiss-Fragen zu provozieren und irgendeine Aussage rauszukitzeln, die er dann in seiner Late-Night-Show zu Selbstprofilierungszwecken nutzen kann. Um was anderes geht es dem nicht und der hat auch keine Ahnung von Fußball. Im Fußball gibt es Millionen Klugscheißer, die Dinge fordern und angeblich alles besser wissen, sich aber nach Tageslaune um 180 Grad drehen, weil sie einfach etwas haben müssen, um eine Darseinsberechtigung zu haben. Wenn die Spieler mal die Fresse halten würden wie in anderen Sportarten und die Entscheidungen akzeptieren würden, dann bräuchte keiner einen VAR. Aber mittlerweile streiken ja schon Fans, wenn irgendwas nicht so läuft, wie es ihnen gefällt. Fußball ist im Endeffekt nur noch ein Konstrukt, das verschiedensten Gruppierungen ein Mittel zur Verfügung stellt, sich in einem bestimmten Kreis selbst zu verwirklichen oder - wie bei Medien - eine Daseinsberechtigung schafft, um den geneigten Zusehern eine Art Brot und Spiele anzubieten.

    Gelb war halt die einzig richtige Entscheidung. Im Gegensatz zur ausgebliebenen gelb-roten Karte für die Schwalbe von Mané.

    Oh, wie gerne hätte ich Deine Meinung gelesen, wenn beide Situationen andersrum exakt gleich entschieden worden wären.


    Ich tippe auf sowas wie:

    "der kann dem den Knöchel brechen.....komplett offene Sohle.....gestrecktes Bein....." und beim anderen "der hat den berührt, also ist das Foul. Da gab's schon soooooo viele Entscheidungen gegen uns......"

    Nur mal kurz, wo sind eigentlich die VAR-Beschwerer von neulich, bei denen man das ja nur für die Bayern geben würde? Keine einlassenden Worte zu der Hahn-Situation, in der man sich am Ende über eine andere Kartenfarbe nicht hätte beschweren dürfen? Oder passt das nicht so in die eigene Argumentationsschiene?


    Aber ist okay, so manch ein Hard-Core-Meckerer glänzt im Moment ja eh mit Abwesenheit. Dann bis zur nächsten Niederlage.

    Die werden rauskommen wie die angeschossenen Wildsäue und uns erstmal überrennen wollen. Wenn wir die ersten 20 Minuten überstehen und denen so richtig auf den Sack gehen mit Nicklichkeiten und kontrollierten Provokationen, dann werden die wieder in die Spiele von den Unentschieden verfallen und dann gewinnen wir kurz vor Schluß mit 1-0. Wenn wir in den ersten paar Minuten das 0-1 kassieren, dann kommen die ins Rollen und dann dürfte das richtig bitter werden, dehalb sollte man in dem Fall erstmal auf komplette Schadensbegrenzung schalten und ab Mitte der zweiten Halbzeit mal antesten, was die wackelige Abwehr und der schnellste Reklamierarm der Fußballgeschichte heute so drauf haben.

    I told you 8o

    Die werden rauskommen wie die angeschossenen Wildsäue und uns erstmal überrennen wollen. Wenn wir die ersten 20 Minuten überstehen und denen so richtig auf den Sack gehen mit Nicklichkeiten und kontrollierten Provokationen, dann werden die wieder in die Spiele von den Unentschieden verfallen und dann gewinnen wir kurz vor Schluß mit 1-0. Wenn wir in den ersten paar Minuten das 0-1 kassieren, dann kommen die ins Rollen und dann dürfte das richtig bitter werden, dehalb sollte man in dem Fall erstmal auf komplette Schadensbegrenzung schalten und ab Mitte der zweiten Halbzeit mal antesten, was die wackelige Abwehr und der schnellste Reklamierarm der Fußballgeschichte heute so drauf haben.

    Und warum wurde dann der Leverkusener Treffer gegen uns aberkannt? Das Schubserchen war auch nur ein Windhauch und der Verteidiger ist gefallen, als hätte ihn ein 40-Tonner gestreift. Bei aller Liebe und allem Respekt, aber da gibt es überall so mistige Entscheidungen. Sowohl das Stuttgarter als auch das Leverkusener Tor hätte ich nach Ansicht der Bilder niemals zurückgenommen.


    Diese VAR-Technik mag vielleicht manche Sachen (Abseits) in manchen Situationen "gerechter" machen, sie bringt aber leider Woche für Woche dermaßen viel Unruhe in das einst wirklich wunderschöne Wochenendvergnügen Fußball, dass es manchmal wirklich keinen Spaß mehr macht.


