Beiträge von César Menotti

    Vereinsgeschichte

    Ein gelungener Auswärtsauftritt, in dem der FCA zeigte, dass es in jedem Spiel, auch zu Saisonende, immer um etwas geht. Anton Kade schließt dabei mit seinen zwei Treffern in der internen Torjägerliste zu Fabian Rieder auf.


    Durch den 1:0-Sieg am letzten Spieltag gegen Dortmund hat sich Borussia Mönchengladbach den Klassenerhalt gesichert. Dies war der erste Sieg nach vier Unentschieden und der zwischenzeitlichen Niederlage in Leipzig.

    Insgesamt war es eine unbefriedigendere Saison des VfL, die von mehreren Aufs und Abs begleitet wurde. Wie nach der Hinrunde wird sich die Abschlussplatzierung um Platz 10 einpendeln, nicht nur punktemäßig, von 2023/24 abgesehen, der schwächste Wert der vergangenen 15 Jahre.


    Ohnehin interessant die Entwicklung verschiedener größerer Vereine der Bundesliga, die aktuell ersten vier ausgenommen, über die letzten 15 bis 20 Jahre zu betrachten. Auch Stuttgart, Frankfurt, Köln, Bremen oder der Hamburger SV waren zwischenzeitlich mindestens ein Jahr zweitklassig, Hertha oder Hannover sind es noch – Schalke steigt wieder auf.

    Nicht unbedingt nur sportlich, bezogen auf die Dauer der letzten 15 Jahre, waren Freiburg und Mainz hier erfolgreich. Interessant ist dabei auch der Übergang zur 2. Liga, die Verweildauer bzw. Chancen der Etablierung von Aufsteigern in der Liga und verbundene wirtschaftliche Auswirkungen.


    Vor 20 Jahren trat der FCA zum Nachholspiel in Trier an, und machte, durch das Ergebnis des Parallelspiels in Aalen, nach 23 Jahren Dritt- und Viertklassigkeit vorzeitig den Aufstieg in die 2. Bundesliga sicher. Dieses Spiel war der eigentliche Anfang dessen was alles folgte.

    Zweitligaklassenerhalt am letzten Spieltag 2008, Relegationsspiel gegen Nürnberg und der 8. Mai, der Tag, an dem durch das Tor von Stephan Hain in der 85. Spielminute, der Aufstieg in die Bundesliga feststand.

    Seitdem 15 Jahre ununterbrochen Bundesliga, Europa-League-Teilnahme, 90 Heim- und 62 Auswärtssiege in der Bundesliga. Nur zehn Mannschaften waren in dieser Zeit in der höchsten deutschen Liga erfolgreicher.


    Die meisten Bundesligaspiele in der FCA-Geschichte absolvierte bisher Daniel Baier, Jeffrey Gouweleeuw fehlen nur noch wenige Einsätze um diesen Rekord zu erreichen. Die meisten Tore schoss Alfred Finnbogason, und die meisten Einsätze als Torhüter hatte Marwin Hitz.

    Unabhängig des sportlichen Erfolgs sollte dabei auch die Arbeit des Umfelds nicht außer Betracht bleiben und das in vielen Phasen auch Entscheidungen getroffen wurden, die diese Entwicklung des Vereins bis heute ermöglicht haben.


    Gegen Saisonende, mit oder ohne Bedeutung für die beteiligten Mannschaften, gibt es oft die überraschendsten Ergebnisse. Mit dem Auswärtspunkt in München hat auch der 1. FC Heidenheim noch eine Chance auf den Klassenerhalt.

    Aus dem Abstiegskampf verabschiedet haben sich vier Teams. Bremen oder Köln, bei zwei Spielen mit 17 Toren besserer Differenz, könnten auch noch auf den Relegationsplatz abrutschen.


    Vorne geht es in der Tabelle um die Reihenfolge bei der Verteilung der Plätze, die zur Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb berechtigen. Theoretisch darauf hoffen können noch mehrere Teams – auch dies ist ein Aspekt beim letzten Saisonheimspiel des FCA.


    Aktuell auf Platz neun kann der FCA weiterhin das drittbeste Ergebnis der eigenen Bundesligageschichte erreichen. In der vergangenen Saison waren es am Ende 43 Punkte, in der vorletzten Spielzeit war Platz 11 die bisher drittbeste Abschlussplatzierung. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Viva Augusta!

    Nach dem gefühlten auch der rechnerische Klassenerhalt. Nach einem abwechslungsreichen Spiel wird der FCA demnächst seine 16. Spielzeit starten und kann diese Saison mit der drittbesten Bundesligaplatzierung beenden.


    Es mag verschiedene Möglichkeiten der Betrachtung geben, die vergangene Spielzeit ließe sich aber auch ganz anders beschreiben.


    Zunächst startete die Saison mit geradezu historisch anmutenden Umbauten: Die Spieler sollen schon beim Einlaufen ein Gefühl dafür bekommen, dass dies kein normaler Weg in ein Stadion ist, sondern durch einen Römertunnel in die Arena schreiten, in der seit neun Jahren keine Löwen mehr anwesend waren. Das passende Oberteil erinnerte zwar nicht an Gladiatoren, aber ein neuer Zenturio sollte auch an der Seitenlinie ein Gefühl von Ruhm und Ehre vermitteln.


    Erst viel später in der Saison wurde das Geschichtsbild erweitert und die Zeit des Welthandels, Macht, Dominanz und verbundener Gegebenheiten fokussiert. Weitere Sondertrikots wurden seitdem nicht angeboten, aber Vorschläge zur Stadtgeschichte wären passend zum Weltkulturerbetitel das Trikot Batschlach mit Kuhsee-Emblem, das Brecht-Trikot mit dem Schriftzug „Das beste in München zu sein, ist zu wissen das es bald wieder nach Augsburg zurück geht“ oder der Puppenkistenkiste mit Don Blech und der Blechbüchsenarmee, als Zeichen eigener Verteidigungsstärke. Die reichhaltige Geschichte der Stadt bietet bis in die neuere Stadtgeschichte noch viele Möglichkeiten der Vermarktung, von der Haupttribüne im Rathausdesign, dem immer laufenden Dieselmotor, dem Listschen Zollverein, über die Stadtheiligen bis hin zur Taubenmarie.


    Sportlich zeigte die Saison auch vielfältige Darstellungsmöglichkeiten des Fußballs. Systemansätze mit ganz unterschiedlichen Varianten, in denen ergebnisunabhängig Vergleiche mit den Besten benannt wurden, gab es bis zum 12. Spieltag. Startend mit einer kurzen Siegesserie wurde dann wieder an bewährtere Muster der Existenzsicherung angeknüpft. Quo vadis Augusta Vindelicorum heißt weiterhin Erstklassigkeit und Bundesligastandort. Die Spezialwertungen der ältesten Städte Deutschlands wurde gewonnen, die der sogenannten „-burg-Wertung“, obwohl noch im Gange, ebenso. Die Inschrift am Eisenberg „also auf geht‘s in die Welt“ ist sportlich irgendwie, auf Europa bezogen, noch möglich. Viva Augusta!


    Altersdurchschnitt, Abschlussplatz und weiteres, Mittelfeld wird dort als Spitzenplatz wahrgenommen, wo die Erwartungen niedriger waren oder wurden – und vor allem in der zweiten Saisonhälfte hat der Verein wieder an bestehende Stärken angeknüpft. Es gibt über 2000 Städte in Deutschland, 56, die aktuell im Profifußball vertreten sind, 50, die in der Bundesliga vertreten sind oder waren, aber nur 25, deren Vereine darin mehr Punkte als Augsburg erreicht haben.


    Während anderswo Abstiegsszenarien berücksichtigt werden müssen oder eine noch offene Anzahl von Titelfeiern organisiert werden, wird in Augsburg schon an den nächsten Marketing-Coups für die neue Saison gearbeitet.


    Die Generation derer, die den FCA nur in der Bundeliga hat spielen sehen wächst weiter an, die Erinnerungen an die frühere Heimspielstätte, wird zwar auch im Jubiläumsjahr aufrechterhalten, aber neues Licht und Klassenerhalt der zweiten Mannschaft sind auch dabei nur ein Anfang.


    Fußball ist Kultur und -geschichte. Augsburg hat sich weiterentwickelt – die Sport- und irgendwann wohlmöglich zweimalige Olympiastadt hat ihren Schwerpunkt auf Bundesligafußball gelegt. Rot-grün-weiß sind unsere Farben!


    Am Samstag geht es nun in die Freie Hansestadt Bremen, wo die Bundesligabilanz noch ausgeglichen ist, und der FCA sich um das Erreichen weiterer Saisonziele bemühen kann. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Fußballphasen

    In 15 Bundesligaspielzeiten hat der FCA je zweimal zuhause und in Leverkusen gewonnen, und dies jeweils in der gleichen Spielzeit. Das erste Spiel unter Manuel Baum diese Saison war gegen Leverkusen, und der gefühlte Klassenerhalt beim 100. FCA-Spiel als Trainer auch.

    Die nächsten Saisonziele könnten nun ein einstelliger Tabellenplatz und das Erreichen von mehr als zehn Siegen in einer Spielzeit sein, was in der Bundesliga bisher erst dreimal gelang.


