Beiträge von César Menotti

    Sommerpausenfrische

    Wieder ist ein ereignisreiches Bundesligajahr vorüber. Bestehend aus ganz unterschiedlichen Phasen und Wechseln innerhalb der Saison waren es sportliche Leistungen, Ergebnisse und verschiedene andere Situationen, die zunächst in den Sinn kommen.


    Zum 111 Jahr der Vereinsgeschichte ein Film, in dem vieles wieder bewusst wurde was den FCA ausmacht, eigene Geschichten und Besonderheiten, und warum der Verein eben nicht vergleichbar ist.


    Kein Spektakel während der Saison, sondern eine Form der Emanzipation. Der FCA hat sich in der ersten Bundesliga etabliert, und vieles, das ungewöhnlich erscheinen mag, ist nichts anderes als ein Teil von Prozessen, die immer wieder und überall auftreten können. Entscheidender ist der Umgang damit - und: Augsburg ist und bleibt Bundesliga!


    Auch nach dem achten Jahr Bundesliga ist es der Verein in den Farben rot, grün und weiß, der weiter an seiner eigenen Geschichte schreibt, und auch sportlich durch verschiedene Auftritte, auf sich aufmerksam machte.


    Nicht nur der gelungene Saisonauftakt, die Spiele in Dortmund, gegen Freiburg und zuhause im Pokal - dann als es tatsächlich darauf ankam, war es auch die Mannschaft, die überzeugte.


    Es mag ganz unterschiedliche Erwartungshaltungen geben, die erste aber ist die Beibehaltung des Status quo, die Ligazugehörigkeit, und alle anderen sind immer perspektivisch. Darunter eben auch die Einbindung von Spielern aus dem eigenen Unterbau. Und da waren einige Ansätze in der vergangenen Spielzeit, die weitere Hoffnungen erlauben.

    Wie auch immer sich die Mannschaft in Strukturen, Systemen und Positionen entwickeln wird, entsteht auch ein Teil der Identifikation über eben diesen Weg.


    Auch in der kommenden Spielzeit greifen wieder die gleichen Gesetzmäßigkeiten, und es geht sportlich zunächst gegen den Strich. Dazu aber auch die weitere Entwicklung von Mannschaft und Umfeld, um auch perspektivisch unter den ersten 15 zu bleiben. Manches sollte eben nie enden - und, unabhängig der Ligenzusammensetzung, erstklassig bleiben.


    Auch in der vergangenen Saison wieder die unterschiedlichsten Ideen und Einfälle von vermeintlichen Entscheidern, denen mancher Bezug zum Spiel schon längst abhanden gekommen scheint.

    Handspiel, Elfmeter, Videobeweis, Europapokalreform, Superliga, Weltmeisterschaften mit mehr oder weniger Teilnehmern - schwer diese Auflistung vollständig zu gestalten. Jede Idee bringt wieder neue Änderungen, und jede Anpassung birgt wieder Nachjustierungen in sich. Niemals vergessen: Im Mittelpunkt bleibt immer das Spiel!


    Manche vermeintliche Konstanten wechseln sich über die Zeit, Mannschaften ändern ihre Gesichter, und das Umfeld entwickelt sich weiter. Was bleibt ist immer die Freude am Spiel und den eigenen Farben: Augsburg hält zusammen - im eigenen Stadion und unterwegs.

    Die Reiseziele haben sich über die Jahre geändert. Seit 2006 wieder bundesweit, und in den letzten acht Jahren erstklassig, wird sich daran auch in der nächsten Saison nichts ändern.


    Eine eigene Kultur: Viele Bezüge und Menschen - gemeinsames Erleben und eigene Geschichten, die sich auch unabhängig von den Geschehnissen auf dem Rasen entwickelt haben. Auch diese sind mittlerweile saisonübergreifend ein großer Teil dieses Verstehens geworden. Und entwickeln sich auch weiter.


    Wie auch Fußball und Liga: Bis nach der Sommerpause, wenn es wieder weiter geht mit dem richtigen Fußball, samstags, halb vier, und es wieder
    heißen wird: "Wagner, Josef - wie steht's?"


    Nur der FCA!



    Der Falsche Einwurf bedankt sich auch nach dieser Saison gerne bei allen Freunden und Lesern für Kritik und Anmerkungen, bei dem und den Administratoren des Forums grundsätzlich, und wünscht allen eine schöne fußballfreie Zeit.Und auch zur nächsten Spielzeit erscheint der Falsche Einwurf wieder zu jedem Pflichtspiel des FCA getreu dem Motto: "Zeilen für Fußball-Art und Ballfreiheit - knapp über der Stammtischkante."

    Abschlussspiel

    Im letzten Heimspiel der achten Bundesligasaison das bisher torreichste Spiel gegen die Hertha - und dabei einiges, das an die vergangene Spielzeit erinnerte. Ergebnisunabhängig ein Spiel, das auch so möglich war, weil es für beide Teams nicht mehr um alles ging.
     
    Zum letzten Spieltag noch einmal der Rückblick auf den sportlichen Saisonverlauf: Der FCA startete gut in die Saison, und es gab auch spielerisch einiges zu sehen. Mit der Zeit dann sehr unterschiedliche Auftritte: Eine längere Phase ohne sportlichen Erfolg, abwechselnde Auftritte, Niederlagen und Erfolge.
      
    Dazu für Augsburg eher ungewohnte Entwicklungen in Mannschaft und Umgebung, die letztlich aber auch als eine Form der Emanzipation wahrgenommen werden können.
    Der FCA hat sich in der Bundesliga etabliert, und ist auch in anderer Form in der Liga angekommen.
      
    In der Vorrunde die Spiele in Düsseldorf, gegen Mönchengladbach und Freiburg, in Dortmund oder gegen Frankfurt, und in Stuttgart - in der Rückrunde die Auftritte in Mönchengladbach, Bremen und Freiburg oder gegen Dortmund, Hannover, Stuttgart oder in Frankfurt: Sehr unterschiedliche Gesichter, die die Mannschaft gezeigt hat.
    Dazu ein Trainerwechsel und aktuell 32 Punkte - 30 hätten diese Saison zum Klassenerhalt gereicht.
      
    Mehrere Kuriosa, standortuntypisch oder auch nicht: Auch wenn in Augsburg nicht alles anders ist, so gab es hier manches lange schon nicht mehr in vergleichbarer Form.  
    Aber, wie auch immer Erwartungen und Vorstellungen im Laufe der Saison sich verschieden gewandelt haben mögen, der FCA ist weiter erstklassig - und bleibt unter den besten Achtzehn - hoffentlich auch mehr als neun Jahre.
     
    Neben den Pokalauftritten in Haiger und Kiel sowie gegen Mainz und Leipzig auch diverses rund um den 111. Geburtstags des Vereins: Der FCA hat sich auch in anderer Form weiterentwickelt.
    Dabei weiterhin die eigene Identität zu bewahren, und die Balance zwischen den verschiedenen Interessen zu halten bleibt als eine der wichtigsten Aufgaben erhalten.
     
    Ein Wiedersehen an seiner letzten Trainerstation gibt es am Samstag für FCA-Trainer Martin Schmidt.
    Während es für den FCA um einen versöhnlichen Saisonausklang geht, spielt der VfL noch um die internationalen Plätze beim letzten Spiel mit Bruno Labbadia auf der Bank.
      
    Und das Transferkarussell beginnt sich langsam auch wieder erkennbar zu drehen. Wer bleibt? Wer kommt? Auch hier werden über die Sommerpause wieder verschiedene Namen gehandelt werden.
    Am längsten in der Mannschaft waren bisher: Daniel Baier, Jan-Ingwer Callsen-Bracker, Dong-won Ji, Ja-Cheol Koo, Jan Morávek, Philipp Max, Christoph Janker und Konstantinos Stafylidis.
    Stellvertretend alles Gute, für die, die den Verein verlassen, und ein wenig mehr noch an die, die bleiben.
      
