• Weiterlaufend

    Vor allem in der ersten Hälfte gegen Mainz zeigte der FCA wie Fußball in Augsburg aussehen kann. Entscheidender als Abschlusspech aber ist, dass diese Spiele gewonnen werden. Mit zehn Punkten aus den letzten vier Spielen, gegen Mannschaften aus der zweiten Tabellenhälfte, ist der FCA weiter auf dem richtigen Weg.
    Bemerkenswert ist, dass die Mannschaft auch in anderer Besetzung überzeugt, und sich der breitere Kader bewährt.
     
    Die Tabelle der Bundesliga scheint sich weiter auseinander zu entwickeln. Die ersten sechs sind auf sechs Punkte zusammen. Großen Anteil daran hat auch Mönchengladbach, das zum fünften Mal Herbstmeister werden könnte.
    Paderborn verlässt erstmals nach dem fünften Spieltag das Tabellenende, und die letzten sechs Mannschaften sind auf sieben Punkte zusammen. München auf Platz 7, und vier Punkte zwischen 8 und 12. Am nächsten Spieltag folgt nun das Aufeinandertreffen der Mannschaften, die aktuell auf diesen Plätzen stehen.
     
    In der Bundesliga konnte der FCA bei vier Unentschieden noch nicht in Sinsheim gewinnen. Der letzte, der zwei Siege bei der TSG Hoffenheim datiert aus der Regionalligameistersaison: Der FCA gewann im Oktober 2005 durch Tore von Vaccaro, Thorandt und Löring mit 3:1.
     
    Mit neuem Trainer und ohne genau bestimmtes Saisonziel gingen die Kraichgauer in die neue Spielzeit. Alfred Schreuder folgt auf Julian Nagelsmann, der nach Hansi Flick und Ralf Rangnick seit 2000 am längsten bei Hoffenheim als Trainer tätig war.
    Nach schwächerem Saisonstart und zwischenzeitlichen vier Siegen gab es zuletzt zuhause eine Niederlage gegen Mainz und ein Unentschieden gegen Düsseldorf.
     
    Seit über zehn Jahren beim FCA, der Spieler, der am längsten im Team steht, denkt der Kapitän noch nicht an das Ende seiner Karriere. Daniel Baier hat nicht nur durch sein Auftreten auf dem Platz großen Anteil an der Entwicklung des FCA im letzten Jahrzehnt.
    Bei der Bestimmung der Elf der bisherigen FCA-Bundesligazeit sollte er genauso wenig fehlen wie bei der eines größeren Zeitraums.


    Ohnehin interessant sich zu überlegen, welche Spieler, in welcher Zeit am häufigsten für den FCA aufgelaufen sind. Unter den ersten Elf sind es sieben Spieler, die die Mehrzahl ihrer Einsätze in der Bundesliga absolvierten.
    In den letzten 25 Jahren wechselte der FCA viermal die Spielklasse – der längste Zeitraum am Stück in einer Liga ist seit 1994 die Erstklassigkeit.
    Und so schön eine Zeitreise durch die Liste der verdienten Namen ehemaliger FCA-Spieler ist, verweist sie nicht nur auf die Geschichte des Vereins, sondern wie diese immer weiterläuft.
     
    Ohne Berücksichtigung welcher Saisonstart in welcher der mittlerweile neun Spielzeiten in der ersten Liga am besten war, oder auf welchen Platz der FCA nach einem 15. Spieltag stand, ist es wieder einmal die gesamte Entwicklung, die die Mannschaft ausmacht. Nicht einzelne Spieler, sondern die Mannschaft, in der diese spielen, macht den Unterschied. Dazu kommt die Kaderzusammenstellung – aus dem bisher 25 Spieler eingesetzt wurden.
    Es sind noch drei Spiele vor der Winterpause, und unabhängig der anstehenden Gegner hat der FCA gute Chancen mit einem mindestens zufriedenstellenden Punktekonto in die Rückrunde zu gehen.
     
    Ob dies im Laufe der bisherigen Spielzeit immer so zu erwarten war, oder auch nicht, der FCA hat wieder einmal gezeigt, was die Mannschaft ausmacht. Dies fortführend könnte es auch am Freitag wieder etwas werden. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

  • Nachgehakt


    Man kann es gar nicht oft genug betonen: Lasst die Verantwortlichen in Ruhe ihren Job machen und wenn nicht alles gegen den Trend läuft sind dann die Voraussetzungen gut, dass sich der Erfolg über kurz oder lang einstellt. Über kurz oder lang – das ist der Punkt, an dem sich die Welt der Fußballkrösusse von derjenigen der Fußballzwerge unterscheidet. Die Kurz-, Mittel- oder auch Langfristigkeit, mit der eine Entscheidung für oder gegen einen Transfer fällt, ist direkt proportional zum Bankkonto bzw. der dahinter stehenden oder zumindest vermuteten Bonität. Wenn es bei den Roten nicht passt, wird eben ein Weltstar aus seinem Vertrag gekauft. In aller Regel geht das gut, derzeit hakt dieses Prinzip ein wenig, was ja offensichtlich durchaus positive Auswirkungen auf die Liga haben kann. Der biedere Durchschnittsverein, der auf sein Renommé als verlässlicher Unternehmer achten und sich das dazugehörige Standing sorgsam aufbauen muss ist zwangsläufig gehalten, mittel- bis langfristig zu denken im Zusammenhang mit seinen Transfers und nimmt dabei natürlich auch ein hohes Risiko, ob die getätigten Verpflichtungen die in sie gestellten Erwartungen zu erfüllen imstande sind oder sich letztlich als Flops erweisen. Nicht selten fehlt auch einfach die Geduld, Gelassenheit habe ich das an anderer Stelle einmal genannt, die Protagonisten sich entwickeln zu lassen, ihnen das unaufgeregte Umfeld zur Verfügung zu stellen, das Voraussetzung ist für eine positive Entwicklung.


    Am Beispiel FC Augsburg kann man aktuell sehr gut sehen, wie eine solche Entwicklung verlaufen kann. Und, das darf man nicht außer acht lassen, wir sind ja keineswegs am Ende dieses Prozesses. Die Anzahl und vermutete Qualität der noch nicht zum Einsatz gekommenen Spieler lässt vermuten, dass da noch viel Potential schlummert in der Mannschaft. Also ist Unterstützung und Support in jeder Hinsicht angesagt; alles spricht dafür, dass sehr viel richtig gemacht wurde im Team hinter dem Team. Vielleicht können wir ja schon nach der Hoffenheim-Begegnung diesen Aufwärtstrend bestätigt sehen, vielleicht auch nicht. An der generellen Tatsache, dass wir auf einem sehr guten Weg sind, ändert das null-komma-nix!


    Gutes Spiel – nur der FCA!

  • Wesentliches

    13 Punkte aus den letzten 15 Spielen, die zweithöchste Punkteausbeute aller Teams in diesem Zeitraum, der FCA entfernt sich wieder etwas von den hinteren Plätzen. Und es war in vielerlei Hinsicht ein interessantes Spiel, bei dem aus Augsburger Sicht fast ein Höchstmaß an Effizienz zu erkennen war.