    Nach vier Jahren, in denen die Platzierung immer besser als im Vorjahr war, steht die Eintracht aktuell auf Platz 8. Auch das Saisonziel, Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb, ist aktuell gefährdet. Platz 7 reicht mittlerweile für die Teilnahme.

    In den letzten vier Spielen holte die SGE nur vier Punkte, während es für Freiburg im vergleichbaren Zeitraum neun waren.

    Nur zwei Teams in der Bundesliga haben mehr Tore erhalten, als die Frankfurter, und auch unter Trainer Albert Riera, der Anfang Februar neu kam, hat sich sonst nicht so viel geändert.


    Die Gegner in den nachfolgenden Partien sind Hamburg und Stuttgart, dazwischen geht es noch nach Dortmund.


    Nach dem Halbfinale im DFB-Pokal stehen der VfB Stuttgart, Titelverteidiger, und Bayern München Ende Mai im Endspiel. Diesen Wettbewerb gewannen die Stuttgarter bisher viermal bei sieben Endspielteilnahmen und München 20mal bei 24 Endspielteilnahmen, zuletzt 2020 gegen Leverkusen.


    Vermutlich sollte die Frage wie oft Bayern München schon Deutscher Meister war als Quizfrage mangels Aufmerksamkeit einen höheren Stellenwert erhalten. Zweiter wird voraussichtlich Vize-Dortmund, der dritte und vierte Platz werden noch ausgespielt, und wer dahinter in welchem Europacup spielen wird scheint etwas unübersichtlicher.


    Wolfsburg gewinnt in Berlin und steht nur noch zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz, davor sind es allerdings weitere fünf Punkte bis Platz 15. Ab Platz 12 stehen mit Köln, Mönchengladbach, Hamburg und Bremen vier Teams mit 31 Punkten, die in dieser Saison nicht mehr gegeneinander, aber am letzten Spieltag gegen Teams aus den ersten sechs der Tabelle, antreten müssen, während Wolfsburg bei St. Pauli antritt.


    Unter der Woche gewann die U-23 des FCA mit 2:1 gegen den TSV Schwaben.

    Knapp zwei Wochen nach dem 75. Geburtstag des Rosenaustadion, in dem vier A-Länderspiele stattfanden, tritt die deutsche Nationalmannschaft im Rahmen der Nations League zum zweiten Mal in der Arena an.


    Vielleicht ist Finn Dahmen, der nicht nur durch seine Leitung zuletzt überzeugte, bis dahin der sechste deutsche Nationalspieler eines Augsburger Vereins.

    Nach dem Auftritt in Leverkusen ist Fabian Rieder unter 17 verschiedenen Torschützen mittlerweile mit sechs Treffern im internen Ranking nach oben geklettert.


    Wie oft der FCA in welcher Liga auch immer Meister geworden ist, oder an welchen Zuschauerrekorden er beteiligt war, seit 15 Jahren spielt der Verein in der Bundesliga. Auch hier nicht entscheidend wie die bundesweite Wahrnehmung ist, sondern der Glaube an und die Freude über das eigene Team - diese umso mehr, wenn Auswärtssiege bei Spitzenteams gelingen.


    In der ewigen Tabelle, bezogen auf den Zeitraum seit 2011, steht der FCA auf Platz 11. Der Verein schreibt seine eigenen Geschichten und trägt nicht nur damit verschieden zur Attraktivität der Liga bei.


    Auch wenn sich erste Wechsel und Planungen ankündigen, sind es noch vier Spieltage, in denen der FCA sich nicht nur mit Blick auf die nächste Spielzeit, weiter verbessern kann. Gutes Spiel!


    Nur der FCA

    Saisonblicke

    Ein Fußballabend, der vieles davon beinhaltete was das Spiel ausmacht. Wenn es auch aus Augsburger Sicht Möglichkeiten gegen ein Team, das vor kurzem noch auf Platz 3 stand gab das Spiel zu gewinnen, wurde der Abstand nach hinten um einen Punkt vergrößert. Fünf Spieltage vor Ende der Runde hat der FCA 33 Punkte und steht acht vor dem Relegationsplatz.


    Zum Saisonende und nach dem Weiterkommen von München und Freiburg in internationalen Wettbewerben, gibt es wieder verschiedene Möglichkeiten wie nächstes Jahr die halbe Liga am Europapokal teilnehmen könnten.


    An welchem Wettbewerb Leverkusen teilnehmen wird entscheidet sich auch in den nachfolgenden Vergleichen gegen München, Leipzig und Stuttgart. Am letzten Spieltag geht es dann gegen den HSV. Aktuell beträgt der Abstand zu Platz 4, einen vor Hoffenheim, vier Punkte.


    Seit sieben Spielen sind die Leverkusener in der Liga ungeschlagen, wenngleich es in Heidenheim und gegen Mainz nur zu einem Punkt reichte. Am letzten Wochenende gelang ein Auswärtssieg in Dortmund. Das erklärte Saisonziel für die Mannschaft von Kasper Hjulmand ist die Qualifikation für die Königsklasse.


    29 Bundesligavergleiche gab es bisher zwischen den beiden Vereinen, wobei der Leverkusen-Fluch durch die zwei Siege in der Saison 2022/23 abgelegt werden konnte. Und auch in dieser Spielzeit konnte der FCA durch die Tore von Giannoulis und Kade das Hinspiel gewinnen.


    Kaum vorstellbar, das Wolfsburg nach 29 Jahren wieder in die 2. Bundesliga absteigt. Die Niederlage gegen Frankfurt war das das 12. sieglose Spiel, bei 3 Unentschieden, in Folge. Aktuell beträgt der Rückstand zu Platz 16 vier, und zu Platz 15 acht Punkte. Über die Teilnahme an der Relegation konnte sich der Verein bereits zweimal, 2017 und 2018, den Klassenerhalt sichern. Am Wochenende geht es Union.

    Während Mönchengladbach gegen Mainz antritt sind Köln gegen St. Pauli und Bremen gegen den HSV die anderen für den Abstiegskampf relevanten Spiele.


    Fast eine Randnotiz dagegen das München am 30. Spieltag bereits Deutscher Meister werden könnte.


    Die Fußballspielzeit 2025/ 26 neigt sich langsam dem Ende entgegen, und der Blick richtet sich auch auf die nachfolgenden Ligen. Nach drei Jahren Zweitklassigkeit hat nach dem Sieg in Elversberg Schalke die beste Ausgangsposition für den Wiederaufstieg. Sechs Punkte beträgt der Abstand zu Platz 4, auf dem nun Elversberg steht.


    Während in der 3. Liga Osnabrück und Essen aktuell beste Aufstiegschancen haben gibt es hinsichtlich der Regionalligareform wieder einen neuen Vorschlag des BFV, der nicht nur bei oberflächlicher Betrachtung an die Spielsysteme anderer Sportarten oder die Integration der Ostvereine zu Beginn der 90er-Jahre erinnert.


    Weiterhin geht es um die Zukunft der Rosenau als Spielstätte für höherklassigen Fußball. Stand und Entwicklung rücken im Jahr des 75. Bestehens wieder stärker in den Mittelpunkt. Das sportlich bedeutsame Aufeinandertreffen des U-23-Teams gegen Schwaben Augsburg in der Regionalliga Bayern findet aber am kommenden Dienstag in der Arena statt.


    Verstorben ist diese Woche Alexander Manninger, der von 2012–2016, 38 Spiele für FCA-Teams absolvierte, und nicht nur dessen gehaltener Elfmeter gegen Fürth 2013 in Erinnerung bleiben wird.


    Wer auch immer den Verein zum Saisonende verlassen oder als Neuzugang gehandelt wird, es sind noch fünf Spiele zu absolvieren. Zumindest bei den nächsten drei Gegnern geht es noch um für die nachfolgende Spielzeit wesentliche Rahmenbedingungen.


    In den letzten neun Jahren, erreichte der FCA mit Ausnahme der Saison 2021/22 und der Corona-Saison 2019/20, maximal vier Punkte in diesem Zeitraum. Und nicht nur mit Blick auf die nächste Spielzeit gilt es dies zu übertreffen. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Fair Play

    Ein Spiel, das sich auch wieder verschieden, nicht nur durch zwei unterschiedlich ablaufende Halbzeiten betrachten lässt. Aber der Abstand zum Relegationsrang ist gleichgeblieben und der zu Rang 17 mittlerweile auf elf Punkte Abstand gewachsen. Gleichzeitig kann der FCA immer noch die drittbeste Platzierung der Bundesligageschichte erreichen.

    Erwähnenswert auch das Verhalten von Michael Gregoritsch, der auf Nachfragen Schiedsrichter Aytekin seine Sicht der vorangegangenen Aktion mitteilte.


    Nach dem 15. Tabellenplatz in der vergangenen Spielzeit wird sich die TSG Hoffenheim in dieser Spielzeit vermutlich wieder für die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb qualifizieren. Trotz fünf Punkten aus den letzten sechs Spielen, einschließlich der Heimniederlage zuletzt gegen Mainz, hat die TSG nur drei Punkte Rückstand auf Platz 3 und elf Punkte Vorsprung auf Platz 7.

