Beiträge von Bertonino

    Okay, fassen wir zusammen: 1.: Rumnölen, weil man nicht aufgestellt wird ist legitim und muss sein, schließlich brauchen wir keine Bankdrücker. Aber: 2.: Interviews auf Basis Hinti 2.0 sind ein no-go. 3.: Wer dieses no-go noch dazu zu einem Zeitpunkt praktiziert, zu dem er seiner gewohnten Form um Welten hinterherhinkt, nimmt dem Personalchef schon mal die Schlussbeurteilung im Zeugnis vorweg: Er hat sich (stets sehr) bemüht ......

    Sollte Finnbogason nun wirklich ausfallen, wird die Personalie erst Recht interessant. Im Normalfall wäre dann wohl seine Chance da gewesen? Niederlechner, Vargas, Richter..... dahinter wäre er dann wohl die Variante gewesen. Mal schaun, ob Reuter und Co wieder kuschen.


    Wäre ich Reuter, würde ich ihn mit sofortiger Wirkung in die zweite Mannschaft stecken (von Stammspieler in der Ersten kann ja keine Rede sein) und ihn auch dort trainieren lassen, und ihm viel Erfolg für die Suche nach einem neuen Verein wünschen, ihm aber auch sofort mitteilen, dass er für den Rest seiner Vertragslaufzeit mit der Zweiten über die Dörfer tingeln kann, wenn er keinen findet, der eine adäquate Ablöse zahlt. Somit liegt's an ihm, und Rumheulen kann er nicht, weil er ja partout aus der Mannschaft des FC Augsburg weg wollte. Vom FCA II hat er keine Silbe gesagt :biggrin0:

    Damit wäre allerdings der U23 nicht nur nicht geholfen, sondern in aller Regel massiv geschadet. Die eigenen Talente kommen nicht dran, dafür versaut ein unmotivierter Ausrangierter Spiel und Moral. Allerdings muss man sagen, es gab auch schon Beispiele, wo sich scheinbar abgeschriebene Spieler über die U23 wieder herankämpften. Prominentestes Beispiel der spätere Kapitän Sören Dressler. Charakterfrage halt ......

    Wenn ein Spieler der angreifenden Mannschaft zu nahe an der Mauer der verteidigenden Mannschaft steht, wird der Schiri das bemängeln und den Ball nicht freigeben. Wenn er das aber tut, ist aus seiner Sicht alles in Ordnung. Daher: Reguläres Tor, sonst hätte der Schiri vo r h e r, also vor Max den Freistoß ausführte, einschreiten müssen.

    Wobei das 2:3 gegen Hoffenheim sehr unglücklich war. Der FCA eigentlich das bessere Team, die Hoffenheimer jedoch im Gegensatz zum FCA sehr abgeklärt bei der Chancenauswertung. Unsere Jungs viel zu hektisch vor Gegners Kasten, leider.

    Vorgedacht:


    Vercoacht, da schließe ich mich dem Tenor der Äußerungen nach dem Schalke-Spiel an. Aber doch auch: Super erste Halbzeit, da hat sich ein Team präsentiert und dieses Team hat den Gelsenkirchenern die Schranken aufgezeigt, sie in selbige verwiesen, sie schlicht und einfach beherrscht. Der Ausgleich war mehr als glücklich, der Pausenstand ein Witz. Wir haben 45 Minuten lang Powerfußball gespielt. Und: Diese Anfangsphase hat niemand anderer gecoacht als Martin Schmid.


    Die Wechsel nach der Pause, aus welchen Gründen auch immer, haben den totalen Bruch mit allem gebracht, was bis dato gelaufen war. Weil wir genau die drückende Überlegenheit, die bis zu den Auswechslungen ja offensichtlich war, einer völlig undurchschaubaren Taktik geopfert und danach genau nicht mehr Fußball gespielt, sondern uns selbst zum Spielball eines Vabanque-Spiels mit dem bekannten Ausgang gemacht haben. In Anlehnung an den ersten Absatz heißt das schlicht und einfach: Wir haben danach überhaupt nicht mehr Fußball gespielt, geschweige denn Powerfußball, sondern völlig planlos Bälle nach vorne gehauen, wobei noch nicht einmal klar wurde, ob die dort einen Mitspieler treffen oder einfach nur die Funktion haben sollten, das Spielgerät möglichst weit von Koubek entfernt zu platzieren. Ein intelligenter Trainer wie David Wagner, der über einen Kader wie den der Schalker verfügt, merkt das natürlich und fängt seinerseits an, Fußball spielen zu lassen, weil er jetzt plötzlich die Möglichkeit dafür als gekommen sieht, wie ein Geschenk des Himmels. Wie kann man nur sein eigenes, so eindrucksvoll praktiziertes Spiel auf diese Weise konterkarieren? Vercoacht, sorry!


    Da muss man es ja schon fast als Ausdruck des funtionierenden Mannschaftsgefüges ansehen, wie der arme Tropf Reece nach seinem Blackout getröstet und geherzt wurde. Die Niederlage an der Person eines der Eingewechselten festmachen zu wollen ist zu kurz gesprungen, auch wenn der angesprochene Faux-pas geradezu danach schreit. Der vom Gegner nicht erzwungene, somit freiwillige Systemwechsel hat uns das Genick gebrochen. Wir haben so gute Fußballer im Kader, quantitativ wie qualitativ, wir müssen, ja wir dürfen keinen Rumpelfußball praktizieren und schon gar nicht einen solchen spielen lassen!


    Aus Spielen wie dieser Schalke-Pleite kann man viel lernen. Das lässt hoffen.


    Gutes Spiel in Paderborn - nur der FCA!

    Nachgehakt:


    Es wurde schon mehrmals thematisiert: Wir sind im Umbruch. Was das bedeuten kann sieht man unter anderem an unserem nächsten Gegner. Zwei Spielzeiten ohne die erhofften Erfolge stehen dort in den Annalen, im letzten Jahr erfolgte auch dort der, ja genau der Umbruch, und das Ergebnis ist bekannt. Es hat soeben gereicht, uns noch um einen Tabellenplatz zu distanzieren, während die Knappen jetzt, vor ihrem Auftritt in der WWK-Arena, ganz oben zumindest anklopfen. Das zeigt vor allem eines: Umbruch sagt sich leichter als er sich tut, häufig tut er sogar richtig weh. Die Geschichte mit Markus Weinzierl, das kaltschnäuzige Vor-die-Tür-Stellen von Höwedes und Naldo, um mal nur die prominentesten zu nennen, der Umgang mit einem Jens Keller – das alles sind Dinge, die mir persönlich nicht wirklich gefallen haben bei den Schalkern, weshalb sich mein Mitleid durchaus in Grenzen hielt. Auch wenn, und das scheint mir unbestritten, diese Mannschaft aus dem Revier selbstverständlich Kultstatus genießt. Genau genommen war die legendäre Truppe um Ernst Kuzorra und Fritz Szepan, der berühmte Schalker Kreisel, es, der die in unseren Tagen von Leuten wie Pep Guardiola gepflegte Ballbesitz- und one-touch-Spielform quasi erfand und erstmals praktizierte.


    Das alles darf und – wie ich hoffe – wird uns aber nicht davon abhalten, einen weiteren Schritt in unserer Entwicklung, wie sie "César Menotti" sehr aufschlussreich skizziert hat, zu machen und die Leistungen der Remis gegen die scheinbar übermächtigen Bayern und Wolfsburger wiederholend, ja toppend, erneut zu punkten. Am besten dreifach, schließlich spielen wir zu Hause vor wohl großer Kulisse.


    Gutes Spiel – nur der FCA!

    Nachgehakt:


    Gut gelaufen, die Sache mit den Bayern. Alles dazu ist gesagt, kein Zweifel auch, dass wir eine Menge Dusel brauchten und hatten. Aber irgendwie sind auch die Bayern immer wieder mal für den berühmten Ausrutscher gut und wir gehören nun mal zu den Teams, bei denen ein Punktverlust der ansonsten Unberührbaren mit eben einem solchen Ausrutscher gleichgesetzt wird. Uns soll's recht sein. Der Punkt tut uns gut, mehr nicht.



    Serien sind so eine Sache; manchmal weiß man nicht so recht ob ihr Sinn ist zu halten oder zu reißen. Immerhin haben wir nach wie vor, trotz des unsäglichen Saisonabschlusses letzte Spielzeit, eine positive Bilanz gegen die Wölfe, die unbestreitbar über andere und ergiebigere Resourcen verfügen als wir. Warum sollte das nicht so bleiben, jetzt, wo wir wie es aussieht so langsam Tritt fassen nach dem höchst fälligen Umbau. A propos Umbau: Wie in ganz anderen Metropolen als unserem beschaulichen Augsburg üblich rührt sich auch hierzulande zart aber unüberhörbar die Boulevard-Szene. Alfred und Jeff, die bislang sakrosankten unumstrittenen Platzhirsche, melden sich aus der Reha nicht, leider noch nicht, in erster Linie mit Großtaten auf dem Platz, wobei der Ausgleichgstreffer gegen die Bayern ja schon mal ein Ausrufezeichen war, nein, da wird doch direkt mal beim Hofberichtertatter die Stammformationskarte gezogen. Recht so, wir brauchen giftige und einsatzwillige Akteure, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen. Und ob sie nun durch lautes Klappern ihr Vorhaben, in die erste Elf zu schlüpfen, erreichen und die geforderte Leistung bringen, oder aber den für den Anfang vorgezogenen Neuen anständig Feuer unter dem Allerwertesten machen und sie damit hoffentlich zu Höchstleistungen anstacheln, nicht etwa zur Fehlerhaftigkeit verunsichern, ist eigentlich egal. Hauptsache die Autostädter merken, so einfach wie beim Saisonabschluss geht es diesmal nicht. In diesem Sinne: Gutes Spiel – nur der FCA

    Nachgehakt


    Die nun schon zum zweiten Mal durch eine Länderspielpause zerfurchte Saison nimmt wieder Fahrt auf. Irgendwie eine von vielen Unwägbarkeiten begleitet und von Verunsicherungen geprägte Spielzeit bisher. Anders ausgedrückt: Man weiß nicht so recht, wo man steht als FCA in dieser Saison bislang. Insofern ist es eher als Vorteil zu werten, dass sich mit Serienmeister Bayern ein Club vorstellt in der Arena, bei dem sich die Frage nach dem Favoriten für den Sieg erst gar nicht stellt. Ein Kader mit lauter guten Fußballern wird sich auf unserer Seite mühen, die Überraschung zu schaffen, ein Kader aus lauter Weltklasseleuten wird dies auf Gegners Seite zu verhindern versuchen, vermutlich erfolgreich, aber: Die Voraussetzungen gleichen sich in erstaunlicher Weise. Sie lauten, auf einen Nenner gebracht: Aus ähnlichen Gründen knirscht es in beiden Teams im Gebälk, beide sind, wie man so schön sagt, noch nicht voll angekommen in der Spielzeit und der Laie weiß noch nicht einmal genau, wo es denn eigentlich hakt im Hintergrund. Unter anderem auch daraus bezieht dieses Match seinen Reiz; unsererseits hofft alles, wie immer, auf die Überraschung, auf Gegners Seite werden die Befindlichkeiten verdienter Recken gegen die Formschwankungen aktueller Fußballerlegenden abgewogen und immer versucht man irgendwie zwischen den Zeilen bei Pressekonferenzen und sonstigen Stellungnahmen herauszufinden, wo der Hase wie hinläuft. Da ist eines schon fast tröstlich: Dank der Tatsache, dass es sich um ein Fußballspiel handelt, hat am Ende der gewonnen, der mehr Buden gemacht hat, außer die Torausbeute ist gleich. Dann heißt es eben Unentschieden; ich wäre damit hochzufrieden.


    Gutes Spiel - nur der FCA!

    Bertonino : ja und nein, ich hab erstmals Angst gegen Bayern ins Stadion zu gehen und zweistellig rauszukommen. Und bei Gott ich hab noch nie geglaubt gegen Bayern keine Chance zu haben, aber dieses Jahr sehe ich uns chancenlos.

    .. es gibt übrigens noch immer den einen, weil höchst verlässlichen Hoffnungssschimmer: Die von Dir Hochgelobten haben ein unerklärliches Gen zur Selbstzerstörung; das könnte uns in die Karten spielen. :biggrin0: Und vielleicht ein völlig konsternierter Kapitän, der grade harte fußball-bundesdeutsche Zeiten durchleben muss, und wer weiß, ob er nicht dadurch im estnischen Herbst wie Espenlaub zitternd welkt .....

    Kirsche : Sch... drauf - net unsere Kragenweite. Römergegründetes Weltkulturerbe gegen Raubritter/Isarfurt-Abzocker.


    Wie sagte mal ein Kommilitone von mir (Zweitstudium, immerhin promovierter Philosoph und Germanist) zu seiner völlig aufgelöst heulenden Tutorin, als er zum dritten und letzten Mal die Prüfung zum Chemie-Schein schmiss: Net weinen, Mädel; im Leben gibt es wichtigere Dinge als Chemie. .....

