Beiträge von César Menotti

    Tabellenerster

    Der FCA verliert sein Alleinstellungsmerkmal als einziger aktueller Bundesligaverein, der länger als eine Saison in der Liga spielt, noch nie Tabellenerster gewesen zu sein. Die Einstellung und der Auftritt der Mannschaft in der zweiten Hälfte lässt sich als mehr als nur eine Momentaufnahme verstehen.

    Sieben Tore nach vier Spielen gelangen bereits viermal erstklassig, einmal auch nach drei Spielen, und zwei Siege zum Auftakt auch einmal – aber zwei Siege mit sieben Toren sind neu.


    59 Vereine sind oder waren bisher in der Bundesliga, wovon der FCA der 36. Tabellenführer ist, dazu aber mit 512 Spielen am längsten dafür benötigte. Zumindest für einen Spieltag grüßt der FCA von ganz oben.


    Nach dem 6. Platz in der vergangenen Spielzeit ist das Ziel für Bayer Leverkusen wieder unter die ersten Vier zu kommen. Neu sind neben Trainer Carles Martinez u.a. Kennet Eichhorn, von Hertha BSC, Afonso Moreira, von Olympique Lyon, und Miguel Gutiérrez, vom SSC Neapel. Mit langfristigen Verträgen, für mehr als die Hälfte der Spieler bis mindestens 2030, soll auch die sportliche Stabilität gewährleistet werden.


    Nach dem Erstrundensieg im DFB-Pokal beim SV Wehen und der Auswärtsniederlage bei der SV Elversberg gab es zuletzt ein 4:0 gegen Union Berlin, mit Felix Uduokhai bei seinem ersten Auftritt für die Köpenicker.


    Vier Tore pro Spiel, Bremen gewinnt gegen Leipzig, Mainz hoch in Hamburg und Elversberg nach Rückstand in Mönchengladbach: Bereits am 2. Spieltag lassen Liga und Sport ihre Attraktivität erkennen. Zum Ende des anstehenden Spieltags tritt dann München beim Aufsteiger im Saarland an.


    Vor 75 Jahren wurde das Rosenaustadion eröffnet. Neben Fußball fanden Feldhandspiele, Leichtathletikländerkämpfe, Musik- und weitere Veranstaltungen statt.


    Die später Augsburger Elf genannte Nationalmannschaft gewann 1952 mit 5:1 gegen die Schweiz, die Läufe von Ludwig Müller, Held von Augsburg, beim Länderkampf gegen die Sowjetunion 1958, oder der Aufstieg des FCA zu Beginn der 70er-Jahre sind auch Beispiele für die sporthistorische Bedeutung des auf Kriegstrümmerschutt erbauten Stadions.


    Im letzten Heimspiel vor dem 25jährigen Jubiläum des Stadions 1976 gewann der FCA in der 2. Bundesliga Süd mit 3:1 gegen den BSV Schwenningen, bei dem Helmut Haller hier nicht dabei war, und kurz vor dem 50jährigen Jubiläum spielte der FCA 1:1 in der Bayernliga, im ersten Jahr der Viertklassigkeit des Vereins, gegen den ASV Neumarkt.


    Seit der Saison 2009/10 im neuen Stadion, hat das Rosenaustadion seine eigene FCA-Geschichte geschrieben. Obwohl niemals Heimstätte eines Bundesligavereins war es nicht nur während der FCA-Oberligazeit erstklassig. Für viele fand die Fußball- und FCA-Sozialisation hier in einer Zeit statt, in der es noch keine Arenen, VIP-Logen, Trinkpausen oder Blocktrennungen gab. Nicht nur in der architektonischen Planung, aus Zeitverständnis und Weitblick, steht es für Offenheit und ein anderes Verständnis des Aufenthalts.


    Der Blick in die Weite lässt bei Spielen der zweiten Mannschaft noch vieles davon erkennen und der Traum, der FC Augsburg heißt, ist für immer mit eigenem Erleben und dem vollständigen Bestand des Rosenaustadions verbunden.


    Nach dem zweiten Spieltag Tabellenerster, vermutlich ließen sich noch verschiedene Statistiken finden oder erstellen, auch die der mitmeisten Tore oder gewonnenen Kopfballduelle. Aber es ist der FCA, es ist der Sport und oben ist – wo Augsburg steht!


    Länger vorbei schon ist der Leverkusen-Fluch. Der FCA gewann mittlerweile viermal, zuletzt in der vergangenen Rückrunde durch zwei Tore von Fabian Rieder. In jedem Fall ist die Mannschaft gut in die Saison gestartet und kann nur weiter überraschen. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Spitzen

    Der erste Heimsieg an einem ersten Bundesligaspieltag im 16. Jahr Ligazugehörigkeit – dazu ein Spiel, das noch mehr Freude auf die Saison aufkommen lässt. Auch wenn einzelne, wie Anton Kade, etwas auffälliger waren, hat die Mannschaft insgesamt überzeugt.


    Zum vierten Mal hat der FCA ein Auftaktspiel gewonnen, und dabei bisher erst einmal am darauffolgenden Spieltag. Dies war, fast unter Ausschluss der Öffentlichkeit, im September 2000 gegen Dortmund.

    Nicht viel besser ist bisher auch die Bilanz insgesamt an einem zweiten Spieltag: Dreimal, zuletzt 2022 in Leverkusen, konnte der FCA gewinnen.


    Zunächst auf Leihbasis hat sich der FCA noch vor Ende des Transferfensters mit Arijon Ibrahimović aus München und Juma Bah, von Manchester City, der vergangenes Jahr an OGC Nizza ausgeliehen war, verstärkt.


    Die Mannschaft wirkt auch unter Berücksichtigung der Abgänge weiter verbessert. Die Entwicklung und die Etablierung des Vereins in der Bundesliga zeigt sich auch daran von welchen Vereinen Spieler mittlerweile nach Augsburg kommen. Auch dies scheint eine weitere Bestätigung für den Augsburger Weg.


    Ohne Sieg in den letzten fünf Spielen reichte es für die Eintracht in der letzten Saison nur zu Platz 8. In der neuen Saison sollte das Ziel wieder das Erreichen eines europäischen Wettbewerbs sein.


    Dabei ein größerer Umbruch im Kader: Die SGE verlassen haben u.a. Michel Zettler, Rasmus Kristensen, Nathaniel Brown, Arthur Theate und Aurèle Amenda. Neu hinzugekommen sind u.a. Lilian Brassier, von Stade Rennes, Otávio, von Estrela Amadora, Malik Pimpong, vom FC Midtjylland und Noah Atubolu vom SC Freiburg.


    Nach dem 11:0-Pokalsieg bei St. Tönis spielte die Eintracht am vergangenen Wochenende 3:3, nach 3:1-Führung, bei Union Berlin.


    Im Ränkespiel der Verbände und Positionen scheint sich die Situation von Gianni Infantino zu verändern. Und dabei die Fragen ob irgendetwas zurückgenommen wird oder was sich tatsächlich alles ändern müsste.

    Unrealistisch und auch nicht sinnvoll eine WM mit 16 Mannschaften, wie sie bis 1978 stattfand, geht es aber doch um die Entwicklung des und den Fußball grundsätzlich.


    Auch wer früher oder später an der Spitze der FIFA nachfolgen wird, wird nicht daran gemessen werden, wie gut er einen Status quo verwaltet, sondern an der möglichen Perspektive. Und diese wird weiterhin überwiegend an wirtschaftlichen Kenndaten ausgerichtet sein, die im Deckmantel von Tradition erscheinen.


    Sport und Politik sind auch institutionell verbunden. Dies zeigt sich etwa in der Struktur des Aufbaus, der Förderung und Organisation in Deutschland, und betrifft vor allem auch Breiten- und Amateursport.

    Mehr als jeder Dritte ist Mitglied in einem Sportverein. Ehrenamtliches Engagement hält das Vereinsleben und die Strukturen mit am Leben. Wenn auch oft nicht so im Mittelpunkt, scheint hier ein grundlegender Unterschied im Verständnis, der sich nicht nur durch eine Abgrenzung zum Profibereich unterscheidet – sondern es geht um den Sport.


    Und wie sich Verbandsstrukturen in der Spitze im Fußball auch weiter entwickeln, sollte dabei nicht Herkunft, Verbindung und Akzeptanz vergessen werden – wie auch das Spiel, das doch eigentlich im Mittelpunkt stehen sollte.


    Vor der Länderspielpause geht’s für den FCA noch gegen Leverkusen, Bremen und München. Ein gemischtes Auftaktprogramm, nach dem sich der Stand der Mannschaft bereits besser beurteilen lassen wird. Am Sonntag, zu wiederum später Zeit in Frankfurt.


    Einen Punkt, das beste Ergebnis in der Relation der Klubs in den letzten zehn Spielzeiten, lag der FCA in der letzten Abschlusstabelle hinter der Eintracht zurück. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Startsonntag

    Erste Pokalrunde, erster Pflichtspielsieg, Ziel erreicht – und weiter geht es. Egal wie eine Vorbereitung läuft, welche Spieler aktuell da sind oder wie lange das Transferfenster noch geöffnet ist – was immer zählt sind die Ergebnisse in Pokal und Liga.

    Gegen wen es dann in der nächsten Runde geht, wird nächste Woche Samstag ermittelt. Dann steht auch fest ob in der neueren Pokalgeschichte neben Leipzig auch das bisher häufigste Los Bayern München noch im Topf ist.


    Einige neue Regeln auch zur neuen Bundesligasaison. Neben dem Fünf-Sekunden-Countdown bei Abstoß und Einwurf gibt es die Zehn-Sekunden-Regel bei Spielerwechseln und eine einminütige Wartepause für Spieler, die sich auf dem Platz behandeln lassen. Dazu noch eine Erweiterung der Vorteilsregel und zusätzliche Kompetenzen für den VAR.