    Dabei zeigte sich wieder die Qualität einzelner Spieler, die aus einer intakten Mannschaft besonders herausragten. Aus der Grundausrichtung der gesamten Mannschaften waren dies Philipp Max und Florian Niederlechner. Vor allem letzterer stieg dadurch deutlich in der Vorlagenstatistik der Liga auf.

    Ob aus der taktischen Ausrichtung, der Spielanlage des Gegners, oder auch teilweise intuitiv, die Wahrheit war hier auf dem Platz zu sehen: Schnelle, direkte Umsetzung und Genauigkeit - es war nicht nur schön anzusehen. Erwähnenswert auch das Timing von Frederik Jensen einschließlich Abschluss beim zwischenzeitlichen 3 : 1.
    Durch das 4 : 2 von Iago sind es insgesamt zehn Torschützen in der Mannschaft - und der FCA steht nach dem 15. Spieltag mit ausgeglichener Spielbilanz und 20 Punkten auf Platz 11.

    Ein bemerkenswertes Spiel, in dem auch Hoffenheim, vor allem in der erste Halbzeit, immer wieder versuchte die eigene Spielidee vorzutragen. Und wenn offensiv alles beim FCA an diesem Abend klappte, zeigte sich auch defensiv, wie eine Mannschaft, die an sich glaubt, funktionieren kann.

    Allgemein besteht die Kunst darin die unterschiedliche Fähigkeiten von Spielern zu bündeln und in Einklang zu bringen. Darauf aufbauend eine passende Spielidee, diese am eigenen Vorhaben und dem erwarteten Auftreten des Gegners anzupassen, ist einer der nächsten Schritte.
    Ohne Berücksichtigung der kompletten Auftritte in den letzten Spielen lassen sich nicht nur in der Entwicklung der einzelnen Akteure, sondern in der der Mannschaft, sowohl in spielerischer als auch in taktischer Hinsicht, klare Fortschritte erkennen. Daraus dürfen auch Rückschlüsse auf Teammanagement und -betreuung gezogen werden. Entscheidend ist eben doch - was am Schluss herauskommt.

    Fußball ist so vieles, und jedes Spiel kann als einzelnes Werk betrachtet werden. Auch mag es ganz unterschiedliche Möglichkeiten des Herangehens, unabhängig von grundsätzlichen Systemfragen, an ein Spiel geben oder dieses zu analysieren.
    Es gibt nicht nur Spiele, die von der Taktik oder zwischenzeitlichen anderen Abläufen geprägt sind, andere, die fast nach Drehbuch laufen - es gibt manchmal Spiele, die oft aus einfacheren Gründen schön anzusehen sind, und im Gedächtnis haften bleiben.

    Nicht nur ein einzelnes Stück, sondern Teil einer größeren Kultur - Fußball ist Strategie, Kunst und manchmal vieles mehr. Die Besonderheit des Spiels ermisst sich aus dem Sport, der eigenen Ästhetik und der jeweiligen Interpretation. Und nicht nur manchmal aus dem damit verbunden Hoffnungen.

    Einen Punkt holte die Fortuna vor zwei Wochen in Hoffenheim, ansonsten meinte es der Spielplan mit den Düsseldorfern nicht so gut: 0 Punkte und 0 : 12 Tore in den Spielen gegen München, Leipzig und in Dortmund. Die wichtigeren Spiele scheinen in dieser Woche in Augsburg und gegen Union Berlin zu sein.
    Vor allem die Art und Weise des Auftretens im letzten Spiel missfiel dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Röttgermann . Mit über 500 Bundesligaspiele als Trainer hat der mittlerweile 66jährige Friedhelm Funkel einen eigenen Blick: Auch wenn sich die englische Woche nicht mit der der letzten Spielzeit vergleichen lässt, stehen auch in diesem Jahr zur Winterpause keine unveränderbaren Entscheidungen an.

    Unter der Woche, zum letzten Heimspiel der Vorrunde gegen die Fortuna, kann der FCA seinen aktuellen Leistungsstand aufzeigen, und dafür sorgen, dass nicht nur das Kalenderjahr gut endet, sondern dass sich auch die Voraussetzungen für den Start in die Rückrunde für die Mannschaft weiter verbessern. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

  • Nachgehakt:


    Es ist das nicht nur von mir erhoffte Ergebnis geworden in Hoffenheim, endlich ein Auswärtssieg dort. César Menotti hat sich die Mühe gemacht, noch einmal die Puzzleteile aufzuzählen, die es braucht, um aus einem scheinbar banalen Fußballspiel ein Gesamtkunstwerk zu legen. Das mit dem Kunstwerk soll man zwar nicht allzuhoch hängen; dass ein solcher Erfolg aber durchaus Züge eines Kunstwerks im Sinn eines ästhetischen Genusses in sich trägt, liegt auf der Hand. Und wie bei jedem Künstler steckt neben dem Schuss Genialität, der jedem als solchem anerkannten Kunststück notwendigerweise innewohnt, auch biederes und solides Handwerk dahinter. Es muss immer eine Hand geben, die in der Lage ist, die zugrunde liegende Idee auch umzusetzen. Es nutzt dem Pianisten wenig, wenn er den Part eines Klavierkonzerts zu singen imstande ist, seine Finger müssen die Klaviatur beherrschen, um das Werk auch wirklich zum Klingen zu bringen. Gleiches gilt für den Maler; ist er nicht in der Lage, den Pinsel angemessen zu führen, wird es ihm nicht gelingen, sein im Kopf existierendes Gemälde umzusetzen.


    Je näher sich in einer Kunstgattung das Genie am Handwerk orientieren muss, umso weniger exklusiv ist das entstehende Gesamtkunstwerk, umso wichtiger wird aber auch, unter welchen Umständen ein solches entsteht. Stichwort Ruhe, die nötig ist, um kreativ sein und die immer am Anfang stehende Idee umsetzen zu können, ja, erst einmal die grundsätzliche Möglichkeit zu haben, sich gebührend auf die anstehende Herausforderung einzustellen. Jeder einzelne Schritt ist dabei wichtig, gleichzeitig ist er auch eine Fehlerquelle. Je komplexer das Problem beschreibbar ist, desto fehleranfälliger ist seine Analyse und die von außen noch hinzukommenden Störfaktoren gewinnen an Einfluss; Glück zum Beispiel, um nur einen davon zu nennen.


    Viel Glück und gutes Spiel gegen die Düsseldorfer - nur der FCA!

  • Vorgedacht:


    Platz 10, Anführer der zweiten, der Tabellenhälfte der Loser. Außerdem: Im Flow: "Ist ja fast schon schade, dass bald Winterpause ist in der Bundesliga! Ist schon ein cooler Flow... ". So schrieb Sven im Liveticker in der 64. Minute des Düsseldorf-Spiels. Recht hat er. Aber mit Nagels Leipzigern wartet am Samstag eine nahezu unlösbare Aufgabe. Wirklich? Warum ging denn den Dortmundern exakt die power verloren letzte Saison, als es ihnen scheinbar gelungen war, sich uneinholbar von den Bayern abzusetzen? Warum jagte Uli Hoeneß 1976 im Team der Nationalmannschaft den Elfer in den Nachthimmel, warum scheiterte Matthäus exakt vor seinem Wechsel zu den Bayern als Elferschütze bei Gladbach, warum wurde weiland Schalke der Meister der Herzen? Weil unvorhergesehene Dinge passiert sind, weil im Fußball auch immer der Zufall ein gewichtiges Wort mitspricht.