    Achso, ohne den VAR hätte das vermeintliche 1-0 der Bremer gezählt. Kein Augsburger hat sich auch nur einen Hauch beschwert, da wäre kein Mensch auf die Idee gekommen, irgendwas zu hinterfragen. War dann ein halber Millimeter zu unseren Gunsten? Man muss da schon immer beide Seiten betrachten, aber wenn's für einen selbst ist, dann kehrt man das unter den Tisch, weil es einen dann ja nicht zu interessieren braucht? Und passiert ist das ja dann sowieso gar nie nicht, oder? Da gibt es dann nur die negativen Entscheidungen.

    Heute sein erstes Spiel im Kader, zur Halbzeit eingewechselt und ein ordentliches Spiel gemacht. Groningen hat 1-0 auswärts gewonnen.


    Bonus: Henri Koudossou (hat hier keinen eigenen Thread und muss vlt ja auch nicht sein, deshalb mal hier dazu) bei Lustenau in der 68. eingewechselt und ebenfalls gut Dampf gemacht. 1-1 am Ende gegen den LASK.

    Und wenn man "Trikotzupfen à la Kimmich" gestern schon als torverhindernden Regelverstoß betrachtet, müsste eigentlich auch die gelbe Karte (taktisches Foul) die unumgängliche Konsequenz darstellen. Und es gibt es halt doch, das zweierlei Maß!

    Naja, torverhindernd war das gestern ja nicht. Der Stürmer hat ja gezupft und die Verteidiger-Pusteblume Kimmich ist darniedergesunken. Die beiden waren nicht auf gleicher Höhe, er stand komplett hinter ihm und hat dann halt kurz gehalten. Aus dem Spielverlauf heraus gesehen natürlich eine Witzentscheidung, aber Textilvergehen dieser Art sind laut Regelwerk nunmal ein Foul.

    Und wie soll er auf der 10, wenn er - wie leider zuletzt sehr häufig geschehen - mehrheitlich Probleme hat, einen Pass über ein paar Meter zum Mitspieler zu bringen oder ein paar Sekunden braucht, um sich zu sortieren, irgendeine Wirkung haben? Also ernstgemeinte Frage. Oder glaubst Du, dass er als 10er plötzlich wieder Pass-Sicherheit und technische Finesse an den Tag legen kann?

    Absoult verdienter Sieg, am Ende hat Gikiewicz die Punkte festgehalten.


    Maaßen ist wohl endgültig in Augsburg angekommen, scheint nicht lernresistent zu sein und hat die Mannschaft gestern perfekt eingestellt.


    Berisha und Demirovic sind für mich das beste Sturmduo, das wir seit langer Zeit hatten. Niederlechner blüht im Windschatten von den beiden förmlich auf, und wenn es zunächst nur in Sachen Kampf und Einsatz ist. Die drei könnten da ganz schön was aufmischen in Zukunft.


    Gikiewicz seit der Kritik und den Wechselgerüchten um Dahmen wie ausgewechselt. Ist plötzlich wieder im gesamten Strafraum unterwegs, pflückt sich die Bälle nach Belieben und hält auf einmal wieder die unhaltbaren. Manchmal schaut er, als würde er gleich zum Massenmörder werden, so hat ihn das wohl gefuchst und so will er es wohl allen beweisen. So ist er genau der Torwart, den wir brauchen.


    Elvis hat gestern auch zum ersten Mal so richtig Musik reingebracht und - auch wenn man das vielleicht bei anderen nicht so gut findet - hat gestern auch durch einige nette "Einlagen" Unruhe bei den Bremern reingebracht. Im Allgemeinen war die ganze Mannschaft gestern ein richtig ekliger Gegner, war immer am Protestieren, jeder ist gleich für jeden in die Bresche gesprungen und man hat sich endlich mal nichts gefallen lassen.


    Wenn das keine Eintagsfliege war, Maaßen weiter die Taktik an die verfügbaren Spieler und vor allem an deren Vorzüge anpasst, die Verletzten noch zurückkommen und jeder Einzelne weiter so dranbleibt, dann werden wir bald nichts, aber auch gar nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben. Ich glaube, da ist innerhalb des Teams nach dem Berlin-Spiel viel passiert und viel gesprochen worden.


    Es gibt ja den Spruch, dass man manchmal erst durch tiefste Täler wandern muss, um am Ende den Gipfel zu erreichen. Vielleicht haben wir die Geburt einer neuen, richtig guten "Mannschaft" (!!!!!!) erlebt, die uns allen viel Freude bereiten wird.

    Der neue Präse hat gerade bei B5 gesagt, dass eine mögliche Entlastung des Trainers Blödsinn ist und vielleicht bei Fans oder Medien ein Thema. Intern ist es natürlich keines. Man müsse jetzt mehr zusammen rücken.

    Na, eine weitere Belastung ist aber auch nicht nett :zwinkern0: ....mal eine Autokorrekur (nehm ich an), die am Ende einen Sinn, aber einen sinnlosen ergibt :smile0: