Beiträge von César Menotti

    Fußballzeiten

    Auch wenn die Gegentorzahl die gleiche wie in der Vorrunde war, war es ein ganz anderes Spiel, in dem es der FCA eine Stunde lang ganz gut machte.

    Den Unterschied machte dann Haagland, der bereits in seinem ersten Ligaauftritt drei Treffer in 23 Minuten erzielte.


    Wird es wirklich der spannendste Meisterschaftskampf seit längerem? Drei Punkte Abstand zwischen Platz 2 und 5, vier dann noch zur Eins.

    Der BVB mit neuen Wunderstürmer, Schalke besiegte Mönchengladbach, Leipzig und München. Viel wird von den Direktvergleichen abhängen - drei davon für den aktuell führenden an den nächsten fünf Spieltagen.


    Auch auf den hinteren Plätzen wieder etwas Bewegung im Tableau: Köln und Bremen die Punktsieger, Mainz und Düsseldorf mit unglücklicherem Start in die Rückrunde. Vier Punkte zwischen Platz 16 und 11, Paderborn mit 5 Punkten auf dem letzten Platz.


    Die Liga wirkt interessant. Was bedeutet dies vor dem Hintergrund einer weit vorangeschrittenen Internationalisierung des Fußballs?

    Nicht nur durch die Verteilung der Gelder bzw. den vorhandenen Budgets sind die dominierenden Mannschaften aus anderen Verbänden.

    Auch werden die zukünftigen Helden der Arenen längst weltweit gesucht, und der Sport verkommt noch mehr zur Ware. Ist das beabsichtigte Alleinstellungsmerkmal, eigene Tradition und Moderne zu verbinden, so überhaupt durchführbar? Ist nicht alles nur eine Form des
    Marketings?

    Kann sich der Fußball überhaupt wieder aus diesen Umklammerungen lösen? Aktuell scheinen die Erlöse noch zu steigen, aber wie wird es weitergehen?

    Und könnte eine nationale Liga hier den Anfang machen?
    Zumindest momentan scheint dies ausgeschlossen - was aber nicht heißt, das es immer so sein wird. Der Sport als Wirtschaftsgut war nie ein Perpetuum Mobile.


    Strittige Szenen demnächst auf der Anzeigetafel, Videobeweis easy für alle. Weder macht dies den Sport gerechter noch transparenter.

    Zu befürchten ist das durch eine weitere Anzahl von Ansichten noch mehr Unstimmigkeit entsteht. Die einzige Wahrheit bleibt auf den Platz, und konnte früher auch ohne elektronische Hilfsmittel dargestellt werden.



    Am kommend Samstag geht es zum ersten Mal in dieser Saison nach Berlin. Nach 18 Spieltagen steht Union im ersten Bundesligajahr auch Dank der Heimbilanz ganz gut da. Bei den Spielen gibt es keine ergebnismäßigen Ausrutscher, einschließlich einer geringeren Gegentrefferquote als besser platzierte Mannschaften - gut vorstellbar, wenn die Köpenicker weiterhin die Ruhe bewahren, dass sie nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden.


    Die beginnenden 20er-Jahre lassen verschiedene Rückblicke in die Zeit vor 100 Jahren entstehen als Berlin die drittgrößte Stadt der Welt war.

    Während Nürnberg, Fürth und der HSV neun von zehn Meisterschaften, ohne Berücksichtigung des Ausgangs 1922, gewannen, erreichten in dieser Zeit neben den genannten und dem FSV Frankfurt drei Berliner Vereine das Endspiel - darunter 1923 Union. Aktuell sind die Köpenicker von den genannten Vereinen am besten platziert.



    Es bleibt auch im neuen Jahr so, dass Spiele gemeinsam erfolgreich gestaltet werden, Kader und Möglichkeiten dieses Ziel zu erreichen sind groß genug.
    Insbesondere nach dem Ablauf der Vorrunde bereits nach einem Spiel wieder einzelnes hervorzuheben erscheint wenig sinnvoll. Die aktuelle Platzierung des FCA unterstreicht dies auch deutlich.

    Beim dritten Auftritt in der Alten Försterei, und dem elften Versuch als FCA ein Pflichtspiel in Berlin zu gewinnen, geht es auch darum zu zeigen, dass sich alles weiter bewegt, der FCA nicht nur auf einem guten Weg ist, sondern einen nächsten Schritt Richtung möglicher Saisonziele macht, und den Abstand nach hinten hält - und dies weiterhin als geschlossene Einheit. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!


    Auf ein Zehntes

    Nach den letzten Auftritten, Platz 10 und 23 Punkten zum Ende der Vorrunde, geht der FCA mit einer guten Ausgangsposition in die Rückrunde.
    Die Frage was mit dem Kader in dieser Saison noch möglich sein könnte, sollte allerdings noch im Hintergrund stehen, geht es doch zunächst darum die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.

    Es bleibt dabei, dass das primäre Ziel 40 Punkte sind, und dann noch hoffentlich genügend Spiele für die Kür bleiben.
    Ein Gedanke, der angesichts des aktuellen Kaders entstehen darf, ist ein vorsichtiger Blick in die Zukunft.
    Aufbauend darf durchaus die Hoffnung gehegt werden, dass es gelingt eine Mannschaft zu formen, die konstellationsunabhängig an Konstanz und Stabilität gewinnt, und dazu beitragen könnte, gedankenoffener in eine Saison zu starten.
    Dies könnte dann als eine der nächsten Stufen der Etablierung gesehen werden.

    Zunächst aber zum Rückrundenauftakt gegen Borussia Dortmund. Ein Spiel, bei dem sich, nicht nur durch die letzten Erfolge, die Entwicklung der gesamten Mannschaft im Vergleich zur Vorrunde zeigen könnte.

    Mit sieben Punkten Rückstand auf Platz vier stehend ist die Ausgangsposition des Meisterschaftsanwärters schlechter als vor einem Jahr. Damals hatten die Dortmunder mit 42 genau zwölf Punkte mehr.
    Kämpferisch optimistisch äußerte sich zuletzt Trainer Favre, dessen Team in der Vorrunde zu oft noch Punkte liegen gelassen hat. Neue Hoffnung entsteht auch durch die Verpflichtung von Erling Haaland, der in allen Wettbewerben, einschließlich Champions Leaque, in der Vorrunde mehr Tore erzielte als er Spiele hatte.

    Früher fanden Saisonvorbereitungsspiele in der näheren Umgebung statt, und konnten auch als Werbeveranstaltungen in der Region gesehen werden. Ab und an gab es dann Vergleiche gegen einen Bundesligisten. Nachdem zwischenzeitlich Trainingslager für Mannschaften ab der dritten Liga obligatorisch wurden, fanden diese Spiele zunehmend auch in südlicheren Regionen statt.

    Im Zuge allgemeiner Marketingaktivitäten und Verbandsabsprachen haben Testspiele nun weitere Bedeutung erlangt. Nur noch eine Frage der Zeit bis dann noch unliebsamere Spielorte auf der Agenda stehen werden.

    Der Teilnahme am Ende der Saison, parallel zu möglichen Relegationsspielen, zuzusagen, hat aber noch eine weitere Qualität - Fußball, quo vadis? Wieviel nutzloser und deswegen schöner wäre doch da ein Vergleich gegen einen regionalen Kreis- oder Bezirksligisten?

    Gleich ob die Zählwiese für ein neues Jahrzehnt dieses oder nächstes Jahr beginnt, der FCA ist auf einem guten Weg sich für ein zehntes Jahr Bundesliga in Folge zu qualifizieren.
    Dies bedeutet, in der Umkehrung früherer Phrasen aber auch, dass es eine neue Fangenerationen gibt, die den Verein nicht anders erlebt hat. Trotz aller Erinnerungen an vergangene Spiele und -zeiten drückt nichts den mittlerweile vollzogenen Wandel besser aus.

    Fast die ganze Zeit, die sich auch mit dem Umzug ins neue Stadion verbinden lässt, mit auf dem Platz steht Daniel Baier, der sich zwischenzeitlich für eine weitere Saison beim FCA entschieden hat, und prägenden Anteil an der sportlichen Entwicklung des Vereins hat.

    Weniger um Nostalgie und bisher geleistetes geht es am kommenden Samstag, wenn der FCA durchaus an die Leistung beim letzten Auftritt gegen den BVB in Augsburg anknüpfen darf, und mit einem guten Start dazu beitragen kann die Richtung für die Rückrunde vorzugeben, die zunächst Qualifikation für ein zehntes Jahr erste Liga sein sollte. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Ende gut

    Es war wieder ein anderes Spiel, indem der FCA, unabhängig des Gegners, sich beweisen konnte. Die Mannschaft hat diese Aufgabe angenommen und kann schon vor dem letzten Hinrundenspieltag auf eine erfolgreiche Halbserie zurückblicken.

    Gerade der Zusammenhang mit den anfänglichen Fragen bestätigt eine Entwicklung, die sich in der Rückrunde noch weiter fortsetzen könnte.

    Dieser Erfolg wurde als Mannschaft erreicht, auch wenn dieser sich beim vergangenen Spiel wieder exemplarisch an den Auftritten von Max und Niederlechner erkennen ließ.


    16 Vereine waren bisher Herbstmeister, eine Bezeichnung für den Tabellenführenden vor Weihnachten. Sind bis dahin keine 17 Spieltage absolviert, gibt es eben im Januar noch einen Wintermeister dazu.

    Nach dem ständigen Rekordhalter konnten sich Dortmund, Bremen und Mönchengladbach am häufigsten in dieser Liste eintragen. Auch wurde in den meisten Fällen der Führende im Winter später auch Deutscher Meister.

    Am Samstag kann der FCA auch Einfluss auf den Ausgang dieses Zwischentitels mit Statistikwert nehmen - entweder Mönchengladbach oder Leipzig können Vorrundenerster werden.


    Um eigene Wertigkeiten spielt der FCA in der Liga: Erstes Ziel sind immer die Punkte für den Klassenverbleib - und dann sind im Idealfall noch genügend Spiele für die Kür übrig. In dieser Saison könnte es wieder einmal so sein, das,nach einem hoffentlich erfolgreichen Rückrundenstart wieder Luft nach oben ist.


    Vielleicht sollte man sich aber zunächst noch einmal die Entwicklung der Mannschaft im Kalenderjahr an ausgewählten Spielen in Erinnerung rufen.


    Nach einer Rückrunde mit sehr schwankenden Resultaten und Auftritten, in der auch der Trainer gewechselt wurde, hatte die Mannschaft nach dem 34. Spieltag 32 Punkte, was zum Klassenerhalt reichte.

    Dabei standen die Spiele in Bremen, Freiburg und Nürnberg denen gegen Dortmund, Hannover und Stuttgart gegenüber. Als es darauf ankam lieferte der FCA, und erreichte am 32. Spieltag das Ziel. Dem Heimauftritt gegen die Hertha folgte dann allerdings noch die höchste Bundesliganiederlage in Wolfsburg.


    Zur neuen Saison wurde der Kader verändert und vergrößert. Es dauerte jedoch einige Zeit bis die einzelnen Teile begannen sich zu einem Puzzle zusammenzufügen. Nach dem Pokalaus in Verl und der Niederlage in Dortmund konnte in den Heimspielen gegen Union und Frankfurt gepunktet werden, bevor auch in Freiburg der erste Auswärtszähler folgte.


    Nach den schwächeren Spielen gegen Leverkusen und in Mönchengladbach folgte der Punktgewinn durch Last-Minute-Ausgleich gegen München.


    Nach dem Unentschieden in Wolfsburg und der Niederlage in Schalke begann mit dem Auftritt in Paderborn eine Serie von bisher sechs ungeschlagenen Spielen mit 16 Punkten. Mit mittlerweile 23 Punkten hat der FCA bereits jetzt eine seiner erfolgreichsten Bundesligavorrunden gespielt.


    Eine Bilanz mit mehr Siegen als Niederlagen, dreimal zu Null gespielt sowie bisher, die fünftmeisten geschossenen Tore - der FCA hat seine Ligatauglichkeit wieder mal unter Beweis gestellt.


    Die Mannschaft hat sich in allen Bereichen entwickelt, und auch die Fehlerquote wurde immer weiter reduziert. Parallel zu den erkennbaren Spielideen hat sich auch das individuelle Engagement der Spieler, sichtbar an Einsatz und Gestik, erhöht.

    Es scheint eine Mannschaft zu wachsen, die auch im Gesamten weiteres Potential erkennen lässt.


    Die Besonderheit liegt aber nicht nur in den heraus wirkenden Leistungen Einzelner, sondern im gesamten Verbund: Spiele werden gemeinsam verloren, oder zuletzt wieder häufiger gewonnen.


    Am Samstag geht es am letzten Spieltag des Jahres nach Leipzig. Mit dem zuletzt gezeigtem Auftreten hat die Mannschaft auch hier Ihre Chancen und kann weiter punkten.

    Schwung, Zusammenspiel und Motivation mitnehmend lässt sich nicht nur die Ausgangssituation für die Rückrunde weiter verbessern, sondern ein wechselhaftes, und zum Ende gut gewordenes Jahr des FCA abschließen. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Wesentliches

    13 Punkte aus den letzten 15 Spielen, die zweithöchste Punkteausbeute aller Teams in diesem Zeitraum, der FCA entfernt sich wieder etwas von den hinteren Plätzen. Und es war in vielerlei Hinsicht ein interessantes Spiel, bei dem aus Augsburger Sicht fast ein Höchstmaß an Effizienz zu erkennen war.

    Dabei zeigte sich wieder die Qualität einzelner Spieler, die aus einer intakten Mannschaft besonders herausragten. Aus der Grundausrichtung der gesamten Mannschaften waren dies Philipp Max und Florian Niederlechner. Vor allem letzterer stieg dadurch deutlich in der Vorlagenstatistik der Liga auf.

    Ob aus der taktischen Ausrichtung, der Spielanlage des Gegners, oder auch teilweise intuitiv, die Wahrheit war hier auf dem Platz zu sehen: Schnelle, direkte Umsetzung und Genauigkeit - es war nicht nur schön anzusehen. Erwähnenswert auch das Timing von Frederik Jensen einschließlich Abschluss beim zwischenzeitlichen 3 : 1.
    Durch das 4 : 2 von Iago sind es insgesamt zehn Torschützen in der Mannschaft - und der FCA steht nach dem 15. Spieltag mit ausgeglichener Spielbilanz und 20 Punkten auf Platz 11.

    Ein bemerkenswertes Spiel, in dem auch Hoffenheim, vor allem in der erste Halbzeit, immer wieder versuchte die eigene Spielidee vorzutragen. Und wenn offensiv alles beim FCA an diesem Abend klappte, zeigte sich auch defensiv, wie eine Mannschaft, die an sich glaubt, funktionieren kann.

    Allgemein besteht die Kunst darin die unterschiedliche Fähigkeiten von Spielern zu bündeln und in Einklang zu bringen. Darauf aufbauend eine passende Spielidee, diese am eigenen Vorhaben und dem erwarteten Auftreten des Gegners anzupassen, ist einer der nächsten Schritte.
    Ohne Berücksichtigung der kompletten Auftritte in den letzten Spielen lassen sich nicht nur in der Entwicklung der einzelnen Akteure, sondern in der der Mannschaft, sowohl in spielerischer als auch in taktischer Hinsicht, klare Fortschritte erkennen. Daraus dürfen auch Rückschlüsse auf Teammanagement und -betreuung gezogen werden. Entscheidend ist eben doch - was am Schluss herauskommt.

    Fußball ist so vieles, und jedes Spiel kann als einzelnes Werk betrachtet werden. Auch mag es ganz unterschiedliche Möglichkeiten des Herangehens, unabhängig von grundsätzlichen Systemfragen, an ein Spiel geben oder dieses zu analysieren.
    Es gibt nicht nur Spiele, die von der Taktik oder zwischenzeitlichen anderen Abläufen geprägt sind, andere, die fast nach Drehbuch laufen - es gibt manchmal Spiele, die oft aus einfacheren Gründen schön anzusehen sind, und im Gedächtnis haften bleiben.

    Nicht nur ein einzelnes Stück, sondern Teil einer größeren Kultur - Fußball ist Strategie, Kunst und manchmal vieles mehr. Die Besonderheit des Spiels ermisst sich aus dem Sport, der eigenen Ästhetik und der jeweiligen Interpretation. Und nicht nur manchmal aus dem damit verbunden Hoffnungen.

    Einen Punkt holte die Fortuna vor zwei Wochen in Hoffenheim, ansonsten meinte es der Spielplan mit den Düsseldorfern nicht so gut: 0 Punkte und 0 : 12 Tore in den Spielen gegen München, Leipzig und in Dortmund. Die wichtigeren Spiele scheinen in dieser Woche in Augsburg und gegen Union Berlin zu sein.
    Vor allem die Art und Weise des Auftretens im letzten Spiel missfiel dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Röttgermann . Mit über 500 Bundesligaspiele als Trainer hat der mittlerweile 66jährige Friedhelm Funkel einen eigenen Blick: Auch wenn sich die englische Woche nicht mit der der letzten Spielzeit vergleichen lässt, stehen auch in diesem Jahr zur Winterpause keine unveränderbaren Entscheidungen an.

    Unter der Woche, zum letzten Heimspiel der Vorrunde gegen die Fortuna, kann der FCA seinen aktuellen Leistungsstand aufzeigen, und dafür sorgen, dass nicht nur das Kalenderjahr gut endet, sondern dass sich auch die Voraussetzungen für den Start in die Rückrunde für die Mannschaft weiter verbessern. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Weiterlaufend

    Vor allem in der ersten Hälfte gegen Mainz zeigte der FCA wie Fußball in Augsburg aussehen kann. Entscheidender als Abschlusspech aber ist, dass diese Spiele gewonnen werden. Mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen, gegen Mannschaften aus der zweiten Tabellenhälfte, ist der FCA weiter auf dem richtigen Weg.
    Bemerkenswert ist, dass die Mannschaft auch in anderer Besetzung überzeugt, und sich der breitere Kader bewährt.
     
    Die Tabelle der Bundesliga scheint sich weiter auseinander zu entwickeln. Die ersten sechs sind auf sechs Punkte zusammen. Großen Anteil daran hat auch Mönchengladbach, das zum fünften Mal Herbstmeister werden könnte.
    Paderborn verlässt erstmals nach dem fünften Spieltag das Tabellenende, und die letzten sechs Mannschaften sind auf sieben Punkte zusammen. München auf Platz 7, und vier Punkte zwischen 8 und 12. Am nächsten Spieltag folgt nun das Aufeinandertreffen der Mannschaften, die aktuell auf diesen Plätzen stehen.
     
    In der Bundesliga konnte der FCA bei vier Unentschieden noch nicht in Sinsheim gewinnen. Der letzte, der zwei Siege bei der TSG Hoffenheim datiert aus der Regionalligameistersaison: Der FCA gewann im Oktober 2005 durch Tore von Vaccaro, Thorandt und Löring mit 3:1.
     
    Mit neuem Trainer und ohne genau bestimmtes Saisonziel gingen die Kraichgauer in die neue Spielzeit. Alfred Schreuder folgt auf Julian Nagelsmann, der nach Hansi Flick und Ralf Rangnick seit 2000 am längsten bei Hoffenheim als Trainer tätig war.
    Nach schwächerem Saisonstart und zwischenzeitlichen vier Siegen gab es zuletzt zuhause eine Niederlage gegen Mainz und ein Unentschieden gegen Düsseldorf.
     
    Seit über zehn Jahren beim FCA, der Spieler, der am längsten im Team steht, denkt der Kapitän noch nicht an das Ende seiner Karriere. Daniel Baier hat nicht nur durch sein Auftreten auf dem Platz großen Anteil an der Entwicklung des FCA im letzten Jahrzehnt.
    Bei der Bestimmung der Elf der bisherigen FCA-Bundesligazeit sollte er genauso wenig fehlen wie bei der eines größeren Zeitraums.


    Ohnehin interessant sich zu überlegen, welche Spieler, in welcher Zeit am häufigsten für den FCA aufgelaufen sind. Unter den ersten Elf sind es sieben Spieler, die die Mehrzahl ihrer Einsätze in der Bundesliga absolvierten.
    In den letzten 25 Jahren wechselte der FCA viermal die Spielklasse – der längste Zeitraum am Stück in einer Liga ist seit 1994 die Erstklassigkeit.
    Und so schön eine Zeitreise durch die Liste der verdienten Namen ehemaliger FCA-Spieler ist, verweist sie nicht nur auf die Geschichte des Vereins, sondern wie diese immer weiterläuft.
     
    Ohne Berücksichtigung welcher Saisonstart in welcher der mittlerweile neun Spielzeiten in der ersten Liga am besten war, oder auf welchen Platz der FCA nach einem 15. Spieltag stand, ist es wieder einmal die gesamte Entwicklung, die die Mannschaft ausmacht. Nicht einzelne Spieler, sondern die Mannschaft, in der diese spielen, macht den Unterschied. Dazu kommt die Kaderzusammenstellung – aus dem bisher 25 Spieler eingesetzt wurden.
    Es sind noch drei Spiele vor der Winterpause, und unabhängig der anstehenden Gegner hat der FCA gute Chancen mit einem mindestens zufriedenstellenden Punktekonto in die Rückrunde zu gehen.
     
    Ob dies im Laufe der bisherigen Spielzeit immer so zu erwarten war, oder auch nicht, der FCA hat wieder einmal gezeigt, was die Mannschaft ausmacht. Dies fortführend könnte es auch am Freitag wieder etwas werden. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Adventskalender

    Das dritte Spiel in Folge gepunktet – der FCA steht auf Platz 14. Auch dieses Spiel, einschließlich aller Bestandsteile, darf als Schritt nach vorne gesehen werden. Auch wurde der Abstand zu einem hinten gelegenen Verein aufrechterhalten.


    Anstehend in der Vorweihnachtszeit noch vier Spiele, je zwei, gegen Teams aus der oberen und der unteren Tabellenhälfte. Als erstes geht es am kommenden Samstag gegen Mainz, das mit neuem Trainer sechs Punkte in zwei Spiele erreichen konnte, und dadurch in der Tabelle wieder den Anschluss
    gefunden hat.


    An der Spitze liegt immer noch Mönchengladbach. Sollte es nach dem nächsten Spieltag immer noch so sein, könnte es tatsächlich etwas werden mit der Herbstmeisterschaft. Wer später und am Schluss die Nase vorne haben könnte, hängt dann von der Konstanz und weiteren Faktoren ab.


    Die Nase vorn zu haben könnte auch bei einer vorgeschlagenen Neuregelung der UEFA bei der Abseitsregelung eine Rolle spielen. Die Idee 10 – 20 cm Toleranz bei Abseitsbeurteilungen zu gewähren passt auch besser zum April. Demnächst wohl möglich auch die gleiche Toleranz an den Aus- und Torlinien? Videobeweis – Pi mal Daumen? Schade um die tolle Technik. Football is coming home.


    Dezember, Advent, die Zeit der Kalender und Wünsche. Seit 1969 waren es 113 Ligapiele, die der FCA bestritten hat. Davon wurden bei 31 Niederlagen und 30 Unentschieden 52 Partien gewonnen. Die Bundesligabilanz weist 10 Siege, 10 Unentschieden und 8 Niederlagen aus. Dies entspricht 1,43 Punkten pro Spiel, und wäre auch für die anstehenden Aufgaben ein akzeptabler Wert.

    Wie könnte ein Adventskalender mit FCA-Spielen aussehen, bei dem hinter jedem Türchen an ein Erfolgserlebnis erinnert werden würde?


    01.12.1984: TSV 1860 München – FCA 1 : 2 (Bayernliga)

    02.12.1995: SV Darmstadt 98 – FCA 0 :4 (Regionalliga)

    03.12.1988: FCA – FC Bayern München Amateure 4 : 1 (Regionalliga)

    04.12.2010: FCA – Energie Cottbus 4 : 0 (2. Bundesliga)

    05.12.1976: Eintracht Trier – FC Augsburg 2 : 6 (2. Bundesliga)

    06.12.2014: 1. FC Köln – FC Augsburg 1 : 2 (Bundesliga)

    07.12.1969: FCA – SpVgg Weiden 2 : 1 (Bayernliga)

    08.12.1973: SSV Jahn Regensburg – FCA 2 : 5 (Regionalliga)

    09.12.2007: FCA – SpVgg Greuther Fürth 3 : 0 (2. Bundesliga)

    10.12.2015: FK Partizan Belgrad - FCA 1 : 3 (EuroLeague)

    11.12.1976: FCA – Stuttgarter Kickers 2 : 1 (2. Bundesliga)

    12.12.1971: FCA - MTV Ingolstadt 2 : 2 (Bayernliga)

    13.12.2015: FCA – FC Schalke 04 2 : 1 (Bundesliga)

    14.12.2013: FCA – Eintracht Braunschweig 3 : 1 (Bundesliga)

    15.12.1979: TSV 1860 Rosenheim – FCA 0 : 1 (Bayernliga)

    16.12.2007: FC Carl Zeiss Jena - FCA 1 : 2 (2. Bundesliga)

    17.12.2016: FCA – Borussia Mönchengladbach 1 : 0 (Bundesliga)

    18.12.1977: FK Pirmasens – FC Augsburg 0 : 1 (2. Bundesliga)

    19.12.2015: Hamburger SV – FCA 0 : 1 (Bundesliga)

    20.12.1986: FCA – SpVgg Plattling 2 : 0 (Bayernliga)

    21.12.2009: FCA – 1. FC Kaiserslautern 4 : 1 (2. Bundesliga)


    22.12. – 24.12.: Noch zu ergänzen durch die Erfolgserlebnisse aus den anstehenden Spielen.


    Der Kalender ließe sich noch verschieden erweitern, gegen Mönchengladbach und Hamburg gab es jeweils mehr als einen Sieg im Dezember. Das letzte gewonnene Dezemberheimspiel war vor zwei Jahren gegen Mainz. Vielleicht eine gute Erinnerung, und die Chance für die Mannschaft im Vergleich zweier sich vorwärts entwickelnden Mannschaften weiter zu überzeugen. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Trends

    Einsatz, Leidenschaft und Spielfreunde - einige Akteure, die besonders überzeugten in einer richtigen Mannschaft. Unabhängig des Auftritts der Berliner wirkt die Defensive zunehmend stabiler, und auch offensiv war ein klarer Vortrag erkennbar.

    Ein Spiel der Jubiläen, der 50 Bundesligasieg war gleichzeitig das dritte 4 : 0 in der Liga und das 33. in einem Ligaspiel als FCA.
    Was sich auch als Vorteil zu erweisen scheint ist die Breite des Kaders. Dies bedeutet nicht nur über verschiedene Alternativen zu verfügen.

    Es gibt keine richtigen Gegner - alle Punkte zählen gleich viel. Die Bilanz gegen die Teams in der unteren Tabellenhälfte ist aber bisher gut. Es wird spannend zu sehen wie der FCA bei den nächsten Aufgaben diesen Trend fortsetzen wird.

    Eine wechselvolle Geschichte, die der FC in den letzten zehn Jahren durchlaufen hat: Ab- und Aufstiege, Europapokal - enttäuschte Erwartungen und wieder Hoffnung. Wieder einmal geht es im 48. Bundesligajahr um den Klassenerhalt für den Neunten der ewigen Tabelle.
    Punkte in Freiburg und Schalke, zuhause gegen Paderborn - sieben nach zwölf Spieltagen, und seit letzter Woche mit neuem Trainer auf der Bank. Beim FC scheint immer etwas in Bewegung - dazu fast zwingend die Personalie Podolski.

    Als Ziel aufstrebender Vereine wird oft die Etablierung unter den ersten 25 Mannschaften in Deutschland genannt. Dies führt zwangsläufig zu einem Verdrängungswettbewerb, bei dem auch größere Namen zurückbleiben können.

    Der Blick auf den Ausschnitt der ewigen Tabelle der Bundesliga seit 2011 zeigt, dass der FCA, auf Platz 10, vor Berlin, Frankfurt und Köln, allesamt Vereine mit größerem Umfeld und größerer Erwartungshaltung, steht. Dies unterstreicht zwar einerseits die Qualität der beim FCA gezeigten Arbeit, verweist aber auch auf die unterschiedlichen Probleme größerer Traditionsvereine mit entsprechend tradierten Ambitionen.

    Vom ersten Heimspiel in der 2. Bundesliga nach 23 Jahren Abstinenz gegen den 1. FC Köln, über das DFB-Pokal- und verschiedene Ligaspiele - die Entwicklung in Augsburg in den letzten 13 Jahren lässt sich auch an diesen Vergleichen nachzeichnen. Und nach dem 12. Spieltag der laufenden Saison steht der FCA auf dem 12. Tabellenplatz.

    In der Liga spielt Dortmund unentschieden gegen Paderborn, Mainz gewinnt mit 10 Spielern 5 : 1 in Hoffenheim - die Liga bietet mehr als nur Entertainment. Die Punkteabstände, sowohl in der oberen wie auch in der unteren Tabellenhälfte lassen erkennen, dass auch in dieser Spielzeit sehr vieles möglich ist, und Konstanz in Spielweise, Auftritt und Ergebnisumsetzung noch entscheidender sind.

    Die Rolle der Schiedsrichter im Fußball scheint sich auch weiter zu ändern. Durch die verschiedenen Hilfsmittel und Regeländerungen wird die Spielleitung definitiv nicht einfacher.
    Wann gibt es den Videobeweis, und wann nicht. Doppelbestrafung, Entfernung der angreifenden Spieler bei der Freistoßausführung - neuerdings auch bei FCA-Spielen Fallbeispiele zur Regelkunde. Fast unvorstellbar, dass früher Fußballspiele nach 90 + x Minuten auch ohne Reservespieler, Rote Karte oder Elfmeterschießen beendet werden konnten.
    Wann endlich wird zur Entlastung von Spielleitern und Videokellermitarbeitern, sowie zur Steigerung der Show auch noch das Publikum per Online-Entscheid einbezogen?

    Noch zu früh für eine Jahresbilanz 2020 lassen sich bereits einige Tendenzen, auch abseits der sportlichen Entwicklung erkennen. Der FCA ist in vielerlei Hinsicht in der Liga integriert. Neben verlautbarter positiver wirtschaftlicher Entwicklung, treten nach und nach in unterschiedlichen Formen die Mechanismen des Business, einschließlich medialer Würdigung, in Erscheinung.
    Die wünschenswerte Darstellung des etwas anderen, und auch hier besonderen Verein, rückt zunehmend in den Hintergrund.

    Ohne Berücksichtigung der bisherigen Bundesligabilanz in und gegen Köln liegt der FCA richtig, sich auf die Weiterentwicklung der bisher gezeigten Stärken zu konzentrieren.
    Für den FC mit neuem Trainer scheint die Ausgangssituation schwieriger, und es gibt sehr unterschiedliche Möglichkeiten des Spielverlaufs.
    Sich darauf einstellen zu können und zu überzeugen, könnte dann wirklich einen Trend erkennen lassen. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Positiv

    Die Mannschaft hat weiter an Stabilität und durch Standards gewonnen. Und so sinnvoll manche Regelanpassungen sein können, so schwer sind diese auch zu erkennen.
    Oder sollte das Spielfeld demnächst mit Freistoßspraylinien überzogen werden: Kunstmalerei als Teil der Schiedsrichterfortbildung?

    Während sich die ersten Vereine von ihren Übungsleitern getrennt haben, und das Trainerkarussell wieder in Bewegung kommt, bestätigt sich in Augsburg wiedermal, das alles seine Zeit und manchmal eben etwas mehr Geduld braucht.
    Neben dem ersten Saisonauswärtssieg stand eben auch Dank Tomas Koubel die Null.

    Könnte zum Ende der Dekade Mönchengladbach zu dem Überraschungsmeister dieser werden? Auch wenn erst knapp ein Drittel gespielt ist, überzeugt bisher die Spielweise in der Liga.

    Auf den hinteren Plätzen Verschiebungen - wie auch einen langsam aufsteigenden FCA. Es zeigt sich Schritt für Schritt, wohin die Entwicklung gehen kann.

    Als in der Beurteilung standhaft erwies sich zuletzt auch der Trainer des SC Freiburg - eher ungewöhnlich in der Liga, dass Übungsleiter, außerhalb des Spielfelds überrannt werden.

    Ist die Hertha nicht irgendwie immer eine Überraschungsmannschaft? Wie und wann auch die Einschätzung des Vereins vor der Saison war, zur Winterpause ist dann alles wieder anders.
    Mit 50 minus 1, plus einem Vorstandsmitglied Jürgen Klinsmann soll es nun dauerhaft mit der Alten Dame vorwärts gehen. Fehlt neben der Fertigstellung des Hauptstadtflughafens dann nur noch die des reinen Fußballstadions für die Hertha in Berlin.

    Mit 11 Punkten nach genauso vielen Spielen auf Platz 12 und zuletzt drei Liganiederlagen in Serie, Ante Covic steht bereits im nächsten Spiel unter Druck. Nach dem Auftaktremis in München gewann die Hertha in der Liga nur gegen Paderborn, Düsseldorf und in Köln.
    Und nach der Niederlage bei Union ist die Hertha aktuell nur die zweitbeste Mannschaft in Berlin.
    Vermutlich seit dem 2. Spieltag 1974 das erste Mal, dass die Hertha in der 1. Liga nur die Nummer zwei in Berlin - damals hinter TeBe - ist.

    Die Nationalmannschaft hat sich zwischenzeitlich für die bisher europäischste Europameisterschaft aller Zeiten qualifiziert. Ob als Gruppenerster oder -zweiter - dies hat nur bedingt Auswirkungen auf die Auswahl der Vorrundengegner, sagen zumindest jene, die sich mit dem Lossystem befasst haben.
    Sicher scheinen jedoch die Austragungsorte; zu befürchten ist jedoch auch weiterhin, absolut alles.

    In München endete eine alte, oder beginnt eine neue Zeit - je nach Sichtweise - und doch ist anzunehmen, dass eine Stimme noch öfter, wohlmöglich nicht nur aus dem Off, zu hören sein wird.

    Noch sechs Spiel für den FCA bis zur Winterpause. Nach dem Spiel gegen Berlin, unterbrochen vom Auswärtsspiel in Hoffenheim die Vergleiche gegen Mainz, Köln und Düsseldorf, allesamt Teams aus der unteren Hälfte. Bevor es am letzten Vorrundenspieltag nach Leipzig geht, genügend Chancen die sportliche Entwicklung voranzubringen und weiter Punkte für die Vorrundenbilanz zu sammeln.

