21. Spieltag | FR 12.02.2021 20h30 | RB Leipzig - FC Augsburg

  • Und hätte man von Anfang an so offensiv nach vorne gespielt und die zwei, oder noch mehr, Tore bekommen wäre wieder gemeckert worden wie man nur so spielen lassen kann. Man erinnere sich nur an das Stuttgart Spiel.


    Der FCA spielt grottig keine Frage, aber wie man auch spielt es wird immer gemeckert werden.


    Es wird vor, während und nach dem Spiel nur noch gemeckert und geflennt. Gerade wenn es nicht rund läuft sollte man noch stärker zusammen halten. Und das heißt nicht das man alles super finden muss aber das ist hier bald nur noch Jammern auf Kindergarten Niveau.


    Wenn man schon in einem Beitrag zwei Spieler falsch schreibt aber sonst ordentlich drauf haut dann schüttelts mich einfach, aber nicht vor Kälte

    Platz 28: Nur noch 92 Punkte (bis Hansa Rostock) /Martin Schmidt: 31 Spiele, 9-7-15, 50:69 Tore (-19), 34 Punkte ( 1,09 Ø)
    Heiko Herrlich
    : 40 Spiele, 11-10-19, 38:54 Tore (-16), 43 Punkte (1,1 Ø)/ Aktuelles Buch: Steff Penney - Was mit Rose geschah

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  • Und hätte man von Anfang an so offensiv nach vorne gespielt und die zwei, oder noch mehr, Tore bekommen wäre wieder gemeckert worden wie man nur so spielen lassen kann. Man erinnere sich nur an das Stuttgart Spiel.


    Der FCA spielt grottig keine Frage, aber wie man auch spielt es wird immer gemeckert werden

    Falsch. Offensive Spielweise schließt nicht automatisch aus, dass man hinten gut steht. Da ist doch gerade Leipzig das beste Beispiel. Wenig Gegentore und selber vorne erfolgreich. Du solltest dich halt nicht dumm auskontern lassen.

  • Die letzten 20 Minuten haben gezeigt dass es auch geht wenn man mal ein bisschen was riskiert und nach Vorne spielt. Wir haben eigentlich in jedem Spiel solche guten Phasen aber wir machen uns das auch wieder selbst kaputt. Mal trifft der Alfred nicht und fast jedes Spiel fressen wir einen unnötigen Elfer weil hinten einer zu spät kommt oder blind um sich tritt. Wenn Herrlich noch was reißen will muss er Gas geben und dafür Sorgen, dass wir mal 90 Minuten konzentriert spielen und nicht 70 davon zuschauen,


    Gegen Leverkusen einen Dreier!

  • ich versteh nicht warum sich keiner über den wiederholten elfer aufregt. das man den wiederholen lässt bedeutet das alle bisherigen elfer aller clubs irregulär waren.

    die entscheidung wäre interessant gewesen wenn caliguri verschießt.

    der fca war bodenlos schwach aber den elfer aus dem grund wiederholen lassen ist zwayer like.

    +++ Mehr war nicht drin: Teilnehmer am Bierfass-Wettsaufen muss nach 9 Litern absetzen +++

  • Die letzten 20 Minuten haben gezeigt dass es auch geht wenn man mal ein bisschen was riskiert und nach Vorne spielt. Wir haben eigentlich in jedem Spiel solche guten Phasen aber wir machen uns das auch wieder selbst kaputt.

    Die letzten 20 Minuten zeigen nur, wenn eine gute Mannschaft kein Lust mehr hat und ein Tor herschenkt, wird es ganz halt wieder spannend, sogar wenn Bayern gegen Schwaben Augsburg spielen würde. Danach hatten wir genau null Torchancen. Viel Aufregung um Nichts. Insgesamt war es die schlechteste Leistung von den bisher drei Spielen diese Saison gegen Leipzig, aus dem einfachen Grund weil da im Vergleich zum Pokal ein Gegner auf dem Platz war, der mit den Gedanken schon lange in Budapest war. Im Pokal hatte Leipzig richtig Bock, heute war das gar nichts.

  • Ganz ehrlich: bei dem Acker, den Leipzig da heute angeboten hat, war die Niederlage bei unserem bisherigen herausragenden Kombinationsspiel vorprogrammiert. Die drei Punkte hat uns heute der Platzwart genommen...

  • .....wars der Platzwart 😂oder der Zeugwart mit der falschen Stollenwahl 😉oder wieder mal der VAR oder gar Armin Veh😎Fakt ist mit der knappen Niederlage verlängert sich die Schonfrist für HH...denk mal im Februar werden wir keine Pünktchen mehr holen....aber im März legen wir dann mächtig los... da gibts 2 Remis ...eigentlich sind wir ja punktemässig im Soll..😎27 wir schaffen das.....