    Dabei wird auch noch Fußball gespielt. In der 64. Bundesligasaison scheinen die Rollen wieder verteilt und der Ausgang nach 306 Spielen vermeintlich vorsehbar.

    Als 59. Verein spielt die SV Elversberg in der Bundesliga. Das Saarland schließt mit jetzt vier Klubs, die dann erstklassig sind oder waren in der Länderwertung auf Platz 5 hinter NRW, BaWü, Bayern und Berlin auf. Thüringen und Sachsen-Anhalt sind die einzigen Länder, die noch nicht erstklassig vertreten waren.


    Der FCA spielt die 16. Saison erstklassig und die Gruppe derer, die den Verein nie anders als in der Bundesliga haben spielen sehen, wächst weiter.

    Wie aber begann alles? Das erste Bundesliga(heim)spiel gegen Freiburg, auswärts dann in Kaiserslautern, beide unentschieden. Der erste Bundesligasieg in Mainz, Klassenerhalt am 33. Spieltag.

    Die darauf anschließenden drei Jahre, von der 8-Punkte-Vorrunde bis Europa. Darauffolgend elf Jahre zwischen Platz 15 und Platz 9, mit letzten Spieltagen, in denen es noch um den Klassenerhalt oder um Europa ging.


    In der Gesamttabelle von 32 Vereinen, die in den letzten 15 Jahren Bundesliga gespielt haben steht der FCA, als eine von nur acht Mannschaften, die in dieser Zeit immer dabei waren, auf Platz 11. Und in Bezug auf verschiedene andere Wertungen und Aspekte hat der FCA einige, vermeintlich, größere Klubs überholt.


    Augsburg ist und bleibt erstklassig! Dies soll auch für die kommende Saison wieder das erste und wichtigste Ziel bleiben. Neben der spielerischen Entwicklung der Mannschaft und auch dem eigenen Anspruch gelungener Heimspielauftritte folgend, darf sich dann die Platzierung auch wieder Richtung oberes Mittelfeld bewegen.

    Neben Dimitrios Giannoulis und Keven Schlotterbeck hat auch Mads Pedersen, nach knapp sieben Jahren und 120 Pflichtspielen, den FCA verlassen. Neu hinzugekommen sind u.a. Calvin Brackelmann, aus Paderborn, Hennes Behrens, aus Hoffenheim, und zuletzt Youngwoo Seol, von Roter Stern Belgrad.

    Nach drei Spielzeiten ist der siebenmalige Deutsche Meister Schalke 04 wieder erstklassig. 70 Punkten sind einer der höchsten Werte seit Einführung der eingleisigen 2. Bundesliga, nachdem in der Saison zuvor knapp ein möglicher Absturz in die 3. Liga vermieden werden konnte. Für mehr als die Hälfte der Tore in der vergangenen Spielzeit waren Edin Dzeko, Sylla Moussa und Kenan Karaman zuständig.

    Der Weg zum Aufstieg ist auch in der aktuell erschienenen Doku Mythos Schalke – Ein Leben lang festgehalten.


    Nicht nur aufgrund der begrenzten Mittel geht es in der neuen Saison für das Team von Trainer Miron Muslić erst einmal um den Klassenerhalt.Neu in Gelsenkirchen sind u.a. Junior Dina Ebimbe, aus Frankfurt, Junior Adamu, vom SC Freiburg, Satoshi Tanaka, von Fortuna Düsseldorf, Maximilian Wöber und auf Leihbasis Robin Gosens.


    Zum Ende des ersten Spieltags, und nicht nur für Gästezuschauer unpassender Anstoßzeit, beginnt der richtige Fußball wieder. Mit einem gelungen Auftritt ließe sich die Heimbilanz gegen Schalke 04 genauso wie die Anzahl erfolgreich absolvierter Auftaktspiele verbessern. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Pokalstart

    Welche Bedeutung Testspielen im Allgemeinen oder auch speziell zugemessen wird, es sind eben genau solche. Die Saison beginnt für den FCA am kommenden Samstag mit dem Pokalauftritt bei Energie Cottbus.


    14mal war der FCA seit dem Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga 2006 in der ersten Pokalrunde erfolgreich, achtmal in der zweiten Runde und dreimal in der dritten Runde. Einmal gelang der Einzug ins Halbfinale. Unabhängig sonstiger sportlicher Ziele bleibt der Traum auch einmal ins Finale des DFB-Pokals einzuziehen.


    Zum ersten Mal trifft die Mannschaft im Pokal auf Cottbus. In der Liga waren der FCA und Energie bisher in zwei Spielzeiten in der gleichen Liga. Im ersten Aufeinandertreffen in der 2. Bundesliga 2009/10 gewann Energie, im Rückspiel dann der FCA durch Tore von Marcel Ndjeng und zweimal Sándor Torghelle. Beim 4:0 in Dezember 2010 traf Nando Raffael dreimal, das 3:0 schoss Tobi Werner.


    Stärker in Erinnerung geblieben ist aber das 1:1 am 32. Spieltag der Aufstiegssaison. Eine Woche vor dem entscheidenden Spiel gegen den FSV Frankfurt war Rafael per Elfmeter der FCA-Torschütze.


    1963 als SC Cottbus gegründet, 1966 in BSG Energie umbenannt, heißt der Verein seit 1990 FC Energie Cottbus. Der Vorgängerverein Sportclub Aktivist Brieske-Senftenberg, bis 1963, war Gründungsmitglied der DDR-Oberliga und spielte 13 Jahre in dieser Liga, die BSG Energie sieben Jahre, von 1988 bis 1991 drei Jahre am Stück.

    Unter Eduard Geyer, von 1994 bis 2005 Trainer, gelang 1997 der Aufstieg in die 2. und 2000 der in die 1. Bundesliga. 1997 unterlag das Team als Regionalligist dem VfB Stuttgart mit 0:2 im DFB-Pokalfinale.

    Nach sechs Jahren Erst- und elf Jahren Zweitklassigkeit, bis 2014, stieg Energie mit Pele Wollitz, in seiner dritten Amtszeit als Trainer in Cottbus, dieses Jahr wieder in die 2. Bundesliga auf.

    Neben vielen anderen bekannten Namen trugen Detlef Irrgang, Rekordspieler und -torschütze des FCE, Steffen Baumgart, Gregg Berhalter, Torsten Mattuschka und Tomislav Piplica, elf Jahre als Torwart, das Trikot des Vereins.


    Was macht den Reiz von Pokalwettbewerben aus? Einerseits das Aufeinandertreffen von Mannschaften aus vierten oder fünften Ligen gegen Bundesligisten und die verbundene Hoffnung auf einen überraschenden Ausgang. Andererseits sind es aber auch die Vergleiche von Teams aus unterschiedlichen Ligen, die sich sonst möglicherweise absehbar in keinem Pflichtspiel gegenüberstehen würden.


    In der Gruppe der 12 Dritt- und 16 Viert- bzw. Fünftligisten, die an der ersten Pokalrunde teilnehmen befinden sich sieben ehemalige Bundesligisten und drei Deutsche Meister sowie weitere sechs ehemalige Zweitligisten. Sechs der ausgelosten Spiele, mit Beteiligung von Teams aus dieser Gruppe gegen aktuelle Bundesligisten, haben zu anderer Zeit erstklassig stattgefunden.


    Während durch die Verzahnung bis auf Kreisebene theoretisch jeder Verein in die 1. Runde des DFB-Pokals kommen könnte, sieht die Realität dann doch etwas anders aus.


    Auch wenn Vereine aus Ligen, die der sechsten Ebene zuzuordnen sind, wie der Henger SV (1979), Alemannia Haibach (1979), FSV Pfaffenhofen/Ilm (1980) oder aus der 7. Liga IF Tönning (1976), alle allerdings bei höherer Gesamtteilnehmerzahl, dabei gewesen sind, war der bisher klassenniedrigste teilnehmende Verein der TSV Gerbrunn (2003/ Kreisklasse, 9. Liga).


    Ob der Pokal - in der ersten Runde ohne VAR - seine eigenen Gesetzte hat oder nicht, in jedem Fall eine eigene sportliche Attraktivität und die Chance sich danach mit fünf weiteren Erfolgen für einen europäischen Wettbewerb zu qualifizieren. Zumindest die rechnerischen Chancen werden dabei von Spiel zu Spiel höher. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Zum Anfang die Zweite

    Während die Bundesliga erst Ende des Monats und die erste Runde des DFB-Pokals eine Woche vorher startet, hat die Saison in der Regionalliga Bayern bereits begonnen.

    Die zweite Mannschaft des FCA ist mit einer Niederlage in Bayreuth und einem Sieg gegen Landsberg in die Runde gestartet. Am kommenden Freitag nun das Gastspiel beim TSV 1860 München.

    Zweimal fand dieses Duell bisher statt. In der Saison 2017/18 gewann der FCA II das Hinspiel vor über 21.000 Zuschauern mit 3:2, das Rückspiel in München endete 1:1.


    Seit 1911 wird im Stadion an der Grünwalder Straße Fußball gespielt. Auch wenn die Waldau, 1905, als ältestes noch bespielte Stadion in Deutschland gilt, und Fürth seit 1910 im Ronhof antritt, sind es 115 Jahre Fußball-Geschichte, die mit dem Grünwalder verbunden sind.

    Neben 252 Bundesligaspielen, 133 mit Beteiligung von 1860, fanden dort Europapokal- und Länderspiele statt, und es wurden Meisterschaften gefeiert. Der Zuschauerrekord, 1948, bei einem Spiel zwischen 1860 und dem 1. FC Nürnberg, liegt bei 60.000 Zuschauern.

    Anfang 1962 fand hier vor der WM in Chile auch ein Freundschaftsspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen eine Auswahl von Spielern von Bayern München und dem BCA, mit Helmut Haller, statt.