    Und wer neben dem 1. FC Köln auch noch direkt in die Bundesliga aufsteigen wird, oder die Relegation gewinnen wird, der Hamburger SV wird es nicht sein. Zusammen auch mit Nürnberg, Hannover und dem Drittligazweiten Karlsruhe wird es wieder eine zweite Liga mit traditionsreichen Namen sein - und der FCA bleibt weiter erstklassig.
     
    Schon oft genug erwähnt, darf dies auch weiterhin betont werden, und dient auch dazu diese manchmal etwas ungewöhnliche Saison einzuordnen.
       
    34 Spiele in der Liga und vier im Pokal weiter - es gab auch in den vergangenen zehn Monaten wieder viel gemeinsam zu erleben - auf und um dem Platz. Das Ziel Zusammenhalten bleibt immer bestehen - und rot-grün-weiß sind unsere Farben. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Mehr als neun Jahre

    Am 08.05.2011 stieg der FCA durch das Tor von Stephan Hain zum ersten Mal in die 1. Bundesliga auf. Die allgemeine Annahme war das es sich nur um das kurze Gastspiel eines Aufsteigers handeln würde. Am 33. Spieltag der Saison 2011/12 gelang dann der Klassenerhalt in Mönchengladbach.

    Nach der zweiten Spielzeit, einschließlich Klassenerhalt am letzten Spieltag gegen Fürth, galt der FCA für die darauffolgende Saison wieder als der obligatorische Abstiegskandidat.

    Dazwischen zwei erfolgreichere Spielzeiten mit Aufenthalt in den oberen Tabellenregionen, und anschließender Europapokalteilnahme, gelang in der Saison 2015/ 16 der vorzeitige Klassenerhalt am 33. Spieltag auf Schalke, und 2017 am 34. Spieltag in Hoffenheim. Und mit jeder Saison arbeitete und arbeitet der FCA an seiner weiteren Etablierung.

    In der Spielzeit 2017/ 18 war der Klassenerhalt aufgrund der starken Vorrunde relativ früh gesichert, und in der aktuellen Saison am 32. Spieltag - der FCA ist und bleibt 1. Liga!

    Die erreichten Punktezahlen waren unterschiedlich, und möglicherweise wird der FCA in dieser Spielzeit auch den bisher geringsten Wert von 2013 noch übertreffen. Auffälliger aber wie wenig Punkte dieses Jahr zum Klassenerhalt gereicht haben. Die beiden Letztplatzierten der Tabelle haben aktuell 37 Punkte - zusammen mit dem 16. sind dies 61.
    Wohlmöglich am Schluss tatsächlich die statistisch geringste Punktesumme am Tabellenende, die bisher so nie erreicht wurde. 31 Punkte reichen bereits zum Klassenerhalt und 26 - auch ein neuer Tiefstwert - zur Relegation.

    Das Spiel auf Schalke hatte für den FCA keine Bedeutung mehr für das zentrale Ziel - der Klassenerhalt stand nach der Stuttgarter Niederlage in Berlin bereits fest.

    Nach sieben sieglosen Spielen gewann die Hertha im vorletzten Heimspiel unter Cheftrainer Pal Dárdái wieder.
    Wie unterschiedlich auch immer der Saisonverlauf intern betrachtet wird, scheint der Claim "Die Zukunft gehört Berlin" aufrecht erhalten zu bleiben. Auch in der Stadionfrage hält der Hauptstadtverein an seinem Ziel, das Olympiastadion 2025 zu verlassen, fest.

    Die Saison geht langsam dem Ende entgegen. Auf den ersten und den letzten drei Plätzen scheinen alle Entscheidungen gefallen zu sein - dazu sechs Mannschaften, die unter verschiedenen Voraussetzungen noch um die verbleibenden vier internationalen Plätze spielen.

    Handspiel oder nicht, mit oder ohne VAR - es besteht die Befürchtung, dass dieses Thema das Sommerloch füllen könnte.
    Ein bisher noch nicht diskutierter Vorschlag wäre nur noch Handspiele mit der linken, wahlweise der rechten Hand, abzupfeifen. Diese wäre für alle sichtbar, transparent, und ohne VAR durchführbar.
    Dadurch könnten auch angekündigte Trainingsmaßnahmen zur Erlangung eines Elfmeters unterbunden werden - die andere Hand könnte dann einfach zum Schutz verwendet werden.

    Es gebietet nicht nur der Respekt vor dem sportlichen Wettbewerb für den FCA auch in den verbleibenden beiden Spielen gegen Berlin und in Wolfsburg bestmöglich aufzutreten.
    Nebenbei geht es auch noch um sechs Punkte und einen sportlich erfolgreichen Saisonausklang. Egal wer den Verein verlässt, oder neu hinzukommen wird - nach der Saison ist genügend Zeit für die Analyse der achten, und die Planung der anstehenden, neunten Bundesligasaison.

    Zunächst das nächste Spiel gegen die Hertha. Es gibt dabei nicht nur um die Möglichkeit nach vier Jahren gegen Berlin zu gewinnen, sondern auch, zum vierten Mal in der Bundesligazeit, das letzte Saisonheimspiel zu gewinnen.

    Als Mannschaft auftreten und gemeinsam überzeugen, auch am kommenden Samstag gilt: Augsburg hält zusammen. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Ergebnisse

    Nach der vergangenen Fußballwoche scheint alles wie immer. Die Mannschaften, denen der Abstieg am direktesten droht, punkten wieder - manche mehr und andere weniger. Es gibt Elfmeter, mit erwartbaren Resultaten, in Spielen mit Beteiligung von Bayern München - und der FCA verliert wieder mal gegen Leverkusen.


    Mehr Gerechtigkeit sollte der VAR bringen, doch scheint es nach fast zwei Spielzeiten nicht so, dass dies der Fall ist - manche Entscheidungen sind nicht nur verzögerter, sondern manchmal auch schwerer nachvollziehbar. Eine größere Objektivität und Entlastung menschlicher Entscheidungsfähigkeit im Bruchteil von Sekunden lässt sich so auch nicht immer bewerkstelligen.


    Nach den Resultaten des vergangenen Spieltags scheinen weder Meisterschaft noch Abstieg direkt entschieden, und doch lohnt sich der Blick aufs Restprogramm.


    Der FCA spielt am kommenden Sonntag zu, seit langem, ungewohnter Zeit auf Schalke. Auch wenn dort nach dem Sieg in Dortmund die Stimmung wieder besser sein sollte, scheint in dieser Saison fast alles möglich: Mit einem Sieg in Gelsenkirchen könnte der FCA das Saisonziel am 32. Spieltag endgültig und vorzeitig erreichen.


    Noch immer zu früh für eine umfassendere Betrachtung der vergangenen Spielzeit, darf es auch noch Wünsche, nicht nur für die verbleibende Spielzeit, geben.

    Einer davon ist eine größere Konstanz, genaugenommen in verschiedenen Bereichen, wie auch im Gesamtauftritt.


    Und wie viele Punkte auch immer zum Klassenerhalt nötig gewesen sein sollten, der FCA hat vermutlich in dieser Saison weiter zu seiner Etablierung, nicht nur im Kreis der Top-25, beigetragen.


    Und wenn auch jede Spielzeit in der Bundeliga ihre eigenen Geschichten schreibt, gibt es auch einiges, das so bleiben sollte: Augsburg hält zusammen ist mehr als ein Motto - auch unabhängig davon wie Außenstehende dies sehen oder kommentieren mögen.


    Nach dem Spiel gegen Schalke folgen die Auftritte gegen Hertha und in Wolfsburg. In allen drei Spielen zusammen erreichte der FCA in der Vorrunde zwei Punkte.

    Ob hier ein Vergleich möglich scheint, ist eine andere Frage - zu wechselhaft war dann die gesamte Spielzeit.


