Beiträge von ynwa

    Bist du nicht der Ansicht, dass man man seine Schwächen und sein Leistungsvermögen besser erkennt wenn man gegen AC Milan spielt statt gegen den SV Heimstetten?

    Heimstetten hat das Niveau unseres Pokalgegners, jedenfalls von der Liga her. Das erste Spiel ist ja eh nie da um ein Leistungsvermögen zu sehen, sondern lockeres Auslaufen mit Gegner. Ansonsten sollte man als Trainer die Schwächen und Stärken schon im Trainingsbetrieb erkennen und schon aus der letzten Saison. Dazu hat man ja im Grunde die gleiche Mannschaft wie letzte Saison und ein paar erfahrene Spieler dazu geholt. Da weiß jeder, was einen in der Bundesliga erwartet. Ich glaube nicht, dass man in der Vorbereitung jetzt das Rad neu erfinden wird. Ansonsten sind die Spiele in der Vorbereitung halt eine Trainingseinheit und um wieder in der Rhythmus zu kommen, körperlich und fußballerisch. Meistens hängt die Stärke des Gegner davon ab, in welcher Phase man sich in der Vorbereitung befindet. Grundsätzlich würde ich sagen gegen einen guten Zweitligisten ist man meistens deutlich mehr gefordert als gegen ein Team wie AC Mailand, die nur mit halber Lust spielen und für den Zweitligisten es meistens doch ein kleine Extramotivation ist, wenn man gegen einen Erstligisten gewinnen kann. Gegen Mailand den großen Namen hat man natürlich selbst vielleicht etwas mehr Motivation und kann sich nach einem Sieg beglückwünschen und vielleicht sich einreden, wenn man gegen ein vermeintliches lustloses Topteam gewinnt, sollte in der Liga ja nichts mehr schief gehen. Zwischen Heimstetten oder Mailand ist natürlich eine große Bandbreite, aber zwischen internationaler Erstligist und deutscher Zweitligist ist man jedenfalls bei beiden Spielen gefordert und viel mehr braucht es in der Vorbereitung ja auch nicht. Für Fans ist es natürlich schöner, wenn man wie in der Post-Corona Zeit gegen Celtic in Region spielen kann. Am Ende kannst du in der Vorbereitung Mailand, Madrid und Barcelona besiegen und im Pokal gegen einen Viertligsten verlieren und in der Liga den Auftakt versemmeln. Hat es alles schon gegeben. Wichtig ist, dass sich niemand verletzt und man am Ende der Vorbereitung auf einem guten konditionellen Level ist.

    Die Frage ist halt was starke Gegner bringen, für mich gar nichts, außer die Attraktivität für Fans und die gibt es im Moment ja eh nicht. Ich sehe keinen Unterschied, ob man gegen Nürnberg oder Liverpool spielt in der Vorbereitung. Egal ob man gegen einen von denen verliert oder gewinnt, hat das für das erste Spiel gegen Union gleich viel Aussagekraft. Dazu gilt im Moment halt auch die Anfahrtswege möglichst kurz zu halten. Red *** hätte vielleicht noch Zeit, CL Team und kurzer Weg, da freut sich auch der Präsident.

    Ergebnis egal, aber ich hoffe man testet die gesamte Vorbereitung Hahn als Rechtsverteidiger. Letzte Saison war keine Zeit für Experimente, aber für mich die einzige Position wo er langfristig eingesetzt werden sollte. Bringt von seinen Fähigkeiten wesentlich mehr mit für diese Position als die Position davor.

    Da hatte man auch andere Spielertypen, wenn du Werner, Hahn und Mölders in der Offensive haben und die nicht Einsatzwillen zeigen bleibt ja nichts. Das ist die natürliche Entwicklung bei jedem Verein, ob in Mainz oder bei uns. Das waren Spieler damals die waren froh oder sogar überrascht, dass sie auf einmal erste Liga spielen dürfen. Ein Vargas und Richter sind nicht auf den FCA angewiesen, die bleiben auch ohne den FCA in der ersten Liga. Dazu gibt es eine andere Erwartungshaltung, wenn man früher gut mitgehalten und verloren hat, war das in Ordnung. Mittlerweile reicht das nicht mehr.

    Oder glaubt jemand wirklich es ist ein Vorteil gegen Bayern, Dortmund und co. am Ende Saison zu spielen?

    Kommt immer darauf an, wo die Vereine stehen, aber letzte Saison war es eindeutig ein Vorteil, wenn man sieht was Dortmund und Leipzig am Ende gespielt haben. Wenn die Ziele so gut wie erreicht sind, ist es eindeutig leichter solche Vereine zu besiegen und das in der Schlussphase der Saison wesentlich wahrscheinlicher. Der Spielplan macht extrem viel aus, denn wenn man am Anfang ganz unten drin hängt, dann hat man nicht nur wieder eine Trainerdiskussion, sondern auch der Druck steigt auf allen Ebenen und man kommt wieder zu dem Punkt, wo das Selbstvertrauen bei Null ist und damit automatisch fußballerisch nichts mehr funktioniert.Das Gegenteil hat Freiburg letzte Saison gezeigt, wenn man gut in die Saison kommt, läuft vieles einfacher und man gewinnt schlechte Spiele auch mal anstatt in der letzten Minuten zu verlieren. Hinterherlaufen den Punkten und den Gegnern ist ein Kraftakt, der nicht immer funktionieren kann.