    Spiele mit Augsburger Beteiligung waren auch der 5:1-Sieg nach Verlängerung in der ersten Pokalrunde 1986 und gegen die Zweitvertretung ein 2:1 in der Aufstiegssaison 2006. Zweifacher Torschütze war dabei Christian Okpala.


    Zwischenzeitlich fand im Sommer die Fußballweltmeisterschaft statt, deren gründliche Aufarbeitung in Deutschland nach der Verpflichtung von Jürgen Klopp als Nationaltrainer schon fast abgeschlossen scheint.


    Regeländerungen, als Trinkpausen im temperierten Stadien getarnte Werbepausen und Spieldauern, die sich dem T-20-Format im Cricket annähern. Dazu eine Vielzahl von Ländern, deren vollständiges und unterstützungsfreies Benennen, bereits wenige Wochen nach dem Event, einen höheren Gewinn in einer Quizshow wert wäre.


    Auch wenn es nie eine Trennung zwischen Sport und Politik gegeben haben kann, wurden bereits während der WM neue Maßstäbe gesetzt. Zumindest der komplette Verkauf der Eventserie wurde zunächst nun wieder zurückgestellt. Ob und zu welchen personellen Änderungen im Weltverband dies führt, wird sich noch zeigen. Die Büchse der Pandora wurde lange vorher schon geöffnet.

    Nebenbei wurde auch noch Fußball gespielt und Spanien Weltmeister.


    Wie die Zukunft des Fußballs aussieht kann auch davon abhängen wieviel weitere Veränderungen, wie auch Verflechtungen, noch akzeptiert werden. Der Sport als solcher wird sich immer seiner Beliebtheit erfreuen. Die Trennung zu Organisation, Umsetzung und Entwicklung übergeordneter Strukturen, dazu die Formen von Vermarktung und Inszenierung, könnten irgendwann Grenzen erreichen.

    Kulturell und länderspezifisch mag die Wertigkeit und die Akzeptanz der lange schon laufenden Entwicklungen unterschiedlich ausfallen, die verschieden beantwortbare Frage, wohin sich der Fußball bewegen könnte, lässt hoffentlich aber noch Spielraum zu.

    Quo vadis, Volkssport Fußball?


    Bei der Regionalligareform nichts neues, außer das zwischenzeitlich alles noch unüberschaubarer geworden ist. Während sich die Vereine der 3. Liga gegen eine Aufstockung positioniert haben, scheint ein Konsens für eines der vorgeschlagenen Modelle unter den Regional- und Landesverbänden noch schwieriger geworden.

    Die Proteste bei den ersten Saisonspielen in den Regionalligen verdeutlichen die Uneinigkeit der verschiedenen Interessen und den mangelnden Willen einzelner Verbände an einer gemeinsamen Lösung.


    Am Freitagabend nun das Spiel im Grünwalder Stadion, das mit Erinnerungen und Tradition verbunden ist, und trotz bestehender Rivalität, mit dem Respekt vor der Liebe und Leidenschaft zu Farben und Spiel. Rot-grün-weiß sind unsere Farben.


    Nur der FCA!

    Finale

    Ein einstelliger Tabellenplatz, die drittbeste Saison der eigenen Bundesligageschichte und am kommenden Samstag das Bonusspiel in Berlin, an dessen Ende ein noch größerer Erfolg stehen könnte.

    Eine aus Vereinsgeschichte spannende Saison, in der der FCA den bisher besten Rückrundenpunktewert bereits erreicht hat und aktuell an fünfter Position in der entsprechenden Ligawertung steht.

    In den letzten sechs Spielen nicht verloren, 12 Punkte, der FCA kann unter Trainer Manuel Baum auch Saisonende.


    Mit 23 Punkten nach der Vorrunde auf Platz 9 lief die Rückrunde für Union Berlin mit bisher 13 Punkten nicht so erfolgreich. Nach der Niederlage in Heidenheim trennte sich der Verein von Steffen Baumgart. Bis Saisonende hat Marie-Louise Eta, als erste Cheftrainerin in der Geschichte der Männer-Bundesliga übernommen.

    Am vorletzten Spieltag wurde durch das Unentschieden gegen Köln der Klassenerhalt erreicht, am letzten gewannen die Köpenicker in Mainz.


    Der letzte Spieltag ist auch ein Plädoyer für die zeitgleiche Ansetzung der Spiele.

    Die ersten drei Plätze bereits vergeben, haben noch drei Mannschaften die Chance sich für den vierten Platz in der Champions League zu qualifizieren.

    Dramaturgisch spannender die Situation am Tabellenende: Drei punktgleiche Mannschaften, von denen eine sich für die Relegation qualifizieren kann. Abhängig vom direkten Vergleich der Kontrahenten liegt das Momentum auf Seiten der Heidenheimer, die in den letzten zehn Spielen 12 Punkte erreicht und nach 15 Spieltagen den letzten Tabellenplatz verlassen haben.


    Nur zwei Spiele ohne Auswirkung auf Abstieg oder europäische Teilnahme sind die Auftritte von Freiburg gegen Leipzig und Frankfurt gegen Stuttgart aus Augsburger Sicht am spannendsten. Ein letzter Spieltag an dem der FCA wie 2014 und 2015 die Chance hat sich für einen europäischen Wettbewerb zu qualifizieren.


    Fünf Jahre war Daniel Klein beim FCA. Am letzten Heimspieltag wurde auch Elvis Rexhbeçaj verabschiedet, der in vier Jahren über 100 Spiele für den FCA absolvierte und fünf Tore erzielte.

    Verlassen hat den Verein auch Stefan Reuter, der Ende 2012 nach Augsburg kam, und der nicht nur durch die erste Saison, die Etablierung des Vereins in der Bundesliga und die Qualifikation für die Europa League verbunden bleiben wird.


    Wenn es um etwas ging hat der FCA an letzten Spieltagen in der Bundesliga die erforderlichen Resultate erreicht. Von bisher 14 Spielen konnte der FCA bei zwei Unentschieden vier gewinnen, darunter das Abstiegsendspiel gegen Fürth 2013, gegen Frankfurt 2014, wo auch eine theoretische Chance für die Teilnahme am Europapokal bestand, und eben in Mönchengladbach ein Jahr später.

    Dazu das 0:0 in Hoffenheim, mit dem der Klassenerhalt 2017 geschafft wurde.


    29 Spieler kamen in dieser Saison bisher für den FCA in der Bundesliga zum Einsatz. Alle Spielminuten absolvierte Finn Dahmen. Robin Fellhauer kam in jedem Spiel zum Einsatz. Bei 32 Spielen war Han-Noah Massengo und bei 31 Fabian Rieder dabei.


    Es gab 17 verschiedene Torschützen. Anton Kade, Fabian Rieder und Michael Gregoritsch, für den der Verein die Kaufoption ziehen könnte, trafen je sechsmal.

    Es sind aber nicht nur die einzelnen Statistiken sondern ein Team, dass sich unter Manuel Baum entwickelt hat. Dies zeigt sich auch in vielen Situationen und Wechseln.


    Am 34. Spieltag nun noch die Möglichkeit sich für die Conference League zu qualifizieren: Die Saison nimmt mehr als nur einen guten Ausgang. In der Bundesliga gewann der FCA bisher in 13 Vergleichen bei fünf Unentschieden sechsmal gegen Union, davon zweimal in Berlin.

    Es macht Spaß die Mannschaft spielen zu sehen und Vorfreude auf die nächste Spielzeit, wenn es wieder heißen wird: „Wagner-Josef – wie steht’s?“. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!




    Auch nach dieser Spielzeit bedankt sich der der Falsche Einwurf wieder bei allen Freunden und Lesern für Anmerkungen und Kritik. Ein besonderer Dank gilt wieder dem und den Administratoren des Forums. Euch allen eine schöne fußballfreie Zeit und bis zur nächsten Spielzeit, wenn der Falsche Einwurf wieder zu jedem Pflichtspiel des FCA, getreu dem Motto: "Zeilen für Fußball-Art und Ballfreiheit - knapp über der Stammtischkante." [und vielleicht europäisch} erscheint. ;-)

    Vereinsgeschichte

    Ein gelungener Auswärtsauftritt, in dem der FCA zeigte, dass es in jedem Spiel, auch zu Saisonende, immer um etwas geht. Anton Kade schließt dabei mit seinen zwei Treffern in der internen Torjägerliste zu Fabian Rieder auf.


    Durch den 1:0-Sieg am letzten Spieltag gegen Dortmund hat sich Borussia Mönchengladbach den Klassenerhalt gesichert. Dies war der erste Sieg nach vier Unentschieden und der zwischenzeitlichen Niederlage in Leipzig.

    Insgesamt war es eine unbefriedigendere Saison des VfL, die von mehreren Aufs und Abs begleitet wurde. Wie nach der Hinrunde wird sich die Abschlussplatzierung um Platz 10 einpendeln, nicht nur punktemäßig, von 2023/24 abgesehen, der schwächste Wert der vergangenen 15 Jahre.


    Ohnehin interessant die Entwicklung verschiedener größerer Vereine der Bundesliga, die aktuell ersten vier ausgenommen, über die letzten 15 bis 20 Jahre zu betrachten. Auch Stuttgart, Frankfurt, Köln, Bremen oder der Hamburger SV waren zwischenzeitlich mindestens ein Jahr zweitklassig, Hertha oder Hannover sind es noch – Schalke steigt wieder auf.

    Nicht unbedingt nur sportlich, bezogen auf die Dauer der letzten 15 Jahre, waren Freiburg und Mainz hier erfolgreich. Interessant ist dabei auch der Übergang zur 2. Liga, die Verweildauer bzw. Chancen der Etablierung von Aufsteigern in der Liga und verbundene wirtschaftliche Auswirkungen.