    Wie sinnvoll es sein mag, immer gleiche, sich wiederholende Aussagen zu einzelnen Mannschaftsteilen zu machen, ein anderer Gedanke - Spiele des FCA werden auch weiterhin gemeinsam verloren oder gewonnen.


    Es ist die Mannschaft als gesamte, die dazu beigetragen hat, dass der FCA im achten Jahr in Folge erste Liga spielt. Und auch bei der Analyse der vergangenen Saison sowie Planung und Zielsetzung der kommenden sollte dies nicht vergessen werden.


    Augsburg hat sich nicht nur etabliert, und spielt dort, wo andere mit vor einiger Zeit deutlich besseren Voraussetzungen waren, sondern hat dabei auch eigene Wege entwickelt, die nicht das Resultat von Marketingaktivitäten sondern solider sportlicher und struktureller Arbeit sind.


    Dazu haben verschiedene Protagonisten wie auch äußere Faktoren beigetragen. Und vermutlich waren es auch mehrmals die genau richtigen Zeitpunkte, an denen die richtigen Entscheidungen getroffen bzw. Ziele erreicht wurden.


    Die Zusammensetzung der Spielklassen hat sich nicht erst seit Einführung der Bundesliga, oder Entstehung nachfolgender Ligen, immer wieder geändert. Auch dies hat sowohl zur Entwicklung tradierter Strukturen, wie auch zur Entstehung neuer Vereine und Konzepte beigetragen.


    Nach den Entwicklungen des Fußballs, insbesondere in den letzten Jahren, weiterhin in der ersten Liga zu bleiben, und davon zu profitieren, ist nicht nur ein Wettbewerbsvorteil.


    Spannung auch in der 2. Liga: Der Zweite ist Vierter und der Erste wirft kurz vor Saisonende den Trainer raus. Wohlmöglich ist immer noch genügend Saison für allgemein Unerwartetes - und zwar in beiden oberen Spielkassen.


    Zu einer Anstoßzeit, wie früher in der zweiten Liga, den Klassenerhalt aus eigener Leistung besiegeln und dabei als Mannschaft überzeugen.

    Zwei Aspekte, die auch nach der achten Bundesligasaison in Folge weiter Bestand haben sollten, und die Erkenntnis, dass auch mit dieser Saison der Verein in seinen Entwicklungen weitergekommen ist. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Spielweisen


    Der höchste Heimsieg in der Bundesligageschichte des FCA - noch dazu in einem Schlüsselspiel. Eine sehr positive Bestätigung dessen, dass in dieser Saison wohl alles irgendwie auch anders ist.


    Und schon im Vorgriff auf eine nach der Saison anstehende Analyse, die Behauptung, dass, was auch immer zum Erfolg gegen Stuttgart beigetragen hat, es vor allem auch zeigt, dass die Mannschaft als solche intakt ist.


    Im Abgleich mit den unterschiedlichen Erwartungshaltungen, in und über die bisherige Spielzeit, auch die Erkenntnis, dass wenn es auch für Spitzenmannschaften der Liga schwer ist die jeweilige Bestform über eine ganze Saison abzurufen, dies vom FCA auch nicht erwartet werden kann.


    Umso mehr ist die Leistung gegen Stuttgart zu würdigen: Im entscheidenden Spiel so aufzutreten zeigt eigene Qualitäten und bestätigt wieder einmal, dass der FCA auch Abstiegskampf kann.

    Dies darf auch als weitere Form der Etablierung in der höchsten deutschen Spielklasse gesehen werden. Der FCA steht in der Tabelle vor vier Vereinen mit großen Namen, und gemeinsam 23 gewonnen deutschen Meisterschaften, und schreibt weiter an seiner eigenen Geschichte.


    Sechs Tore, in einem Bundesligaspiel sind ein Novum - und das 4:0 gegen den Hamburger SV in 2017 war der bisher höchste Heimsieg in der Liga.


    In der Vereinsgeschichte seit 1969 gab es insgesamt nur 10 Ligaspiele, darunter neun in Augsburg, in denen der FCA mehr Tore erzielte: Die höchsten Erfolge waren das 8:0 in der Bayernliga gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Nürnberg 1972, und das gleiche Resultat in der 2. Bundesliga gegen Pirmasens 1978. In der neueren Geschichte des Vereins, neben den 6:0-Auswärtssiegen in Eschborn und Nöttingen, noch die Erinnerung an das 7:2 gegen Bayreuth sowie das 7:0 gegen Eschborn, beide in der letzten Spielzeit in der Regionalliga Süd.


    Mag es zu vielen Spiele besondere Geschichten geben, wird das 6:0 gegen Stuttgart wohlmöglich nicht nur mit dieser Saison des FCA verbunden bleiben.


    Mindestens die Europa League war das erklärte Saisonziel von Leverkusen. Und mit den zwei Siegen in Stuttgart und gegen Nürnberg nach den vorherigen drei Niederlagen ist Bayer noch im Rennen um die internationalen Startplätze.

    Und doch scheint es als sei die Erwartungshaltung in dieser Saison, in der Peter Bosz Heiko Herrlich zur Rückrunde als Trainer ablöste, größer gewesen, wie sich aus den Reaktionen aus Verein und Umfeld annehmen lässt.


    Was in dieser ungewöhnlichen Saison noch alles möglich für den FCA ist, kann sich nicht nur in den nachfolgenden Spieltagen, sondern bereits am kommenden Freitag zeigen. Vielleicht gelingt ein weiterer Schritt, und der langerhoffte, noch fehlende Sieg im achten Jahr der Ligazugehörigkeit.


    Ohne Berücksichtigung der Defensive, der Blick nach vorn: Der FCA hat in dieser Spielzeit nach 30 Spieltagen bereits 46 Tore erreicht - in der Saison 2013/ 14 wurde der bisherige Ligahöchstwert von 47 am letzten Spieltag geschafft.

    In beiden Spielzeiten, in der aktuellen bisher, waren es elf Torschützen, die dazu beigetragen haben. In der Saison 13/ 14 gelangen Hahn 12, Altintop 10 und Werner 9 Tore. In der aktuellen Saison gibt es hinter Finnbogason mit 10 Treffern mittlerweile bereits fünf Spieler, aus allen Mannschaftsteilen, Max, Gregoritsch, Ji, Khedira und Richter, die je 4 Treffern erzielten.


    Ein Aspekt, der auch Rückschlüsse auf die Spielweise zulässt, und wie der FCA, diese zuletzt wieder umsetzten konnte. Unabhängig vom Ergebnis waren die erkennbare Spielfreude und Motivation am auffälligsten am vergangenen Samstag. Und genau hier könnte es auch so weitergehen. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Ich freue mich, dass der Falsche Einwurf sich hier etwas etabliert hat, und über viele persönliche Rückmeldungen.

    "Nachgehakt", wie vom Autor oben beschrieben, finde ich als Ergänzung oder Kontrast, auch passend.

    Ansonsten freue ich mich über Ergänzungen/ Anmerkungen, denke aber auch, dass es für Diskussionen geeignetere Stellen im Forum gibt.

    Erstklassig

    Marco Richter trifft zweimal, und der FCA gewinnt zum dritten Mal in dieser Spielzeit an einem Sonntag.


    Die Liga spielt weiterhin für Augsburg. Darf dies auch als höheres Zeichen gesehen werden, das den allgemeinen Sympathiebonus für den Verein aus der ältesten Stadt in der Bundesliga wiedergibt?


    Auch wenn man sich das hier gerne so vorstellen könnte, läuft es wiedermal auf eine Besonderheit der Bundesligageschichte hinaus: Nach der historisch niedrigsten Punktzahl zur Direktqualifizierung für die Gruppenhase der Euro League reichen dem FCA wohlmöglich in dieser Saison auch knapp an oder über 31 Punkte für den direkten Kassenerhalt - auch ein historischer Wert.