    Der Michi hat trotzdem recht; es ist doch nur Fußball - lasst euch den Spaß nicht nehmen! [das hätte ich nach dem Spiel in Mönchengladbach nie und nimmer geschrieben, und die Drecks-Nacht-Nebel-Regen-Heimfahrt tat ein Übriges] Aber trotzdem: Augschburg isch Augschburg und mir drehen erscht durch, wenn's gar nimmi andersch geht! Wir haben so viel Potential im Team; gebt denen die Chance, sich zu finden - so sehr man daran zu zweifeln fast nicht vorbeikommt.


    Objektiv müsste man ja schon jetzt die Länderspielpause nutzen, um personalwechselmäßig in die Vollen zu gehen. Ansonsten geht erst mal nichts mehr; Bayern, Wolfsburg, Schalke - derzeit scheinbar (!) andere Sphäre, dann wird es erst wieder interessant. In der ohnehin nur kurzen Winterpause muss gegebenenfalls nachjustiert werden. Ehrlich, ich hoffe, es ist nicht nötig!

    Nachgehakt


    Es ist zwar immer das gleiche Lied, nennt sich „Pleite“ gegen Leverkusen, tut aber trotzdem immer wieder weh, wenn man denn Fan des besten Vereins der Welt ist. Und immer gibt es Gründe, full-range sozusagen was ihre Redundanz für die jeweils individuelle Niederlage betrifft. Allgemein: Kennt man von (fast) allen Konkurrenten der Liga: Spielen in einer anderen Größenordnung, andere und viel bessere Voraussetzungen, Werkself und was da nicht noch alles, tatsächlich, vermeintlich oder halt auch alibimäßig angeführt wird. Speziell: Schwierige Saison, Umbruch, entzüdeter Zeh bei dem einen und muskuläre Probleme beim anderen Schlüsselspieler, schlechter Tag, mangelndes Karma, Fußballgott missgelaunt und Stromausfall im Keller in Köln.


    Jetzt aber mal Butter bei die Fische. Reece in der Anfangsformation im defensiven Mittelfeld und Dani, gesund wohlgemerkt denn ansonsten säße er kaum da, auf der Bank, der shootingstar von links nach rechts verpflanzt und dadurch Platz geschaffen für eine weitere als hochveranlagt angesehene brasilianische Hoffnung, und so weiter und so fort. Das sieht gewaltig nach dem so vehement forcierten Umbau aus und bedeutet vor allem zweierlei, nämlich das Fortführen einer Experimentierphase einerseits, wenn auch aus anderen Gründen wie üblich, also nicht verletzungsbedingtes Selbstaufstellen des Kaders und Fortschreibung der Phase des Spielerisch-sich-Findens. Und, zum zweiten, highest risk für die Architekten dieses Umbruchs, weil nämlich die Bereitschaft, solche Schlappen wie gegen die Leverkusener zu fangen und trotzdem hinter dem Team zu stehen, bei den Anhängern überproportional sinkt, je weniger die Szene die personellen Rotationen nachvollziehen kann. Der Grat zwischen Genie und Wahnsinn ist häufig ein ganz winziger und ausgesetzter, der zwischen Erfolgs- und geschasstem Trainer ähnelt dem signifikant. Martin Schmitt ist Bergfex genug, um das einschätzen zu können. Wie und mit welcher Mannschaft der FCA antritt ist deshalb schon fast interessanter als der Gegner. Den Gladbachern wird das egal sein – die werden sich auf ihre Probleme konzentrieren. Recht so.


    Gutes Spiel! Nur der FCA!

    1. Es hat hinten und vorne nicht gereicht

    2. Wenn man auf "schnelles Umschaltspiel" setzt, muss man sich erst mal Gedanken machen, wie man an den Ball kommt.

    3. Reagieren allein reicht dazu nicht

    4. Wenn der Gegner nahezu 100% Ballbesitz hat, heißt das, dass man nicht nahe genug dran war

    5. Es soll mitnichten eine Ausrede sein, aber wir haben gegen 12 Leverkusener gespielt, sind nicht ins Spiel gekommen, weil uns das konsequent verweigert wurde

    6. Zusammenfassung: Dieses Spiel war nicht zu gewinnen; es war aber ein weiterer kleiner Schritt in Richtung Teambuilding und Neuanfang

    Vorgedacht:


    Mit einem Punkt im Gepäck aus dem Breisgau nach Hause gekommen zu sein heißt erstmal eines: Erfolg. Die Freiburger hatten sich in heimischen Gefilden schon fast zu einer Art Angstgegner für uns entwickelt in den letzten Jahren und so ist dieser Teilerfolg einer, wie es auch immer wieder kommuniziert wurde, schon fast zur Unkenntlichkeit veränderten und runderneuerten Truppe gar nicht hoch genug anzusiedeln. Belohnung dafür ist ein Tabellen-Mittelfeldplatz, der jedoch nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass uns angesichts der anstehenden Aufgaben eher ein down-sizing als ein up-grading droht. Alles, was über eine Null-Punkte-Ausbeute bei den nächsten fünf Begegnungen hinausgeht, ist als Erfolg zu buchen. Es muss einfach wieder viel zusammenkommen und passen in dieser nächsten Zeit, damit sich die Habenseite unseres Punktekontos erhöht. Das ist nicht ausgeschlossen, aber vor allem auch alles Andere als selbstverständlich; Augsburg wäre nicht Augsburg, wenn nicht herumgemäkelt würde, sollte der FCA in tiefere Tabellenregionen abrutschen. Der FCA wäre aber auch nicht der FCA, wenn seinen Hardcorefans diese Herausforderungen nicht klar wären und sie dementsprechend gelassen auf das reagieren werden, was auch immer auf uns zukommt. Abgerechnet wird bekanntlich immer erst zum Schluss, an das Paket mit den Mega-Herausforderungen schließt sich ja immerhin auch eine Serie an, in der wir mit Teams die Klingen kreuzen werden, die aller Voraussicht nach zu unseren Hauptkonkurrenten um die Plätze oberhalb des Relegationsranges zählen werden. Also gelassen bleiben und auf positive Überraschungen hoffen; schließlich sind die eh das Salz in der Suppe und alleiniger Garant dafür, dass dieser populäre Sport nie wirklich langweilig zu werden droht.


    Gutes Spiel - Nur der FCA!

    Nachgehakt:


    Wie soll man das bezeichnen, das sich da gegen die Eintracht abgespielt hat in der WWK-Arena? Wiederauferstehung? Ausrufezeichen? Wahrer Saisonbeginn nach Fehlstart?


    Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Ich persönlich bleibe dabei, dass in erster Linie diese warum auch immer so unerträglich in die Länge gezogene Wechselperiode dafür anzuschuldigen ist, dass die Fähigkeiten der Teams aus dem Niemandsland der Tabelle bisher so schwer einzuordnen sind. Die ersten Spielrunden waren für den FCA die wahre Vorbereitungsphase, nicht die Trainingslager, und das vermutlich nicht nur für uns. Jetzt scheint langsam zusammenzuwachsen, was zusammengehört, es bilden sich Formationen heraus, die so etwas wie Struktur im Mannschaftgefüge erkennen lassen. Was durchaus widersprüchlich gesehen werden kann, weil nämlich noch gar nie die von den Spielernamen und ihrer Reputation her zu erwartende Anfangsformation aufgeboten werden konnte. Verletzungen und Sperren standen dem bisher entgegen. Andererseits nährt sich jetzt im offensichtlichen Erfolgsfall daraus natürlich auch der Verdacht, die mutmaßliche Standartformation könnte vielleicht aus den verschiedensten Gründen gar nicht die stärkste sein, der allenthalben bemühte Terminus vom anstehenden Umbruch im Team könnte unter Umständen tiefer greifen als man sich das bisher vorstellen konnte und eventuell sogar Ikonen betreffen. Eines ist sonnenklar: Der Kader erlaubt eine ungeheure Breite von implementierbaren Spielanlagen. Ob das eher Fluch oder Segen ist, muss sich allerdings erst noch herausstellen. Das Gute daran ist jedenfalls, dass man nicht schon die Segel streichen muss, weil ein oder zwei Schlüsselspieler kurzfristig ausfallen, weil man im Gegenteil jetzt auch die Möglichkeit hat, Spieler zu schonen, die nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte sind. Das ist die beste Nachricht überhaupt, wenn man berücksichtigt, wie wir uns letzte Spielzeit allein schon personell gesehen durchwurschteln mussten. Um zum Anfang zurückzukommen: Wie der Erfolg gegen die Frankfurter Europahelden, mal sehen übrigens, ob sie das nach ihrem Arsenal-Auftakt noch sein werden, einzuordnen ist, wird schon das Match in Freiburg zeigen. Da lehne ich mich frühzeitig und bewusst ganz weit aus dem Fenster: Wenn wir im Breisgau gut aussehen und einen Auswärtssieg landen, was eh die ganz große Ausnahme wäre, sind wir angekommen in der Saison und werden mit dem Abstieg nichts zu tun haben.


    Gutes Spiel - nur der FCA!