    Die Einzigen die keine schmutzigen Wäsche waschen sind in dem Fall, der FCA und Luthe, wie auch bei Baier. Die Spieler bedanken sich, der FCA bedankt sich, selbst wenn man es nicht so meinen sollte, ist das eben professionell. Die meisten wollen natürlich eher eine öffentliche Schlammschlacht, ist halt spannender als so langweilige Pressemitteilungen.

    Sieht aber leider so aus.. mittlerweile sind wir halt auch deswegen ein ganz normaler Bundesligist.. Aber vielleicht wird ja jetzt plötzlich wieder alles gut und der FC "AUGSBURG HÄLT (jetzt wieder den Laden) ZUSAMMEN" .. wer weiss ? :zwinkern0:

    Da liegst du defintiv falsch. Wir sind nicht mittlerweile ein ganz normaler Bundesligist, sondern waren schon immer ein ganz normaler Bundesligist. Das erste was wir in der Bundesliga gemacht haben, war unseren Torschützenkönig und Publikumsliebling zu suspendieren und gegen die Reaktionen damals ist das doch eher ein laues Lüftchen heute.

    Die oben genannten Vereine von Dir sind die Profipokalsieger. Braunschweig wie gesagt schon freiwillig ausgestiegen. Unsere Gegner sind diese.


    SC Spelle-Venhaus

    MTV Gifhorn

    FC Hagen/Uthlede

    MTV Eintracht Celle

    Da die Spieler ja wie Tag und Nacht sind, hatte ich nie die Hoffnung, dass er in die Fußstapfen von Baier treten könnte. Ich hatte die Hoffnung, dass er Kohr ersetzen kann, denn dafür wurde er geholt und vielleicht sogar besser als Kohr wird und das hat er meiner Meinung nach klar geschafft. Das keine Argumente für eine Verlängerung hat ist natürlich auch objektiv Blödsinn. Er ist unter verschiedenen Trainern absoluter Stammspieler in der ersten Liga gewesen und der Verein will offensichtlich mit ihm verlängern. Das allein sind schon zwei gute Argumente die auf seiner Seite bei den Verhandlungen stehen. Er ist im besten Fußballalter, wenn er was Neues machen will, dann ist jetzt die richtige Zeit. Hat immer gespielt, meistens sehr solide und hat auch seinen Teil für einige Klassenerhalte beigetragen, nicht nur als Mitläufer, sondern eben als absoluter Stammspieler. Wenn er geht hoffe ich, man findet jemanden, der den gleichen Werdegang hinbekommt und wenn es solche Spieler wie ihn wie Sand am Meer gibt, sollte das doch ein einfaches sein.

    Zuerst Würzburg und jetzt Nürnberg, zweimal innerhalb von einer Woche in der Nachspielzeit den Aufstieg verpasst. Auch wenn ich mehr Sympathien bei Nürnberg hatte, wird diese Woche noch lange eine schmerzhafte Erinnerung bleiben aus Sicht der Ingolstädter.

    Das mit 90 Mann war jetzt nur ein Argument von mir, wie hart es überhaupt ist, in die den Kader zu kommen um überhaupt ein NFL Spieler zu werden. Wie die 3,3 Karrierejahre berechnet werden, weiß ich nicht. Ich wußte nur noch, dass es eine überraschend tiefe Zahl ist.

    Das sind jedenfalls die Zahlen laut der Spielergewerkschaft. Bei einem Kader von 53 Spielern plus Practice Squad gibt es auch viele die machen ein paar Spiele, verletzten sich, haben keinen garantierten Vertrag und schaffen es halt nicht mehr zurück. Allein vor der Saison in der Vorbereitung fangen ja über 90 Spieler das Training und der Konkurrenzkampf ist eben riesig, jedes Jahr kommen neue Talente vom College. Es gibt sicherlich in der Hinsicht keine härtere Liga, auch außerhalb des Spielfeldes. An einem Tag bist im Team, am nächsten sitzt jemand anders auf deinem Platz.

    Der Vertrag von Malone endet nicht, aber was es mit Batista Meier zu tun hat, ist doch relativ klar. Der ist ein Talent und auch ein sehr guter Spieler, nur spielen die Beiden fast nahezu die gleiche Position in der Jugend und jetzt im Herrenbereich. Bevor man also ein Talent leiht und für Bayern ausbildet, sollte man den eigenen Talenten eine Chance geben. Wenn es jetzt eine Position wäre, wo man selbst niemanden hat den man es zutraut im Profibereich aus der eigenen Jugend, spricht ja nichts gegen einen Leihe. Wenn aber das vielleicht größte Talent die fast identische Position spielt, wäre es schon eine Ohrfeige für Malone, wenn man da eine Talent aus München holt und er darf weiterhin die U23 in der Liga halten.

    Das hört sich vielleicht viel an, aber wenn man dazu nimmt, dass die durchschnittliche Karrieredauer bei 3,5 Jahren liegt und bei einer Verletzung man auch schnell sprichwörtlich auf der Straße stehen kann ohne jeden Cent, hat das ganze schon eine andere Tragweite. NFL war schon immer sehr auf die Besitzer ausgelegt, die Spieler nur Mittel zum Zweck. In den anderen großen Ligen in den USA, vor allem in der NBA haben die Spielergewerkschaft deutlich mehr Macht. Liegt wohl auch daran, dass es keine Alternativen in der Sportart gibt. Ein Eishockeyspieler und Basketballer kann auch gutes Geld außerhalb der Topliga verdienen. Wenn das Geld da ist, wird es halt auch bezahlt und der QB ist natürlich die wichtigste Position, da kann man nicht widersprechen. So lange die Packers die Vikings besiegen, ist es mir aber egal, was Mahomes verdient.