    Die zu dieser Saison unter Trainer Ilzer neu aufgestellte Mannschaft stand seit dem Hinspiel gegen den FCA nie schlechter als auf Platz 5.


    Die Entwicklung im engeren Abstiegskampf sechs Spieltage vor Saisonende: Bremen verliert gegen Leipzig und Wolfsburg in Leverkusen, alle anderen Mannschaft bis Platz 10 spielen Unentschieden. Wolfsburg hat bei drei Unentschieden seit elf Spieltagen nicht gewonnen, und der Abstand auf Platz 15 beträgt nun sechs Punkte. Am nächsten Wochenende geht es gegen Frankfurt, während Köln gegen Bremen antritt.


    Das erste Fußballspiel nach Regeln soll in Deutschland am 29. September 1874 stattgefunden haben. Im ersten eigenen Regelwerk auf Deutsch von Konrad Koch 1875 gab es den Spielkaiser, der von beiden Mannschaften gewählt wurde und der die Spieler bei Regelstößen verwarnte. Das Amt des Schiedsrichters gibt es in Deutschland erst seit 1900. Seitdem gibt es vermutlich auch die Diskussionen über alle getroffenen Entscheidungen, die durch die Einführung technischer Hilfsmittel und deren Umsetzung nicht weniger geworden sind.


    Fair Play im Sport bedeutet die Einhaltung der Regeln und der Respekt vor dem Gegenspieler. Verbundene Werte und der ursprüngliche Gedanke haben sich im Laufe der Sportgeschichte auch gewandelt bzw. werden anders gelebt.


    Bei Verletzungen von Spielern wird der Ball ins Aus gespielt, bei unklaren Spielsituationen, nicht nur in den Profi-Ligen, wird es schon etwas unübersichtlicher. So gibt es zwar einige Beispiele von Spielern, die Schiedsrichter auf andere Tatsachen oder eigene Wahrnehmungen aufmerksam machen, oder unterlassene Jubelorgien von Beteiligten oder Mannschaften aus Respekt vor der Bedeutung der Situation für das generische Team oder dessen Abstieg, aber die Gesten- oder Diskussionsbereitschaft ist nicht nur gefühlt Teil des Spiels geworden. Auch der Handshake lange vor Spielbeginn wird daran nichts ändern.


    So wie das Korrigieren von Fehlentscheidungen sind aber auch das Anzeigen falscher Entscheidungen, die dem eigenen Vorteil unterbinden, Momente des Miteinanders auf den Platz und Teil der ursprünglichen Idee des Sports. Weder geht es darum Spieler mit zusätzlichen Prozessen zu überfordern noch Schiedsrichter aus der Verantwortung zu nehmen – vielmehr ist dies auch Teil dessen was das Spiel ausmacht.


    In der Vorrunde war das Aufeinandertreffen in Sinsheim das letzte Spiel unter Sandro Wagner. Der FCA stand nach dem 12. Spieltag mit zehn Punkten auf Platz 14. In den nachfolgenden 15 Partien hat der FCA 22 Punkte erreicht.

    Im drittletzten Heimspiel der Saison kann der FCA am Freitag einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen und dazu an die Heimspielserie vor dem letzten Spieltag anknüpfen.Gutes Spiel!


    Nur der FCA!



    Dies ist der 450. spieltagbezogene Falsche Einwurf. Zumindest bis zum 500. geht es weiter gemäß dem Motto: „Zeilen für Fußball-Art und Ballfreiheit – knapp über der Stammtischkante“.

    Fußballwochen

    Zwei unterschiedliche Spielhälften, in der sich die Mannschaft in der zweiten Hälfte noch steigerte, und doch ein klares Ergebnis. Auch wenn die Abstände geringer geworden sind steht der FCA nach dem 27. Spieltag weiter auf Platz 10, mit sieben bzw. acht Punkten Abstand auf die Abstiegsplätze.


    Die Hamburger scheinen sich nach längerer Abwesenheit wieder in der Liga integriert zu haben. Nach der Hinrunde stand der HSV mit 16 Punkten auf Platz 14, einen Punkt vor dem FCA. In der Rückrunde waren es in bisher zehn Spielen 14 Punkte. Die einzigen Niederlagen waren zuhause gegen Leipzig und zuletzt nach vorangegangener 2:0-Führung mit 2:3 in Dortmund. Auswärts hat der HSV in Heidenheim und in Wolfsburg gewonnen.

    Die perspektivischen Ziele der Hamburger sind die Etablierung in der Liga sowie die Entwicklung des Vereins, die sich perspektivisch auch an der Teilnahme am internationalen Geschäft widerspiegeln soll.


    Die Stadt Hamburg bewirbt sich auch bei der Vorauswahl des deutschen Kandidaten für die olympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044. Ende Mai wird ein Referendum für eine Olympiade der kurzen Wege und mit Nachhaltigkeit durchgeführt. Gefühlt soll die ganze Stadt zum Olympia-Park werden, u. a. mit Beachvolleyball auf dem Heiligengeistfeld, der Science City Bahrenfeld als olympisches Dorf, Schwimmwettbewerben im Volksparkstadion und einer Leichtathletik- und Multifunktionsarena, die im Anschluss als neue HSV-Spielstädte dienen soll.

    Die Verwirklichung dieses Projekts soll, auch vor dem Hintergrund des Sanierungsbedarfs des Volksparkstadions ab 2040, unabhängig der Olympiade umgesetzt werden.


    Definitiv nicht mehr existent wird dann die 1908 eröffnete Adolf-Jäger-Kampfbahn, eines der ältesten noch bespielten Fußballstadien in Deutschland, sein, in der Altona 93 vermutlich im letzten Jahr seine Heimspiele austrägt.


    In der Zwischenzeit Länder- und Qualifikationsspiele für die WM im Sommer. Dabei haben sich die letzten Teams für das Turnier mit erstmals 48 Teilnehmern in Nordamerika qualifiziert. Zum dritten Mal in Folge wird der viermalige Weltmeister Italien nicht dabei sein.


    Wirklich weiter geht es auch nicht bei der Reform der Regionalligen und der Forderung, das Meister aufsteigen müssen. So gibt es zwar eine Vorentscheidung auf zwei Varianten, aber die Zerschlagung der Regionalliga Nordost ist nicht nur wegen ihrer Attraktivität absurd und gegen das naheliegendere Kompassmodell gibt es weiter Widerstand. Unter den Gegebenheiten von fünf Regionalligen bliebe aber immer noch die nie wirklich forcierte Aufstockung der 3. Liga auf 22 Mannschaften.


    Im engeren Abstiegskampf haben am vergangenen Spieltag Wolfsburg und St. Pauli ihre Heimspiel verloren und Köln einen Punkt erreicht. In dieser Dreierkonstellation trifft St. Pauli noch am 30. Spieltag auf Köln und am 34. auf Wolfsburg. An diesem Wochenende treten alle drei Teams bei in der vorderen Hälfte der Liga stehenden Mannschaften an.


    Auch wenn die Meisterschaft rechnerisch noch nicht entschieden ist, geht es vorne wohl nur noch um die Verteilung der Champions- und Euro-Leaque-Plätze 3 – 6 bzw. um Platz 7, der möglicherweise auch zur Teilnahme an der Conference Leaque qualifiziert. Auch wenn noch sieben Spieltag ausstehen scheinen einige Grundtendenzen erkennbar.


    Dreimal konnte der FCA bisher in dieser Saison auswärts gewinnen, in der Rückrunde in München und Wolfsburg. In den bisher sieben Vergleichen in Hamburg ist die Bilanz zwischen den beiden Mannschaften ausgeglichen.


    Unter der Woche standen mit Mert Kömür und Anton Kade zwei Augsburger Spieler in der Startaufstellung der U-21-Nationalmannschaft beim EM-Qualifikationsspiel in Griechenland. Anton Kade, dem in der Bundesligahinrunde das Siegtor im Spiel gegen den HSV gelang, traf dabei auch zum 2:0.


    Richtiger Fußball findet wieder am Samstag um 15:30 Uhr statt: Mit einem erfolgreichem Auftritt am Osterwochenende könnte sich der FCA langsam neuen Zielsetzungen für den Rest der Spielzeit zuwenden. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Attraktivität

    Auch nach dem 26. Spieltag hat der FCA sieben Punkte Vorsprung auf Platz 16 und es gibt noch ausreichend Chancen die Saison erfolgreich weiter zu gestalten. Die nächste Gelegenheit besteht hier vor der Länderspielpause, zu ungewohnter Zeit am Sonntagabend, gegen den VfB Stuttgart.


    Nach den Auftritten in Leverkusen und gegen Frankfurt gewinnen die Stuttgarter auch gegen Leipzig das dritte Spiel gegen eine der unter den ersten sieben vertretenen Mannschaften. Der VfB steht aktuell punktgleich hinter Hoffenheim auf Platz 4 in der Tabelle.