    Vor 20 Jahren trat der FCA zum Nachholspiel in Trier an, und machte, durch das Ergebnis des Parallelspiels in Aalen, nach 23 Jahren Dritt- und Viertklassigkeit vorzeitig den Aufstieg in die 2. Bundesliga sicher. Dieses Spiel war der eigentliche Anfang dessen was alles folgte.

    Zweitligaklassenerhalt am letzten Spieltag 2008, Relegationsspiel gegen Nürnberg und der 8. Mai, der Tag, an dem durch das Tor von Stephan Hain in der 85. Spielminute, der Aufstieg in die Bundesliga feststand.

    Seitdem 15 Jahre ununterbrochen Bundesliga, Europa-League-Teilnahme, 90 Heim- und 62 Auswärtssiege in der Bundesliga. Nur zehn Mannschaften waren in dieser Zeit in der höchsten deutschen Liga erfolgreicher.


    Die meisten Bundesligaspiele in der FCA-Geschichte absolvierte bisher Daniel Baier, Jeffrey Gouweleeuw fehlen nur noch wenige Einsätze um diesen Rekord zu erreichen. Die meisten Tore schoss Alfred Finnbogason, und die meisten Einsätze als Torhüter hatte Marwin Hitz.

    Unabhängig des sportlichen Erfolgs sollte dabei auch die Arbeit des Umfelds nicht außer Betracht bleiben und das in vielen Phasen auch Entscheidungen getroffen wurden, die diese Entwicklung des Vereins bis heute ermöglicht haben.


    Gegen Saisonende, mit oder ohne Bedeutung für die beteiligten Mannschaften, gibt es oft die überraschendsten Ergebnisse. Mit dem Auswärtspunkt in München hat auch der 1. FC Heidenheim noch eine Chance auf den Klassenerhalt.

    Aus dem Abstiegskampf verabschiedet haben sich vier Teams. Bremen oder Köln, bei zwei Spielen mit 17 Toren besserer Differenz, könnten auch noch auf den Relegationsplatz abrutschen.


    Vorne geht es in der Tabelle um die Reihenfolge bei der Verteilung der Plätze, die zur Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb berechtigen. Theoretisch darauf hoffen können noch mehrere Teams – auch dies ist ein Aspekt beim letzten Saisonheimspiel des FCA.


    Aktuell auf Platz neun kann der FCA weiterhin das drittbeste Ergebnis der eigenen Bundesligageschichte erreichen. In der vergangenen Saison waren es am Ende 43 Punkte, in der vorletzten Spielzeit war Platz 11 die bisher drittbeste Abschlussplatzierung. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Viva Augusta!

    Nach dem gefühlten auch der rechnerische Klassenerhalt. Nach einem abwechslungsreichen Spiel wird der FCA demnächst seine 16. Spielzeit starten und kann diese Saison mit der drittbesten Bundesligaplatzierung beenden.


    Es mag verschiedene Möglichkeiten der Betrachtung geben, die vergangene Spielzeit ließe sich aber auch ganz anders beschreiben.


    Zunächst startete die Saison mit geradezu historisch anmutenden Umbauten: Die Spieler sollen schon beim Einlaufen ein Gefühl dafür bekommen, dass dies kein normaler Weg in ein Stadion ist, sondern durch einen Römertunnel in die Arena schreiten, in der seit neun Jahren keine Löwen mehr anwesend waren. Das passende Oberteil erinnerte zwar nicht an Gladiatoren, aber ein neuer Zenturio sollte auch an der Seitenlinie ein Gefühl von Ruhm und Ehre vermitteln.


    Erst viel später in der Saison wurde das Geschichtsbild erweitert und die Zeit des Welthandels, Macht, Dominanz und verbundener Gegebenheiten fokussiert. Weitere Sondertrikots wurden seitdem nicht angeboten, aber Vorschläge zur Stadtgeschichte wären passend zum Weltkulturerbetitel das Trikot Batschlach mit Kuhsee-Emblem, das Brecht-Trikot mit dem Schriftzug „Das beste in München zu sein, ist zu wissen das es bald wieder nach Augsburg zurück geht“ oder der Puppenkistenkiste mit Don Blech und der Blechbüchsenarmee, als Zeichen eigener Verteidigungsstärke. Die reichhaltige Geschichte der Stadt bietet bis in die neuere Stadtgeschichte noch viele Möglichkeiten der Vermarktung, von der Haupttribüne im Rathausdesign, dem immer laufenden Dieselmotor, dem Listschen Zollverein, über die Stadtheiligen bis hin zur Taubenmarie.


    Sportlich zeigte die Saison auch vielfältige Darstellungsmöglichkeiten des Fußballs. Systemansätze mit ganz unterschiedlichen Varianten, in denen ergebnisunabhängig Vergleiche mit den Besten benannt wurden, gab es bis zum 12. Spieltag. Startend mit einer kurzen Siegesserie wurde dann wieder an bewährtere Muster der Existenzsicherung angeknüpft. Quo vadis Augusta Vindelicorum heißt weiterhin Erstklassigkeit und Bundesligastandort. Die Spezialwertungen der ältesten Städte Deutschlands wurde gewonnen, die der sogenannten „-burg-Wertung“, obwohl noch im Gange, ebenso. Die Inschrift am Eisenberg „also auf geht‘s in die Welt“ ist sportlich irgendwie, auf Europa bezogen, noch möglich. Viva Augusta!


    Altersdurchschnitt, Abschlussplatz und weiteres, Mittelfeld wird dort als Spitzenplatz wahrgenommen, wo die Erwartungen niedriger waren oder wurden – und vor allem in der zweiten Saisonhälfte hat der Verein wieder an bestehende Stärken angeknüpft. Es gibt über 2000 Städte in Deutschland, 56, die aktuell im Profifußball vertreten sind, 50, die in der Bundesliga vertreten sind oder waren, aber nur 25, deren Vereine darin mehr Punkte als Augsburg erreicht haben.


    Während anderswo Abstiegsszenarien berücksichtigt werden müssen oder eine noch offene Anzahl von Titelfeiern organisiert werden, wird in Augsburg schon an den nächsten Marketing-Coups für die neue Saison gearbeitet.


    Die Generation derer, die den FCA nur in der Bundeliga hat spielen sehen wächst weiter an, die Erinnerungen an die frühere Heimspielstätte, wird zwar auch im Jubiläumsjahr aufrechterhalten, aber neues Licht und Klassenerhalt der zweiten Mannschaft sind auch dabei nur ein Anfang.


    Fußball ist Kultur und -geschichte. Augsburg hat sich weiterentwickelt – die Sport- und irgendwann wohlmöglich zweimalige Olympiastadt hat ihren Schwerpunkt auf Bundesligafußball gelegt. Rot-grün-weiß sind unsere Farben!


    Am Samstag geht es nun in die Freie Hansestadt Bremen, wo die Bundesligabilanz noch ausgeglichen ist, und der FCA sich um das Erreichen weiterer Saisonziele bemühen kann. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Fußballphasen

    In 15 Bundesligaspielzeiten hat der FCA je zweimal zuhause und in Leverkusen gewonnen, und dies jeweils in der gleichen Spielzeit. Das erste Spiel unter Manuel Baum diese Saison war gegen Leverkusen, und der gefühlte Klassenerhalt beim 100. FCA-Spiel als Trainer auch.

    Die nächsten Saisonziele könnten nun ein einstelliger Tabellenplatz und das Erreichen von mehr als zehn Siegen in einer Spielzeit sein, was in der Bundesliga bisher erst dreimal gelang.


    Nach vier Jahren, in denen die Platzierung immer besser als im Vorjahr war, steht die Eintracht aktuell auf Platz 8. Auch das Saisonziel, Qualifikation für einen europäischen Wettbewerb, ist aktuell gefährdet. Platz 7 reicht mittlerweile für die Teilnahme.

    In den letzten vier Spielen holte die SGE nur vier Punkte, während es für Freiburg im vergleichbaren Zeitraum neun waren.

    Nur zwei Teams in der Bundesliga haben mehr Tore erhalten, als die Frankfurter, und auch unter Trainer Albert Riera, der Anfang Februar neu kam, hat sich sonst nicht so viel geändert.


    Die Gegner in den nachfolgenden Partien sind Hamburg und Stuttgart, dazwischen geht es noch nach Dortmund.


    Nach dem Halbfinale im DFB-Pokal stehen der VfB Stuttgart, Titelverteidiger, und Bayern München Ende Mai im Endspiel. Diesen Wettbewerb gewannen die Stuttgarter bisher viermal bei sieben Endspielteilnahmen und München 20mal bei 24 Endspielteilnahmen, zuletzt 2020 gegen Leverkusen.


    Vermutlich sollte die Frage wie oft Bayern München schon Deutscher Meister war als Quizfrage mangels Aufmerksamkeit einen höheren Stellenwert erhalten. Zweiter wird voraussichtlich Vize-Dortmund, der dritte und vierte Platz werden noch ausgespielt, und wer dahinter in welchem Europacup spielen wird scheint etwas unübersichtlicher.


    Wolfsburg gewinnt in Berlin und steht nur noch zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz, davor sind es allerdings weitere fünf Punkte bis Platz 15. Ab Platz 12 stehen mit Köln, Mönchengladbach, Hamburg und Bremen vier Teams mit 31 Punkten, die in dieser Saison nicht mehr gegeneinander, aber am letzten Spieltag gegen Teams aus den ersten sechs der Tabelle, antreten müssen, während Wolfsburg bei St. Pauli antritt.


    Unter der Woche gewann die U-23 des FCA mit 2:1 gegen den TSV Schwaben.

    Knapp zwei Wochen nach dem 75. Geburtstag des Rosenaustadion, in dem vier A-Länderspiele stattfanden, tritt die deutsche Nationalmannschaft im Rahmen der Nations League zum zweiten Mal in der Arena an.