    Es ist völlig egal, ob die Truppe ausgerechnet in Leipzig etwas putzt. Sie hat, und es sah lange, sehr lange, zu lange danach aus, als würde das nicht gelingen, ihr Soll erfüllt nach holprigem Anfang. Holprig ja, aber immer auch erklärbar; das, darauf bestehe ich, habe ich immer thematisiert in diesem Forum und im Ticker. Die Gründe waren real, lagen auf der Hand und es ist keineswegs selbstverständlich, dass die Dinge jetzt derzeit so gut laufen wie sie laufen. Wir haben eine bärenstarke, nicht ausrechenbare Truppe; der Abstand zu den richtig großen, reichen, nicht von Existenzproblemen bedrohten, wenigen privilegierten Bundesligamannschaften ist natürlich weiterhin unüberbrückbar. Auf lange Sicht gesehen, wohlgemerkt. Aber: An einem guten Tag sind wir auch für die totale Überraschung gut. Stellt euch einfach mal vor, am 21.12.19 ist so ein Tag. Dann, ja dann – herrschte Freude pur; Weihnachten halt.


    Gutes Spiel – Nur der FCA!

  • Ende gut

    Es war wieder ein anderes Spiel, indem der FCA, unabhängig des Gegners, sich beweisen konnte. Die Mannschaft hat diese Aufgabe angenommen und kann schon vor dem letzten Hinrundenspieltag auf eine erfolgreiche Halbserie zurückblicken.

    Gerade der Zusammenhang mit den anfänglichen Fragen bestätigt eine Entwicklung, die sich in der Rückrunde noch weiter fortsetzen könnte.

    Dieser Erfolg wurde als Mannschaft erreicht, auch wenn dieser sich beim vergangenen Spiel wieder exemplarisch an den Auftritten von Max und Niederlechner erkennen ließ.


    16 Vereine waren bisher Herbstmeister, eine Bezeichnung für den Tabellenführenden vor Weihnachten. Sind bis dahin keine 17 Spieltage absolviert, gibt es eben im Januar noch einen Wintermeister dazu.

    Nach dem ständigen Rekordhalter konnten sich Dortmund, Bremen und Mönchengladbach am häufigsten in dieser Liste eintragen. Auch wurde in den meisten Fällen der Führende im Winter später auch Deutscher Meister.

    Am Samstag kann der FCA auch Einfluss auf den Ausgang dieses Zwischentitels mit Statistikwert nehmen - entweder Mönchengladbach oder Leipzig können Vorrundenerster werden.


    Um eigene Wertigkeiten spielt der FCA in der Liga: Erstes Ziel sind immer die Punkte für den Klassenverbleib - und dann sind im Idealfall noch genügend Spiele für die Kür übrig. In dieser Saison könnte es wieder einmal so sein, das,nach einem hoffentlich erfolgreichen Rückrundenstart wieder Luft nach oben ist.


    Vielleicht sollte man sich aber zunächst noch einmal die Entwicklung der Mannschaft im Kalenderjahr an ausgewählten Spielen in Erinnerung rufen.


    Nach einer Rückrunde mit sehr schwankenden Resultaten und Auftritten, in der auch der Trainer gewechselt wurde, hatte die Mannschaft nach dem 34. Spieltag 32 Punkte, was zum Klassenerhalt reichte.

    Dabei standen die Spiele in Bremen, Freiburg und Nürnberg denen gegen Dortmund, Hannover und Stuttgart gegenüber. Als es darauf ankam lieferte der FCA, und erreichte am 32. Spieltag das Ziel. Dem Heimauftritt gegen die Hertha folgte dann allerdings noch die höchste Bundesliganiederlage in Wolfsburg.


    Zur neuen Saison wurde der Kader verändert und vergrößert. Es dauerte jedoch einige Zeit bis die einzelnen Teile begannen sich zu einem Puzzle zusammenzufügen. Nach dem Pokalaus in Verl und der Niederlage in Dortmund konnte in den Heimspielen gegen Union und Frankfurt gepunktet werden, bevor auch in Freiburg der erste Auswärtszähler folgte.


    Nach den schwächeren Spielen gegen Leverkusen und in Mönchengladbach folgte der Punktgewinn durch Last-Minute-Ausgleich gegen München.


    Nach dem Unentschieden in Wolfsburg und der Niederlage in Schalke begann mit dem Auftritt in Paderborn eine Serie von bisher sechs ungeschlagenen Spielen mit 16 Punkten. Mit mittlerweile 23 Punkten hat der FCA bereits jetzt eine seiner erfolgreichsten Bundesligavorrunden gespielt.


    Eine Bilanz mit mehr Siegen als Niederlagen, dreimal zu Null gespielt sowie bisher, die fünftmeisten geschossenen Tore - der FCA hat seine Ligatauglichkeit wieder mal unter Beweis gestellt.


    Die Mannschaft hat sich in allen Bereichen entwickelt, und auch die Fehlerquote wurde immer weiter reduziert. Parallel zu den erkennbaren Spielideen hat sich auch das individuelle Engagement der Spieler, sichtbar an Einsatz und Gestik, erhöht.

    Es scheint eine Mannschaft zu wachsen, die auch im Gesamten weiteres Potential erkennen lässt.


    Die Besonderheit liegt aber nicht nur in den heraus wirkenden Leistungen Einzelner, sondern im gesamten Verbund: Spiele werden gemeinsam verloren, oder zuletzt wieder häufiger gewonnen.


    Am Samstag geht es am letzten Spieltag des Jahres nach Leipzig. Mit dem zuletzt gezeigtem Auftreten hat die Mannschaft auch hier Ihre Chancen und kann weiter punkten.

    Schwung, Zusammenspiel und Motivation mitnehmend lässt sich nicht nur die Ausgangssituation für die Rückrunde weiter verbessern, sondern ein wechselhaftes, und zum Ende gut gewordenes Jahr des FCA abschließen. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

  • Auf ein Zehntes

    Nach den letzten Auftritten, Platz 10 und 23 Punkten zum Ende der Vorrunde, geht der FCA mit einer guten Ausgangsposition in die Rückrunde.
    Die Frage was mit dem Kader in dieser Saison noch möglich sein könnte, sollte allerdings noch im Hintergrund stehen, geht es doch zunächst darum die nötigen Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.

    Es bleibt dabei, dass das primäre Ziel 40 Punkte sind, und dann noch hoffentlich genügend Spiele für die Kür bleiben.
    Ein Gedanke, der angesichts des aktuellen Kaders entstehen darf, ist ein vorsichtiger Blick in die Zukunft.
    Aufbauend darf durchaus die Hoffnung gehegt werden, dass es gelingt eine Mannschaft zu formen, die konstellationsunabhängig an Konstanz und Stabilität gewinnt, und dazu beitragen könnte, gedankenoffener in eine Saison zu starten.
    Dies könnte dann als eine der nächsten Stufen der Etablierung gesehen werden.