    Zunächst aber am kommenden Sonntag mit der gleichen Einstellung wie zuletzt bestehen, und die Heimbilanz gegen Berlin wieder positiv gestalten. Auch wenn die Anfangself anders wie zuletzt aussehen wird, gibt es genügend Perspektiven, und ein gemeinsames Ziel. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Auf geht‘s

    Spiele werden zusammen gewonnen - oder zusammen verloren.
    Bis in die zweite Halbzeit hinein hat sich der FCA so gezeigt wie schon länger nicht mehr. Mannschaftliche Geschlossenheit, offensiv, spielfreudig, früh angreifend und Räume zumachend. Mitunter entstand fast der Eindruck, dass eine neue Mannschaft auf dem Platz stand.

    Es ist aber die Fortsetzung einer Entwicklung, die sich in den vorherigen beiden Spielen bereits zeigte, und die Hoffnung auf mehr macht. Auch wenn das Ende dann anders kam, war wieder über weite Strecken der FCA zu sehen, der sich auch spielerisch in der Bundesliga etabliert hat.

    Was den FCA auch ausmacht, und überall viel Sympathien einbringt ist eine Form des Zusammenhaltens, auch unabhängig der sportlichen Resultate. Um diesen zu leben bedarf es keiner speziellen Marketingaktionen.
    Im Falle des Misserfolgs, die vermeintlich immer gleichen Schuldigen aufzuführen, erinnert aber auch ein wenig an die, seit dieser Saison, eingeführten automatisch generierten Spielberichte aus den Amateurligen.
    Und wie diese liegen möglicherweise auch manche Einschätzungen, nicht nur zu Beginn der Saison, deutlich daneben. Offensichtlich gibt es auch für die exaktere Analyse von Fußballspielen viel mehr Möglichkeiten. Im Erfolgsfall kommt der Umkehrmechanismus dann auch eher selten vor.

    München dort ablösend, steht Mönchengladbach den vierten Spieltag in Folge an der Tabellenspitze. Nach der 1 : 5 - Niederlage in Frankfurt wurde nun in München der erste Trainer in dieser Saison verabschiedet.
    Nach dem 10. Spieltag teilt sich die Tabelle langsam in Gruppen auf, und die letzten sechs Mannschaften trennt die gleiche Anzahl an Punkten.

    Aufgrund des Lizenzentzugs des TSV 1860 München blieb den Paderbornern der dritte Abstieg in Folge 2017 erspart – zwei Aufstiege und Jahre später spielt der Verein wieder erstklassig.
    Mit schöner und offensiver Spielweise wollte sich der SC Paderborn wieder in die Bundesliga einführen. Nach einem Punkt aus den ersten acht Spielen gelang beim letzten Heimspiel gegen Düsseldorf der erste Saisonsieg. Dennoch steht der Verein seit dem fünften Spieltag auf dem letzten Tabellenplatz.
    Das dauerhafte Ziel, so Trainer Steffen Baumgart, sei den SC Paderborn unter den ersten 30 Mannschaften in Deutschland zu etablieren, da es für den Verein aus finanzieller Sicht schwierig sei längerfristig die Bundesliga zu halten.

    Die Bilanz des FCA gegen den SC Paderborn ist ausgeglichen bei drei Unentschieden aus elf Vergleichen. Gegen den Vorgängerverein Tus Schloß Neuhaus gab es drei Niederlagen und einen Sieg.


    In der Saison 1993/ 94 wurde der FCA Bayernligameister, und nahm der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga teil. Nach dem Auftaktsieg gegen Eintracht Braunschweig ging das Spiel am zweiten Spieltag im Hermann-Löns-Stadion mit 0 : 2 verloren.

    2006 stieg der FCA dann in die 2. Bundesliga auf. Durch ein spätes Gegentor ging das erste Auswärtsspiel mit 0 : 1 verloren. Beim ersten Auftritt im neuen Stadion in Paderborn gewann der FCA mit 3 : 1 n. E. Mit diesem Spiel verbunden ist aber auch die schwere Verletzung von Roland Benschneider.
    Dies war bisher auch der einzige Sieg des FCA in Paderborn.

    Aufbauend auf den letzten Spielen, insbesondere der ersten Halbzeit gegen Gelsenkirchen, kann der FCA am Samstag wieder ein klares Zeichen setzten. Spielerisch und als Mannschaft überzeugen, und nicht nur den anderen in der Tabelle schwächer platzierten Vereinen zeigen wohin der Weg des FCA gehen könnte. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Blickrichtung

    Die Mannschaft macht den nächsten Schritt, holt einen Punkt beim Tabellenzweiten, und bleibt das erste Mal in dieser Saison ohne Gegentor. Alles braucht seine Zeit - und der FCA lässt, mit im Vergleich zum letzten Auftritt in Wolfsburg, deutlich anderer Aufstellung, seine Entwicklung erkennen.

    Die Liga entwickelt sich weiter in zwei Gruppen, und Mönchengladbach bleibt Tabellenführer. Hinten rückt alles etwas zusammen, und der übernächste Gegner des FCA gewinnt sein erstes Spiel.

    Natürlich ist die Aussage, dass der FCA ein interessanter Verein ist, wollkommen richtig. Genauso wie auch 50 + 1 dauerhaft bleiben muss. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten Vereine weiterzuentwickeln, Geld allein ist nicht alles. Gerade am FCA lassen sich die Ergebnisse kontinuierlichen Arbeitens und Wirtschaftens gut erkennen.

    Seit 50 Jahren spielt der FC Augsburg unter diesem Namen. Ein kleiner Ausschnitt der Spiele jeweils zu Beginn des Novembers beschreibt auch etwas die Entwicklung seitdem. Im Bayernligajahr 1969/ 70 gewann der FCA am 02.11. mit 3 : 1 in Helmbrechts. Zehn Jahre später, am 10.11.79 gewann der FCA mit 7 : 2, darunter vier Toren von Wolfgang Ruhdorfer, gegen den gleichen Gegner, nachdem es eine Woche vorher beim TSV Ampfing eine 1 : 2-Niederlage gab.


    Am 04.11.1989 gewann der FCA mit 2 : 0 in Starnberg. In der Regionalligasaison 1999/ 2000 war der FCA am 06.11 mit 2: 1 gegen Borussia Fulda durch Tore von Aziz und Remmert erfolgreich.

    Nachdem der FCA im DFB-Pokal den MSV Duisburg unter der Woche mit 5 : 0 besiegte, wurde das nachfolgende Spiel der 2. Bundesliga am 01.11.2009 gegen Alemannia Aachen mit 0 : 1 verloren. Am darauf anschließenden Spieltag dann das begeisternde 5 : 4 bei Greuther Fürth mit je zwei Toren von Thurk und Ndjeng sowie einem Treffer von Torghelle.

    Eine kurzer Blick durch die FCA-Geschichte, der in jeweils 10 Jahre auwseinander liegenden Ausschnitten zeigt, wie sich der Verein entwickelt hat, und gegen welche Mannschaften auch schon gespielt wurde bzw. wo der FCA aktuell spielt: Im neunten Bundesligajahr in Folge geht es nun am 03.11 gegen den FC Schalke 04.

    Fast ausgeglichen ist die Statistik bei Spielen im November: Seit 2011 hat der FCA in 29 Pflichtspielen im November, bei 12 Niederlagen, 11 Siege erreicht. Nachdem die Ausbeute bereits aus den vergangenen vier Spielen besser war, als in den vergleichbaren der letzten Rückrunde einschließlich Schalke, der Blick auf die anstehend Partien im November.

    Nachdem Spiel gegen Schalke geht es gegen Paderborn, Hertha und Köln. Noch wesentlicher als die jeweilige Tabellenplatzierung scheint die Anzahl der Punkte, die der FCA hier erreichen kann.
    Bei einer Zielsetzung von 38 bis 40 Punkten für den Klassenerhalt, wäre es hilfreich hier bereits in der Vorrunde so weit wie möglich zu kommen. Und dies scheint für die sich weiterentwickelnde Mannschaft durchaus möglich.

    Am nächsten Samstag nun gegen Schalke, die mit dem neuen Trainer David Wagner, Mitglied der Mannschaft, die 1997 den UEFA-CUP gewonnen hat, gut in die Saison gestartet sind. Aktuell mit 15 Punkten Siebter in der Tabelle, sind die Erinnerungen an die vergangene Saison, in der die Knappen auf Platz 14 nur einen Punkt mehr als der FCA hatten, fast vergessen.