    Vielleicht ist Finn Dahmen, der nicht nur durch seine Leitung zuletzt überzeugte, bis dahin der sechste deutsche Nationalspieler eines Augsburger Vereins.

    Nach dem Auftritt in Leverkusen ist Fabian Rieder unter 17 verschiedenen Torschützen mittlerweile mit sechs Treffern im internen Ranking nach oben geklettert.


    Wie oft der FCA in welcher Liga auch immer Meister geworden ist, oder an welchen Zuschauerrekorden er beteiligt war, seit 15 Jahren spielt der Verein in der Bundesliga. Auch hier nicht entscheidend wie die bundesweite Wahrnehmung ist, sondern der Glaube an und die Freude über das eigene Team - diese umso mehr, wenn Auswärtssiege bei Spitzenteams gelingen.


    In der ewigen Tabelle, bezogen auf den Zeitraum seit 2011, steht der FCA auf Platz 11. Der Verein schreibt seine eigenen Geschichten und trägt nicht nur damit verschieden zur Attraktivität der Liga bei.


    Auch wenn sich erste Wechsel und Planungen ankündigen, sind es noch vier Spieltage, in denen der FCA sich nicht nur mit Blick auf die nächste Spielzeit, weiter verbessern kann. Gutes Spiel!


    Nur der FCA

    Saisonblicke

    Ein Fußballabend, der vieles davon beinhaltete was das Spiel ausmacht. Wenn es auch aus Augsburger Sicht Möglichkeiten gegen ein Team, das vor kurzem noch auf Platz 3 stand gab das Spiel zu gewinnen, wurde der Abstand nach hinten um einen Punkt vergrößert. Fünf Spieltage vor Ende der Runde hat der FCA 33 Punkte und steht acht vor dem Relegationsplatz.


    Zum Saisonende und nach dem Weiterkommen von München und Freiburg in internationalen Wettbewerben, gibt es wieder verschiedene Möglichkeiten wie nächstes Jahr die halbe Liga am Europapokal teilnehmen könnten.


    An welchem Wettbewerb Leverkusen teilnehmen wird entscheidet sich auch in den nachfolgenden Vergleichen gegen München, Leipzig und Stuttgart. Am letzten Spieltag geht es dann gegen den HSV. Aktuell beträgt der Abstand zu Platz 4, einen vor Hoffenheim, vier Punkte.


    Seit sieben Spielen sind die Leverkusener in der Liga ungeschlagen, wenngleich es in Heidenheim und gegen Mainz nur zu einem Punkt reichte. Am letzten Wochenende gelang ein Auswärtssieg in Dortmund. Das erklärte Saisonziel für die Mannschaft von Kasper Hjulmand ist die Qualifikation für die Königsklasse.


    29 Bundesligavergleiche gab es bisher zwischen den beiden Vereinen, wobei der Leverkusen-Fluch durch die zwei Siege in der Saison 2022/23 abgelegt werden konnte. Und auch in dieser Spielzeit konnte der FCA durch die Tore von Giannoulis und Kade das Hinspiel gewinnen.


    Kaum vorstellbar, das Wolfsburg nach 29 Jahren wieder in die 2. Bundesliga absteigt. Die Niederlage gegen Frankfurt war das das 12. sieglose Spiel, bei 3 Unentschieden, in Folge. Aktuell beträgt der Rückstand zu Platz 16 vier, und zu Platz 15 acht Punkte. Über die Teilnahme an der Relegation konnte sich der Verein bereits zweimal, 2017 und 2018, den Klassenerhalt sichern. Am Wochenende geht es Union.

    Während Mönchengladbach gegen Mainz antritt sind Köln gegen St. Pauli und Bremen gegen den HSV die anderen für den Abstiegskampf relevanten Spiele.


    Fast eine Randnotiz dagegen das München am 30. Spieltag bereits Deutscher Meister werden könnte.


    Die Fußballspielzeit 2025/ 26 neigt sich langsam dem Ende entgegen, und der Blick richtet sich auch auf die nachfolgenden Ligen. Nach drei Jahren Zweitklassigkeit hat nach dem Sieg in Elversberg Schalke die beste Ausgangsposition für den Wiederaufstieg. Sechs Punkte beträgt der Abstand zu Platz 4, auf dem nun Elversberg steht.


    Während in der 3. Liga Osnabrück und Essen aktuell beste Aufstiegschancen haben gibt es hinsichtlich der Regionalligareform wieder einen neuen Vorschlag des BFV, der nicht nur bei oberflächlicher Betrachtung an die Spielsysteme anderer Sportarten oder die Integration der Ostvereine zu Beginn der 90er-Jahre erinnert.


    Weiterhin geht es um die Zukunft der Rosenau als Spielstätte für höherklassigen Fußball. Stand und Entwicklung rücken im Jahr des 75. Bestehens wieder stärker in den Mittelpunkt. Das sportlich bedeutsame Aufeinandertreffen des U-23-Teams gegen Schwaben Augsburg in der Regionalliga Bayern findet aber am kommenden Dienstag in der Arena statt.


    Verstorben ist diese Woche Alexander Manninger, der von 2012–2016, 38 Spiele für FCA-Teams absolvierte, und nicht nur dessen gehaltener Elfmeter gegen Fürth 2013 in Erinnerung bleiben wird.


    Wer auch immer den Verein zum Saisonende verlassen oder als Neuzugang gehandelt wird, es sind noch fünf Spiele zu absolvieren. Zumindest bei den nächsten drei Gegnern geht es noch um für die nachfolgende Spielzeit wesentliche Rahmenbedingungen.


    In den letzten neun Jahren, erreichte der FCA mit Ausnahme der Saison 2021/22 und der Corona-Saison 2019/20, maximal vier Punkte in diesem Zeitraum. Und nicht nur mit Blick auf die nächste Spielzeit gilt es dies zu übertreffen. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Fair Play

    Ein Spiel, das sich auch wieder verschieden, nicht nur durch zwei unterschiedlich ablaufende Halbzeiten betrachten lässt. Aber der Abstand zum Relegationsrang ist gleichgeblieben und der zu Rang 17 mittlerweile auf elf Punkte Abstand gewachsen. Gleichzeitig kann der FCA immer noch die drittbeste Platzierung der Bundesligageschichte erreichen.

    Erwähnenswert auch das Verhalten von Michael Gregoritsch, der auf Nachfragen Schiedsrichter Aytekin seine Sicht der vorangegangenen Aktion mitteilte.


    Nach dem 15. Tabellenplatz in der vergangenen Spielzeit wird sich die TSG Hoffenheim in dieser Spielzeit vermutlich wieder für die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb qualifizieren. Trotz fünf Punkten aus den letzten sechs Spielen, einschließlich der Heimniederlage zuletzt gegen Mainz, hat die TSG nur drei Punkte Rückstand auf Platz 3 und elf Punkte Vorsprung auf Platz 7.

    Die zu dieser Saison unter Trainer Ilzer neu aufgestellte Mannschaft stand seit dem Hinspiel gegen den FCA nie schlechter als auf Platz 5.


    Die Entwicklung im engeren Abstiegskampf sechs Spieltage vor Saisonende: Bremen verliert gegen Leipzig und Wolfsburg in Leverkusen, alle anderen Mannschaft bis Platz 10 spielen Unentschieden. Wolfsburg hat bei drei Unentschieden seit elf Spieltagen nicht gewonnen, und der Abstand auf Platz 15 beträgt nun sechs Punkte. Am nächsten Wochenende geht es gegen Frankfurt, während Köln gegen Bremen antritt.


    Das erste Fußballspiel nach Regeln soll in Deutschland am 29. September 1874 stattgefunden haben. Im ersten eigenen Regelwerk auf Deutsch von Konrad Koch 1875 gab es den Spielkaiser, der von beiden Mannschaften gewählt wurde und der die Spieler bei Regelstößen verwarnte. Das Amt des Schiedsrichters gibt es in Deutschland erst seit 1900. Seitdem gibt es vermutlich auch die Diskussionen über alle getroffenen Entscheidungen, die durch die Einführung technischer Hilfsmittel und deren Umsetzung nicht weniger geworden sind.


    Fair Play im Sport bedeutet die Einhaltung der Regeln und der Respekt vor dem Gegenspieler. Verbundene Werte und der ursprüngliche Gedanke haben sich im Laufe der Sportgeschichte auch gewandelt bzw. werden anders gelebt.


    Bei Verletzungen von Spielern wird der Ball ins Aus gespielt, bei unklaren Spielsituationen, nicht nur in den Profi-Ligen, wird es schon etwas unübersichtlicher. So gibt es zwar einige Beispiele von Spielern, die Schiedsrichter auf andere Tatsachen oder eigene Wahrnehmungen aufmerksam machen, oder unterlassene Jubelorgien von Beteiligten oder Mannschaften aus Respekt vor der Bedeutung der Situation für das generische Team oder dessen Abstieg, aber die Gesten- oder Diskussionsbereitschaft ist nicht nur gefühlt Teil des Spiels geworden. Auch der Handshake lange vor Spielbeginn wird daran nichts ändern.


    So wie das Korrigieren von Fehlentscheidungen sind aber auch das Anzeigen falscher Entscheidungen, die dem eigenen Vorteil unterbinden, Momente des Miteinanders auf den Platz und Teil der ursprünglichen Idee des Sports. Weder geht es darum Spieler mit zusätzlichen Prozessen zu überfordern noch Schiedsrichter aus der Verantwortung zu nehmen – vielmehr ist dies auch Teil dessen was das Spiel ausmacht.


    In der Vorrunde war das Aufeinandertreffen in Sinsheim das letzte Spiel unter Sandro Wagner. Der FCA stand nach dem 12. Spieltag mit zehn Punkten auf Platz 14. In den nachfolgenden 15 Partien hat der FCA 22 Punkte erreicht.