    Zuhause nur eine Niederlage gegen München, haben die Stuttgarter auswärts bereits fünf Spiele, u.a. zweimal in Hamburg, verloren. Die letzten beiden Auswärtsauftritte in Heidenheim und Mainz endeten unentschieden.

    In der Europa Leaque ist der VfB unter der Woche in Porto ausgeschieden, während es im DFB-Halbfinale im April gegen Freiburg geht.


    Nach dem 26. Spieltag sind die Chancen von Heidenheim auf den Klassenerhalt weiter gesunken. Wolfsburg hat drei Punkte Abstand zu Rang 16, und von dort sind es vier bis zu Platz 12, auf dem aktuell Mönchengladbach steht. Am nächsten Spieltag treffen Wolfsburg gegen Bremen und Köln gegen Mönchengladbach aufeinander.

    Union und der HSV treten bei den in der Tabelle führenden Teams an. Der Kampf gegen den Abstieg scheint weiter einer offener Wettbewerb.


    So wie es viele Möglichkeiten gibt ein Fußballspiel zu betrachten unterscheiden sich auch die Beurteilungen von Schiedsrichtern und deren Wirken. Ließe sich annehmen, dass in Zeiten, in denen der VAR immer mehr im Mittelpunkt steht, die perspektivischen Chancen einer Wertschätzung der Unparteiischen wieder zunehmen, sind auch weiterhin andere Tendenzen erkennbar.

    Wenn das Ergebnis nicht wie gewünscht ist wird die komplette Entscheidungskompetenz und das Wiederantreten unter gleicher Spielleitung in Frage gestellt. Auch wenn dies am letzten Spieltag vermutlich kein entscheidendes Spiel um Europokalteilnahme oder Meisterschaft war, lassen sich auch hier einige Gedanken verbinden.


    Jede Mannschaft könnte sich doch zukünftig, nach Verfügbarkeit wahlweise unterteilt für Heim- und Auswärtsspiele, ihren eigenen Referee aussuchen - muss dann aber die ganze Spielzeit mit allen getroffenen Entscheidungen leben.

    In diesem Zusammenhang würde dann auch eine klare Haltung zum VAR abgefragt und dieser entweder ausgesetzt oder mit einheitlich, allgemein verständlichen Einsatzzwecken verbunden.

    Das Grundproblem, verschärft durch die endlosen Debatten um den Videobeweis, bleiben die entstandenen und in dieser Form unrealistischen Erwartungshaltungen, die eine Versachlichung der Diskussion und die Freude am eigentlichen Spiel weiter erschweren.


    In den nachfolgenden Spielen tritt der FCA zunächst beim HSV an, bevor es gegen Hoffenheim, Leverkusen und Frankfurt geht. Dies sind zunächst unterschiedliche Aufgaben, in denen sich die Mannschaft in ihrer Entwicklung beweisen und die noch erforderlichen Punkte für das erste Saisonziel holen kann.

    Darüber hinaus lässt sich bei entsprechender Punkteausbeute, in Verbindung mit den dann noch ausstehenden weiteren drei Spielen, zumindest die bisher drittbeste Bundesligaplatzierung des Vereins bestätigen.


    Bei der schrittweisen Entwicklung des Teams, und unter Berücksichtigung möglicher vertraglicher Gegebenheiten, geht der Blick bereits auf die kommende Spielzeit, in die der FCA dann auch anders starten könnte.

    Aus der Gesamtentwicklung der letzten Wochen ließe sich dies wünschen. Standort und Umfeld haben in den letzten 15 Jahren ihre Bundesligatauglichkeit bewiesen, und nicht nur dadurch an Attraktivität hinzugewonnen. Gutes Spiel!


    Nur Der FCA!

    Bundesligazeit

    Punkte und Tabellenstand sind das eine, das Auftreten der Mannschaft das andere. Die Mannschaft machte ein gutes Spiel in Leipzig, erarbeitete sich Torchancen und verlor am Ende sehr unglücklich.


    Nach der Hinrunde mit elf Punkten Rückstand auf München auf Platz 2, nach dem 22. Spieltag noch sechs Punkte, sah es so aus als könnte der BVB noch einmal um die Meisterschaft mitspielen. Nach den Spielen in Leipzig und gegen München ist der Abstand wieder der gleiche. Die zweitbeste Defensive, der mitzweitbeste Sturm, die Position der Dortmunder im Ligagefüge scheint sich nach den letzten beiden Spielzeiten auf Platz 5 bzw. 4 wieder abzuzeichnen.


    Seit 1974 trägt Borussia Dortmund die Heimspiele im Westfalenstadion aus. Zum Anlass des 100jährigen Bestehens des Stadions Rote Erde tritt die Mannschaft beim übernächsten Heimspiel gegen den HSV mit Sondertrikots an.

    Die frühere Kampfbahn Rote Erde ist eines der Stadien von sechs aktuellen Bundesligisten, die auch Gründungsmitglieder der Liga waren, und in denen in der ersten Bundesligasaison gespielt wurde. Der BVB feierte dort, wenn auch keine Deutsche Meisterschaft und keinen DFB-Pokal-Gewinn, viele Erfolge, einschließlich dem 5:0 gegen Benfica Lissabon im Europapokal der Landesmeister 1963.


    Wie lange es auch noch dauern wird bis die Meisterschaft diese Saison auch rechnerisch vergeben ist, die nachfolgende Besetzung der europäischen Plätze scheint aktuell auch unter fünf Vereinen aufgeteilt zu werden. Überraschend dürfte sein, das Hoffenheim, Tabellensechzehnter der vergangenen Saison, hier dabei ist. Lediglich der Conference-League-Platz, sofern nicht Freiburg DFB-Pokal-Sieger wird, wäre dann noch zu vergeben.


    Interessanter der Blick nach hinten, wo es für Heidenheim immer schwieriger wird und der Abstand zu Platz 16 bereits zehn Punkte beträgt.

    Von Platz 16, St. Pauli, bis zu Platz 10, HSV, sind es fünf Punkte Abstand und mit vier Punkten Rückstand zu dieser Gruppe steht Wolfsburg auf Platz 17. Diese Woche wurde Daniel Bauer durch Dieter Hecking als Trainer ersetzt.


    Die Entwicklungsgeschichte des FCA in der Bundesliga, vom Aufsteiger über Etablierung und Europapokalteilnahme bis zur 15. Bundesligasaison in Folge ist, einschließlich vieler richtigen Entscheidungen und mancher Glücksmomente, immer wieder be- und auch weiter fortgeschrieben worden. Wie aber lässt sich die emotionale Wahrnehmung und deren Entwicklung in dieser Zeit skizzieren.


    Nach der verpassten Relegation in der ersten Saison im neuen Stadion der Aufstieg im zweiten Jahr. Der Eindruck in der ersten erstklassigen Spielzeit möglichst alle Auswärtsspiele sehen zu müssen, nicht wissend ob es dafür eine zweite Gelegenheit geben würde. Zur Mitte der zweiten Spielzeit eine gefühlte Bestätigung dieses Handelns und plötzlich der Beginn einer real nie vorstellbaren Reise von Düsseldorf bis Liverpool.

    Nachfolgende Jahre, einschließlich Coronazeit mit gefühlter Etablierung und für den Klassenerhalt relevanter Spiele. Dabei immer eine mit der Zeit gereiftere Vorstellung, wie es wäre dauerhaft und sorgenfreier die Mannschaft in der Bundesliga zu verfolgen.

    Ansätze, Hoffnungen, Jahre mit Berg- und Talfahrten, aber eben immer auch erstklassig, und übertragen eine mentale Etablierung, die nicht nur aktuell keine andere Entwicklung für denkbar hält: Der FCA ist und bleibt erstklassig - und tritt auch so auf.


    Am 26. Spieltag tritt der FCA in Dortmund an und trotz der Niederlage am vorherigen Spieltag in Leipzig besteht der Eindruck, dass auch in dieser Partie beim Tabellenzweiten alles möglich ist. Dies mag mit unterschiedlichen Aspekten zusammenhängen, gibt aber das Bild des letzten Auftritts wieder.

    Die Mannschaft tritt als solche auf, hat zuletzt gemeinsam verloren, vorher aber auch mehrfach gemeinsam gewonnen. Neben einer mehr an den Stärken des Teams ausgerichteten Spielweise, und daraus entstehender Erfolge, scheint es ein Wechsel des Mindset – das Team glaubt an sich und wird dafür auch häufiger belohnt.


    Bei 14 Auftritten in Dortmund hat der FCA bisher bei fünf Unentschieden zweimal gewonnen, zuletzt letztes Jahr im März durch den Treffer von Jeffrey Gouweleeuw. Auf der Leistung des letzten Wochenendes aufbauend gilt es auch wieder als Mannschaft zu überzeugen. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Weitermachen

    Im 500. Bundesligaspiel war es der 150. Bundesligasieg – es gibt Jubiläen, an denen alles klappt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten das Spiel zu betrachten, und doch war es in jedem Fall eines, das an viele zurückliegende Auftritte des FCA erinnerte. Dazu zwei Traumtore, einschließlich das im Fußball eher seltene Empty Net Goal.

    Der FCA steht mit 31 Punkten auf Platz 9 der Tabelle, ist nach Punkten aktuell die mit beste Rückrundenmannschaft und es sind noch zehn Partien zu spielen.