    Zunächst aber zum Rückrundenauftakt gegen Borussia Dortmund. Ein Spiel, bei dem sich, nicht nur durch die letzten Erfolge, die Entwicklung der gesamten Mannschaft im Vergleich zur Vorrunde zeigen könnte.

    Mit sieben Punkten Rückstand auf Platz vier stehend ist die Ausgangsposition des Meisterschaftsanwärters schlechter als vor einem Jahr. Damals hatten die Dortmunder mit 42 genau zwölf Punkte mehr.
    Kämpferisch optimistisch äußerte sich zuletzt Trainer Favre, dessen Team in der Vorrunde zu oft noch Punkte liegen gelassen hat. Neue Hoffnung entsteht auch durch die Verpflichtung von Erling Haaland, der in allen Wettbewerben, einschließlich Champions Leaque, in der Vorrunde mehr Tore erzielte als er Spiele hatte.

    Früher fanden Saisonvorbereitungsspiele in der näheren Umgebung statt, und konnten auch als Werbeveranstaltungen in der Region gesehen werden. Ab und an gab es dann Vergleiche gegen einen Bundesligisten. Nachdem zwischenzeitlich Trainingslager für Mannschaften ab der dritten Liga obligatorisch wurden, fanden diese Spiele zunehmend auch in südlicheren Regionen statt.

    Im Zuge allgemeiner Marketingaktivitäten und Verbandsabsprachen haben Testspiele nun weitere Bedeutung erlangt. Nur noch eine Frage der Zeit bis dann noch unliebsamere Spielorte auf der Agenda stehen werden.

    Der Teilnahme am Ende der Saison, parallel zu möglichen Relegationsspielen, zuzusagen, hat aber noch eine weitere Qualität - Fußball, quo vadis? Wieviel nutzloser und deswegen schöner wäre doch da ein Vergleich gegen einen regionalen Kreis- oder Bezirksligisten?

    Gleich ob die Zählwiese für ein neues Jahrzehnt dieses oder nächstes Jahr beginnt, der FCA ist auf einem guten Weg sich für ein zehntes Jahr Bundesliga in Folge zu qualifizieren.
    Dies bedeutet, in der Umkehrung früherer Phrasen aber auch, dass es eine neue Fangenerationen gibt, die den Verein nicht anders erlebt hat. Trotz aller Erinnerungen an vergangene Spiele und -zeiten drückt nichts den mittlerweile vollzogenen Wandel besser aus.

    Fast die ganze Zeit, die sich auch mit dem Umzug ins neue Stadion verbinden lässt, mit auf dem Platz steht Daniel Baier, der sich zwischenzeitlich für eine weitere Saison beim FCA entschieden hat, und prägenden Anteil an der sportlichen Entwicklung des Vereins hat.

    Weniger um Nostalgie und bisher geleistetes geht es am kommenden Samstag, wenn der FCA durchaus an die Leistung beim letzten Auftritt gegen den BVB in Augsburg anknüpfen darf, und mit einem guten Start dazu beitragen kann die Richtung für die Rückrunde vorzugeben, die zunächst Qualifikation für ein zehntes Jahr erste Liga sein sollte. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

  • Nachgehakt:


    Dieser Rückrundenauftakt hat es in sich, davon bin ich felsenfest überzeugt. Während das Heimspiel in Dortmund für die Westfalen ganz klar der Beginn der Jagd auf die Bayern war, stellte es sich für uns als Wundertüte mit in keinster Weise einschätzbarem Inhalt dar. Bei den Gelb-Schwarzen ist Ernüchterung eingekehrt angesichts der vielen Ausrutscher, die sie sich bisher leisteten, wenn man an so manche Aussage um die JHV herum denkt könnte man sogar daraus schließen, dass es dort hinter den Kulissen ganz schön knirscht. Ganz anders sieht das im Augsburger Lager aus. Der Inhalt der Wundertüte wurde schnell und zielgerichtet in einer Weise sortiert, die Hoffnung auf mehr macht. Dazu gelang mit der Verpflichtung von Edu Löwen in der Winterpause, soviel war bei den Vorbereitungsspielen, die man ansonsten wie immer nicht allzu hoch hängen sollte, eine substantielle Verbesserung sowohl was die individuelle Qualität als auch die mannschaftliche Variabilität betrifft. Ich freue mich narrisch auf dieses Spiel. Es wird, unabhängig vom Ergebnis – nicht immer sagen die Ergebnisse etwas über die wahre Stärke und Konstanz aus – zeigen, in welche Richtung wir uns weiter bewegen diese Spielzeit. Wir verfügen über den stärksten Kader unserer jüngeren Fußballgeschichte und sind auf einem guten Weg, auch ein richtiges Team zu werden, das über die Summe einzelner Fähigkeiten hinaus auch als Kollektiv eine zusätzliche Kraft und Dynamik entwickeln kann. Das lässt hoffen und verheißt - im Idealfall - nichts Gutes für den Gegner.


    Gutes Spiel - nur der FCA!

  • Vorgedacht


    Es gibt immer Alternativen bei der Strategie, wie man an bestimmte Aufgaben herantritt, die sich einem stellen. Nehmen wir als Beispiel das Erlernen einer Fremdsprache. Das beginnt mit spielerischem Üben einzelner Wörter, die dann Schritt für Schritt zu Kommunikationsstrukuren zusammengefasst werden im Stuhl- oder Ringelreihen-Kindergartenkreis über das mittlerweile etwas verstaubte Pauken nebst regelmäßig eingestreuter Erfolgskontrollen, Exen genannt, bis hin zu Hardcore-Modellen wie total Immersion, wie ein großer kommerzieller Sprachenvermittler seine superschnellen Crashkurse für Manager und solche die es noch werden wollen nannte oder noch nennt. In ähnlicher Weise kann man natürlich auch an die Aufgabe herangehen, wie man die Taktik eines Fußballspiels plant, umsetzt und schließlich auch durchzubringen versucht, wenn man den unvermeidlichen Unsicherheitsfaktor "Gegner" in seiner aktuellen Tagesform einzuschätzen in der Lage ist. Wir haben die spektakulärste, aber damit leider auch risikoreichste Variante gewählt gegen die Gelb-Schwarze Übermacht und wie ein dilettantischer Unteroffizier mit Möchte-Gern-General-Ambitionen einen Hurra-Stil an den Tag gelegt, der zu dem bekannten Ergebnis führen musste: Vernichtende Niederlage. Wie viele Väter diese hat und wie sie heißen verbietet sich dann, wenn alle die richtigen Schlüsse daraus ziehen. Aufgeschrieben im Buch des Lebens sind solche Fehler ohnehin; nichts geht da verloren und wird im Bedarfsfall schön aufgearbeitet wieder präsentiert. So what?


    Eines hat dieses Spiel darüber hinaus zweifelsohne gehabt, nämlich allerhöchsten Unterhaltungswert. Leider haben wir dabei die Rolle des Clowns übernommen und zwar nicht die des cleveren Harlekins, der waren wir nur bis zum 3:1, sondern die des Dummen August. Aber das muss ja nicht so bleiben. Auf ein Neues in Köpenick.


    Gutes Spiel - nur der FCA!

  • Fußballzeiten

    Auch wenn die Gegentorzahl die gleiche wie in der Vorrunde war, war es ein ganz anderes Spiel, in dem es der FCA eine Stunde lang ganz gut machte.