    Im drittletzten Heimspiel der Saison kann der FCA am Freitag einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen und dazu an die Heimspielserie vor dem letzten Spieltag anknüpfen.Gutes Spiel!


    Nur der FCA!



    Dies ist der 450. spieltagbezogene Falsche Einwurf. Zumindest bis zum 500. geht es weiter gemäß dem Motto: „Zeilen für Fußball-Art und Ballfreiheit – knapp über der Stammtischkante“.

    Fußballwochen

    Zwei unterschiedliche Spielhälften, in der sich die Mannschaft in der zweiten Hälfte noch steigerte, und doch ein klares Ergebnis. Auch wenn die Abstände geringer geworden sind steht der FCA nach dem 27. Spieltag weiter auf Platz 10, mit sieben bzw. acht Punkten Abstand auf die Abstiegsplätze.


    Die Hamburger scheinen sich nach längerer Abwesenheit wieder in der Liga integriert zu haben. Nach der Hinrunde stand der HSV mit 16 Punkten auf Platz 14, einen Punkt vor dem FCA. In der Rückrunde waren es in bisher zehn Spielen 14 Punkte. Die einzigen Niederlagen waren zuhause gegen Leipzig und zuletzt nach vorangegangener 2:0-Führung mit 2:3 in Dortmund. Auswärts hat der HSV in Heidenheim und in Wolfsburg gewonnen.

    Die perspektivischen Ziele der Hamburger sind die Etablierung in der Liga sowie die Entwicklung des Vereins, die sich perspektivisch auch an der Teilnahme am internationalen Geschäft widerspiegeln soll.


    Die Stadt Hamburg bewirbt sich auch bei der Vorauswahl des deutschen Kandidaten für die olympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044. Ende Mai wird ein Referendum für eine Olympiade der kurzen Wege und mit Nachhaltigkeit durchgeführt. Gefühlt soll die ganze Stadt zum Olympia-Park werden, u. a. mit Beachvolleyball auf dem Heiligengeistfeld, der Science City Bahrenfeld als olympisches Dorf, Schwimmwettbewerben im Volksparkstadion und einer Leichtathletik- und Multifunktionsarena, die im Anschluss als neue HSV-Spielstädte dienen soll.

    Die Verwirklichung dieses Projekts soll, auch vor dem Hintergrund des Sanierungsbedarfs des Volksparkstadions ab 2040, unabhängig der Olympiade umgesetzt werden.


    Definitiv nicht mehr existent wird dann die 1908 eröffnete Adolf-Jäger-Kampfbahn, eines der ältesten noch bespielten Fußballstadien in Deutschland, sein, in der Altona 93 vermutlich im letzten Jahr seine Heimspiele austrägt.


    In der Zwischenzeit Länder- und Qualifikationsspiele für die WM im Sommer. Dabei haben sich die letzten Teams für das Turnier mit erstmals 48 Teilnehmern in Nordamerika qualifiziert. Zum dritten Mal in Folge wird der viermalige Weltmeister Italien nicht dabei sein.


    Wirklich weiter geht es auch nicht bei der Reform der Regionalligen und der Forderung, das Meister aufsteigen müssen. So gibt es zwar eine Vorentscheidung auf zwei Varianten, aber die Zerschlagung der Regionalliga Nordost ist nicht nur wegen ihrer Attraktivität absurd und gegen das naheliegendere Kompassmodell gibt es weiter Widerstand. Unter den Gegebenheiten von fünf Regionalligen bliebe aber immer noch die nie wirklich forcierte Aufstockung der 3. Liga auf 22 Mannschaften.


    Im engeren Abstiegskampf haben am vergangenen Spieltag Wolfsburg und St. Pauli ihre Heimspiel verloren und Köln einen Punkt erreicht. In dieser Dreierkonstellation trifft St. Pauli noch am 30. Spieltag auf Köln und am 34. auf Wolfsburg. An diesem Wochenende treten alle drei Teams bei in der vorderen Hälfte der Liga stehenden Mannschaften an.


    Auch wenn die Meisterschaft rechnerisch noch nicht entschieden ist, geht es vorne wohl nur noch um die Verteilung der Champions- und Euro-Leaque-Plätze 3 – 6 bzw. um Platz 7, der möglicherweise auch zur Teilnahme an der Conference Leaque qualifiziert. Auch wenn noch sieben Spieltag ausstehen scheinen einige Grundtendenzen erkennbar.


    Dreimal konnte der FCA bisher in dieser Saison auswärts gewinnen, in der Rückrunde in München und Wolfsburg. In den bisher sieben Vergleichen in Hamburg ist die Bilanz zwischen den beiden Mannschaften ausgeglichen.


    Unter der Woche standen mit Mert Kömür und Anton Kade zwei Augsburger Spieler in der Startaufstellung der U-21-Nationalmannschaft beim EM-Qualifikationsspiel in Griechenland. Anton Kade, dem in der Bundesligahinrunde das Siegtor im Spiel gegen den HSV gelang, traf dabei auch zum 2:0.


    Richtiger Fußball findet wieder am Samstag um 15:30 Uhr statt: Mit einem erfolgreichem Auftritt am Osterwochenende könnte sich der FCA langsam neuen Zielsetzungen für den Rest der Spielzeit zuwenden. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Attraktivität

    Auch nach dem 26. Spieltag hat der FCA sieben Punkte Vorsprung auf Platz 16 und es gibt noch ausreichend Chancen die Saison erfolgreich weiter zu gestalten. Die nächste Gelegenheit besteht hier vor der Länderspielpause, zu ungewohnter Zeit am Sonntagabend, gegen den VfB Stuttgart.


    Nach den Auftritten in Leverkusen und gegen Frankfurt gewinnen die Stuttgarter auch gegen Leipzig das dritte Spiel gegen eine der unter den ersten sieben vertretenen Mannschaften. Der VfB steht aktuell punktgleich hinter Hoffenheim auf Platz 4 in der Tabelle.

    Zuhause nur eine Niederlage gegen München, haben die Stuttgarter auswärts bereits fünf Spiele, u.a. zweimal in Hamburg, verloren. Die letzten beiden Auswärtsauftritte in Heidenheim und Mainz endeten unentschieden.

    In der Europa Leaque ist der VfB unter der Woche in Porto ausgeschieden, während es im DFB-Halbfinale im April gegen Freiburg geht.


    Nach dem 26. Spieltag sind die Chancen von Heidenheim auf den Klassenerhalt weiter gesunken. Wolfsburg hat drei Punkte Abstand zu Rang 16, und von dort sind es vier bis zu Platz 12, auf dem aktuell Mönchengladbach steht. Am nächsten Spieltag treffen Wolfsburg gegen Bremen und Köln gegen Mönchengladbach aufeinander.

    Union und der HSV treten bei den in der Tabelle führenden Teams an. Der Kampf gegen den Abstieg scheint weiter einer offener Wettbewerb.


    So wie es viele Möglichkeiten gibt ein Fußballspiel zu betrachten unterscheiden sich auch die Beurteilungen von Schiedsrichtern und deren Wirken. Ließe sich annehmen, dass in Zeiten, in denen der VAR immer mehr im Mittelpunkt steht, die perspektivischen Chancen einer Wertschätzung der Unparteiischen wieder zunehmen, sind auch weiterhin andere Tendenzen erkennbar.

    Wenn das Ergebnis nicht wie gewünscht ist wird die komplette Entscheidungskompetenz und das Wiederantreten unter gleicher Spielleitung in Frage gestellt. Auch wenn dies am letzten Spieltag vermutlich kein entscheidendes Spiel um Europokalteilnahme oder Meisterschaft war, lassen sich auch hier einige Gedanken verbinden.


    Jede Mannschaft könnte sich doch zukünftig, nach Verfügbarkeit wahlweise unterteilt für Heim- und Auswärtsspiele, ihren eigenen Referee aussuchen - muss dann aber die ganze Spielzeit mit allen getroffenen Entscheidungen leben.

    In diesem Zusammenhang würde dann auch eine klare Haltung zum VAR abgefragt und dieser entweder ausgesetzt oder mit einheitlich, allgemein verständlichen Einsatzzwecken verbunden.

    Das Grundproblem, verschärft durch die endlosen Debatten um den Videobeweis, bleiben die entstandenen und in dieser Form unrealistischen Erwartungshaltungen, die eine Versachlichung der Diskussion und die Freude am eigentlichen Spiel weiter erschweren.


    In den nachfolgenden Spielen tritt der FCA zunächst beim HSV an, bevor es gegen Hoffenheim, Leverkusen und Frankfurt geht. Dies sind zunächst unterschiedliche Aufgaben, in denen sich die Mannschaft in ihrer Entwicklung beweisen und die noch erforderlichen Punkte für das erste Saisonziel holen kann.

    Darüber hinaus lässt sich bei entsprechender Punkteausbeute, in Verbindung mit den dann noch ausstehenden weiteren drei Spielen, zumindest die bisher drittbeste Bundesligaplatzierung des Vereins bestätigen.


    Bei der schrittweisen Entwicklung des Teams, und unter Berücksichtigung möglicher vertraglicher Gegebenheiten, geht der Blick bereits auf die kommende Spielzeit, in die der FCA dann auch anders starten könnte.

    Aus der Gesamtentwicklung der letzten Wochen ließe sich dies wünschen. Standort und Umfeld haben in den letzten 15 Jahren ihre Bundesligatauglichkeit bewiesen, und nicht nur dadurch an Attraktivität hinzugewonnen. Gutes Spiel!


    Nur Der FCA!

    Bundesligazeit

    Punkte und Tabellenstand sind das eine, das Auftreten der Mannschaft das andere. Die Mannschaft machte ein gutes Spiel in Leipzig, erarbeitete sich Torchancen und verlor am Ende sehr unglücklich.


