Präsident Klaus Hofmann

  • I globb ja der Hofmann hat in der Winterpause zum Reuter g'sagt: Du Stefan, I glob I kann mer den FCA in Liga 1 nimmer leischt'n und vor allem koine hochkarätigen Neuzugänge in der Winterpause, d'rum weisch was, des mach mer jetzt so, erscht hau mer unsern teuren Stinkstiefel Hinteregger wegen seiner erschtbesten negativen Äußerung naus und verlein ihn, genauso wie unsern Problem-Brasilianer Kai-Uwe..du sagsch dann immer wenn dich die Presse nach Zugängen fragt, mantramäßig oft, wie gut die Qualität in unserm Kader au so scho isch, au wenn's wirklich nimmer stimmt, egal.

    So und dann könn mer uns ja au ned die Entlassung vom Baum leischten, geschweige denn einen gscheiten, neuen Trainer holen.

    D'rum steig mer mit ständigen Phrasen vom Baum, wie " der Gegner hat richtig gute Qualität" und " auf die zahlreichen Fehlpässe in der ersten und zweiten Hälfte könn mer aufbauen" oder "des näxschte Spiel g'winnt die Mannschaft die den Sieg mehr will", sang und klanglos ab (weil des sinn ja meistens ned wir..)

    um dann mit 11 echten Augschburger Jungs wieder aufzusteigen, so wie in meinem Träumen..

    Ok, des wär dann halt erscht 2035 aber he, vorher ham mer ja au recht lang drauf warten müssen und hat uns des vielleicht g'schadet ..?

  • @Zodiac: so richtige Argumente hast jetzt aber nicht. Hofmann hat eine Meinung...und die darf er aber auch sagen. Mich erreicht er mit seinen RB-Ansichten z.B. garnicht - und ich find ihn trotzdem einen guten Typen, der halt seine Fußball-Emotionen auslebt...


    Auch Seinsch hatte, wie Hofmann, seinen Alk-Spruch, auch Seinsch ist, wie Hofmann, Selfmade-Millionär, der Geld in sein Hobby Fußball steckt...und über die regelmäßigen "Seinsch-Brandbriefe an die Fans" hat man hier herzlich abgelacht.


    Ich denke, der FCA hat mit -beiden- Club-Chefs einen ziemlich guten Griff gemacht!

  • Diese Selfmade-Millionär Geschichte verwirrt mich immer ein wenig. Ich denke, ich interpretiere das Wort falsch.


    Er hat nicht ein Unternehmen selbst gegründet. Er hat weder Moksel, noch Schindler, noch Minimax gegründet.

    Von Minimax hält er mittlerweile ein Drittel.

    Nun, da hat er sich wirklich geschickt angestellt.

    Ist so gesehen nicht jeder Millionär, der nicht geerbt hat, ein Selfmade-Millionär?

  • Seinsch hat mit seiner Frau 5 Modeläden geführt ("Ingrid S."), später diese in die von ihm gegründete Fa. "Takko" eingebracht und seine Anteile vor der Großexpansion wieder verkauft, anschließend "kik" gegründet, wo er als Geschäftsführer 10 % hielt und auch diese dann auch wieder verkauft hat...


    Hofmann hat "minimax" im Rahmen eines Management-Buyouts als geschäftsführender Gesellschafter von einen dahindümpelnden 400 Mio-Unternehmenzu einem Milliarden-Unternehmen gemacht - bei dem er (als Vorstandsvorsitzender !!!) nach wie vor selbst operativ tätig ist und den Amerikavertrieb macht...


    Gut - über "Selfmade" können wir wortklauben - über "erfolgreicher Unternehmer" sicher nicht - ein Profi-Fußballclub ist ein Wirtschaftsunternehmen, da kann man geschickte Unternehmer an der Clubspitze gut gebrauchen...meine ich zumindest!


    Nochmals: was hat Hofmann jetzt beim FCA verbrochen - außer, daß er sich lt. deiner Aussage, über die Wahl zum FCA-Vorsitz gefreut hat? Hätte er heulen sollen?

  • Nochmals: was hat Hofmann jetzt beim FCA verbrochen - außer, daß er sich lt. deiner Aussage, über die Wahl zum FCA-Vorsitz gefreut hat? Hätte er heulen sollen?

    Die Wortklauberei wollte ich auch vermeiden. Da hast du recht. Deswegen der Hinweis darauf, dass ich es vielleicht falsch interpretiere.


    Keine Ahnung, wo du etwas über freuen gelesen hast. Dass er sich über seine Wahl gefreut hat, habe ich nirgends erwähnt.


    Verbrochen hat er nichts. Auch nichts falsch gemacht. Ich finde aber heute noch seine Wahl sehr g'schmackig. Erkaufte Ämter sind einfach nicht meins. Und populistisches Gerede auch nicht.

    Der winkt mit Geld und die Fäääns sabbern und heben brav das Ärmchen. Keiner kannte ihn, aber alle waren begeistert.

    Jetzt könnte man natürlich argumentieren, dass das bei Seinsch nicht anders war.

    Aber das war es. Man hatte die Wahl: Seinsch oder zusperren.

    In der Situation war man bei der Wahl von Hofmann nicht.

    Jemanden internes wie Ströll bspw. hätte ich ziemlich gefeiert. Aber der Vorstand spricht, die JHV folgt.


    Und ich fordere ja auch nicht, dass er geht. Und das tue ich auch nicht, solange die JHV ihn demokratisch stützt und er keinen riesen Scheiß baut.

    Das ist eine demokratische Entscheidung, die ich respektiere. Trotzdem muss mir Hofmann nicht gefallen.