    Nur vergangenen Sonntag, an einem der am besten gelegenen Spieltage hierfür, nutzt der FCA diese Konstellation - und gewinnt in Frankfurt.

    Gut möglich dass der FCA noch deutlich mehr Punkte macht, als vor kurzem von verschiedenen Kommentatoren erwartet wurde.


    Die Annahme dass der FCA in der Vorrunde gegen die Eintracht gewinnen könnte wurde nicht so ungewöhnlich aufgenommen, wie die gleiche vor dem vergangenen Spieltag.


    Zu unterschiedlich haben sich die Wege der beiden Mannschaften seitdem entwickelt. Dort die Eintracht, begeisternder Fußball in der Euro League, und in der Liga auf Tuchfühlung zu den Champions-League-Plätzen, dort der FCA mit deutlich wechselhafteren Ergebnissen, und doch nie auf einem Abstiegsplatz positioniert. Auch die Entwicklung der Punkteabstände zwischen den beiden Mannschaften schien dies zu bestätigen.


    Die 3 Punkte im Rückspiel zeigen aber auch wieder das Gesicht des FCA, und eben die Leistung Punkte zu holen, wenn es wichtig ist - manchmal, und vor allem da, wo viele nicht damit rechnen. Augsburg kann auch mit neuem Trainer Abstiegskampf!


    Und so wichtig dieses Spiel auch gewesen ist, ist es auch nur ein Schritt in die richtige Richtung - entscheidend ist die Fortführung und die Platzierung zum Saisonende. Auch wenn sich die Ausgangssituation verbessert hat, geht es auch am kommenden Samstag wieder aufs Neue um das gleiche Ziel.


    Gegen Stuttgart geht es nicht um die sportliche Vorherrschaft im gemeinsamen Kulturraum, oder um irgendeine Form eines so nie existenten Derbys, sondern gegen den Abstieg. Es ist auch kein Finale sondern ein möglicherweise, abhängig von der jeweiligen Sichtweise und dem weiteren Verlauf der Saison, vorentscheidendes Spiel.


    Bei Betrachtung des Vergleichs als Duell bedeutet dies, dass der VfB in der Herausforderrolle ist - anders formuliert, Stuttgart muss gewinnen, und Augsburg sollte nicht verlieren.


    Darauf reduziert ließe sich die Bundesligastatistik der beiden Mannschaften betrachten. Nur scheinen die allgemeinen Tendenzen in dieser Saison weniger geeignet.

    Und wenn auch im Fußball vieles möglich erscheint, bietet sich im Ligabetrieb die Möglichkeit für den FCA am Samstag einen großen Schritt in Richtung Saisonziel zu machen.


    Nach der vergangenen Saison waren die Erwartungshaltungen des VfB mit dieser Mannschaft deutlich andere, und die bestehende Konstellation so nicht zwingend zu erwarten.

    Die Unterschiede scheinen dabei auch strukturell weit größer und tiefer liegend. Vom Sieg gegen Hannover abgesehen erreichten die Stuttgarter nur vier Unentschieden in der Rückrunde, in Bremen und gegen Freiburg, Hoffenheim und Nürnberg.


    Ohne Berücksichtigung verschiedener Gegebenheiten hat der FCA die Chance im nächsten Spiel weiter die eigene Leistungsfähigkeit zu zeigen. Aufbauend auf das Spiel in Frankfurt kann der FCA im eigenen Stadion auch in der Entwicklung einer Konstanz überzeugen, die dann auch in den nachfolgenden Spielen anhält.


    Und egal wer dann alles daran Erfolg hatte, wäre dies ein weiteres Ausrufezeichen: Der FCA ist und bleibt erstklassig! Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Spielwechsel

    Eine Form der Enttäuschung nach dem vergangenen Spiel und eine weitreichende Entscheidung: Das Ziel bleibt der Klassenerhalt.

    Sind es die Mechanismen des Markts, die auch an Augsburg nicht vorbeigehen, oder welche Planungen auch sonst. Die Liga geht weiter - und es geht eigentlich nur zusammen.


    Auch wenn die Anzahl der Spiele geringer wird, ist es erforderlich mehr Konstanz zu erreichen. Es sind noch sechs Spieltage, und der FCA kann immer und überall punkten - und vor dem letzten Spieltag das Ziel erreichen.


    Auch Zeit für viele Stadiongänger über die eigenen Erwartungshaltungen nachzudenken. Unabhängig der Ausgangskonstellationen und Enttäuschung die Frage, ob Pfiffe helfen können. Es mag für jeden unterschiedliche Formen des Umgangs in manchen Situationen geben - die vorher bemerkbare Stille im Stadion war auch als kollektiveres Statement bereits zu verstehen.


    Zusammenhalten heißt es in allen Momenten, und nicht alles muss immer bis zum letzten kommentiert werden.


    Wenige Tage Zeit für den neuen Trainer, die Mannschaft kennenzulernen, und die Stärken am besten aufzurufen. Und doch noch einiges, das erreicht werden kann. Dazu, trainerunabhängig, ein wenig auch der Glaube, dass der FCA Abstiegskampf kann.


    In der ersten Bundesligasaison die letzten Spiele gegen Schalke, in Wolfsburg und eben in Mönchengladbach. In der zweiten Saison das Finish zuhause gegen Fürth. Der Klassenerhalt auf Schalke 2016, und der in Hoffenheim 2017 - wenn es darauf ankam hat es erstklassig bisher immer gereicht.



    Über die vielen Jahre waren es einige Trainer die beim FCA auf der Bank saßen. Und es gibt eine Unzahl von Wahrnehmungen, die in Abhängigkeit von Liga, sportlicher Konstellation, Erfolg und verschiedenen Außenbeeinflussungen mit ihnen verbunden sind. Ganz unterschiedlich auch die daraus resultierenden Verweildauern.


    Ein wesentliches Merkmal war und ist aber auch die Außenwirkung des Trainers, und wie er den Verein repräsentiert. Umso bedeutender wenn es gelingt, manchen Trends zum Trotz, auch auf dieser Position Kontinuität zu wahren.


    Einige Spiele in der Zeit von Manuel Baum, die gerne in Erinnerung bleiben, darunter neben verschiedenen Auftritten zu Beginn dieser Saison, einige überlegene Leistungen, wie auch das Bestehen im Abstiegskampf der letzten beiden Jahre. Dazu ein menschlich sympathisches Auftreten , das immer gut zum FCA passt - Danke, Manuel Baum!



    Es ist nicht nur vor den anstehenden Aufgaben im Abstiegskampf der falsche Zeitpunkt um bereits die Saison einzuschätzen. Auch die vielen Kommentare und Bemerkungen von außen sind oft mehr von vermeintlicher Kenntnis und daraus resultierenden allgemeinen Schlussfolgerungen geprägt. In jedem Fall ist mit etwas Abstand nach der Saison, und gelungenem Klassenerhalt, der richtige Zeitpunkt um alles einer genaueren Prüfung zu unterziehen.


    Und neben der dann erforderlichen sportlichen Bewertung darf auch die gesamte Entwicklung des Vereins, der Strukturen, der Nachwuchsarbeit und auch der kurz- und mittelfristigen Perspektiven mit einbezogen werden. Einer länger zurückliegenden Zielvorstellung erinnernd hat es der FCA nicht nur geschafft sich unter den Top-25 zu etablieren.

    Zu dieser Entwicklung haben einige beigetragen - dazu noch Kontinuität, oft richtige Entscheidungen und Vorgehensmodelle.


    Die Konzentration nach dieser Woche sollte sich aber auf das Sportliche richten. Und die Mannschaft darf zeigen was sie tatsächlich ausmacht.

    Neben den individuellen Qualitäten, Einsatz und Entschlossenheit, gilt es als Einheit zu überzeugen. Und dies sollte den FCA auch weiterhin ausmachen. Der FCA ist und bleibt Bundesligist und der Ferein. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Wechselspiel

    Es bleibt dabei: Leipzig kann in der regulären Spielzeit, ohne Verlängerung, kein Spiel in Augsburg gewinnen.