    Beide Spiele in der letzten Saison endeten unentschieden - vielleicht für den FCA eine gute Gelegenheit als Mannschaft ein weiteres Ausrufezeichen zu setzen, und letzte Gedanken an den Saisonstart vergessen zu lassen.

    Zu ungewohnter, nicht nur für Auswärtsfans unpassender Zeit, an die letzten gezeigten Leistungen anknüpfend, ist auch am Sonntag für die Mannschaft alles möglich. Gutes Spiel!

    Nur der FCA!

    Glänzend

    Der Neustart ist geglückt, und die Mannschaft hat von Anfang an an ihre Chancen geglaubt. Passend dazu wurde der Saisonstarttorrekord von
    Dortmund unterboten - und für das Führungstor gegen München war diesmal kein gegnerischer Spieler verantwortlich.


    Marco Richter und Alfreð Finnbogason trugen sich in die Liste zu Felix Götze, Sascha Mölders und Raoul Bobadilla ein, den Torschützen bei Punktgewinnen gegen Bayern München.

    Entscheidend: Die Mannschaft hat Spiel und Kampf angenommen und sich am Schluss für ihren Auftritt selbst belohnt.


    Nach dem 8. Spieltag besteht die Liga aus einer Spitzengruppe von neun Mannschaften, die auf zwei Punkten zusammen liegen, und einer Gruppe von sechs Mannschaften, die nur drei Punkte trennen, und hinten stehen - dazwischen das Zweier-Mittelfeld, und etwas zurückliegend auf dem letzten Platz der SC Paderborn. Mönchengladbach bleibt trotz Niederlage Spitzenreiter, auch weil kein anderer Verein auf Platz 1 vorrücken wollte.


    Nach dem letzten Unentschieden gegen München folgte ein Sieg im nächsten Spiel, das aber diesmal auswärts stattfindet. Und wenn auch durch das letzte Spiel sich die Tordifferenz gedreht hat, ist die Punktebilanz des FCA gegenüber Wolfsburg noch immer positiv.

    Aktuell Tabellenzweiter hat der VfL als einzige Mannschaft in der Liga bisher noch kein Spiel verloren. Auch wenn das Team um Oliver Glasner bisher die wenigsten Tore zugelassen hat, ist es geleichzeitig die geringste Anzahl an erzielten Toren in der oberen Gruppe.


    Fußball ist Teil der Gesellschaft, und das Stadion bietet einen gesellschaftlichen Querschnitt. Die Sehnsucht ist, das es nur um das Spiel geht. Und doch tauchen alle Themen der öffentlichen Wahrnehmung in verschiedener Form in und ums Stadion auf.

    Der Verband und die Vereine sind gefordert sich den unterschiedlichen Phänomenen zu stellen und Position zu beziehen. Auch wenn es nie möglich sein kann den Sport isoliert zu sehen, gilt es in manchen Bereichen klare Trennlinien zu ziehen.


    Wenn merkwürdigste Formen des Torjubels mittlerweile zur Show dazugehören müssen, gibt es klare Zeichen, die nicht sein sollten. Und auch mit etwas Abstand wirkt manches eher befremdlich.


    Im nächsten Jahr dann die große Jubel-EM, bei der es neben dem komplexen Auslosverfahren, mit dessen Umsetzung vermutlich längst IT-Spezialisten beschäftigt sind, noch weitere Probleme gibt. Es scheint durchaus möglich dass sich sowohl Russland und die Ukraine, wie auch Serbien, Bosnien-Herzegowina und Kosovo qualifizieren könnten. Da diese aber jeweils in den Gruppenphasen nicht aufeinander treffen sollten, wäre es am besten die Gruppenzusammensetzung in öffentlichen Abstimmungen festzulegen, und dadurch eine neue Form von Transparenz zu erproben.


    Das erste Pflichtspiel zwischen Nord- und Südkorea fand unter Einhaltung aller eigenen Nettigkeiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, und endete 0 : 0.

    Der asiatische Fußballverband hat diese Woche kurzfristig Nordkorea die Austragung des Endspiels des AFC-Cups entzogen.


    Der Fußball beinhaltet vieles dass über Unterschiedlichkeiten und Grenzen hinweg verbindet, kann aber nicht für alles herhalten. Der Fußball ist nicht der Auslöser: Von daher ist es umso bedeutsamer dass sich Vereine und Verbände positionieren.


    Neben gutgemeinten Aktionen gehören dazu aber klare Aussagen und entsprechende Umsetzungen. Das Spiel gehört allen, und alle sollen daran teilhaben können, ohne sich jedweder Form von Benachteiligung ausgesetzt fühlen zu müssen.

    Beispielhaft sollten hier auch alle Beteiligten um und auf dem Platz sein.


    Eine vielzitierter Satz ist, dass die Tabelle erst ab etwa dem achten Spieltag aussagefähig sei. Was bedeutet dies aktuell? Ohne Berücksichtigung anderer großer Ligen, deren Gegenüberstellung auch nicht immer so einfach ist, das die Unterschiede in bestimmten Bereichen geringer geworden sind.

    Bedingt durch veränderte Spielweisen und Ideen trägt dies auch zur Attraktivität des Sports und der Liga bei.


    Für den FCA heißt dies, aufbauend auf der letzten Leistung, von Spiel zu Spiel sich weiterzuentwickeln, und als Mannschaft zu beweisen, dass zwar manches etwas länger dauern kann, aber ein einmal richtig gestarteter Prozess immer weiter läuft.

    Dafür braucht es auch sowohl die Fähigkeiten aller einzelnen Spieler wie auch die Umsetzung gemeinsamer Ideen. Auch ohne Bestimmtes im Hinterkopf, wäre es ein weiterer Schritt, gerade im nächsten Spiel wieder zu glänzen. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Aufs Neue

    Länderspielpause, Testspiele, eine Woche Luft holen - schon wieder etwas Zeit vorbei seit dem letzten Spieltag. Neuanfang. Einem gedanklichen Konstrukt folgend beginnt die Saison nun aufs Neue.

    Und am ersten Spieltag geht es diesmal nicht gegen einen Meisterschaftsaspiranten, sondern gegen den amtierenden deutschen Meister, der auch in der aktuellen Spitzenreiterverfolgergruppe vertreten ist.

    Nach verschiedenen Vorbereitungs-, Freundschafts- und Wettbewerbsspielen stellt sich die Mannschaft eben nicht von selbst auf, sondern wird vom Trainer entsprechend den individuellen Formkurven, dem Gegner und der geplanten Umsetzung der sportlichen Ziele aufgestellt.

    Der FCA besinnt sich auf das, was die Mannschaft immer ausgemacht hat, und tritt genau als solche auf; als eine Einheit, die sich auf das wesentliche konzentriert, spielt was sie kann, und an sich selbst glaubt.

    Immer dann, wenn die Vermutung entstehen könnte, dass es sich beim kommenden Gegner um einen erfolgreichen Fußballverein handelt, säbelt dort wieder irgendjemand gegen jemand anderen oder irgendetwas - im Zweifelsfall eben intern.
    Nebenbei hat vor kurzem ein ehemals verdienter Spieler und Rekordhalter fernab seine Karriere beendet.

    Bereits mehrmals konnte der FCA gegen München überzeugen, und war zweimal erfolgreich. Auch wenn am Ende dieser Saison der FCA nicht ganz vorne stehen wird, ist es eben auch am Samstag wieder ein Spiel, das bei null beginnt, und in dem alles möglich ist.

    Und wenn jede einzelne Position und Handlung von Bedeutung sein kann, kommt es dabei auf die Geschlossenheit im Auftreten an. Und genau hier könnte die Chance für den FCA liegen.

    Irgendwie war es in den letzten Tagen fast zu ruhig um den Verein, und vielleicht ist dies auch genau das Richtige gewesen. Egal wie die bisherigen Spiele verlaufen sind - immer nach vorne sehen. Neuanfang.

    Einige Neuverpflichtungen, erfahrene Spieler, die wieder zur Mannschaft stoßen - Mannschaft, Verein und Umfeld sind erstklassig. Und wenn es einen Augsburger Weg gibt, dann bedeutet dieser in Ruhe weiterzuarbeiten.
    Und dafür gibt es genau gekommen nie einen besseren Gegner als den Nächsten

    Tabellenstand, Abstände, kommende Gegner - alles zweitrangig. Von Spiel zu Spiel vorausblicken. Jeder Spieler kann Fußballspielen. Die Mannschaft hat in den letzten Jahren schon einiges erreicht.

    Und wenn anderenorts sich die Saisonprognose für den FCA zwischenzeitlich geändert haben sollte, könnte dadurch der eigene Ansporn noch größer werden. Und genau dann hat der FCA öfter überrascht und seine Ligatauglichkeit unter Beweis gestellt.