    Nach der Hinrunde mit elf Punkten Rückstand auf München auf Platz 2, nach dem 22. Spieltag noch sechs Punkte, sah es so aus als könnte der BVB noch einmal um die Meisterschaft mitspielen. Nach den Spielen in Leipzig und gegen München ist der Abstand wieder der gleiche. Die zweitbeste Defensive, der mitzweitbeste Sturm, die Position der Dortmunder im Ligagefüge scheint sich nach den letzten beiden Spielzeiten auf Platz 5 bzw. 4 wieder abzuzeichnen.


    Seit 1974 trägt Borussia Dortmund die Heimspiele im Westfalenstadion aus. Zum Anlass des 100jährigen Bestehens des Stadions Rote Erde tritt die Mannschaft beim übernächsten Heimspiel gegen den HSV mit Sondertrikots an.

    Die frühere Kampfbahn Rote Erde ist eines der Stadien von sechs aktuellen Bundesligisten, die auch Gründungsmitglieder der Liga waren, und in denen in der ersten Bundesligasaison gespielt wurde. Der BVB feierte dort, wenn auch keine Deutsche Meisterschaft und keinen DFB-Pokal-Gewinn, viele Erfolge, einschließlich dem 5:0 gegen Benfica Lissabon im Europapokal der Landesmeister 1963.


    Wie lange es auch noch dauern wird bis die Meisterschaft diese Saison auch rechnerisch vergeben ist, die nachfolgende Besetzung der europäischen Plätze scheint aktuell auch unter fünf Vereinen aufgeteilt zu werden. Überraschend dürfte sein, das Hoffenheim, Tabellensechzehnter der vergangenen Saison, hier dabei ist. Lediglich der Conference-League-Platz, sofern nicht Freiburg DFB-Pokal-Sieger wird, wäre dann noch zu vergeben.


    Interessanter der Blick nach hinten, wo es für Heidenheim immer schwieriger wird und der Abstand zu Platz 16 bereits zehn Punkte beträgt.

    Von Platz 16, St. Pauli, bis zu Platz 10, HSV, sind es fünf Punkte Abstand und mit vier Punkten Rückstand zu dieser Gruppe steht Wolfsburg auf Platz 17. Diese Woche wurde Daniel Bauer durch Dieter Hecking als Trainer ersetzt.


    Die Entwicklungsgeschichte des FCA in der Bundesliga, vom Aufsteiger über Etablierung und Europapokalteilnahme bis zur 15. Bundesligasaison in Folge ist, einschließlich vieler richtigen Entscheidungen und mancher Glücksmomente, immer wieder be- und auch weiter fortgeschrieben worden. Wie aber lässt sich die emotionale Wahrnehmung und deren Entwicklung in dieser Zeit skizzieren.


    Nach der verpassten Relegation in der ersten Saison im neuen Stadion der Aufstieg im zweiten Jahr. Der Eindruck in der ersten erstklassigen Spielzeit möglichst alle Auswärtsspiele sehen zu müssen, nicht wissend ob es dafür eine zweite Gelegenheit geben würde. Zur Mitte der zweiten Spielzeit eine gefühlte Bestätigung dieses Handelns und plötzlich der Beginn einer real nie vorstellbaren Reise von Düsseldorf bis Liverpool.

    Nachfolgende Jahre, einschließlich Coronazeit mit gefühlter Etablierung und für den Klassenerhalt relevanter Spiele. Dabei immer eine mit der Zeit gereiftere Vorstellung, wie es wäre dauerhaft und sorgenfreier die Mannschaft in der Bundesliga zu verfolgen.

    Ansätze, Hoffnungen, Jahre mit Berg- und Talfahrten, aber eben immer auch erstklassig, und übertragen eine mentale Etablierung, die nicht nur aktuell keine andere Entwicklung für denkbar hält: Der FCA ist und bleibt erstklassig - und tritt auch so auf.


    Am 26. Spieltag tritt der FCA in Dortmund an und trotz der Niederlage am vorherigen Spieltag in Leipzig besteht der Eindruck, dass auch in dieser Partie beim Tabellenzweiten alles möglich ist. Dies mag mit unterschiedlichen Aspekten zusammenhängen, gibt aber das Bild des letzten Auftritts wieder.

    Die Mannschaft tritt als solche auf, hat zuletzt gemeinsam verloren, vorher aber auch mehrfach gemeinsam gewonnen. Neben einer mehr an den Stärken des Teams ausgerichteten Spielweise, und daraus entstehender Erfolge, scheint es ein Wechsel des Mindset – das Team glaubt an sich und wird dafür auch häufiger belohnt.


    Bei 14 Auftritten in Dortmund hat der FCA bisher bei fünf Unentschieden zweimal gewonnen, zuletzt letztes Jahr im März durch den Treffer von Jeffrey Gouweleeuw. Auf der Leistung des letzten Wochenendes aufbauend gilt es auch wieder als Mannschaft zu überzeugen. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    Weitermachen

    Im 500. Bundesligaspiel war es der 150. Bundesligasieg – es gibt Jubiläen, an denen alles klappt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten das Spiel zu betrachten, und doch war es in jedem Fall eines, das an viele zurückliegende Auftritte des FCA erinnerte. Dazu zwei Traumtore, einschließlich das im Fußball eher seltene Empty Net Goal.

    Der FCA steht mit 31 Punkten auf Platz 9 der Tabelle, ist nach Punkten aktuell die mit beste Rückrundenmannschaft und es sind noch zehn Partien zu spielen.


    Mit zwei Punkten Rückstand auf einen Champions-League-Platz steht RB Leipzig aktuell auf Platz 5 der Tabelle. Nach der Niederlage in München und den zwei Unentschieden gegen Wolfsburg und Dortmund gelang zuletzt ein Sieg beim HSV.


    In 19 Bundesligavergleichen konnte der FCA erst einmal, bei sieben Unentschieden, gegen Leipzig gewinnen. Den 1:0-Siegtreffer erzielte im September 2019 Michael Gregoritsch. In Leipzig reichte es bisher, im März 2019, nur für einen Punkt. Bei beiden Spielen war Manuel Baum Trainer.


    Was könnten den Erfolg des FCA zukünftig beeinflussen? Neben einer konkurrenzfähigen Mannschaft mit Chance auf sportlichen Erfolg spielen eine ganz Reihe von Faktoren eine Rolle. Im Vordergrund steht dabei auch die sportliche Leitung. Neben Benjamin Weber gehören dieser auch weitere Personen wie Kaderplaner Marc Lettau oder Julian Baumgartlinger als Koordinator Lizenzspielerabteilung an. Manuel Baum, Leiter Entwicklung & Fußballinnovation, ist seit Dezember Cheftrainer. Wie wird die Leitung in der kommenden Spielzeit aufgestellt sein: Augsburg und Manuel Baum passen zusammen und Baum kann Bundesliga-Trainer.


    Wie die Entscheidung hinsichtlich der Besetzung des Cheftrainers für die kommende Saison auch ausfallen wird, eine nicht nur am kurzfristigen sportlichen Erfolg, funktionsübergreifend oder -durchlässig, ausgerichtete Zusammenarbeit, könnte auch perspektivisch die beste Lösung bieten.


    Neuerungen sind auch vom International Football Association Board zu erwarten. So sollen weitere Situationen wie Eckballentscheidungen und zweite Verwarnungen bei Gelb-Roten Karten überprüft werden. Die Acht-Sekunden-Regel soll auch bei Einwürfen und Abstößen zum Einsatz kommen und bei Auswechslungen soll für den platzverlassenden Spieler die Zehn-Sekunden-Regel gelten.


    Eine lange Entwicklungsgeschichte der Fußballregeln von der Einführung des Schiedsrichter und seinen Entscheidungsbefugnissen in den 1880er-Jahren bis heute. Vieles, das sich in der Historie pragmatisch verstehen oder auch amüsant wahrnehmen lässt, und doch auch zur Weiterentwicklung des Spiels beigetragen hat.


    Seit der Einführung technischer Hilfsmittel, und deren konsequenten Weiternutzung, wird es genaugenommen aber immer unüberschaubarer und die Entscheidungskompetenzen zunehmend weiter verteilt. Weder entscheidet die Maschine noch ein Hauptschiedsrichter, und das in einer weiter zunehmenden Anzahl von Situationen.

    Das Resultat ist bereits vor Beschluss erahnbar: Die Anzahl strittiger bzw. nicht eindeutig aufzuklärender Konstellationen wird weiter ansteigen.


    Knapp vier Wochen nach Ende der Bundesliga beginnt die 23. Fußball-Weltmeisterschaft. Nach vermeintlich obligatorisch geführten Diskussionen hinsichtlich eines Boykotts gewinnen immer noch mehr weltpolitische Ereignisse eine Bedeutung. Der Fußball ließ sich noch nie als isoliertes Subsystem betrachten, ist aber auch nicht die als erstes zu benennende Projektionsfläche für alle Themen. Und in jedem Fall isoliert zu betrachten sind die immer noch mehr aufgeblasenen Turnierveranstaltungen des Weltverbands, die zumindest aus kommerzieller Sicht immer den gleichen Abläufen folgen.


    Der FCA hat aus fünf Spielen gegen Mannschaften, die unter den letzten sechs der Tabelle stehen 12 Punkte geholt und damit seine Ligareife bewiesen. In vergleichbaren Situationen gelang dies nicht immer so eindeutig.

    Um die Einordnung in der Liga geht es nun in den nächsten drei Spielen, beginnend mit dem Auswärtsdoppel in Leipzig und Dortmund. Nicht nur im Vergleich zur Vorrunde kann der FCA hier nur hinzugewinnen.


