Beiträge von Augsburger Royal

    Das offizielle Gründungsdatum war also genau einen Tag vor dem Start von Apollo 11? War mir so noch nicht bewusst, aber der Rest ist Geschichte! Mal ein Grund, mir das 111 Jahre Buch vorzunehmen. (Mit dem Gin gings schneller!) :hutab::flag:


    Nachtrag: Steht im Buch nicht mal drin. :hihi:

    Schaut Euch ggf. auch vorher mal die Rückseite des Trikots an. Die war letztes Jahr auf der Shopseite nicht abgebildet und dann aus einem eher unbequemen Netzmaterial. Ich hab mich jetzt zwar dran gewöhnt, aber nochmal hätte ich es wohl nicht gekauft. Diesmal ist es aber zumindest angegeben bzw. am Hals erkennbar. :flag:

    Merkwürdige Einstellung, dass man sich für unabsichtlich Fehler, die anderen Schaden zugefügt haben, nicht angemessen entschuldigen sollte. Werde ich demnächst auf der Straße mal probieren. Wenn Du meinst, dass das den Zusammenhalt fördert... :kopfschüttel:

    Der Flughafen ist erst seit 3 Monaten geöffnet, da hat die Hertha nie in der EL gespielt.

    Wer ist denn in dem Szenario Behörde A?

    Wer soll denn auf den Piloten Druck ausüben? Wenn eine Fluggesellschaft angeordnete Sicherheitsmaßnahmen abbrechen will (und das Publik wird), haben die betreffenden Fluggesellschaften ganz andere Probleme als einen wütenden Rummenigge...

    Zu 1): Das bezog sich auf die Leute, die ein öffentliche Interesse einer Ausnahmegenehmigung (nur) wegen einem Fußballverein ablehnen.

    Zu 2): Behörde A war die Stadt Berlin, die die Vorverlegung des Spiels ja mitgetragen hat. Das wurde dann gewissermaßen konterkarriert, wenn man wegen der Verweigerung des Landes Brandenburg nicht mehr los durfte.

    Zu 3): Das ist doch naiv (und das weißt Du bei Deinem Intellekt auch). Es gibt selbstverständlich genug subtile Möglichkeiten (nicht nur auf Piloten) bewusst oder unterbewusst, direkt oder indirekt Druck auszuüber, ohne das gleich von offizieller Seite aus ans schwarze Brett zu hängen.


    Ps: Hatte erst jetzt Zeit zu antworten und das Thema muss ansonsten hier auch nicht unbedingt weiter diskutiert werden.

    ich halte einfach nur die Reaktionen von KHR und UH für maßlos übertrieben und schlicht und einfach unter aller Kanone. Bei einer solchen Lappalie von "Verarsche" und einem "Skandal ohnegleichen" zu sprechen ist einfach so weit außerhalb jeglicher Realität...

    Da hast schon recht. Aber Überreaktionen kennt man von den beiden ja und muss man nicht ernst nehmen.

    Das hat sicher nicht der diensthabende Fluglotse streng nach Vorschrift ohne Rückendeckung von "Oben" entschieden.


    Mir geht es mehr um fehlendes Fingerspitzengefühl. Dass der konkrete Wettbewerb unnötig ist man diesen gewissermaßen als "Privatvergnügen" wertet, kann ich ggf. noch gelten lassen, ohne das grob fehlerhaft zu finden. Wenn es denn auch so begründet wird! Andererseits macht man sich doch unglaubwürdig, wenn man als Behörde A erst viel aufwändiger für alle Beteiligten das Spiel verscheibt, um den Abflug noch zu ermöglichen und Behörde B dann wegen ein paar ebenfalls nicht systemrelevanten "Korinthenkacker-Sekunden" sagt: Pustekuchen.


    Genauso wenig Verständnis hätte ich, wenn einer wetterbedingt max. 180 Sekunden zu spät Zuhause ist dann 500 EUR wegen Verstöß gegen die Sperrstunde zahlen muss, weil Bulle A ihn noch laufen lässt und Bulle B pflichtgemäß die Zeit stoppt.


    Die Rechtfertigungsversuche hier laufen aber unter dem Motto: Dienst nach Vorschrift ist toll und es traf ja eh nur die divenhaften Bayern. Das ist dann Nachbar C, der aus dem Fenster guckt und sich über das Bußgeld freut, weil die Regeln eingehalten wurden.


    :traurig0:


    Nachtrag: Im schlimmsten Fall führt sowas übrigens dazu, dass auf den Piloten Druck ausgeübt wird, die Enteisung abzubrechen, nur um noch rechtzeitig weg zu kommen (kann auch jedes andere sicherheitsrelevante Verhakten sein). Natürlich müsste (!) der Pilot dann trotzdem NEIN sagen, aber die negativen Konsequenzen (obwohl richtig gehandelt) trägt er im Zweifel selber. Beispiele gibts in der Luftfahrt dafür genug.

    Auch wenn Regeln natürlich grundsätzlich einzuhalten und irgendwo feste Grenzen (durch) zu setzen sind, kann ich den Ärger schon nachvollziehen:


    - Es hätte die Möglichkeit einer Ausnahmegenehmigung gegeben, deren Hürde hier in der Abwägung wohl nicht allzu hoch gewesen wäre.


    - Die Verspätung war minimal. Ungünstige Wetterlage. Öffentliches Intersse kann man da aus (inter)nationaler Sicht auch bejahen, wenn man schon den anderen Zirkus als Beruhigungspille laufen lässt. Leiser Flieger, Fenster bei Schnee um Mitternacht im Winter eh zu, Fluglärmbeeinträchtigungen des ländlichen BER hielten sich die letzte Dekade in Grenzen, Gesundheit als wichtiges schützenswertes Rechtsgut stand nicht entgegen (eher im Gegenteil, wenn man die Leute mit am Ende zwei Crews unnötig weitere Stunden einsperrt).


    - Die sonst ach so wichtige zu schützende Umwelt guckt wegen drei Minuten auch in die Röhre (unnötige Enteisung / unnötiges Rollen zur Abflugposition und zurück / siebens Stunden Strom im Flieger / Umleitung nach München / Crewwechsel / etc.).


    - Freilich müsste man Vergleichsfälle in Relation setzen. Da würde mich mal interessieren, ob unsere "Hier-ein-Gipfel,-da-ein-nächster-Gipfel-Politiker" auch sieben Stunden hätten warten müssen.


    - Gab es für die Hertha schon Ausnahmegenehmigungen? Die gab es hier übrigens sogar und m.E. zurecht für den Ferein (Euroleaguesaison?), worüber aber schon im Forum trefflich diskutiert wurde.


    Das hat jetzt auch eher weniger mit den Bayern zu tun, wo die leicht reizbare Vereinsführung natürlich immer zur Freude der Presse drauflos poltert. Die Mannschaft hat es ja offenbar gelassener hingenommen.


    Und ich glaube kaum, dass hier ein Tower-Fluglotse als "Bayern-Hater" oder aus Pflichtbewusstsein "lege artis" nur das Nachtflugverbot konsequent durchgesetzt hat.