    In diesem Pokalspiel zeigte die Augsburger Mannschaft wieder fast alles was sie ausmacht. Dazu ein Wechselspiel der Emotionen: Die Stimmung auf den Rängen übertrug sich auf das Spiel, und der Auftritt auf den Platz ließ diese noch weiter steigen - nicht nur in der 94. Spielminute.

    Der FCA hat sich und anderen in diesem zusätzlichen Wettbewerb erstklassig gezeigt, was Fußball in Augsburg ausmacht.


    Und weiter geht es in der Liga, in der sich langsam Entscheidungen anbahnen: Am Wochenende das Spiel zwischen dem Ersten und dem Zweiten, neben zwei Duellen um die internationalen Plätzen.


    Eine andere Situation im Schneckenrennen gegen den Abstieg, aus dem sich Hannover, nach eigener Gefühlslage, am vergangenen Wochenende verabschiedet hat. Stuttgart und der Club kämpfen im Direktvergleich um den Anschluss.


    Vielleicht ein gutes Zeichen, dass der FCA nun zunächst gegen zwei in der Tabelle deutlich besser platzierte Teams antritt. In dieser merkwürdigen Saison lagen diese Spiele auch in der Liga dem FCA bisher deutlich besser.


    Es sind noch sieben Spieltage, und wohlmöglich reichen drei Siege zum Nichtabstieg. In der Auswahl nach den zwei anstehenden Spieltagen noch dazu Stuttgart, Leverkusen, Schalke, Berlin und Wolfsburg - nur ein Team dabei, gegen das bisher noch kein (Heim)sieg gelang.


    Zunächst aber gegen die TSG Hoffenheim, mit der der scheidende Trainer noch die europäischen Plätze erreichen will.


    Der letzte Heimsieg gegen Hoffenheim liegt schon etwas zurück. Durch Tore von Altintop, Werner und Bobadilla gewann der FCA im Februar 2015 mit 3:1.

    Aber in dieser Saison scheint die Konstante eben zu sein, das einiges öfter anders kommt - und noch genügend Zeit für Positives ist.


    Zum 28. Spieltag noch zu früh für eine Einordnung der Spielzeit, und doch schon manches zu erkennen. Die letzten drei der Tabelle werden deutlich weniger als die durchschnittlich 89 Punkte haben, wohlmöglich sich den statistisch zusammengefügten, aber nie dagewesenen 71 Punkten nähern.

    Dazu ein Zweikampf an der Spitze, eine Gruppe von Teams, die um die unterschiedlichen internationalen Plätze spielen und ein Mittelfeld mit Übergang nach hinten.


    Wo der FCA tabellarisch einzuordnen ist, wird sich noch zeigen, wenngleich eben auch durch eigene Ergebnisse noch einiges erreicht werden kann.


    Unabhängig der unterschiedlichen Gesichter des Teams sind auch einzelne zukunftsweisende Optionen zu erkennen.

    Egal wie die der Kern der Mannschaft im nächsten Jahr aussehen könnte, gilt es jetzt noch einmal alles zusammenzuwerfen, und gemeinsam das Bestmögliche zu erreichen.


    Ergebnisunabhängig sind dies auch die Attribute, die den FCA ausmachen - und auch in der zu erreichenden neunten Bundesligasaison in Folge grundlegend bleiben sollten.


    Ein anderes Thema, bei dem man fast hoffen wollte, dass es sich um die Aktion eines Satiremagazin gehandelt hat: Doch leider war es diesmal nicht so.

    Noch dazu die offizielle Begründung - und wieder lässt sich nicht nur erahnen, um was es im System von Verbänden und Vergaben geht. Wohlmöglich ist dies nur die Spitze eines weiteren Eisbergs.


    Was für ein Schlag auch für die vielen Ehrenamtlichen und Engagierten im weltgrößten Fachsportverband. Die Popularität und Entwicklung des Fußballs basiert eben auch in seiner gesellschaftlichen Verankerung und immer noch breiten Basis.


    Was Fußball im konkreten alles bewegen und vereinen lässt zeigte sich in Augsburg beim Pokalspiel am Dienstag.
    Mit der gleichen Einstellung, Körpersprache und Leidenschaft auf dem Platz, und der Unterstützung von den Rängen, ist nicht nur am Sonntag für den FCA alles machbar. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!


    Pokalfortführung

    Es gibt Tage, an denen richtig bewusst wird wie gut es war in drei vorherigen Spielen Punkte geholt zu haben. Und das erstaunliche nach dem Wochenende ist, dass sich an der Gesamtsituation nicht wirklich etwas geändert hat. Der Abstand zu Platz 16 beträgt weiterhin fünf Punkte, und auch die Tordifferenz bleibt gegenüber Stuttgart unverändert. Es sind noch sieben Spiele, in denen noch gepunktet werden sollte - darunter auch der Direktvergleich gegen den VfB.


    Zunächst eine Abwechslung vom Bundesligaalltag in Form des DFB-Pokals. Der FCA spielt im Viertelfinale gegen Leipzig. Es ist erst das dritte Mal, dass der FCA in der vierten Runde antritt. Neben der Saison 2009/10 spielte der FCA in der Saison 1977/ 78 bereits in dieser Runde. Da das Teilnehmerfeld damals allerdings noch größer war entsprach dies dem Achtelfinale. Gegner war damals die SpVgg Bayreuth, gegen die beide Vergleiche in der 2. Liga Süd gewonnen werden konnten - das Pokalspiel gewannen allerdings die Altstädter.


    Zum dritten Mal trifft der FCA im Pokal auf Leipzig, zum ersten Mal allerdings seit deren Mitwirken in der Bundesliga. Seit 1969 hat der FCA ab der 1. Hauptrunde gegen 41 verschiedene Mannschaften gespielt. Die meisten Vergleiche gab es dabei gegen Bayern München und Werder Bremen.

    Je viermal ging es gegen beide. Gegen München verlor der FCA alle Vergleiche und gegen Werder wurden drei Spiele verloren, am 08.02.75, damals gab es noch kein Elfmeterschießen spielte der FCA unentschieden in Bremen.

    Dreimal ging es gegen 1860, darunter das 5 : 1 n. V. 1986,und je zweimal gegen Magdeburg, Leverkusen, Mainz, Karlsruhe, Münster, Freiburg, Hoffenheim und Bayreuth. Gegen vier dieser Teams gelang es wie gegen Leipzig beide Vergleiche siegreich zu bestreiten


    Welchen Gesetzen der Pokal auch immer unterliegen mag, das Ziel ist seit 1985 das Olympiastadion in Berlin. Und nicht nur für die Mannschaft ist es das Ziel einmal dort hinzukommen. Am Dienstag nun das Viertelfinale.


    Vielleicht ist es genau der richtige Moment für dieses Spiel, und die Chance wieder an die vorherigen Auftritte anzuknüpfen. Vor nicht einmal vier Wochen konnte der FCA einen Punkt holen, wenngleich im Pokal auch noch zwingend Tore fallen.

    Die Bilanz gegen Leipzig spricht bei je drei Siegen und Unentschieden in acht Spielen für den FCA - und Leipzig konnte in bisher drei Spielen noch nicht in Augsburg gewinnen.


    Am Samstag, den 25. Mai findet das Pokalfinale statt, und dort dabei zu sein wäre ein weiterer Meilenstein für den FCA in seiner 111jährigen Geschichte. Ein Sieg am Dienstag, und im Halbfinale mit Losglück ein Gegner, gegen den noch nicht viermal gespielt wurde, und das Ziel wäre fast erreicht.


    Es ist ein eigener Wettbewerb, in dem es nur darum geht zu gewinnen, und eben genau der richtige Zeitpunkt für dieses Spiel: 90 oder mehr Minuten ohne Gedanken an den Ligaalltag. Die Mannschaft kann es selbst schaffen, und sich dadurch auch wieder neues Selbstvertrauen erarbeiten.