    Den Unterschied machte dann Haagland, der bereits in seinem ersten Ligaauftritt drei Treffer in 23 Minuten erzielte.


    Wird es wirklich der spannendste Meisterschaftskampf seit längerem? Drei Punkte Abstand zwischen Platz 2 und 5, vier dann noch zur Eins.

    Der BVB mit neuen Wunderstürmer, Schalke besiegte Mönchengladbach, Leipzig und München. Viel wird von den Direktvergleichen abhängen - drei davon für den aktuell führenden an den nächsten fünf Spieltagen.


    Auch auf den hinteren Plätzen wieder etwas Bewegung im Tableau: Köln und Bremen die Punktsieger, Mainz und Düsseldorf mit unglücklicherem Start in die Rückrunde. Vier Punkte zwischen Platz 16 und 11, Paderborn mit 5 Punkten auf dem letzten Platz.


    Die Liga wirkt interessant. Was bedeutet dies vor dem Hintergrund einer weit vorangeschrittenen Internationalisierung des Fußballs?

    Nicht nur durch die Verteilung der Gelder bzw. den vorhandenen Budgets sind die dominierenden Mannschaften aus anderen Verbänden.

    Auch werden die zukünftigen Helden der Arenen längst weltweit gesucht, und der Sport verkommt noch mehr zur Ware. Ist das beabsichtigte Alleinstellungsmerkmal, eigene Tradition und Moderne zu verbinden, so überhaupt durchführbar? Ist nicht alles nur eine Form des
    Marketings?

    Kann sich der Fußball überhaupt wieder aus diesen Umklammerungen lösen? Aktuell scheinen die Erlöse noch zu steigen, aber wie wird es weitergehen?

    Und könnte eine nationale Liga hier den Anfang machen?
    Zumindest momentan scheint dies ausgeschlossen - was aber nicht heißt, das es immer so sein wird. Der Sport als Wirtschaftsgut war nie ein Perpetuum Mobile.


    Strittige Szenen demnächst auf der Anzeigetafel, Videobeweis easy für alle. Weder macht dies den Sport gerechter noch transparenter.

    Zu befürchten ist das durch eine weitere Anzahl von Ansichten noch mehr Unstimmigkeit entsteht. Die einzige Wahrheit bleibt auf den Platz, und konnte früher auch ohne elektronische Hilfsmittel dargestellt werden.



    Am kommend Samstag geht es zum ersten Mal in dieser Saison nach Berlin. Nach 18 Spieltagen steht Union im ersten Bundesligajahr auch Dank der Heimbilanz ganz gut da. Bei den Spielen gibt es keine ergebnismäßigen Ausrutscher, einschließlich einer geringeren Gegentrefferquote als besser platzierte Mannschaften - gut vorstellbar, wenn die Köpenicker weiterhin die Ruhe bewahren, dass sie nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden.


    Die beginnenden 20er-Jahre lassen verschiedene Rückblicke in die Zeit vor 100 Jahren entstehen als Berlin die drittgrößte Stadt der Welt war.

    Während Nürnberg, Fürth und der HSV neun von zehn Meisterschaften, ohne Berücksichtigung des Ausgangs 1922, gewannen, erreichten in dieser Zeit neben den genannten und dem FSV Frankfurt drei Berliner Vereine das Endspiel - darunter 1923 Union. Aktuell sind die Köpenicker von den genannten Vereinen am besten platziert.



    Es bleibt auch im neuen Jahr so, dass Spiele gemeinsam erfolgreich gestaltet werden, Kader und Möglichkeiten dieses Ziel zu erreichen sind groß genug.
    Insbesondere nach dem Ablauf der Vorrunde bereits nach einem Spiel wieder einzelnes hervorzuheben erscheint wenig sinnvoll. Die aktuelle Platzierung des FCA unterstreicht dies auch deutlich.

    Beim dritten Auftritt in der Alten Försterei, und dem elften Versuch als FCA ein Pflichtspiel in Berlin zu gewinnen, geht es auch darum zu zeigen, dass sich alles weiter bewegt, der FCA nicht nur auf einem guten Weg ist, sondern einen nächsten Schritt Richtung möglicher Saisonziele macht, und den Abstand nach hinten hält - und dies weiterhin als geschlossene Einheit. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!


  • Ligaalltäglich
     
    Es gibt verschiedene Möglichkeiten Statistiken zu lesen und zu deuten - am Schluss steht das Ergebnis. Ein Auswärtssieg in Berlin muss dann eben noch etwas warten.
     
    Nach dem letzten Wochenende wieder ein Zusammenrücken an der Spitze und erste Hoffnung dass der letzte Saisonspieltag in Augsburg nichts mit dem Meisterschaftsausgang zu tun haben könnte - aktuell sind es vier Punkte von Platz 1 bis 4.
    Am Tabellenende steht die Fortuna, am nächsten Samstag mit neuem Trainer - das mit den Treueschwüren sollte man besser ganz lassen. Bemerkenswert ist, das Paderborn mit einem weiteren Sieg auf einen Nichtabstiegsplatz klettern könnte.
     
    Bei Personen, die im allgemeineren Interesse stehen werden die unterschiedlichsten Details hervorgehoben. Allein dadurch entsteht auch eine Form der Distanz. Dies ist bei Profifußballern nicht anders als bei anderen Personen im vermeintlichen Rampenlicht. Mitunter entsteht nicht nur durch die mediale Berichterstattung ein eigenes Bild.
     
    Längst vorbei die Zeiten als die Spieler, oft noch aus der Region kommend, nach dem Spiel den Tag gemeinsam mit Beteiligten und Anhängern ausklingen ließen.
    Mittlerweile greift die professionelle Vorbereitung einschließlich Schlaf- und Ernährungsplan immer früher in das Leben potentieller Nachwuchsstars ein - entsprechende Lebensweise scheint immer mehr ein Muss.
    Umso sympathischer scheint dann die Aussage eines Spätberufenen, dessen Weg in den Profifußball anders startete, und der mit Auftreten und durch persönlichen Einsatz zeigt, woher der Fußball eigentlich kommt, und schon dadurch sympathisch wirkt.
     
    Ein guter Weg ist es auch ehemalige Spieler in den Verein einzubinden. Dazu gehört auch die Verpflichtung von Christoph Janker an der Schnittstelle zwischen Nachwuchs- und Profibereich.
     
    Zusammenstehen heißt nicht nur sich jede Woche in einer überschaubaren Fläche aneinander zu drängen, sondern sich auch in anderen Angelegenheiten gemeinsam zu organisieren. Der neu gegründete Ulrich-Biesinger-Tribüne e. V. bündelt die Interessen aller FCAler in- und außerhalb des Stadions.
     
    Liegt es an der Spieltagterminierung oder welche Gründe auch sonst relevant sein könnten: Spiele gegen Werder Bremen haben des Öfteren eine eigene Geschichte. Am kommenden Samstag spielt der Tabellensechzehnte beim Zwölften, und alles scheint sich fast aus dieser Konstellation zu erklären.
    Werder, mit ganz anderen Ambitionen in die Saison gestartet kämpft wieder um den Klassenerhalt, während der FCA in den ersten beiden Rückrundenspielen ohne Punkt blieb. Der gefühlte Eindruck, dass beide Mannschaften am Ende nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden, hilft aber momentan niemanden.
     