  • Ich will die Leistung keineswegs schönreden und ich hab auch genug von dem planlosen Gebolze mit jeweils nur 20 Min., die man anschauen kann. Von überstürzten Trainerwechseln habe ich auch noch nie was gehalten, aber in dem Fall glaube auch ich nicht, dass das noch herrlich werden kann.


    Aber ich finde, dass man die Schiri-Leistung inkl. VAR schon kritisch hinterfragen muss.


    Der Elfer war erneut durchaus zweifelhaft. Auch wenn sich der Leipziger Spieler minutenlang behandeln lässt, nach einer elferwürdigen Berührung hat das für mich nicht ausgesehen. VAR? Fehlanzeige.


    Dann die Wiederholung des Elfers: regeltechnisch korrekt, aber eigentlich ein Witz. 98% aller Elfer müssten dann wiederholt werden. Und Gikie hat völlig recht: Wenn ein Neuer, Bürki, Gulasci o.ä. den hält, dann wird da aber rein gar nix wiederholt.


    Die Situation vor dem 2:0. Dort wird durch die Behinderung unseres Abwehrspielers aus dem passiven klar ein aktives Abseits. VAR? Fehlanzeige.


    Das Foul von Suchy an Orban: Für mich eine klare rote Karte. VAR? Fehlanzeige.


    Dazu noch die mega unsympathische, oberlehrerhafte und arrogante Attitüde von Zwayer.


    Im Zusammenspiel mit unserer weitgehenden Nicht-Leistung wirklich nur schwer zu ertragen. Aber man gibt ja die Hoffnung, dass doch mal wieder versehentlich ein gutes Spiel rausrutscht, nicht auf.

  • Ich hatte ja das zweifelhafte Vergnügen, dieses Spiel zu tickern, hier meine Analyse von FCA-Liveticker.de


    Der FCA unterliegt mit 1:2 in Leipzig und verliert damit das 6. der letzten 7 Spiele. Aber der Reihe nach. Wer sich wundert, warum ich das Stadtwappen Leipzigs im FCA-Liveticker verwende: das liegt daran, dass Leipzig ja 2014 Lizenzierungsauflagen zu erfüllen hatte und die Lizenz für die zweite Liga zu bekommen. Eine davon war, dass das Logo nicht der im Anhang der Lizenzierungsordnung (LO) der DFL festgelegten Regeln entsprach. Diese verbieten Firmenlogos im Wappen eines Vereins. Dann hat man die Bullen etwas retouchiert, im Grunde aber nur den gelben Punkt in der Mitte entfernt. Natürlich kann jeder, der die Firma kennt, sofort erkennen, dass es das Logo ist, wir sind ja alle nicht doof. Hat der DFL aber gereicht. Ich persönlich wüsste nicht, warum ich für den Brausekonzern unbezahlte Werbung machen sollte. Genau deswegen ist das mit dem Wappen ja so geregelt, weil es Werbung wäre. Und nachdem mich keiner angerufen hat, um für diese Werbung zu bezahlen, mache ich sie halt auch nicht.


    Aber nun zum Spiel. Die Stimmung ist ja schon seit Wochen etwas “gedämpft” bei den Fans unseres FCA. Das liegt nicht nur an den Ergebnissen, die natürlich im Grunde die Bilanz eines Absteigers sind, sondern auch an der spielerisch kargen Performance dieser eigentlich hoch veranlagten Mannschaft. Dazu Aufstellungen und Auswechslungen, die Leute wie mich, immer wieder ratlos zurücklassen. Vorbei die Zeiten, in denen man selbst bei Niederlagen mit stolz geschwellter Brust von einem tollen Auftritt und der FCA DNA schwärmen konnte.


    Der größte Fehler des Sommers, die Vertragsauflösung von Daniel Baier, fällt einem, mittlerweile für jeden offensichtlich, seit Monaten auf die Füße. Mit der zentralen Figur im Mittelfeld, dem Impulsgeber für offensive Aktionen und “aggressive leaderBaier wurde dem Team ohne Not das Herz entfernt. Das ist manchmal nötig, irgendwann unumgänglich, aber dann muss man eben dafür sorgen, dass die Position adäquat ersetzt wird. Das wurde versäumt. Ein Tobi Strobl ist nicht in der Lage diese Position auch nur halbwegs auszufüllen. Der Versuch, Tim Civeja, der in Vorbereitungs- und Testspielen sein großes Talent auf eben dieser Position mehrfach unter Beweis gestellt hat, auf seine Bundesligatauglichkeit zu testen, wurde nicht gemacht. Jetzt hat man mit László Bénes nachgelegt, zieht auch diesen dem Eigengewächs vor. Eine klare Message an den Nachwuchs. Leider in die falsche Richtung.