    Mit zwei Punkten Rückstand auf einen Champions-League-Platz steht RB Leipzig aktuell auf Platz 5 der Tabelle. Nach der Niederlage in München und den zwei Unentschieden gegen Wolfsburg und Dortmund gelang zuletzt ein Sieg beim HSV.


    In 19 Bundesligavergleichen konnte der FCA erst einmal, bei sieben Unentschieden, gegen Leipzig gewinnen. Den 1:0-Siegtreffer erzielte im September 2019 Michael Gregoritsch. In Leipzig reichte es bisher, im März 2019, nur für einen Punkt. Bei beiden Spielen war Manuel Baum Trainer.


    Was könnten den Erfolg des FCA zukünftig beeinflussen? Neben einer konkurrenzfähigen Mannschaft mit Chance auf sportlichen Erfolg spielen eine ganz Reihe von Faktoren eine Rolle. Im Vordergrund steht dabei auch die sportliche Leitung. Neben Benjamin Weber gehören dieser auch weitere Personen wie Kaderplaner Marc Lettau oder Julian Baumgartlinger als Koordinator Lizenzspielerabteilung an. Manuel Baum, Leiter Entwicklung & Fußballinnovation, ist seit Dezember Cheftrainer. Wie wird die Leitung in der kommenden Spielzeit aufgestellt sein: Augsburg und Manuel Baum passen zusammen und Baum kann Bundesliga-Trainer.


    Wie die Entscheidung hinsichtlich der Besetzung des Cheftrainers für die kommende Saison auch ausfallen wird, eine nicht nur am kurzfristigen sportlichen Erfolg, funktionsübergreifend oder -durchlässig, ausgerichtete Zusammenarbeit, könnte auch perspektivisch die beste Lösung bieten.


    Neuerungen sind auch vom International Football Association Board zu erwarten. So sollen weitere Situationen wie Eckballentscheidungen und zweite Verwarnungen bei Gelb-Roten Karten überprüft werden. Die Acht-Sekunden-Regel soll auch bei Einwürfen und Abstößen zum Einsatz kommen und bei Auswechslungen soll für den platzverlassenden Spieler die Zehn-Sekunden-Regel gelten.


    Eine lange Entwicklungsgeschichte der Fußballregeln von der Einführung des Schiedsrichter und seinen Entscheidungsbefugnissen in den 1880er-Jahren bis heute. Vieles, das sich in der Historie pragmatisch verstehen oder auch amüsant wahrnehmen lässt, und doch auch zur Weiterentwicklung des Spiels beigetragen hat.


    Seit der Einführung technischer Hilfsmittel, und deren konsequenten Weiternutzung, wird es genaugenommen aber immer unüberschaubarer und die Entscheidungskompetenzen zunehmend weiter verteilt. Weder entscheidet die Maschine noch ein Hauptschiedsrichter, und das in einer weiter zunehmenden Anzahl von Situationen.

    Das Resultat ist bereits vor Beschluss erahnbar: Die Anzahl strittiger bzw. nicht eindeutig aufzuklärender Konstellationen wird weiter ansteigen.


    Knapp vier Wochen nach Ende der Bundesliga beginnt die 23. Fußball-Weltmeisterschaft. Nach vermeintlich obligatorisch geführten Diskussionen hinsichtlich eines Boykotts gewinnen immer noch mehr weltpolitische Ereignisse eine Bedeutung. Der Fußball ließ sich noch nie als isoliertes Subsystem betrachten, ist aber auch nicht die als erstes zu benennende Projektionsfläche für alle Themen. Und in jedem Fall isoliert zu betrachten sind die immer noch mehr aufgeblasenen Turnierveranstaltungen des Weltverbands, die zumindest aus kommerzieller Sicht immer den gleichen Abläufen folgen.


    Der FCA hat aus fünf Spielen gegen Mannschaften, die unter den letzten sechs der Tabelle stehen 12 Punkte geholt und damit seine Ligareife bewiesen. In vergleichbaren Situationen gelang dies nicht immer so eindeutig.

    Um die Einordnung in der Liga geht es nun in den nächsten drei Spielen, beginnend mit dem Auswärtsdoppel in Leipzig und Dortmund. Nicht nur im Vergleich zur Vorrunde kann der FCA hier nur hinzugewinnen.


    Der Blick auf die Tabelle mag unterschiedliche Möglichkeiten erkennen lassen, tatsächlich aber geht es von Spiel zu Spiel. Überhaupt in dieser Situation zu sein ist das Resultat der Leistungen aus den vergangenen Wochen. Die Mannschaft kann dabei nur weiter vorankommen. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    500 und mehr

    Als Mannschaft Moral und Einsatz gezeigt - nach dem 11. Spiel mit Trainer Baum steht der FCA mit 28 Punkten auf Platz 10. Es sind aktuell acht Punkte zum Relegations- und neun zum ersten Abstiegsplatz - entscheidender aber ist die Entwicklung der Mannschaft und die Art und Weise wie der letzte Erfolg zustande gekommen ist.


    Ein guter Start in die Saison, 17 Punkte nach der Vorrunde und nach dem 22. Spieltag 23 Punkte, das Ziel des Effzeh nach dem Wiederaufstieg bleibt der Klassenerhalt. Am letzten Spieltag gelang ein 2:2 gegen Hoffenheim, dabei auch das Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:0 durch Ragnar Arche.


    Der von Wolfsburg ausgeliehene Jakub Kaminski sowie Ragnar Ache und Said El Mala, in ihrer ersten Saison für die Kölner, haben bisher 18 der 33 Tore geschossen. Dabei führt Said El Mala mit acht Treffern die interne Torschützenliste an. In allen Spielen, in denen er traf, haben die Kölner gepunktet und dabei 14 Punkte erreicht.


    Auch wenn die Bundesligabilanz im Vergleich leicht positiv ist liegt der letzte Sieg gegen die Kölner, 2:0 im Dezember 2021 in Köln, schon etwas zurück. Der letzte Heimsieg wurde mit drei Toren von Alfreð Finnbogason im September 2017 erreicht.


    Im 1962.* Ligaspiel der Vereinsgeschichte als FCA geht es am Freitagabend gegen den 1.FC. Köln. Es ist zugleich das 500. Bundesligaspiel. Wer hätte am 08.05.2011, nach dem Spiel gegen den FSV Frankfurt, gedacht, das dies einmal so eintreten wird.


    Zunächst der Aufstieg, Augsburg wird Bundesligastadt, dann die erste Saison, und der Klassenerhalt im zweiten Jahr, nach neun Punkten zur Winterpause, im letzten Saisonspiel gegen Fürth.

    Im Anschluss folgte die Etablierung in der Liga und zwei erfolgreiche Spielzeiten mit anschließender Europapokalteilnahme. Während größere und vermeintlich in der Liga gesetzte Vereine zwischenzeitlich abgestiegen sind, ist der FCA seitdem immer erstklassig geblieben.


    Seit 1969 als FCA, 1974 fast erstklassig und 37 Jahre später Bundesligist, dazwischen sechs Auf-** und vier Abstiege - der Verein hat mittlerweile mehr als 25% seiner Ligaspiele erstklassig bestritten.


    In der 2. Liga war der FCA an insgesamt 436 Spielen beteiligt, in den Regionalligen an 376 und in der Bayernliga an 660. Das 500. Bayernligaspiel endete gegen den TSV Vestenbergsgreuth mit 1:1 im Dezember 1991. Das 500. Ligaspiel wurde gegen die Stuttgarter Kickers im April 1983 mit 0:2 verloren.


    Das 500. Bundesligator des FCA erzielte Ermedin Demirovic beim 2:1-Sieg gegen Mainz 05 im September 2023. Den 500. Bundesligapunkt erreichte der FCA beim Auswärtssieg in Wolfsburg im März 2024.


    58 Mannschaften haben bisher in der Bundesliga gespielt, nur 25 davon haben dort mehr Spiele als der FCA absolviert. Acht Vereine, die in ihrer Geschichte zusammen 17mal Deutscher Meister*** und 16mal Pokalsieger**** waren haben weniger Bundesligaspiele. Augsburg ist Teil der Bundesligageschichte geworden und steht in der ewigen Tabelle der Liga, bezogen auf den Zeitraum seit 2011, auf Platz 11.


    Zum Jubiläumsspiel erscheint ein Sondertrikot zum Thema Fugger. Im Marketingbereich ist der FCA in der Liga längst im Spitzenfeld. Der Bezug zu Stadt, Region und Geschichte ist ein guter Weg, zu dem eine zusätzliche Beschäftigung mit den Geschichten hinter der Geschichte auch noch gut passen könnte.

    Dies würde das vielfältige Engagement des Vereins weiter bestätigen.


    Der FCA steht in der Rückrundentabelle punktgleich auf dem zweiten Platz. Die nächsten Aufgaben nach dem Spiel gegen Köln sind in Dortmund, in Leipzig und gegen Stuttgart zu bestehen. Nach diesen Spielen wird sich zeigen was in dieser Saison noch möglich sein könnte. Mit bisher drei Siegen aus den fünf Partien gegen Mannschaften aus der zweiten Tabellenhälfte hat sich die Ausgangsposition deutlich verbessert.