    In jedem Mannschaftsteil Spieler, die auch in der laufenden Saison bereits ihr Potential erkennen lassen haben, wäre es genau der richtige Moment um dies gemeinsam umzusetzen.

    Es gibt nichts Vergangenes, sondern immer wieder neue Aufgaben. Von Spiel zu Spiel, noch insgesamt zehn Mal in der Vorrunde - genügend Chancen und Zeit, um alle Ziele zu erreichen. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Sonntags

    Irgendwann geht jede Serie zu Ende - die in den Spielen zwischen dem FCA und Leverkusen dann eben in der Rückrunde. Auch bei bestem Fußballwetter war es zuletzt wieder nicht der richtige Zeitpunkt.

    Wie stellt sich die Liga nach dem 6. Spieltag auf? Die ersten neun Mannschaften, darunter auch der SC Freiburg, sind in der Tabelle nur vier Punkte auseinander. Vier Punkte Abstand beträgt auch der Abstand zwischen den Plätzen 10 und 17, nur der Aufsteiger aus Paderborn liegt mit ein bisher einem Punkt und offensiver Spielanlage, auf dem letzten Platz.

    Mittendrin und dabei, steht der FCA mit 5 Punkten auf Platz 13.


    Was war oder ist die Erwartungshaltung im neunten Bundesligajahr in Folge? Die Mannschaft hat sich in den vorherigen beiden Spielen weiterentwickelt, und kann auch aus der Niederlage gegen die Werkself weitere Erfahrungen gewinnen.

    Nicht alles war schlecht, und einzelne Spieler ließen Qualitäten erkennen, die, wenn sich Mannschaft, Zusammenspiel und Idee verbinden, vielmehr zum Vorschein treten werden. Es geht weiter von Spiel zu Spiel, und vielleicht mag es in dieser Phase von Vorteil sein, zunächst gegen Teams aus der oberen Hälfte der Tabelle zu spielen.


    Wenn das primäre Ziel grundsätzlich der Klassenerhalt ist, geht es zunächst darum, mittels regelmäßiger Ausbeute möglichst schnell die erforderliche Punktezahl zu erreichen. Auch wenn diese zuletzt deutlich unter 40 lag, ist es die sicherere Variante einen Punkteschnitt größer 1 zu erreichen.


    Daneben macht es Spaß ein bestimmte Art des Auftretens zu erkennen die nicht nur zweckgebunden erscheint, sondern auch spielerische Elemente erkennen lässt. Auch wenn dies nicht immer gegen jeden Gegner möglich ist, sollte die Qualität der Mannschaft dies erkennen lassen.


    Das Zusammenspiel der verschiedenen Bereiche, defensiv wie auch offensiv, dazu als ein Team auftretend, beschreibt den Weg, mit dem alle Ziele auch weiter erreicht werden können. Mit entsprechendem Erfolg besteht dann noch Raum für weitere Optionen.


    Am nächsten Sonntag nun zu ungewohnter Zeit nach Mönchengladbach. Hoffentlich bleibt die Anstoßzeit das einzig zweitklassige für lange Zeit. Die Bundesligabilanz des FCA gegen die Borussia ist positiv, auch wenn der letzte Sieg schon wieder etwas zurückliegt.


    Mit Marco Rose als Trainer hat sich der VfL für die Liga kein konkretes Saisonziel festgelegt, auch wenn es nach Platz 5 im Vorjahr mal wieder weitergehen könnte. Drei der vier Siege gelangen auswärts in Mainz, Köln und zuletzt Hoffenheim, einer zuhause gegen Düsseldorf.

    Damit wurde auch nach langer Durststrecke, und der so nicht erwarteten Pleite in der Europa League gegen Wolfsberg, das erste Heimspiel seit Januar gewonnen.

    Aber zweimal in einem Jahr hat der FCA eben auch noch nie in Mönchengladbach verloren.


    Was geschah sonst in der unbedeutenden Welt außerhalb von Platz und Stadion? Es gibt mit Fritz Keller einen neuen DFB-Präsidenten, und wieder Fragen zur Außendarstellung des Verbands im größeren Gefüge.

    Als neue Einsatzmöglichkeiten für den Videobeweis bietet sich die Wahl des Weltfußballer des Jahres an, oder für wen ist diese Auszeichnung tatsächlich noch interessant?


    In Katar findet aktuell wieder eine internationale Sportveranstaltung zu unmöglichen Zeiten und vor fast leeren Rängen statt. Beim Marathonlauf mussten über 40% der Teilnehmerin gesundheitsbedingt vor dem Ziel aufgeben. Was das mit Fußball zu tun hat? Erst mal nichts, denn 2022 wird auch
    im Winter, ab morgens 10:00 Uhr gespielt.


    Aber im richtigen Fußball geht es für den FCA darum sich an die eigenen Möglichkeiten zu erinnern und dann eben als Sonntags-Mannschaft zu überzeugen. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Schrittfolgen

    Der erste Auswärtspunkt der Spielzeit kann als Fortsetzung der mannschaftlichen Entwicklung gesehen werden. Verschiedene Spielphasen und Wandel - ein Punkt in Freiburg ist nicht nur vor den anstehenden Spielen gegen höher eingeschätzte Mannschaften ein weiterer Schritt.

    In dieser Reihenfolge nun gegen Leverkusen, Gladbach, Bayern, Wolfsburg und Schalke. In der vergangenen Saison waren dies drei Punkte in der Vorrunde und einer in der Rückrunde.
    Es gilt aber auch hier von Spiel zu Spiel zu sehen - im neunten Jahr Bundesliga in Folge kann der FCA gegen jede Mannschaft überzeugen.

    Es ist interessant zu beobachten wie sich das Team mit den Neuzugängen in verschiedenen Bereichen weiterentwickelt. Ein nicht unwichtiger Aspekt ist dabei auch das bewusste Vergessen in ganz verschiedenen Formen.
    Zunächst als Grundvoraussetzung um neue Abläufe und Formen einüben zu können oder zu verbessern, ist dies genauso auch wichtig bei der Verarbeitung von zurückliegenden Ereignissen. Im Fortgang entstehen mitunter neue Formen spielbezogener Innovation und neue Motivation.

    Spiele gegen Bayer Leverkusen endeten, zumindest bisher immer gleich oder ähnlich. Auch das lässt sich dann mit dem Phänomen Vergessen angehen. Auch das anstehende Spiel beginnt bei 0:0 - was irgendwann war, spielt dabei keine Rolle mehr.

    Punktgleich mit dem Dritten, Bayer Leverkusen ist gut in die Liga gestartet, auch wenn der Champions-League-Auftakt missglückte.
    Das Saisonziel der Mannschaft von Peter Bosz mit Kai Havertz ist das Erreichen des Achtelfinales der Champions League, sowie in den nationalen Wettbewerben möglichst weit zu kommen. Ob dies dann so, eintritt, hängt stark von der Konstanz der Leistungen ab, die der Werkself in manchen Phasen schon öfter fehlte.

    Schon in der zweiten Durchführung der Nations League gibt es die ersten Änderungen: Die erste Gruppe ist immer da wo Deutschland spielt. Das ganze Format hat bereits jetzt seine Lotteriefähigkeit bewiesen: Wetten dass es vor Beendigung der nächsten Staffel schon wieder neue Veränderungen gibt?

    Noch weiteres wurde auf der Sitzung des Exekutivkomitees der UEFA in Ljubljana beschlossen: Ab 2021 kommt die 3. Liga Europakal. Dort spielen die schwächeren aus den stärkeren und die stärkeren Mannschaften aus den schwächeren Verbänden.
    Wohl möglich gibt es tatsächlich irgendwo noch Regionen, in denen nicht 24 Stunden am Tag Live-Fußball übertragen wird? Und welche noch einzuführenden Wettbewerbe könnten jetzt noch überraschen?
    Und wer erinnert sich noch daran, als es im letzten Jahrhundert noch den Pokal der Landesmeister, der Pokalsieger und den UEFA-Cup gab, und einzelne Spiele im Mittelpunkt standen?

    Bei aller Aktivität nun auch noch ein Klimaschutzprogramm für die kontinentale Spielortanreihung im nächsten Jahr. In jedem der zwölf EM-Gastgeberländer sollen 50.000 Bäume gepflanzt werden. Der Verband bringt nicht nur die Spiele überall hin, sondern hat die Bäume auch dabei. Diese sollen aber dann nicht wie im Projekt For Forest in Klagenfurt innerhalb des Stadions gepflanzt werden.

    So vieles auch, dass noch Woche für Woche in den Fußball hineinspielt und verbunden wird. Wie vertraut dann ein anderer Reflex erscheint: Vorbei die Zeiten als das ganze Land noch 80 Millionen Bundestrainer hatte. Diese Aufgabe wird zumindest bei der Besetzung der zentralen Torhüterposition omnipräsent von einem Standort aus betrieben. Und zumindest da, bleibt noch einiges wie es eben immer war.