    Als legitime Nachfolger von Baier als “aggressive leader”, haben wir Daniel Caligiuri und Rafa Gikiewicz. Leider befindet sich auch Daniel Caligiuri mittlerweile seit Wochen in einem Leistungstief. Um Führung zu übernehmen muss man aber erst mal mit Leistung voran gehen. Rafa Gikiewicz kann das, er ist über die Saison gesehen, neben André Hahn, der einzige Spieler, der konstant seine Leistung abruft.


    Sorge bereiten einem mittlerweile auch die Einschätzungen der Spieler nach Niederlagen. Da kommen seltsame Einschätzungen zu Tage, die einen daran zweifeln lassen, ob man über das gleiche Spiel spricht.


    Zum Spiel: ich persönlich war schon bedient, als ich die Aufstellung gesehen habe. Ich denke jeder, der viel “Fussi” im TV schaut, der kann relativ leicht feststellen, dass vermeintlich chancenlose Mannschaften, die gegen jede Wahrscheinlichkeit gegen vermeintlich “Große” Punkte holen und sogar gewinnen, das dadurch geschafft haben, dass sie die Erwartung tief stehend und defensiv ausgerichtet auf ein 0:0 zu hoffen (zu spielen kann man hier nicht sagen) nicht erfüllt haben. Im Gegenteil. Diese kleinen Sensationen sieht man immer dann, wenn der "Kleine” mit Mut und Herz das Spiel annimmt, und versucht es selbst mit zu gestalten. Seht euch einfach Spiele wie VfB beim BVB oder Mainz gegen Leipzig an, davon gäbe es noch reichlich weitere Beispiele. Wenn dann der Trainer, der sich erst mal fast selbst entlässt, indem er seine Autorität als geschwächt einstuft, die Devise “Wir müssen Mut aufbringen” ausgibt, dann, ja dann freust Du Dich auf einen geilen Bundesliga Kick! Die Aufstellung allerdings konterkarierte diese Aussage bereits vor dem Anpfiff. Und das in einem Ausmaß, dass einem der Mund offen stehen bleibt. Manche haben schon nach dem zweiten Torhüter in der Startelf gefragt, und auch ich musste erst sicher gehen, dass nicht ein übermotivierter Mitarbeiter womöglich den Vereinsbus des FCA wirklich auf den Rasen und die gegnerische Torlinie fährt, weil er was von “Bus reinfahren” aufgeschnappt hat.

    Das ist kein Mut, das ist genau das Gegenteil. Es ist Angsthasenfußball. Und vor allem: es spielt dem Gegner maximal in die Karten. Du kannst nicht gegen eine solche Mannschaft 90 Minuten die Null halten, nur weil Du mit 9 defensiv orientierten Spielern beginnst. Das geht eine Weile gut, und irgendwann scheppert’s. Warum ist das so? Nun, mehr ist nicht immer besser. Mehr Defensive bedeutet nicht, dass diese stabiler wird. Eine Fußballmannschaft muss die Balance halten aus einer guten Defensive, einem Mittelfeld, das in beide Richtungen agieren kann, und einer Offensive, die jederzeit in der Lage ist ein Tor zu schießen. Nur durch die richtige Balance entsteht ein sinnvolles Gefüge. Versucht man nur einen der drei Teile aufs Feld zu schicken, dann nimmt man sich jegliche Entlastung, was per se schon den Druck auf die eigene Hintermannschaft erhöht. Dazu kommt, dass die Spieler in einer solchen Konstellation gar keine Systematik im Zusammenspiel haben und sich teilweise eher auf den Füßen stehen, weil da, wo sonst 3 verteidigen plötzlich 5 sind. Das erschwert die Abstimmung, und schwächt dadurch die Defensive trotz numerischer Überzahl.

    Es geht weiter, wenn dann das Tor, das in so einer Konstellation nur eine Frage der Zeit ist, gefallen ist. Man kann nicht wirklich darauf reagieren, weil die Mannschaft in Ihrer Ausrichtung nur bedingt die Spielweise anpassen kann, wenn man schon 45 Minuten alles auf Tor verhindern ausgerichtet hatte. Hat man eine “normale” Aufstellung, kann man die vorderste Reihe zurück ziehen um stabiler zu verteidigen. Im Ernstfall lässt man sie dann wieder von der Leine um die Offensive zu stärken. Wenn diese Spieler aber gar nicht auf dem Platz stehen, dann geht das eben nicht.