    Am Freitagabend nun das Jubiläumsspiel: Wie bei allen anderen ist es auch bei diesem Spiel die Vorfreude und das Bewusstsein an etwas besonderem teilzuhaben. Als Verein etabliert im 15. Jahr – das 500. Bundesligaspiel ist Anerkennung für das geleistete und Ansporn zugleich. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!





    * absolvierte Spiele in Reihenfolge, unter Berücksichtigung von spielfreien Spieltagen, Spielausfällen und -verschiebungen; ohne Aufstiegsrunden-, Entscheidungs- und Relegationsspiele.

    ** Wechsel der Ligaebene

    *** Deutsche Meister und DDR-Meister

    **** DFB-Pokal, Vorgängerwettbewerb und FDGB-Pokal

    Ziele

    Auch solche Spiele müssen gewonnen sein, und wie auch immer Kommentare und Anmerkungen dazu aufgenommen werden können, es war ein Standard der das Spiel entschieden hat.

    Der FCA hat nach 22 Spielen 25 Punkte und aktuell sechs Punkte Vorsprung auf die Relegation.


    Heidenheim bleibt bei 3 Punkte und der Rückstand auf Platz 16 beträgt weiterhin sechs Punkte. In der aktuellen Rückrundentabelle sind neben Berlin und Mönchengladbach noch Bremen und Wolfsburg ohne Sieg.


    18 Punkte nach der Vorrunde, in der Rückrunde bisher zwei, die Wolfsburger stehen mit einem Punkt Vorsprung auf Bremen auf den 15.Tabellenplatz. War die ursprüngliche Zielsetzung zu Beginn der Saison den Verein wieder im oberen Tabellenbereich zu etablieren, geht es momentan mehr darum den Abstieg zu vermeiden.

    Seit 29 Jahren spielt der VfL in der Bundesliga, war je einmal Deutscher Meister und Pokalsieger, nahm je viermal an der Champions League bzw. der Europa League teil, und steht innerhalb dieses Zeitraums auf Platz 4 der ewigen Tabelle.


    Zweimal, 2017 gegen Braunschweig und 2018 gegen Kiel, wurde der Klassenerhalt erst über die Relegation erreicht.

    Im November wurde Paul Simonis durch den U-19-Trainer Daniel Bauer ersetzt. Unter Bauer gelangen dem VfL sieben Heimpunkte in sechs Spielen – in der Heimtabelle steht der Verein aber immer noch an vorletzter Stelle.

    Am letzten Spieltag holten die Wolfsburger einen Punkt in Leipzig, und kassierten dabei den Ausgleich erst kurz vor Schluss.


    Wie steht der FCA, bezogen auf den sportlichen Leistungsstand, im Vergleich zu den vorherigen Bundesligajahren da?

    In den ersten beiden Bundesligajahren war es zu diesem Zeitpunkt jeweils der 17. Tabellenplatz, im ersten Jahr sogar punktgleich mit dem Tabellenletzten aus Freiburg. Mit 20 Punkten aus den letzten 12 Spielen, beginnend mit einer Serie von sechs Spielen ohne Niederlage, reichte es am Schluss zu Platz 14 und zum Klassenerhalt.


    Auch in der darauffolgenden Spielzeit stand der FCA nach diesem Spieltag auf Platz 17, und nur einmal in der kompletten Saison, 18 Punkte später, am letzten Spieltag, auf einem Nicht-Abstiegs- oder Relegationsplatz.


    In den darauffolgenden Spielzeiten, dann die Rekordwerte nach dem 22. Spieltag: 34 Punkte, und 2014/15 dann 35 Punkte – mit anschließender Qualifikation für den Europapokal.

    Auch im Jahr 2017/18 hatte der FCA zu diesem Zeitpunkt unter Trainer Manuel Baum 31 Punkte und stand auf Platz 7, auch wenn es am Schluss nur zu Rang 12 reichte. In der vergangenen Spielzeit hatte der FCA nach dem Unentschieden gegen Leipzig zu diesem Zeitpunkt 28 Punkte.


    Wie könnte die Geschichte, abseits der Historie, dieses Jahr weiter gehen? Es sind noch 12 Spieltage, in denen der FCA noch gegen drei Teams aus der zweiten Tabellenhälfte antritt und gegen vier der ersten Fünf.

    Für einen einstelligen Tabellenplatz waren in der Bundesligazeit des FCA immer mehr als 41 Punkte erforderlich. Ein anderer Aspekt bleibt, neben dem raschen Erreichen der für den Nichtabstieg erforderlichen Punkte, weiterhin die perspektivische Entwicklung der Mannschaft – auch unter Berücksichtigung der sportlichen Leitung in der kommenden Spielzeit.


    Vor zehn Jahren, am 25.02.2016, spielte der FCA im Sechzehntelfinale der Europa League in Liverpool. Für viele weit mehr als nur eine Erinnerung, und die Hoffnung irgendwann wieder zum Bekanntheitsgrad des Namens von Stadt und Verein beitragen zu können.


    Zunächst aber ab Samstag die Gelegenheit in Wolfsburg weiter Punkte zu sammeln. Bei sieben Unentschieden war der FCA bisher viermal, zuletzt vor zwei Jahren mit 3:1, dort erfolgreich. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Theater

    Durch zwei Elfmeter verloren und das bleibende Gefühl, dass das Spiel hätte auch ganz anders laufen können.

    Es geht nicht darum, wo und wann - die Einsätze des Videobeweises, einschließlich vorherigen Erläuterungen und nachträglichen Begründungen, verlaufen zumindest maximal unglücklich. Die Sehnsucht nach der Abschaffung des VAR wächst zunehmend auch an anderen Standorten.


    Seit 2007 gibt es den 1. FC Heidenheim. Nach zweieinhalb Jahren in der Oberliga Baden-Württemberg, die Abspaltung aus dem Heidenheimer Sportbundbund erfolgte nachträglich zum Jahresbeginn, gelang der Aufstieg in die 3. Bundesliga, fünf Jahre später in die 2. Bundesliga. Nach neun Jahren Zweitklassigkeit dann der Aufstieg in die 1. Liga, einschließlich der Teilnahme an der Conference Leaque in der zweiten Spielzeit.


    Nach dem 21. Spieltag steht der FCH mit 13 Punkten nach 21 Spielen aktuell auf dem letztem Tabellenplatz. In der vergangenen Saison waren es zum gleichen Zeitpunkt 14 Punkte, mit einem Punkt Vorsprung zu den beiden dahinterliegenden Vereinen. 29 Punkte reichten am Ende der Saison um über die Relegation den Klassenerhalt zu erreichen.
    Nach der Niederlage gegen den HSV ist Heidenheim seit acht Spieltagen ohne Sieg.


    Um den Klassenerhalt auch im dritten Bundesligajahr zu schaffen hat sich der Verein in der Rückrunde mit Christian Conteh von Eintracht Braunschweig verstärkt, und Eren Dinkci, von Werder, Leonidas Stergiou, vom VfB, und Hennes Behrens, aus Hoffenheim, ausgeliehen. Aktuell beträgt der Rückstand zum Relegationsplatz sechs Punkte.


    Auch während der Olympischen Winterspiele hat die Bundesliga ihre eigene Bühne, in der fast alle Rollen besetzt sind, und die auch ohne technische Unterstützung unterschiedliche Formen, in Abhängigkeit einzelner wie auch der gemeinsamen Darbietungen, annehmen kann.


    Das Stadion spiegelt in etwa den gesellschaftlichen Querschnitt wieder. Der Sport ist in allen Bereichen etabliert und gewinnt auch dadurch an seinem verbindenden Charakter.

    Stadionbesucher unterscheiden sich durch andere Merkmale, Verhaltensformen oder auch Äußerlichkeiten.


    Abseits der Businessbereiche, gleich ob auf Sitz- oder Stehplatz, gibt es ganz verschiedene Möglichkeiten sich des Phänomens anzunehmen. Die Leute kommen früher oder später ins Stadion, pflegen eigene oder gruppenbedingte Rituale, haben unterschiedliche Wahrnehmungen, und leben ihren Aufenthalt ganz unterschiedlich.


    Vereins- oder Gruppenmitglieder, oder auch nicht, das Spiel wie auch das Außenherum wird verschieden verstanden. Als Konsumenten, als Fans in verschiedener oder eigener Wahrnehmung sind alle in jedem Fall Teilnehmende und zeigen dabei unterschiedliches, kritisches, akzeptierendes, ablehnendes oder auch gleichgültiges Verhalten.

    Je nach Spielverlauf geling es mitunter auch ganz unterschiedliche Gruppen und Menschen mitzunehmen – und auch dies mag nur eine verbindende Faszination des Spiels beschreiben.


    Spiele, die in der Erinnerung bleiben, und manchmal für eine Zeit- oder Phase stehen, kann es immer geben, genauso wie Serien, Rekorde oder Kuriosa. Noch 13 Spieltage, in denen so vieles geschehen könnte, wie auch bei jedem Spiel die Hoffnung, das nun etwas Neues beginnt, sich irgendwann fortführt und die Begeisterung mitnimmt. Was zählt ist immer das Spiel.