    Werder hat bisher die meisten Gegentore der Liga erhalten und, über längere Zeit ungewöhnlich, die viertwenigsten erzielt. Auf den Auswärtssieg in Düsseldorf folgte wieder eine mehr oder minder merkwürdige Niederlage.
     
    Es kann nicht nur die Verletztenmisere sein, dass Werder im Abstiegskampf steckt. Demgegenüber kann die gute letzte Spielzeit auch nicht als Maßstab gesehen werden.
    Ein Mischmasch aus Fußballidee, Tradition, Wandel innerhalb der Liga und Realitäten macht es für Bremen, das am letzten Spieltag von Dortmund in der ewigen Tabelle auf Platz 3 verdrängt wurde, immer schwerer an vergangene Zeiten anzuknüpfen. In einer in der Struktur sich weiter auseinanderklaffenden Liga wird es immer schwerer werden die internationalen Plätze zu erreichen.
     
    Nach dem Spektakel im letzten Heimspiel und dem Auftritt in Berlin sollte es das Ziel sein als Mannschaft einen stabilen Auftritt zu liefern, der sich an die Entwicklung der Vorrunde anschließt, und in dem der FCA in vielerlei Hinsicht zeigt, wohin er in dieser Saison nicht hingehören sollte. Gutes Spiel!
     
    Nur der FCA!

  • Nachgehakt:


    Wer weiß, wie die Reaktion der zahlreichen Auswärtsfans ausgefallen wäre, hätten wir uns diese 0:2-Niederlage nicht in Köpenick geholt und damit an einem Ort, der wohltuend wie auch meist unser eigenes Umfeld Fußball- und Fankultur vermittelt, wie sich der echte Fan dies vorstellt, wo das Miteinander wichtiger oder doch zumindest gleichberechtigt zum sportlichen Wettbewerb eine Rolle spielt. Man gönnt sich Sieg und Punkte, drückt auch nach einer Niederlage weiterhin dem Gegner die Daumen bei seinem ureigenen Kampf gegen den Abstieg. Fanfreundschaft und -kultur in ihrer Reinform. Da ist Randale nicht angebracht, so wie es eigentlich immer sein sollte.


    Das Spiel war, für beide Seiten, zum Abgewöhnen und wird den technischen Fähigkeiten, die in den Teams stecken bei weitem nicht gerecht. Wer hat unserer im Gegensatz zur Vergangenheit mittlerweile mit feinen Fußballern nur so gespickten Mannschaft dieses Ball-nach-vorne-Dreschen und dort auf einen glücklichen Zufall hoffen verordnet? Doch wohl nicht ein Trainer und Fußballlehrer? Wem ist gegen das primitivst angelegte Spiel der Eisernen nicht aufgefallen, dass man da am besten mit Tempo und Präsenz, frühem Stören und schnellem, präzisem Umschalten reagiert, ja dann sogar agiert, weil der Gegner dem vermutlich wenig entgegenzusetzen gehabt hätte? Wohl ebenfalls niemand. Und warum um Himmels willen, ist es nicht gelungen, rechtzeitig und nicht nach dem 2. Gegentor den Schalter auf Attacke umzulegen. Ich weiß es natürlich auch nicht, nur dass ich so ein Gekicke so schnell nicht mehr sehen will, da bin ich mir sicher. Und ebenso sicher, dass ich damit nicht alleine bin. Bremen ist eine sympathische Manschaft, hat sympathische Fans mit denen wir uns ähnlich gut verstehen wie mit den Köpenickern. Das muss aber nicht heißen, dass wir genauso generös die Punkte verschenken sollten wie das in Berlin der Fall war. Ab Samstag 17.30 Uhr werden meinetwegen den Werderanern wieder die Daumen gedrückt, bis dahin brauchen wir jedes Pünktchen!


    Gutes Spiel - nur der FCA!

  • Potentiale

    Mit zunehmender Spieldauer zeigte sich der Unterschied zwischen den beiden Mannschaften: Der FCA wollte dieses Spiel unbedingt gewinnen.

    Das sich nun auch größere Vereine bei Spielen in Augsburg auf die Defensive verlagern, darf auch als Anerkennung des kontinuierlichen Arbeitens in Augsburg gesehen werden. Das aktuelle Zwischenergebnis: Platz 10 und neun Punkte Abstand zu Platz 16, und eben, Werder Bremen.


    Durch verschiedene Entwicklungsprozesse und die Anzahl der Spiele lassen sich Vor- und bisherige Rückrunde nicht miteinander spielerisch vergleichen, punktemäßig hat der FCA bereits zwei Punkte mehr erreicht im Vergleichszeitraum.


    Vor dem Spitzenspiel alles beim alten, und vier Teams, die auf ein Spiel zusammen liegen. Aktuell auch etwas Abstand auf den hinteren Plätzen: vier Mannschaften auf ein Spiel zusammen, und mindestens 5 Punkte und 8 Tore Abstand zu Platz 14.


    Unter der Woche das Achtelfinale im DFB-Pokal. Ein wenig Wehmut auch bei der Betrachtung der bisherigen Auslosungen der Spielpaarungen. Vielleicht geht es hier für den FCA in der nächsten Saison auch wieder etwas weiter.

    Der Charakter des Wettbewerbs zeigte sich bereits bei den ersten vier Spielen der Runde, als der letzte FCA-Gegner Bremen gegen Dortmund, und der nächste, Frankfurt, gegen Leipzig, gewann.


    Die Eintracht hat sich auch über die Spielweise in den letzten Jahren definiert. Nach den Abgängen in der Offensive sollte diese Spielzeit eine Art Übergangssaison sein. Punktgewinnen und Siegen gegen besser platzierte Mannschaften wechseln sich ab mit Niederlagen gegen schwächere Teams. Nach gutem Saisonstart schwächelte die Eintracht etwas zum Ende der Hinrunde.


    Mit den Siegen in Hoffenheim und gegen Leipzig starteten die Frankfurter gut in die Rückrunde.

    Einer bestimmten Erwartungshaltung begegnete die SGE in Düsseldorf mit einem eher defensiven Konzept und gewann in der letzten Minute einen Punkt. Als Tabellenelfter ist das Ziel zunächst den Abstand nach unten zu vergrößern bzw. in den direkten Vergleichen gegen schwächer platzierte Teams zu halten.


    Nach erfolgreichen Spielzeiten mit attraktiver Spielweise zeigt sich auch wie viel schwerer es für die Eintracht ist sich bei besser aufgestellten Mitbewerbern dauerhaft in der erweiterten Spitze zu etablieren.


    Verschiedene Agreements und Klausel, die den Regularien der Verbände entsprechen. So dürfen etwa Selke und Ilsanker nicht in Spielen gegen ihren letzten bzw. ausleihenden Verein antreten.

    Vor dem Hintergedanken welche Spieler schon alle für den FCA in der Bundesliga aufgelaufen sind, die Überlegung, wen man dann im Vergleich beim Nachfolgeverein nicht mehr sehen wollte.