    Zusammenhalten, als Team auftreten, und gemeinsam erfolgreich sein - und diesen Schwung mit in die Runde nehmen. Augsburg hält zusammen - in Liga und Pokal. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Einsatzwillen

    Das letzte Spiel gegen Hannover lässt sich ein wenig als Entwicklungsausschnitt der laufenden Saison sehen: Motiviert, mit der passenden Körpersprache ausgestattet, ein merkwürdiges Gegentor - im Laufe der zweiten Halbzeit gab die Mannschaft dann die richtigen Antworten. Und es war wieder ein klares Signal im Abstiegskampf: Zu jeder Zeit war zu erkennen, dass alle zusammen dieses Spiel gewinnen wollten.


    In der Tabelle auf Platz 14 angekommen, und mit weiter verbesserter Ausgangssituation, besteht aber kein Grund zum Nachlassen. Es sind noch immer acht Spieltage und einige Punkte zu vergeben. Ein gelungener Auftritt in Nürnberg unter Beibehaltung der Punkteabstände nach hinten würde zu einer weiter wachsenden Sicherheit beitragen.


    Auch hier geht es darum die eigenen Fähigkeiten zu zeigen, als Team aufzutreten und zu überzeugen. Unabhängig davon auf welchem Tabellenplatz die nächsten Gegner stehen, oder welche Ziele sie haben, das Ziel des FCA ist es weiter Punkte zu sammeln.


    Der Club ging die Saison als Aufsteiger mit Respekt und viel Optimismus an. Von den bisherigen 26 Spielen konnten nur zwei in der Vorrunde, gegen Hannover und Düsseldorf gewonnen werden. Seit dem 15 Spieltag durchgehend auf einem Abstiegsplatz stehend, haben die Nürnberger aufgrund der ungewöhnlichen Konstellation am Tabellenende noch immer Chancen zum vierten Mal seit 2009 die Relegationsspiele zu erreichen.

    Sieben Punkte fehlen dem Club aktuell zu Platz 16. Die anstehenden Partien gegen Augsburg, Stuttgart und Schalke haben aufeinander aufbauenden Finalcharakter.


    Interessant auch wieder die Erkenntnis wie sich die Gesamtentwicklungen der beiden Relegationsteilnehmer von 2010, in Bezug auf Etablierung und Strukturen unterscheiden.

    Auch wenn der letzte Heimsieg gegen Nürnberg schon lange zurückliegt, und die Gesamtbilanz negativ ausfällt, konnte der FCA den letzten Auftritt im Max-Morlok-Stadion erfolgreich gestalten. Dieser liegt nun bereits über fünf Jahre zurück - ein Zeitraum der auch auf den zwischenzeitlichen Wandel in der Liga verweist.



    Fußball ist mehr als nur Alltagskultur. Auch gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten sich einem gesellschaftlichen Phänomen zu näheren.

    Wohlmöglich wird in das Spiel manchmal zu viel hineininterpretiert, und auch Prozesse im Umfeld zu sehr verallgemeinert. Und doch sind es viele kleinere Erlebnisse und Geschichten die mit dem Sport verbunden sind, und bleiben.


    Waren oder wurden vor längerer Zeit Spieler regionale Berühmtheiten, änderte sich nicht erst im Zuge der fortlaufenden Kommerzialisierung die allgemeine Wahrnehmung über die Berufsausübenden. Die veränderte Form der öffentlichen Berichterstattung und die Eventisierung der Spieltage trugen ihren Teil dazu bei.

    Floskelreiche Interviews nach Standardvorlage und die stete Wiederholung von Marktgesetzmäßigkeiten ergänzten die sportlichen Darbietungen. Authentizität und glaubhafte Formen der Identifikation waren längst Vergangenheit. Alles, auch die Wahrnehmung des Spiels und der Protagonisten wandelt sich immer weiter. Und doch sind es die Ausnahmen, die in Erinnerung bleiben.


    Manchmal mangelnde Perfektion und Präzision durch absoluten Einsatz und Willen zu ersetzen, ist etwas das in dieser Form auffällt, und an das eigentliche Spiel, und verschiedene verbundene Erlebnisse, erinnert.

    Vereinsverbundenheit und Identifikation beschreiben ein Umfeld, in dem man sich mehr Menschen mit diesen Ansätzen auch außerhalb des Spielfelds vorstellen mag. Einer aus der besten Elf, 36 Tore und fast genauso viele Vorlagen in 188 Spielen für den FCA, und vieles, das auch weiterhin zum FCA passt - danke Tobias Werner.



    Während sich zwischenzeitlich der Überblick bei den vielen Test- und Qualifikationsspielen sowie immer neuerer Verbandsidee zu diversen Wettbewerben fast verlieren ließ, steht am Samstag wieder der richtige Fußball an. Und wer auch immer wieder ins Team kommen kann, der Star bleibt die Mannschaft. Nach der zweiwöchigen Pause an Auftreten und Leistung der letzten Spiele anknüpfend, ist auch in Nürnberg alles möglich. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Zuversicherheiten

    0:0 gewonnen. Eine Teamleistung, in der neben dem Torwart nicht nur Kevin Danso hervorzuheben ist. Während des Spiels wuchs auch das Selbstvertrauen der Mannschaft und fand seinen Höhepunkt im einhändigen Ballhalten Gregor Kobels kurz vor Schluss.

    Eine erweiterte Körpersprache und kollektive Freude an jeder gelungenen Aktion bestätigen, dass der FCA, passend zur entscheidenden Saisonphase, weiter an Sicherheit gewinnt.


    Während der Weltverband durch die Einführung einer Klub-WM den weiteren Ausverkauf des Fußballs vorantreibt, spielt der FCA in seiner Liga um die Meisterschaft im Abstiegskampf: Das Ziel ist auch im neunten Jahr in Folge erstklassig zu bleiben.


    Drei Punkte auf Platz 16, acht Punkte auf Platz 17, dazu die bessere Tordifferenz - die Ausgangsposition des FCA scheint gut. Mit dem Punkteschnitt der letzten zwei Spieltage wären noch 40 Punkte möglich - doch ist die Frage, wie viele Punkte zum direkten Klassenerhalt ausreichen, schwer zu beantworten.


    An den nächsten beiden Spieltagen gegen Hannover und Nürnberg - Spiele, in denen es vor allem auch wichtig ist, dass der Abstand nach hinten sich nicht verringert.

    Welche Spiele entscheidend sind, mag unterschiedlich gesehen werden, Punkte sollten aber doch noch einige gesammelt werden.


    Auch bei Analyse der Tabellensituation und der jeweiligen Restprogramme ist es bei neun noch ausstehenden Spieltagen zu früh ein Team gedanklich bereits jetzt abzuschreiben. Dies trifft auch auf Hannover 96 zu. Die Mannschaft hat nach den mehr oder minder unmissverständlichen Verlautbarungen von Martin Kind eine gute Reaktion im Spiel gegen Leverkusen gezeigt, und wieder an Hoffnung vor den anstehenden Direktvergleichen gewonnen.


    Vor jeder Saison werden die Einschätzung hinsichtlich des zu erwartenden Saisonverlaufs erstellt. Als zu erwartenden Absteiger werden zumeist die Aufsteiger genannt. Der Reiz der Liga liegt aber auch darin, dass es manchmal anders kommt. So hat sich etwa Fortuna Düsseldorf nach einem Zwischenspurt von den hinteren Rängen entfernt.

    Und die aktuellen Platzierungen von Stuttgart und Schalke wurden allgemein nicht so erwartet.