    Im sechsten Aufeinandertreffen in einem Pflichtspiel gegen den 1. FC Heidenheim hat der FCA die nächste Gelegenheit den Abstand nach hinten zu vergrößern und den Anschluss ans Mittelfeld zu finden.

    Und wenn das Spiel gelingt, und alle mitnimmt, kann es für mehr als nur einen Moment das Gefühl der Teilnahme an etwas Größerem erlauben. Gutes Spiel!.


    Nur der FCA!

    Und

    Es mag verschiedene Möglichkeiten geben den letzten Auftritt des FCA, auch im Zusammenhang der letzten Spiele, zu bewerten. Dazu Diskussionen über Schiedsrichterentscheidungen, VAR und Nicht-VAR, erste und zweite Halbzeiten – der FCA hat das zweite Ligaspiel in Folge gewonnen und steht nach 20 Spieltagen mit 22 Punkten auf Platz 11 der Tabelle.


    Am 12. Spieltag stand Mainz 05 mit sechs Punkten erstmals auf dem letzten Tabellenplatz. Der zweite Saisonsieg gelang erst am letzten Spieltag der Hinrunde. Nach den letzten beiden Erfolgen, gegen Wolfsburg und in Leipzig, wurde der Anschluss nach oben wieder hergestellt.

    Seit dem 14. Spieltag betreut Urs Fischer das Team, das seitdem 12 Punkte, den fünftbesten Ligawert in diesem Zeitraum, aus sieben Spielen erreicht, und sich für das Achtelfinale der Conference League qualifiziert hat.


    Verstärkt hat sich der FSV in der Winterpause mit Silas und Phillip Tietz, der bereits vier Scorerpunkte sammeln konnte sowie Stefan Posch der von Como ausgeliehen wurde. Auch auf Leihbasis kam zuletzt noch Sheraldo Becker von CA Osasuna als Ersatz für den verletzten Benedict Hollerbach.


    Auch wenn die Gesamtbilanz in den Aufeinandertreffen ausgeglichen ist, spricht die in der Bundesliga für die 05er. In bisher 29 Spielen konnte der FCA 12mal bei drei Unentschieden gewinnen.

    In Mainz gelangen bisher drei Unentschieden und vier Siege, der letzte vor vier Jahren durch Tor von André Hahn.


    In den letzten acht Partien unter Trainer Manuel Baum hat der FCA 12 Punkte erreicht und ist seit vier Spieltagen ungeschlagen. Auch abseits von Statistik und jeweiliger spielerischer Betrachtung zeigt sich der FCA als Team, das auch durch die unterschiedlich erreichten Erfolge zuletzt weiter zusammenwächst.

    Auch dies könnte im weiteren Saisonverlauf noch an Bedeutung gewinnen.


    Bei Betrachtung der Rückrundentabelle fällt auf, dass es neben Frankfurt und Union drei weitere Mannschaften gibt, die in diesem Zeitraum erst einen Punkt geholt haben: St. Pauli, Wolfsburg und Heidenheim. Zwei Punkte haben Mönchengladbach und Bremen erreicht. Nach elf sieglosen Spielen in Folge hat Werder Bremen sich mit Daniel Thioune für einen neuen Trainer entschieden.

    Und dann holte der Hamburger SV noch am letzten Wochenende, nach über elf Jahren, neun Spielen, einschließlich Pokal, und dabei 2 : 36 Toren, einen Punkt gegen München.


    Das Transferfenster ist geschlossen und der FCA hat sich mit Uchenna Ogundu, der von Alanyaspor kommt, verstärkt. Neu im Verein sind auch Ryota Onoda von Cerezo Osaka, Tom Bader aus der U19 von Hansa Rostock und Thomas Kastanaras vom VfB II.


    Nach viereinhalb Jahren und 110 Spielen beim FCA wechselt Arne Maier zu Újpest Budapest. Aus der Spielzeit 2021/ 22 sind nun nur noch Jeffrey Gouweleeuw, Mats Pedersen, Daniel Klein und der zurückgekehrte Michael Gregoritsch im Kader.

    Nach den Treffern 32 und 33 steht Gregoritsch in der Auflistung der Spieler, die für den FCA in der Bundesliga getroffen haben hinter Alfreð Finnbogason, 39 Tore, Tobi Werner, 38, und André Hahn, 36, an vierter Stelle der Torschützenliste.

    Und um ein weiteres Jahr wurde der Vertrag mit Jeffrey Gouweleeuw verlängert, der zum Rekordbundesligaspieler des FCA avancieren kann.


    Wie viele Punkte auch für den Klassenerhalt nötig sein werden, es ist viel zu früh für Rechnereien. Der FCA hat nun vier wichtige Partien vor sich, in denen es gilt von Spiel zu Spiel zu denken.

    Und. je nach Ergebnis ist nach dem nächsten Wochenende zwischen Platz 9 und Platz 15 alles möglich. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Werkzeuge

    Mit der Taschenmessertaktik überzeugt der FCA. Mit dem zweiten Bundesligasieg bei den Roten in München sind folgende Namen verbunden:


    Dahmen – Zesiger, Schlotterbeck, Chaves – Giannoulis, Rexhabecaj, Massengo, Fellhauer – Claude-Maurice, Rieder, Kade, dazu Essende, Kömür, Keitel, Wolf und Trainer Manuel Baum.


    Ohne Berücksichtigung von Vor- und Nebengeschichten, der FCA hat ein gutes Auswärtsspiel bestritten, und auf dem Platz Attraktivität bewiesen. Egal ob dies die einzige Niederlage von München in der Liga bleiben wird, Augsburg hat vor den Spielen gegen die direkten Kontrahenten damit auch ein klares Signal im Abstiegskampf gesetzt: Bundesliga ist und bleibt die Liga, in der Augsburg spielt!


    In der Liga steht München an erster Stelle, dann folgt Dortmund. Seit der Niederlage gegen den Tabellenführer hat Stuttgart 14 Punkte aus sechs Spielen geholt, bei der TSG Hoffenheim waren es im gleichen Zeitraum 16 Punkte. Dies zeigt sich auch in der Tabelle, da vergleichbar Leverkusen nur neun und Leipzig nur sieben Punkte erreichten. Dahinter folgt Freiburg, dann Frankfurt, mit nur sechs Punkten aus sechs Spielen.


    Bei weiterer Betrachtung des Tabellenausschnitts vom 14. bis zum 20. Spieltag fällt auf, dass Werder und Heidenheim nur zwei, und die Hamburger Vereine nur drei Punkte gewinnen konnten, Mainz demgegenüber aber acht. Dies beschreibt am besten die aktuelle Situation im Abstiegskampf.


    Die Bedeutung der drei Punkte in München zeigt sich auch daran, dass der FCA in diesem Zeitraum dadurch sechs Punkte erzielt hat und in der Tabelle vor diesen Teams steht.


    Mit sieben Punkten startete St. Pauli in die Runde und stand nach vier Spieltagen mit sieben Punkten auf Platz 5 der Tabelle. Es folgten acht Niederlagen in Serie, und Platz 17 nach dem 12. Spieltag. Seitdem kamen sieben weitere Punkte, einschließlich dem im Nachholspiel diese Woche gegen Leipzig, erzielt durch den Ausgleich per Elfmeter in der Nachspielzeit, hinzu.


    Die Abwehr der Hamburger steht nach wie vor – 32 Gegentreffer sind mit der beste Wert in der zweiten Tabellenhälfte. 17 geschossene Tore sind demgegenüber aber der mitschwächste Wert in der Liga.

    Im Winter wurden bisher neben Torwart Emil Gazdov, aus Montreal, der japanische Nationalspieler Tomoya Ando für die Abwehr, und Mathias Rasmusen, von Saint-Gilloise, für das Mittelfeld verpflichtet.

    Nach dem Ligaspiel tritt der FC St. Pauli unter der Woche im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen Bayer Leverkusen an.


    Vor Beginn der Olympischen Winterspiele und Super Bowl die Frage welche als die wichtigsten Sportereignisse angesehen werden, wie sich diese entwickelt haben, und wie sich damit auch umgehen ließe.

    ‚Schneller, höher, weiter‘ beschreibt auch übertragen nur einen Teil dessen, was immer weiter geht. Mag der Sport auch in Qualität und vermeintlich zunehmender Perfektion vorgetragen werden, mutiert er immer mehr zum Teilbereich von Großereignissen, und stellt seine Werte weiter in Frage.

    Wie und wie weit sich diese noch ausdehnen lässt wird sich spätestens bei der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft wieder neu bestimmen lassen – der eigentliche Verlierer bleibt das Spiel.


    Zu seinem ersten Einsatz für den FCA kam am vergangenen Wochenende der Torschütze zum zwischenzeitlichen 1:1, Arthur Chaves, der bis zum Saisonende aus Hoffenheim ausgeliehen ist.