    Aussetzten für Trainer und die Regelumsetzung durch Schiedsrichter, es gibt verordnete Regeln zur Erlangung bzw. Bewahrung von Respekt auf und neben dem Platz. Nun ließe sich zwar über das Auftreten von gutbezahlten Profis beim Fußball schön streiten, aber weder greift die Vorbildfunktion noch die Verschiebung ins allgemeine, mittels der Aussage, dass dies ein gesamtgesellschaftliches Phänomen sei.

    Vielmehr zeigen die Beispiele anderer, auch medienbekannterer, Sportarten, dass es eben auch anders geht. Zu hoffen, dass es zumindest dort noch länger so bleibt.


    Man kann sich über gelunge Einzelleistung und Spielzüge des FCA in jedem Spiel freuen: Noch schöner ist es allerdings ein Spiel zu sehen, in dem die Mannschaft ihr gesamtes Potential über die ganze Spielzeit zeigen kann.

    Nicht nur im Gedanken an den letzten Auswärtsauftritt an einem Freitagabend in dieser Saison ist für den FCA auch in Frankfurt alles möglich. Gutes Spiel!


    Nur der FCA!

  • Nachgehakt:


    Die jüngsten Ergebnisse in Liga und Pokal zeigen, dass es kaum möglich ist, gesicherte Erkenntnisse bezüglich der Form einzelner Teams heranzuziehen um einigermaßen seriöse Prognosen zu den folgenden Begegnungen abzugeben. Wer das doch ziemlich desolate Bremer Auftreten bei uns sah, muss sich mehr als verwundert die Augen gerieben haben, als die Jungs von der Weser im Pokal nun ausgerechnet die Borussen aus Dortmund das Fürchten lehrten. Die Eintracht aus Frankfurt hat sowieso eine erstaunliche Serie und macht ihrem Ruf als launische Diva einmal mehr alle Ehre. Viel, sehr viel wird davon abhängen, welche Taktik man wählt und wie und mit welchem Personal man sie umzusetzen gedenkt. Frankfurt ist genau da stark, wo auch wir das immer sein wollen: Im blitzschnellen Umschaltspiel nach Balleroberung und dazu noch auf einem zweiten Gebiet, nämlich der Verwertung von Standards, woran auch ein bei uns noch bestens bekannter Protagonist erheblichen Anteil hat. Wer sich gegen die Jungs aus der Mainmetropole Fehler im Aufbau leistet, hat schon verloren, zu überfallartig pflegen die Frankfurter solche Situationen, die bedingt durch die Angriffsformation des Gegners meist mit Unterzahl einhergehen, blitzschnell vor allem über die Flügel auszunutzen. Es wird auf eine hellwache und ebenso schnelle Abwehr ankommen, solche Spielsituationen möglichst gar nicht entstehen zu lassen und dort, wo sie nicht zu verhindern sind, adäquat darauf zu reagieren und selbst das Heil in sauber vorgetragenen und passsicheren Kontern zu suchen. Das Spiel hat das Potential zum Leckerbissen, kann sich aber auch ganz schnell in eine andere Richtung entwickeln. Hoffen wir – für uns – auf die erste Variante und ein gutes Ende für den FCA!


    Gutes Spiel - nur der FCA!

  • Vorgedacht


    Das waren, mit allem Verlaub, schon etwas gewöhnungsbedürftige Töne, die da nach der Frankfurt-Klatsche aus dem Trainerstab zu hören waren. Das wiederum ist nicht nur damit erklärbar, dass man zum wiederholten Mal den Ausdruck "Klatsche" als Qualifikationsmerkmal eines FCA-Spiels mit Fug und Recht anwenden darf. Das wirft schon auch die Frage nach Zuständigkeiten, Verantwortung, ja dem zum Hauptthema gemachten Begriff "Mentalität" auf. Wo ist sie denn wohl zu suchen, diese Mentalität? Liegt die etwa irgendwo zwischen Bürgermeister-Ulrich-Straße und Stadioneingang rum und wurde nur vergessen einzuladen auf dem Weg in die Mainmetropole? Mag ja sein, dann erhebt sich allerdings die Frage, wer denn nun zuständig ist für deren zuverlässige Verladung und Mitnahme. Eines schon mal vorab von mir: Der Betreuerstab um Salva ist es nicht, womit ich ihn keineswegs von mangelnder mentaler Unterstützung freisprechen möchte – aber das ist nicht seine primäre Aufgabe! Die Feststellung, dass irgendetwas mit der Mentalität nicht gestimmt habe fällt – schwupps – in diesem Fall ganz schnell auf diejenigen zurück, die dieses Thema angeschnitten haben. Wessen Aufgabe, wenn nicht die des Trainerteams, soll es bitte sein, der Mannschaft die richtige Einstellung, und dieser Begriff bedeutet nicht nur angemessene Taktik für ein Spiel, sondern ganz originär auch positiv vermittelte Grundbereitschaft, die anstehende Aufgabe als solche adäquat anzunehmen, zu verinnerlichen und bestmöglich umzusetzen. Alles Andere bedeutete, sich auf ganz ganz dünnes Eis zu begeben, weil man ansonsten ziemlich schnell bei der abgedroschenen Phrase landete, die da heißt: Irgendwer (!) erreicht die Mannschaft nicht mehr. Und dann ist Gefahr im Verzug und Feuer auf dem Dach! An Auslösern für eine solche kritische Situation mangelt es keineswegs; da reicht bereits ein Blick auf den Spielplan.


    Gutes Spiel - nur der FCA!

  • Teamentwicklungen

    Zwei verschiedene Spielhälften, in denen wenige Situationen den Ausschlag gegeben haben. Verschiedenes auf dem Platz erkennbar, lässt sich das Spiel in Frankfurt auch aus anderer Sicht erklären: Eine zunehmend an Auftritt gewinnende Frankfurter Mannschaft und eine latent nachlassendes Augsburger Team.

    Es gibt verschiedene Möglichkeit ein Spiel zu betrachten und im Nachgang zu analysieren. Je nach Betrachtung liegt das Augenmerk dann etwa mehr auf einzelnen Positionen, Mannschaftsteilen, dem Zusammenspiel dieser, oder verschiedenen Ausrichtungen und Formationen. Aus den gewonnenen Erkenntnissen lassen sich dann Schlüsse für kleinere Anpassungen oder auch größere Veränderungen ziehen.
    Manchmal sind es mehrere Faktoren, die in der jeweiligen Konstellation zusammenkommen, und dadurch auch Korrekturen erschweren.

    Spiele werden nicht nur gewonnen weil eine Mannschaft besser oder die andere schlechter ist. Genauso fallen Tore eigentlich immer im psychologisch richtigen Moment. Manche Spiele lassen sich im Ablauf nicht nur durch klar erkennbare Spielsituationen richtig verstehen.
    Vielmehr benötigt es auch spielübergreifende Erfahrungen zum Stand einer Mannschaft, und wie sie auf neue oder wiederkehrende Momente reagiert. Dies betrifft nicht nur physische, spielerische oder taktische Parameter.
    Und auch sehenden Auges lässt sich, auch wenn allen Beteiligten dies bewusst ist, oft nur schwer im entsprechenden Moment auf den Fortgang Einfluss nehmen.
     