    Am Samstag nun gegen Leverkusen. Die Ausgangssituation ist klar und der FCA auf einem guten Weg. Nach immer wieder guten Spielen darf es nun im neunten Jahr auch erfolgreich sein. Als Mannschaft, gemeinsam auftretend, den nächsten Schritt wagen. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Punktespiel

    Kompaktes Abwehrverhalten im Verbund, Pressing, Ballübernahme, schnelles Umschaltspiel - manches das Teil der Spielweise ist oder sein könnte.

    Am Samstag waren es in der ersten Halbzeit die fußballerischen Nadelstiche, die den Ausschlag gegeben haben.

    Nach mehreren Versuchen das 1: 0 und dann noch das schöne Tor von Niederlechner. In der zweiten Halbzeit dann zusammen das Ergebnis als Mannschaft über die Zeit gebracht - der nächste Entwicklungsschritt, einschließlich Erfolgserlebnis, ist getan.


    Keine Bemerkungen über den aktuellen Tabellenführer der Liga auf der Mitgliederversammlung des Vereins. Und ob der Videobeweis irgendetwas gerechter macht ist keine Frage. Eher manchmal ob im besagten Keller in Köln zwischendurch digitale Dystopien bei Dota 2 und League of Legends gesponnen werden.


    Bei allen diesen Themen wieder die Frage, wer das wirklich alles braucht? Und gibt es irgendwann vielleicht auch Chips in und bei allem, das sich auf den Platz bewegt, dazu drohnenüberwachte Strafräume und Magnetsensoren auf der Außenlinie?

    Und wenn diese Systeme dann gehackt werden entsteht wohlmöglich mehr Durcheinander als bei einem Spiel zwischen Union und Bremen.


    Wie lässt es sich überall über Fußball informieren? Neben Radio, Fernsehen und Zeitung hat sich die Formatvielfalt immer weiter vergrößert. Fast keine Möglichkeit dem zu entgehen.

    Und bei derart vielen Angeboten darf, nein, muss, fast jeder etwas sagen. Und nicht nur hier gilt auch, dass weniger manchmal deutlich mehr ist.


    So gibt es zu fast allem Statements, die wiederrum neue Meinungsbilder nach sich ziehen, Fotos, Klatsch und Tratsch. Das ganze vornehmlich online in Bild und Ton. Hoffentlich wird bei allem Drumherum nicht irgendwann noch das Spiel vergessen. Und wie wohlklingend ist es dann wenn sich besonnenere Vertreter ihrer Zunft etwas ruhiger, und doch klar und kritisch zu manchen Geschehnissen äußern.


    In der achten Saison sitzt der Trainer, der aktuell am längsten beim gleichen Bundesligaverein ist, in Freiburg auf der Bank. Und daran sollte sich so schnell auch nichts ändern. Zumindest den Wechsel zu einem größeren metropolitanen Verein schließt Christian Streich aus.

    Nach einem sehr guten Start in die Liga stehen die Breisgauer auf Platz 3 vor München und allen für die Begrifflichkeit Metropole in Frage kommenden Städte.


    Wann gilt ein Verein als in der Liga etabliert? Nach einer bestimmten Anzahl von Spielzeiten oder der Entwicklung bestimmter Strukturen?

    Und die zu berücksichtigenden Kriterien haben sich zwischenzeitlich weiterentwickelt - die Abstände zwischen den Ligen und innerhalb der Liga wachsen dabei stetig weiter.


    Wie das Beispiel größerer Vereine zeigt sind Abrutscher in die zweite Liga auch nicht immer einfach zu kompensieren. Umso bemerkenswerter die Entwicklungen des Sportclubs in den letzten 25 und die des FCA in den letzten zehn Jahren.

    Dies bestätigt sich auch bei dem Blick auf die ewige Tabelle, in denen beide Vereine, gerechnet seit 2011, auf den Plätzen 10 und 13, Freiburg mit einer Spielzeit weniger, stehen - vor z. B. Stuttgart und Hamburg.


    Am kommenden Samstag nun nach Freiburg, dort wo es nicht um irgendwelche Statistiken geht, sondern um einen weiteren Fortgang der Teamentwicklung.

    Mit der Spielfreude und auch manchen Einzelleistungen des vergangenen Wochenendes, und einem weiteren Ineinandergreifen der verschiedenen Mannschaftsteile, scheint auch dort alles möglich. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Vorspielfreude

    Zumeist lässt sich nicht aus einzelnen Situationen das ganze Spiel erklären, aber ein wenig darf beim letzten Aufritt in Bremen der oft wiederholte Satz, das zum fehlenden Glück auch noch Pech hinzukam, bemüht werden.

    Das Spielfeld soll aber sicherlich nicht mit noch weiteren virtuellen Linien überzogen und überwacht werden - auch auf dem Platz kann es nie eine einhundertprozentige Kontrolle aller Entscheidungen geben.

    Entscheidender ist, dass die Mannschaft hinzugewonnen hat: Die Einstellung und der Einsatz zu zehnt bestätigte dies erkennbar. Auch wenn es wohl noch mit der endgültigen Abstimmung etwas dauern sollte, zeigen sich erste Qualitäten der Neuverpflichtungen.

    Am kommenden Samstag geht es nun gegen die Eintracht, die sich im zweiten Jahr in Folge für die EuroLeague qualifiziert hat. Wie sich die neuformierte Mannschaft ohne Jovic, Haller und Rebic, dafür mit André Silva, Dost und Trapp, auf Dauer schlägt, muss sich erst zeigen.
    Wieder mal in Augsburg auf dem Platz dabei ist möglicherweise auch Martin Hinteregger, die mit teuerste Verpflichtung der Frankfurter in diesem Jahr - und irgendwann ist es dann auch gut damit.

    Nach drei Spieltagen stehen die Frankfurter mit sechs Punkten und vier Toren auf Platz 7 der Tabelle. Eine bemerkenswerte Entwicklung, die die Eintracht in den letzten drei Jahren, seit den Relegationsspielen gegen Nürnberg, durchlaufen hat.
    Ob der Trend anhält oder es zunächst etwas Zeit für den Umbau benötigt, bleibt aber eine der offenen Fragen.

    Vorbei mittlerweile auch die Zeit der Verpflichtungen, das Transferfenster ist geschlossen - welches immer grotesker werdende Schauspiel, mit immer noch mehr Verwicklungen. Wenn ein Spieler für viel Geld den Verein wechselt, ist das Budget für einen anderen, bereits auserkorenen Spieler vorhanden, was zur Folge hat, usw. Etwas nüchterner betrachtet nichts anderes als eine Finanzierungsrunde über verschiedene Ebenen hinweg, mit teilweise massiven sportlichen Auswirkungen auf die in der Kette nachfolgenden Vereine.
    Neben unterschiedlichen Verleihsystemen mit weiteren Optionen auch noch weitere Interessen, diverse Berater und die Hoffnung, dass die Spieler mittlerweile alle wissen wo sie spielen - und wo auch nicht.

    Die Freude am Spiel und die Identifikation mit dem eigenen Verein ist zu groß, als das sich durch bestimmte Verhaltensweisen oder Aussagen etwas daran ändern könnte.

    Dennoch hat es nicht nur manchmal einen faden Beigeschmack wenn Spieler in kürzer werdenden Abständen wechselnd die hohen Vereinslieder anstoßen.
    Und wenn auch die Verweildauern von Spielern bei Vereinen kürzer geworden sind, bleibt immer noch genügend Zeit für Professionalität auf und neben dem Platz.

    Jubiläums-EM mit mehr Ausrichtungs- als Teilnehmerländern - oder auch nicht. Sollte die EM trotz des undurchschaubaren Qualifikationsmodus ohne den Rekord-Europameister stattfinden? Zumindest kurzzeitig konnte man sich am vergangenen Wochenende mit diesem Gedanken befassen - von wegen Durchstarten, oder was auch immer dies versionsunabhängig bedeuten sollte.
    Und ein gutes von Länderspielpausen ist eben fast immer, dass die Freude auf den richtigen Fußball sofort wieder steigt.

    Auf den mannschaftlichen Fortschritten in Bremen aufbauend, darf sich der FCA auch vor eigenem Publikum wieder präsentieren, und diesen Weg vorsetzen. Und genaugenommen könnte die aktuelle Konstellation dabei auch dienlich sein. Waren die Frankfurter im Hinspiel der vergangenen Saison besser, ist das Rückspiel, das erste mit Martin Schmidt auf der Bank, vor allem auch mit Marco Richter verbunden.
    Und dann auch noch die Bundesligastatistik in den Vergleichen gegen die SGE, die für den FCA spricht - Zeit, dass es endlich Samstag wird. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!