    Der FCA hat im gestrigen Spiel ziemlich genau 17 Minuten mitgespielt. 5 Minuten nach der Pause, in der einfach Zweikämpfe konsequent geführt wurden und das Spiel insgesamt mit der notwendigen Wucht und Intensität bestritten wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt waren noch keine Wechsel vorgenommen worden, so dass die Frage erlaubt sein muss: warum nicht die 45 Minuten zuvor so gespielt wurde. Zumindest war das dann am Limit dessen, was diese Aufstellung hergegeben hätte. Es dauerte allerdings dann etwa bis zur 82 Minute, bis der FCA, mittlerweile mit einem Anschlusstreffer auf der Anzeigentafel, so spielte, wie es sich für einen Bundesligisten geziemt, und wofür wir ins Stadion gehen oder für irgendwelche Abos blechen. Niederlechner, Vargas, Richter, Khedira. Durch die “Normalisierung” der Aufstellung normalisierte sich auch das Spiel der gesamten Mannschaft. Die Balance der Mannschaftsteile war hergestellt. Die Unberechenbarkeit eines Marco Richter, die Schnelligkeit eines Ruben Vargas stellten die Leipziger Defensive vor einige Probleme. Genau deswegen hat man solche Spieler ja, um dem Gegner Probleme zu bereiten.


    Und hier lege ich mich heute in aller Deutlichkeit fest: die Aufstellung war maximal falsch. Warum ich dieser Meinung bin habe ich versucht euch darzulegen.

    Auch ein weiters Problem scheint sich noch weiter fortzusetzen: die Verklärung der Spiele zu etwas, was sie nicht hergeben. Wenn die Analyse nicht schonungslos ist, dann fehlt auch die Grundlage zur Verbesserung.


    Ja, die beiden Tore waren sehr fragwürdig in Ihrem Zustandekommen. Rafa Gikiewicz hat recht, bei 20 Elfmetern kommt der Torwart 19 mal etwas zu früh von der Linie – es interessiert nur niemanden. Das ist ätzend, und krönte eine schwache Schiedsrichterleistung. Vom VAR brauchen wir gar nicht reden, da ich dem mittlerweile jegliche Kompetenz und Fairness abspreche. Und so hätte man am Ende beinahe noch das 2:2 erzielen können. Und das verleitet jetzt wieder viele, in diesem Spiel positive Ansätze zu sehen, die es einfach nicht hergibt - wenn man ehrlich ist. Hätte Leipzig den Elfer nicht bekommen, sie hätten eine andere Chance genutzt. Der FCA war bis auf 17 Minuten komplett chancenlos. Und das kann man sogar wörtlich nehmen. Wenn Du nach 70 Minuten noch nicht aufs Tor geschossen hast, dann sagt das halt auch was aus.


    Wenn die Meinungen zum eigenen Spiel sich nach dieser Partie auf “aufopferungsvoll dagegengehalten", “super dagegengehalten und tolle Moral gezeigt”, “aufgebäumt”, “nach vorne gespielt”, “leidenschaftlich dagegengehalten beschränken, dann wüsste ich nicht, wie man bei dieser Verklärung der Tatsachen einen Hebel finden sollte, an dem man ansetzen kann. Eigentlich geil, gespielt, unglücklich nicht gepunktet. Wirklich?


    Einzelne Spieler werden schlechter, ein System ist nicht zu erkennen, Punkte gibt’s kaum noch. Das ist der Stand der Dinge. Erinnert einen irgendwie an einen Verein in Königsblau, und das tut dann wirklich heftig weh.


    Und so bleibt man ein weiteres Mal frustriert und enttäuscht zurück, zumindest als Fan. Aber bestimmt gehen wir es gegen Leverkusen wieder mit Mut an! Ich kann’s kaum erwarten...

  • Wichtig ist Würzburg. Gewinnt man gegen die, war es richtig einige Spieler zu schonen.

    Da werden genau wieder die Leute spielen und ihre Knochen hinhalten dürfen, die sonst auf der Bank erfrieren, damit den Lieblingen nichts passiert. Effekt für ein Team mit Perspektive damit gleich null - blinden Aktionismus könnte man es auch nennen.


    Solche Testspiele machen doch nur wirklich Sinn, wenn damit versucht wird, ein Team dahingehend zu verbessern, dass man in eine Grundformation je nach taktischer Ausrichtung mal den einen, mal den anderen Perspektivspieler einbaut. Wenn man eine reine Nachwuchs- bzw. Nobodyelf sich beweisen lassen möchte, kann man sie gegen die Etablierten spielen lassen und schauen, wer sich wie schlägt (ist auch hilfreich, die Platzhirsche auf Motivation zu testen!). Was bringt es für den Ligabetrieb, wenn derartige Spiele nur von Mannschaften bestritten werden, die in dieser Besetzung nie mehr zusammenspielen werden?