    Auch die Hoffnung auf eine Aufholjagd scheint nicht aussichtslos. So gibt es einige Beispiele in denen Mannschaften in den letzten Spielen noch Serien starten konnten. Ob dies auch einem der hinteren beiden Teams dieses Jahr gelingen kann wird sich zeigen. Die Spiele gegen diese Mannschaften haben auch den Charakter von Leistungstests für den FCA.


    Die bisherigen Vergleiche gegen Hannover sollten Warnung und Ansporn zugleich sein.

    In den bisherigen 13 Bundesligaspielen gewann der FCA viermal bei drei Unentschieden - die letzten beiden Spiele gegen 96 in 2018 wurden gewonnen.


    Was in der notgedrungen wieder umgestellten Mannschaft des FCA in Leipzig auffiel ist das Miteinander und füreinander. Das Team findet sich als Einheit und belohnt sich für die Leistungen. Es wirkt wie ein langsames Wachstum an Stabilität durch jedes neue Erfolgserlebnis. Diese Entwicklung fortzusetzten, und auch im Falle von Rückschlägen daran weiterzuarbeiten, scheint einer der wichtigsten Aspekte.


    Auch unabhängig der anstehenden Aufgaben gilt es weiter von Spiel zu Spiel zu sehen, und den Reifeprozess in ganz unterschiedlichen Spielen fortzuführen. Es geht aktuell weder um eine Bewertung der Saison, noch um die Einschätzung einzelner Position. Momentan befindet sich alles quasi im laufenden Betrieb - und läuft.


    Der FCA hat alles selbst in der Hand - die Auftritte in den letzten Heimspielen geben weitere Zuversicht. Es ist kein Schicksalsspiel am kommenden Samstag, aber eine Möglichkeit ein weiteres Signal auszustrahlen: Augsburg hält zusammen, ist und bleibt - 1. Liga.

    Gutes Spiel


    Nur der FCA!

    Tor

    Bedingungsloser Einsatz, Kampfgeist, Zusammenhalt – 2: 1 gegen den BVB. Die Mannschaft hat sich nicht nur durch das Ergebnis belohnt, sondern gezeigt wofür Augsburg steht!


    Es lief die 68. Spielminute. Der Ball kam nach einem Fehlpass zu Dong-won Ji. Auch wenn er nicht aus dem Nichts kam schien es zunächst nur auf eine leichte Entlastung zuzulaufen. Der Spieler lief mit dem Ball in Richtung des Dortmunder Tors.


    Was konnte die Erwartungshaltung sein? Darf man überhaupt eine Erwartungshaltung haben? Es stand 1:0 für Augsburg gegen den Tabellenführer - seit über 44 Minuten. Und das Spiel lebte bis dahin vor allem auch von der Spannung.


    Sollte es dem FCA gelingen das Spiel in dieser Form weiterzuführen? Wohlmöglich ein leider mittlerweile fast obligatorisches Gegentor zu vermeiden?

    Ja, gegen Mainz war es zu Null. Aber dann war das Spiel in Bremen. Okay, gegen München war es eine überzeugende Teamleistung - aber leider ist das Resultat das Einzige was immer bleibt. Dann kam Freiburg, die Form einer Demütigung für jedes FCA-Herz.


    Ji lief weiter. Etwa elf Schritte später stoppte Dong-won Ji kurz vor der Strafraumlinie – vor ihm noch ein Gegenspieler. Er verlangsamte die Geschwindigkeit etwas, ein leichte Bewegung nach links - und der Moment eines gefühlten Zögerns.


    Was nun? Wie wird er abschließen? Im exakt geleichen Moment so viele Gedanken auf einmal: Hoffnung, Angst, von allem einiges. Viele, teils lange zurückliegende Spielsituationen im Hinterkopf, und Gefühle wie bei einem spielentscheiden Elfmeter, nur ohne Vorbereitung.


    Ji berührte den Ball, und dieser nahm die einzige, die bestmöglichste, die perfekte Bahn an – Tor!

    Es dauerte noch etwas, bis alles verarbeitet war: Es war die 68. Spielminute, in der für einen kurzen Moment nichts anderes eine Bedeutung hatte - das 2:0.


    Es gibt so vieles, das in Erinnerung bleibt. Große Spiele, entscheidende Momente, die den Ausgang einer ganzen Saison entscheiden. Entwicklungsverläufe einer Mannschaft mit Schwächen und Stärken, Augenblicke der Enttäuschung wie auch der Begeisterung.

    Egal was in Gladbach, Bremen oder sonst wo schiefgelaufen sein könnte, wer sich wann wie, wem gegenüber, oder auch nicht geäußert hat. Nach der 68. Spielminute war alles irgendwie weg.


    Und mit zunehmender Spieldauer entstand nicht nur der Glaube an dieses Team wieder einmal aufs Neue. Die Hoffnung ist immer vorhanden, dazu die Art und Weise - mit diesem Ausrufezeichen!


    Es sind aber nicht nur einzelne Momente, sondern der komplette Auftritt ist zu betrachten. Und da ist einiges was Augsburg ausgemacht hat - und immer ausmacht. So sehr die Leistungen einzelner hervorzuheben sind, ist es vor allem das kollektive Arbeiten, das die Voraussetzungen zum Erfolg liefert.

    Vielleicht gehört auch etwas Glück dazu, aber ab einem bestimmten Moment wuchs der Glaube an den gemeinschaftlichen Erfolg. Jeder steigerte sich, und die Mannschaft funktionierte als solche. Keine Fragen zur Aufstellung, oder wer genau welche Position spielte, jeder Einzelne lieferte seinen Beitrag, und trug damit zum funktionierenden Ganzen bei.  


    So wichtig auch das Erfolgserlebnis und die drei Punkte sind, gilt es weiter von Spiel zu Spiel zu sehen. Es sind noch zehn Spieltage, und der FCA benötigt noch einige Punkte zum Saisonziel.

    Was Mut macht ist, dass sich das Team auch nach den schwächeren Darbietungen nicht hat hängen lassen, sondern auch über diese beginnt, sich neu zu finden.


    Am kommenden Samstag nun eine ganz neue Konstellation in Leipzig. Und auch dort sind alle Chancen vorhanden, für ein Team, das weiter an sich arbeitet, füreinander kämpft, und in bestimmtem Momenten auch spielerische Stärken zeigen kann. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Bundesligageschichte

    Die Grundannahme im Abstiegskampf ist, dass sich von diesem Ereignis bedrohte Mannschaften gegen den Abstieg aufbäumen bzw. andere versuchen einen Abstand zu halten. Dies scheint in der aktuellen Spielzeit irgendwie anders zu sein.

    Die Mannschaften auf den Plätzen 15 bis 18 haben an den letzten sechs Spieltagen in 23 Spielen zusammen zehn Punkte geholt, darunter drei in einem Direktvergleich.


    Das Ziel nicht direkt abzusteigen bzw. über die Relegation den Klassenerhalt zu erreichen scheint sich aktuell kaum auf die Ergebnisse auszuwirken. Am nächsten Spieltag nun wieder ein Direktvergleich, bei dem unweigerlich Punkte vergeben werden.


    Kein Spieler geht auf dem Platz um schlecht zu spielen oder zu verlieren, und kein Trainer stellt absichtlich schlecht auf. Dennoch stellen sich immer wieder verschiedene, zumindest ähnliche Fragen für alle Beteiligten.


    Außenstehend ist dies sehr schwer zu beurteilen, und doch wird die Leidensfähigkeit immer wieder getestet. Auch bei langjähriger Sichtweise lassen sich manche Ungewöhnlichkeiten erkennen.


    Ja, es gab seit 1969 26 Niederlagen in Pflichtspielen, bei denen der FCA fünf oder mehr Gegentore erhalten hat. Davon waren allerdings nur eine gegen Dortmund und zwei gegen Bayern München - eine davon im DFB-Pokal. 14 dieser Niederlagen waren in der 2. Liga bis 1983. Der FCA gewann übrigens zwölf der jeweils nachfolgenden Spiele bei sieben Unentschieden.