    Den Auswärtserfolg mehr als nur als Kür betrachtend, geht es in den nächsten Spielen um die eigentliche Pflicht. In den folgenden Auftritten kann der Abstand zu den auf den Abstiegsplätzen liegenden Teams vergrößert werden. Mit der Disziplin, dem Selbstvertrauen vom vergangenen Wochenende und den richtigen Werkzeugen besteht dazu am Samstag gegen den FC St. Pauli die erste Gelegenheit. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Samstags

    Es mag verschiedene Möglichkeiten geben das Spiel, unterteilt auch in zwei Halbzeiten, zu beschreiben. In der zweiten Hälfte war es ein spannendes Spiel, das mit einem Unentschieden endete. Und Alexis Claude-Maurice trifft im zweiten Spiel in Folge.


    Nach der vergangenen Woche wären verschiedene Konstellationen in der Tabelle möglich gewesen, der FCA steht mit drei Punkten und dem besseren Torverhältnis vor dem Relegationsplatz.

    Interessant wird es nach dem nächsten Spieltag, wenn der FCA dann in Reihenfolge gegen den aktuell 18ten, 17ten, 16ten spielt, gefolgt von den Auftritten in Wolfsburg und gegen Köln.


    Die Liga scheint sich zu teilen: Freiburg und Union, momentan auf Platz 8 und 9, sind so etwas wie das Mittelfeld, davor der Kampf um die internationalen Plätze, dahinter mehr oder weniger Abstiegskampf.


    Das Spiel in München als das einfachste der Saison zu sehen, widerspricht der Vorstellung, dass das Team in jedem Spiel punkten kann: Bonus- oder auch nicht – alle Punkte zählen gleich.


    Nach 18. Spieltagen hat Bayern München 50 Punkte, genauso viel wie in der Saison 2013/14.Im Gegensatz zu dieser Saison liegt die Tordifferenz bereits jetzt um 20 Treffer höher.

    Vor 12 Jahren war die Meisterschaft bereits am 27. Spieltag, dem 25. März, entschieden – so früh wie nie zuvor. In den letzten 13 Jahren wurde München zwölfmal Meister. Zeitweilig schien es so, als wenn es dabei nur um den frühesten möglichen Zeitpunkt ging.


    Dafür, und die Entwicklung der Liga, mag es unterschiedliche Gründe geben, und nicht alle haben mit der Entwicklungsgeschichte des Rekordmeisters zu tun. Im Gegensatz zu Dortmund hat Leverkusen 2024 ein schwächeres Jahr der Münchner ausgenutzt.

    Im Pokal im Viertelfinale, in der Champions League im Achtelfinale, in der Liga geht es wohl nach dem 5:1 in Leipzig nur noch um das Datum der Bekanntgabe der Titelentscheidung.


    Was München aber noch nicht geschafft hat gelang 2012 dem THW Kiel. Als erstes Profiteam im deutschen Sport gelang es den Störchen eine Saison, verlustpunktfrei, mit 68:0 Punkten abzuschließen.

    Vergleichbares auch in Zukunft zu verhindern bleibt dann auch weiter die Aufgaben der anderen Fußballbundesligisten.


    Auch ohne wirklichen Meisterkampf bietet die Liga verschiedene Formen von Spannung und Attraktivität – auch unterhalb internationaler Mindestbudgets in Rekordhöhen und Champions-League-Geldern.

    Dazu die Stadien und -erlebnisse, vielleicht nicht die allerteuersten Spieler, dafür aber mit Atmosphäre.


    Größe, Zuschauerkapazität und andere Rekorde sind nicht alles, viele Stadien und Spielorte haben Tradition und damit verbundene Geschichte.


    Noch bis zum 2. Februar ist das Transferfenster in den großen Ligen geöffnet. Bisher hat sich der FCA mit Yannik Keitel, Michael Gregoritsch und Rodrigo Ribeiro, der noch nicht zum Einsatz kam, verstärkt.


    Neue Vorschläge des International Football Association Board: Rechtzeitig zur WM sollen nun auch Eckbälle und gelb-rote Karten vom VAR geprüft werden. Ursprünglich zur Korrektur eindeutiger Fehlentscheidungen geplanten wurden die Befugnisse der Videoschiedsrichter immer mehr erweitert. Die Komplexität der Entscheidungen und die Spieldauer werden dadurch immer weiter erhöht. Was in anderen Sportarten funktionieren kann, führt im Fußball zu immer noch mehr Unsicherheiten.
    Das Spiel braucht nicht immer noch mehr Diskussionsstoff sondern wirkliche Klarheit: Weniger wäre hier eindeutig mehr!


    Fünfmal in Folge, zum ersten Mal in diesem Jahr, spielt der FCA an einem Samstagnachmittag um 15:30 Uhr. Auch in München beginnt das Spiel bei 0 und jeder Punkt zählt. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Rückrundenauftakt

    Trotz Traumtor von Alexis Claude-Maurice hat es am Ende nur zu einem Unentschieden gereicht. Und donnerstags sollte in der Bundesliga überhaupt nicht mehr gespielt werden.


    Zum Ende der Hinrunde steht der Sportclub mit 23 Punkten auf Platz 8, der gleichen Position wie vergleichbar ein Jahr zuvor. Am vorletzten Spieltag noch auf einem Champions-League-Platz reichte es dann für die Euro League.

    Die schwächsten Platzierungen der Freiburger in den letzten sieben Jahren waren zwei zehnte Plätze, dreimal wurde die Teilnahme an der Europa League erreicht.

    Es ist mittlerweile die 26. Saison, die die Freiburger in der Bundesliga spielen. In der ewigen Tabelle reicht dies zu Platz 18, bei Betrachtung seit der ersten Bundesligasaison des Klubs 1993/94 zu Platz 11 – im Ranking nach Finanzkennzahlen in die ersten zehn.


    Dazu eine eigene Außendarstellung. Bei Betrachtung aller Spielzeiten seit dem Wiederaufstieg steht der Sportclub nach Punkten auf Platz 10, vor Klubs, wie Bremen, Stuttgart, Hertha, Schalke, Köln oder dem HSV. Auch dies weist auf den Erfolg des Freiburger Wegs hin.


    Wie hat sich die Wahrnehmung des Sport und die von Fußballvereinen geändert. Und wie lässt sich daraus Fan-Sein auch verstehen.


    Zum einen hat sich das Spiel gewandelt. Dazu gehören neben einer zumindest gefühlt höheren Anzahl an Regeländerungen die Einführung technischer Hilfsmittel. Insbesondere der Videobeweis, und fast regelmäßige Veränderungen, den Einsatz betreffend, verstärken diesen Eindruck.


    Die Zunahme der Medienpräsenz des Sports zeigt sich in den unterschiedlichen Formen der Berichterstattung, dabei auch inhaltlich und in der Weiterverarbeitung. Gab es früher Unmengen an Bundestrainer, die jederzeit die beste Elf benennen konnten, wurden daraus mittlerweile Strategie- und Taktikexperten.


    Spielesysteme, Angriffs- oder Abwehrformationen, Doppelungen oder Verschiebungen, selbst daraus resultierende mathematische Wahrscheinlichkeiten, unter Zuhilfenahme geometrischer Figuren, sind manifeste Teile des gängigen Repertoires.


    Die wirtschaftliche Entwicklung und steigende Umsätze haben auch zu einer veränderten Wahrnehmung der Vereine als Unternehmen und Standortfaktoren beigetragen. Daraus resultieren auch wieder neue Erwartungen und Aufgaben an die Vereine.
    Aber was macht abseits davon und dem kaum mehr steigerbaren Zuschauerzuspruch den Stadionbesuch aus?


    Einmal das soziale Erlebnis, das Zusammenkommen, Formen des Miteinanders und das Dazugehören. Es ist aber auch die Atmosphäre in einem Stadion, die Leidenschaft für den Fußball. Ein Gemeinschaftsgefühl im Live-Status und dazu Teil einer unterstützenden Gruppe zu sein.


    Werte und Wahrnehmungen, Markenbildung oder Vereine als Ausschnitt oder Abbild von Stadt und Region – Vereine werden unterschiedlich wahrgenommen. Traditions- oder auch Investorenclub, vieles das tatsächlich auch wenig über das Handeln der Vereine wie die Wahrnehmung inner- und außerhalb sagt.


    Vielleicht lässt sich ein Traditionsbegriff auch anders beschreiben. Und im Versuch diesen individueller zu verstehen liegen viele der persönlichen Gründe und Motivationen des eigenen Handelns – und im Mittelpunkt bleibt es immer das eigentliche Spiel.


    Aus früher Samstag, 15:30 Uhr, ist mittlerweile alles Mögliche geworden und die Wahrnehmung einer Form Beliebigkeit für TV-Fußball-Abonnenten verstärkt dies noch.

    Fußball ist und sollte bleiben Kultur. Die Spirale des Kommerz ist unendlich, und doch gibt es einige Grenzen der Zumutbarkeit.


    Der FCA startet mit 15 Punkten in die Rückrunde und hat genügend Zeit sich vom Tabellenende wegzubewegen. Dazu sollte mehr als in der Vorrunde und auch zuhause gepunktet werden. Und am besten die Serie als neuen Start verstehen: 1. Spieltag, Freiburg. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!