    Unabhängig der Leistung schwanken bei der Mannschaft auch die Ergebnisse. Auf motivationsfördernde Auftritte folgen fehleranfällige, in denen gegenläufige Prozesse erkennbar sind. Dies kann aber auch als Teil eines erweiterten Etablierungsprozess gesehen werden.
    Das vermeintliche Paradoxon liegt nicht im Wechsel des Auftretens, sondern in den dahinter stehenden Prozessen. Vergleichbar mit ausschlagenden Wellen, die sich mit der Zeit wieder einpendeln sind es oft auch nur Nuancen, die den Anstoß dafür liefern können, und an dessen Ende dies als nicht unbedeutende Form der Reifung betrachtet werden könnte.

    Dieser Gedankengang eignet sich nicht als Erklärung für die zum vierten Mal in dieser Saison erhaltenen fünf Gegentore, lässt sich aber durchaus auch in diesen Zusammenhang einfügen. Immer noch neun Punkte Abstand zum Relegationsplatz und 26 Punkten nach 21 Spieltagen lassen faktisch erkennen, dass die Mannschaft auch schon eine erfolgreichere Phase in dieser Saison hatte.
    Beides gehört zusammen, und im Fortgang der Entwicklungen treten dann manche Ereignisse nicht mehr so auf bzw. pendeln sich auch Ergebnisse wieder ein.

    Von den vorderen beiden Mannschaften der Liga wollte keine am vergangenen Spieltag verlieren , das Spiel der Gladbacher entfiel, und von den nachfolgenden zwei Teams wollte keiner gewinnen. Das vermeintliche Resultat scheint, dass der Meisterschaftskampf nicht halb so offen ist wie zuhauf vermeldet.

    Auch wenn es nach dem 21. Spieltag noch viele Möglichkeiten gibt, manifestiert sich langsam eine Dreiergruppe auf den letzten Plätzen - der Pokal hat wohl seine eigenen, und ligaunabhängigen Gesetzmäßigkeiten.

    Nicht jeder scheint für jede Position geeignet. Und nicht selten endet dies mit einen mehr oder weniger freiwilligen Rücktritt.
    Nach nicht mal 100 Tagen zieht sich auch Jürgen Klinsmann von der Rolle des Cheftrainers bei Hertha BSC zurück. Er zieht sich auf seine Funktion als Aufsichtsrat zurück. Auch ohne weiteren Details, klingt auch dies wie Hauptstadttheater - von den besten Seiten.

    Am kommenden Samstag geht es nun gegen den SC Freiburg, der wieder eine gute Saison spielt. Dabei sollte es der Mannschaft wieder gelingen sich auf ihr Spiel zu konzentrieren, nicht nur spielerisch zu überzeugen, und dadurch einen weiteren Schritt in der Entwicklung, nicht nur Richtung zehntes Jahr erste Liga, zu machen. Gutes Spiel!

    Nur der FCA!

  • Verflucht

    In einem Spiel mit weniger Ballbesitz und keinen eigenen Ecken holt der FCA einen Punkt gegen Freiburg. Nach 22 Spielen und 27 Punkten auf Platz 11, der FCA steht nach dem letzten Spieltag nun mit 10 Punkten vor dem Relegationsplatz. Nicht nur dies ist kein Grund sich unmutig gegenüber der eigenen Mannschaft äußern. Es gab schon bessere Spiele mit schlechterem Ausgang, und auch die Heimbilanz ist gut.


    Vielmehr geht der Blick nun auf die nachfolgenden Aufgaben – beginnend mit einem Rätsel.


    Was auch immer und wie rational verstehbar ein Fluch sein mag, es gibt Konstellationen, die einfach so, und damit eben, nicht unwahrscheinlich sind. Warum gewinnen manche Vereine trotz vieler Vergleiche, über viele Jahre, nicht gegen andere, oder warum verliert ein Verein über Jahrzehnte acht Europapokalfinals in Folge.


    Vielleicht eignen sich die Vergleiche zwischen dem FCA und Leverkusen nicht für die ganz große Geschichte, und hoffentlich wird es, bei gleichbleibender Anzahl von Spielen, auch nie so sein. Aber es gab doch nun schon einige Kuriositäten in den Spielen gegeneinander, die auch immer wieder hervorgehoben werden.


    Von aktuell 19 Pflichtspielvergleichen haben die Rheinländer zwölf für sich entscheiden können, beginnend mit dem nicht in dieser Statistik als Niederlage mitgerechneten Pokalvergleich 1993.


    Insgesamt eine gute Saison bisher für Leverkusen, die sich mit Ausnahme einer Zwischensaison, dauerhaft im Kreis der Spitze beweisen können. Die Konkurrenz um die Champions-League-Plätze scheint dieses Jahr aber auch insgesamt konstanter - in dieser Wertung scheint es bis zuletzt spannend zu bleiben. Gleiches gilt wohl auch für die Personalie Kai Havertz, den der Werksverein auch über den Sommer hinaus gerne in seinen Reihen behalten würde.


    Am kommenden Sonntag spielt die Mannschaft mit den mit häufigsten erhaltenen Eckbällen gegen die mit den mit wenigsten. In der Torschussstatistik, Torschüsse pro erzieltes Tor, steht Leverkusen nur knapp vor dem FCA, demgegenüber steht beim FCA der bisher treffsichere Schütze im Sturm. Diese Aufzählung ließe sich noch verschieden fortführen, bei der Suche nach einer Begründung, warum die Geschichte mit dem Fluch, wie auch immer weiter gehen könnte oder auch nicht.


    Vielleicht aber geht nicht nur wirklich jedes Spiel bei null an, sondern im Nachhinein stellt sich heraus, dass alles vielleicht doch anders war, und etwas dauern musste. Die einzige Challenge dieser Art noch in der Liga für den FCA.


    Sicherlich dient dies auf dem Weg in das zehnte Jahr Bundesliga auch noch der Etablierung, aber es gibt noch andere Gründe und Wünsche warum es diesmal klappen müsste.


    Der FCA gewinnt immer auch dann, wenn es am unwahrscheinlichsten scheinen mag, stimmt so nicht – dann hätten zumindest zwei
    Spiele gegen Leverkusen auch nicht verloren werden bzw. Unentschieden enden müssen.


    Es ist genau jetzt der genau richtige Zeitpunkt dafür, nicht nur weil sich dann einzelne Spieler, Mannschaft und wer auch immer noch, in
    irgendeiner Form rehabilitieren würden oder überhaupt müssten – nein, sondern weil dann zumindest theoretisch ein Aufrücken auf drei Punkte bis zu Platz 7 möglich wäre.


    Dies entspräche nach dem 23. Spieltag einem Schnitt von 1,3 Punkten pro Spiel, und würde nicht nur den Moment wie auch die Perspektiven
    ganz anders wirken lassen. Wenn dies dann noch den Anfang einer neuen Serie ausmachen würde, ließe sich zwar weiter vortrefflich und mit vielerlei Ansichten über alles in und um die Mannschaft sprechen, aber plötzlich unter ganz anderen Voraussetzungen.


    Dabei auch noch einmal der Hinweis, dass es keine Flüche nie geben kann, es sei denn, man bleibt bei der Wahrheit – der, auf dem Platz.

    Gutes Spiel!


    Nur der FCA!