    Auch die letzten Resultate lassen sich nicht mehr ändern - der Blick nach vorn: Zunächst das Heimspiel gegen Dortmund, dann der Auftritt in Leipzig. Gut möglich, dass dich dann etwas an den Ausgangspositionen geändert hat.

    Was folgt sind dann in Abfolge die Spiele gegen Hannover und in Nürnberg, sowie weitere drei Auswärtsspiele und vier Heimspiele, darunter das gegen Stuttgart.


    Auch wenn die Anzahl der Spiele weniger werden noch genügend Chancen für den FCA. Einfacher Aktionismus ändert in den seltensten Fällen etwas, und für Gesamtanalysen ist weder Zeit noch der richtige Zeitpunkt. Das Ziel Klassenerhalt ist mit den tatsächlich vorhandenen Möglichkeiten zu erreichen. Auch das stete Wiederholen und beschreiben unglücklicher Darbietungen hilft niemandem weiter.


    Zusammenhalten bedeutet auch in dieser Situation Ruhe zu bewahren, die vorhandenen Qualitäten zu aktivieren und gemeinsam dafür zu arbeiten, dass der FCA auch im neunten Jahr in Folge erstklassig bleibt.


    Wesentlich ist dabei der Glaube daran dies mit der eigenen Leistung, Einstellung und Fähigkeiten erreichen zu können. Als Team aufzutreten, in dem, egal wer auf dem Platz steht, jeder alles für Alles gibt. Und dadurch auch nach außen zu signalisieren dass das Abstiegsgespenst in Augsburg nicht willkommen ist.


    Auch hier ließe sich die Erinnerung an einige Spiele aus der Vergangenheit auffrischen. Entscheidender aber der Blick nach vorne: Gegen welchen Gegner auch immer, und auf welchem Tabellenplatz dieser auch steht, das Ziel ist es in jedem Spiel zu punkten.


    Und in der aktuellen Situation besteht immer noch die Möglichkeit dies vor dem Mitbewerbern zu tun, und dadurch ein klares Zeichen zu setzen. Noch elf Spiele, darunter drei gegen schwächer platzierte Mannschaften, in denen sich der Abstand nicht verschlechtern sollte.

    Es ist noch immer alles möglich in dieser merkwürdigen Konstellation und Saison.


    Und es ist nicht die Erinnerung an zurückliegendes das Hoffnung macht, der Glaube dass sich bestimmte Fehler nicht wiederholen oder die Art wie versucht wird Unruhe aus dem erweiterten Umfeld abzuhalten.


    Eine Annahme beruht darauf, dass jeder Spieler jetzt alles gibt, und das Team sich nach ganz unterschiedlichen Prozessen und Erfahrungen neu findet. Und die Zuversicht besteht darin, dass der FCA, auch aus der Historie heraus ein Verein ist, mit dem vieles erlebt werden konnte - und der seit einiger Zeit seinen ganz eigenen erfolgreichen Weg gefunden hat.

    Diese Gedanken aufs Spiel übertragen wird die ununterbrochene Bundesligageschichte des FCA auch weiter gehen. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Momentum

    Es war nicht nur zu sehen, dass die Mannschaft lebt: Zum einen war ein Team zu erkennen, das von der ersten bis zur letzten Minute alles versucht hat, und zum anderen klare Vorstellungen hatte, wie dies umgesetzt werden kann.


    Um erfolgreich zu sein bedarf es einer grundlegenden Idee, basierend auf Organisation und Struktur. Es gibt dabei ganz unterschiedliche Möglichkeiten, und neben den eigenen Kompetenzen gehört in jedem Fall auch eine Form von Leidenschaft dazu. Und mit jedem gelungen Auftritt wächst auch die kollektive Motivation.


    Davon war einiges zu erkennen, und macht nicht nur Hoffnung auf die nächsten Spiele. Die Mannschaft durchlebt eine wichtige Entwicklung, die sich bei den nächsten Auftritten so fortsetzen sollte.


    Der dienstälteste Trainer der Liga wird in Freiburg wohl auch noch im neuen Stadion, in dem ab der Saison 2020/21 gespielt werden soll, auf der Bank sitzen. Nach aktuell acht Jahren hat er bereits die Hälfte des Rekords von Volker Finke geschafft.


    Zuletzt auch wieder Aufregung um Handspiel und VAR, der Sportclub hat nach der Winterpause trotz ansprechender Leistung noch kein Spiel gewonnen. Im Spiel am Samstag geht es für beide Mannschaften darum den Abstand nach unten zu vergrößern.


    Bei Betrachtung der Abschlusstabellen der letzten sieben Bundesligaspielzeiten zeigt sich, dass die drei Letztplatzierten zum Saisonende zusammen durchschnittlich 88 Punkte hatten. Nach 22 Spieltagen lag der Durchschnittswert im Vergleichszeitraum bei 53 Punkten. In der laufenden Spielzeit haben die auf den Plätzen 16 bis 18 liegenden Vereine aktuell 42 Punkte.


    Was auch immer sich sonst daraus ablesen lassen mag, steigen doch die Chancen für jede davor stehende Mannschaft statistisch, mit einer individuell zu ermittelnden Punktzahl, größer 32 Punkte, zumindest nicht direkt abzusteigen.


    Aber trotz aller statistischen Überlegungen darf auch noch gespielt werden. Bei 12 noch ausstehenden Spielen gibt es noch einige Möglichkeiten, einschließlich verschiedener Direktvergleiche.

    Welche Entscheidungen hinsichtlich welcher Personalien, sich wie ausgewirkt haben, lässt sich erst nach dem letzten Spieltag beurteilen.#


    Das gleiche gilt auch für den vermeintlichen Wert "Erfahrung im Abstiegskampf", da sich viele Konstellationen nicht einfach vergleichen lassen.

    In den meisten Fällen spiegelt die Tabelle ein Gesamtbild der Saison wieder. Vielleicht ist dies ein Vorteil für Vereine, die auch in schwierigeren Situationen dem eingeschlagen Kurs beibehalten, und einfach von Spiel zu Spiel sehen.


    Nach dem 22. Spieltag der ersten Bundesligaspielzeit hatte der FCA auch 18 Punkte, und in der zweiten Saison nur 15 Punkte.

    Es gibt einige positive Fortsetzungsreihen in der bisherigen FCA-Bundesligageschichte.


    Die längsten Serien des FCA in der ersten Liga waren bisher in der ersten Bundesligasaison sechs Spiele in Folge ohne Niederlage, darunter drei Siege, vom 23. bis zum 28. Spieltag, sowie vier Spiele ohne Niederlage ab dem 31. Spieltag.

    Drei Siege ohne Niederlage gab es ab dem dritten Spieltag der Saison 2013/ 14, und in der gleichen Saison sechs Spieltage ohne Niederlage ab dem 15. Spieltag. Ende 2014 gewann der FCA vier Spiele in Folge, und kletterte dadurch auf Tabellenplatz 3.

    Ganz unterschiedliche Situationen, in denen diese Erfolge erreicht wurden.


    Eine ausgeglichene Bilanz des FCA gegen den Sportclub in den letzten acht Jahren. Darunter zwei Auswärtssiege: Neben dem Pokalsieg auch das 4:2 2014 in Freiburg. Von diesem Spiel noch, oder wieder, im Kader stehen: Daniel Baier, Jan Morávek, Jan-Ingwer Callsen-Bracker, Dong-Won Ji und André Hahn - Torschütze des vierten Treffers.


    Grundsätzlich kann der FCA überall, und gegen jeden Gegner punkten. Aufgrund der besseren Ausgangssituation gegenüber den schlechter stehenden Mannschaften gibt es auch psychologisch günstige Momente hierfür.

    Aufbauend auf der Vorstellung gegen München, und mit der Überzeugung als Team, das Momentum nutzend, dazu die nächste Gelegenheit am kommenden Samstag in Freiburg. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!