    Der Blick auf die Tabelle mag unterschiedliche Möglichkeiten erkennen lassen, tatsächlich aber geht es von Spiel zu Spiel. Überhaupt in dieser Situation zu sein ist das Resultat der Leistungen aus den vergangenen Wochen. Die Mannschaft kann dabei nur weiter vorankommen. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

    500 und mehr

    Als Mannschaft Moral und Einsatz gezeigt - nach dem 11. Spiel mit Trainer Baum steht der FCA mit 28 Punkten auf Platz 10. Es sind aktuell acht Punkte zum Relegations- und neun zum ersten Abstiegsplatz - entscheidender aber ist die Entwicklung der Mannschaft und die Art und Weise wie der letzte Erfolg zustande gekommen ist.


    Ein guter Start in die Saison, 17 Punkte nach der Vorrunde und nach dem 22. Spieltag 23 Punkte, das Ziel des Effzeh nach dem Wiederaufstieg bleibt der Klassenerhalt. Am letzten Spieltag gelang ein 2:2 gegen Hoffenheim, dabei auch das Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:0 durch Ragnar Arche.


    Der von Wolfsburg ausgeliehene Jakub Kaminski sowie Ragnar Ache und Said El Mala, in ihrer ersten Saison für die Kölner, haben bisher 18 der 33 Tore geschossen. Dabei führt Said El Mala mit acht Treffern die interne Torschützenliste an. In allen Spielen, in denen er traf, haben die Kölner gepunktet und dabei 14 Punkte erreicht.


    Auch wenn die Bundesligabilanz im Vergleich leicht positiv ist liegt der letzte Sieg gegen die Kölner, 2:0 im Dezember 2021 in Köln, schon etwas zurück. Der letzte Heimsieg wurde mit drei Toren von Alfreð Finnbogason im September 2017 erreicht.


    Im 1962.* Ligaspiel der Vereinsgeschichte als FCA geht es am Freitagabend gegen den 1.FC. Köln. Es ist zugleich das 500. Bundesligaspiel. Wer hätte am 08.05.2011, nach dem Spiel gegen den FSV Frankfurt, gedacht, das dies einmal so eintreten wird.


    Zunächst der Aufstieg, Augsburg wird Bundesligastadt, dann die erste Saison, und der Klassenerhalt im zweiten Jahr, nach neun Punkten zur Winterpause, im letzten Saisonspiel gegen Fürth.

    Im Anschluss folgte die Etablierung in der Liga und zwei erfolgreiche Spielzeiten mit anschließender Europapokalteilnahme. Während größere und vermeintlich in der Liga gesetzte Vereine zwischenzeitlich abgestiegen sind, ist der FCA seitdem immer erstklassig geblieben.


    Seit 1969 als FCA, 1974 fast erstklassig und 37 Jahre später Bundesligist, dazwischen sechs Auf-** und vier Abstiege - der Verein hat mittlerweile mehr als 25% seiner Ligaspiele erstklassig bestritten.


    In der 2. Liga war der FCA an insgesamt 436 Spielen beteiligt, in den Regionalligen an 376 und in der Bayernliga an 660. Das 500. Bayernligaspiel endete gegen den TSV Vestenbergsgreuth mit 1:1 im Dezember 1991. Das 500. Ligaspiel wurde gegen die Stuttgarter Kickers im April 1983 mit 0:2 verloren.


    Das 500. Bundesligator des FCA erzielte Ermedin Demirovic beim 2:1-Sieg gegen Mainz 05 im September 2023. Den 500. Bundesligapunkt erreichte der FCA beim Auswärtssieg in Wolfsburg im März 2024.


    58 Mannschaften haben bisher in der Bundesliga gespielt, nur 25 davon haben dort mehr Spiele als der FCA absolviert. Acht Vereine, die in ihrer Geschichte zusammen 17mal Deutscher Meister*** und 16mal Pokalsieger**** waren haben weniger Bundesligaspiele. Augsburg ist Teil der Bundesligageschichte geworden und steht in der ewigen Tabelle der Liga, bezogen auf den Zeitraum seit 2011, auf Platz 11.


    Zum Jubiläumsspiel erscheint ein Sondertrikot zum Thema Fugger. Im Marketingbereich ist der FCA in der Liga längst im Spitzenfeld. Der Bezug zu Stadt, Region und Geschichte ist ein guter Weg, zu dem eine zusätzliche Beschäftigung mit den Geschichten hinter der Geschichte auch noch gut passen könnte.

    Dies würde das vielfältige Engagement des Vereins weiter bestätigen.


    Der FCA steht in der Rückrundentabelle punktgleich auf dem zweiten Platz. Die nächsten Aufgaben nach dem Spiel gegen Köln sind in Dortmund, in Leipzig und gegen Stuttgart zu bestehen. Nach diesen Spielen wird sich zeigen was in dieser Saison noch möglich sein könnte. Mit bisher drei Siegen aus den fünf Partien gegen Mannschaften aus der zweiten Tabellenhälfte hat sich die Ausgangsposition deutlich verbessert.


    Am Freitagabend nun das Jubiläumsspiel: Wie bei allen anderen ist es auch bei diesem Spiel die Vorfreude und das Bewusstsein an etwas besonderem teilzuhaben. Als Verein etabliert im 15. Jahr – das 500. Bundesligaspiel ist Anerkennung für das geleistete und Ansporn zugleich. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!





    * absolvierte Spiele in Reihenfolge, unter Berücksichtigung von spielfreien Spieltagen, Spielausfällen und -verschiebungen; ohne Aufstiegsrunden-, Entscheidungs- und Relegationsspiele.

    ** Wechsel der Ligaebene

    *** Deutsche Meister und DDR-Meister

    **** DFB-Pokal, Vorgängerwettbewerb und FDGB-Pokal

    Ziele

    Auch solche Spiele müssen gewonnen sein, und wie auch immer Kommentare und Anmerkungen dazu aufgenommen werden können, es war ein Standard der das Spiel entschieden hat.

    Der FCA hat nach 22 Spielen 25 Punkte und aktuell sechs Punkte Vorsprung auf die Relegation.


    Heidenheim bleibt bei 3 Punkte und der Rückstand auf Platz 16 beträgt weiterhin sechs Punkte. In der aktuellen Rückrundentabelle sind neben Berlin und Mönchengladbach noch Bremen und Wolfsburg ohne Sieg.


    18 Punkte nach der Vorrunde, in der Rückrunde bisher zwei, die Wolfsburger stehen mit einem Punkt Vorsprung auf Bremen auf den 15.Tabellenplatz. War die ursprüngliche Zielsetzung zu Beginn der Saison den Verein wieder im oberen Tabellenbereich zu etablieren, geht es momentan mehr darum den Abstieg zu vermeiden.

    Seit 29 Jahren spielt der VfL in der Bundesliga, war je einmal Deutscher Meister und Pokalsieger, nahm je viermal an der Champions League bzw. der Europa League teil, und steht innerhalb dieses Zeitraums auf Platz 4 der ewigen Tabelle.


    Zweimal, 2017 gegen Braunschweig und 2018 gegen Kiel, wurde der Klassenerhalt erst über die Relegation erreicht.

    Im November wurde Paul Simonis durch den U-19-Trainer Daniel Bauer ersetzt. Unter Bauer gelangen dem VfL sieben Heimpunkte in sechs Spielen – in der Heimtabelle steht der Verein aber immer noch an vorletzter Stelle.

    Am letzten Spieltag holten die Wolfsburger einen Punkt in Leipzig, und kassierten dabei den Ausgleich erst kurz vor Schluss.


    Wie steht der FCA, bezogen auf den sportlichen Leistungsstand, im Vergleich zu den vorherigen Bundesligajahren da?

    In den ersten beiden Bundesligajahren war es zu diesem Zeitpunkt jeweils der 17. Tabellenplatz, im ersten Jahr sogar punktgleich mit dem Tabellenletzten aus Freiburg. Mit 20 Punkten aus den letzten 12 Spielen, beginnend mit einer Serie von sechs Spielen ohne Niederlage, reichte es am Schluss zu Platz 14 und zum Klassenerhalt.


    Auch in der darauffolgenden Spielzeit stand der FCA nach diesem Spieltag auf Platz 17, und nur einmal in der kompletten Saison, 18 Punkte später, am letzten Spieltag, auf einem Nicht-Abstiegs- oder Relegationsplatz.


    In den darauffolgenden Spielzeiten, dann die Rekordwerte nach dem 22. Spieltag: 34 Punkte, und 2014/15 dann 35 Punkte – mit anschließender Qualifikation für den Europapokal.

    Auch im Jahr 2017/18 hatte der FCA zu diesem Zeitpunkt unter Trainer Manuel Baum 31 Punkte und stand auf Platz 7, auch wenn es am Schluss nur zu Rang 12 reichte. In der vergangenen Spielzeit hatte der FCA nach dem Unentschieden gegen Leipzig zu diesem Zeitpunkt 28 Punkte.


    Wie könnte die Geschichte, abseits der Historie, dieses Jahr weiter gehen? Es sind noch 12 Spieltage, in denen der FCA noch gegen drei Teams aus der zweiten Tabellenhälfte antritt und gegen vier der ersten Fünf.

    Für einen einstelligen Tabellenplatz waren in der Bundesligazeit des FCA immer mehr als 41 Punkte erforderlich. Ein anderer Aspekt bleibt, neben dem raschen Erreichen der für den Nichtabstieg erforderlichen Punkte, weiterhin die perspektivische Entwicklung der Mannschaft – auch unter Berücksichtigung der sportlichen Leitung in der kommenden Spielzeit.


    Vor zehn Jahren, am 25.02.2016, spielte der FCA im Sechzehntelfinale der Europa League in Liverpool. Für viele weit mehr als nur eine Erinnerung, und die Hoffnung irgendwann wieder zum Bekanntheitsgrad des Namens von Stadt und Verein beitragen zu können.


    Zunächst aber ab Samstag die Gelegenheit in Wolfsburg weiter Punkte zu sammeln. Bei sieben Unentschieden war der FCA bisher viermal, zuletzt vor zwei Jahren mit 3:1, dort erfolgreich. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!